Kurznachrichten 2002/1
Gruppensiegertreffen
der Trachtler: Vagen
(hö) - Am Sonntag,7. April
veranstaltet der Bayerische Trachtenverband gemeinsam mit dem Gauverband I und
dem Trachtenverein „Neuburgler Vagen“ ein
Gruppensiegertreffen der Aktiven. Dabei treffen sich im vierjährigen
Rhythmus die besten Tanz- und Plattlergruppen Bayerns, die bei den jährlichen
Gaupreisplatteln unter einigen tausend Dirndl und Buam ermittelt worden sind.
Beginn
ist um 12 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Faganahalle in Vagen. Ab
13.30 Uhr beginnen dann die Vorführungen der einzelnen Gruppen. Durch das
Programm wird 1. Landesvorplattler Sepp Lausch aus Tattenhausen führen. Die
Veranstalter würden sich über guten Besuch bei dieser außergewöhnlichen
Veranstaltung recht freuen!
Jägerhof
feiert Bierfreundschaft mit Auer-Bräu drei Tage lang: Bernau
(hö) – Eine 40jährige Geschäfts-Freundschaft verbindet das Bernauer
Restaurant „Jägerhof“ mit der Rosenheimer Auer-Brauerei. Dies ist den
heutigen Leitern des Jägerhofes, Dorothea und Willi Mehlhart ein willkommener
Anlass, um von Freitag, 12. April bis Sonntag, 14. April eine kleine, feine
Veranstaltungsreihe anzubieten. Den Auftakt bildet am Freitag ein Abend unter
dem Motto „Ozapft is“ mit traditioneller Küche, mit bayerischer Hausmusik
sowie mit Auerbräu-Märzen-Freibier. Köstlich wird es am Samstag, 13. April
bei einem Gourmet-Menü mit erlesenen Wein-Spezialitäten und Wein-Informationen
des Weinbauers Kurt Angerer aus dem Kamptal. Von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr gibt es
am Sonntag zum Abschluß ein Jubiläums-Prosecco-Brunch. Zu allen Angeboten ist
eine Tischreservierung beim Jägerhof, Telefon 08051-7377 oder per email Jaegerhof.Bernau@t-online.de
erwünscht.
Internationaler
Logistik-Kongreß findet am 7./8. Mai in Prien statt Staatsempfang im
Spiegelsaal von Herrenchiemsee: Prien
(hö) – Hohe Ehre für die Marktgemeinde Prien und die gesamte
Chiemsee-Region: am Dienstag, 7. Mai und am Mittwoch, 8. Mai findet das
Symposium und eine Fachausstellung der europaweit bedeutsamen Tagung „Logistik
Innovativ“ statt. Gekrönt wird die zweitägige Zusammenkunft der
Logistik-Fachleute im Yachthotel Chiemsee mit einem Staatsempfang auf Schloss
Herrenchiemsee. Dabei wird der Bayerische Staatsminister Dr. Otto Wiesheu als
Zuständiger für Wirtschaft, Verkehr und Technologie den Festvortrag halten. Nähere
Informationen gibt es bei Bayern Innovativ, Gesellschaft für Innovation und
Wissentransfer mbH in Nürnberg, Telefon 0911-20671-0 (Frau Seitenberg oder Frau Socha).
Im
Vorspann zu den Einladungen für die internationale Tagung informieren die
Veranstalter unter anderem wie folgt: „Mit der überregionalen Beschaffung und
Distribution von Waren und Dienstleistungen werden das Volumen an umgeschlagenen
Gütern und die Höhe der geleisteten Fahrstrecken weiter zunehmen. Bis 2015
wird besonders im alpenquerenden Verkehr das Transportaufkommen um ungefähr 70
Prozent wachsen. Logistische Kompetenz wird damit immer mehr zu einem
entscheidenden Faktor im Wettbewerb. Durch hochentwickelte Informationssysteme,
unterstützt durch neue Lösungen im Bereich Elektronik, werden logistische Abläufe
in Transport und Verkehr sowie in Produktion und Dienstleistung optimiert und
kontinuierlich weiter entwickelt. Damit wird der Bereich der Logistik immer mehr
zu einer eigenen technologieorientierten Branche mit beachtlichem
Wachstumspotential“.
Vor
diesem Hintergrund ist das Priener Logistik- und Kompetenz-Zentrum (LKZ) zum
zweiten Male bei der Durchführung dieser Tagung Partner für die Bayern
Innovativ GmbH mit Sitz in Nürnberg. Karl Fischer als Geschäftsführer des LKZ
in Prien freut sich auf die neuerliche Aufgabenstellung, sind doch die heurigen
Schwerpunkte „Internationale Güterlogistik“, „Informationssysteme für
Logistik“ und „Produktionslogistik“ für die im LKZ tätigen Firmen eine
ständige Herausforderung. Teile des Kongresses sind eine Plenarsitzung mit
Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, drei parallel angebotenen
Vortragsreihen sowie eine Fachausstellung mit 40 Ausstellern aus den Bereichen
Beschaffungslogistik, Innerbetriebliche Logistik, Verkehr und Transport sowie
Informationslogistik und E-Logistics.
Zu
einem Vorbereitungsgespräch für diese Tagung im Priener Yachthotel mit
abschließendem Staatsempfang im Spiegelsaal von Schloß Herrenchiemsee trafen
sich in Nürnberg bereits vor einigen Wochen der Priener Priener Bürgermeister
Lorenz Kollmannsberger sowie LKZ-Mitbegründer Gerd vom Hövel mit Prof.
Dr.-Inf. Josef Nassauer als Geschäftsführer von „Bayern Innovativ“. „Der
Bedeutung der Veranstaltung entsprechend werden wir in Prien sowie auf dem
Chiemsee für die Gäste aus aller Welt wieder qualifizierte Gastgeber sein
wollen. Wir freuen uns jedenfalls auf den Kongress
Logistik Innovativ“, sagte Bürgermeister Lenz Kollmannsberger. Und
Prof. Nassauer ergänzte: „Die Partnerschaft mit dem Priener Logistik-Zentrum
und die bereits vor einigen Jahren einmal erfahrene Unterstützung der
Chiemsee-Region versprechen auch heuer wieder einen guten Kongress-Erfolg“.
Hochriesbahn
täglich zu Ostern in Betrieb – Wetter-Telefon als neue Einrichtung: Samerberg
(hö) – Erstmals einen durchgehenden Fahrbetrieb bieten die Hochriesbahnen am
Samerberg für die gesamte Osterferienzeit an. Sowohl der Sessellift von der
Grainbacher Talstation bis zur bewirtschafteten Mittelstation als auch die
Kabinenbahn von dort hinauf zum aussichtsreichen Gipfel sind täglich von 9.30
Uhr bis 16 Uhr im Einsatz. Berg- und Wanderfreunde können sich nach den
Osterferien im April an der Hochriesbahn an allen Wochenendtagen erfreuen. Ab 1.
Mai verkehrt die Bergbahn dann wieder täglich ab 8.30 Uhr bis 17 Uhr. Neu
eingerichtet ist bei der Hochriesbahn das aktuelle Wetter- und
Fahrzeiten-Informations-Telefon unter der Nummer 08032-975510.
Handwerks-
und Brauchtums-Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim geplant – Anmeldungen
bis 10. April möglich: Rosenheim
(hö) – „Tracht – Handwerk – Brauchtum“ – unter diesem Titel will
die Veranstaltungs- und Kongreß GmbH Rosenheim heuer erstmals in umfassender
Form Geschichte und Entwicklung in den unterschiedlichen, aber doch verwandten
Bereichen vermitteln. Von Donnerstag, 24. Oktober bis Sonntag, 27. Oktober präsentieren
sich die Aussteller im Rosenheimer Lokschuppen. Verkauf, Vorführungen zur
Handwerks- und Brauchtumspflege sowie eine Sonderausstellung zum Thema „Religiöse
Volkskunst“ sollen im Einvernehmen mit dem Bayerischen Trachtenverband, mit
Stadt und Landkreis Rosenheim, mit dem Volksmusikarchiv des Bezirkes Oberbayern,
mit Bezirksheimatpfleger Stefan Hirsch, mit der Kreishanderwerkerschaft sowie
weiteren Organisationen und Personen, die in den Gebieten der
Ausstellungs-Themen Verantwortung tragen, im Mittelpunkt stehen. Nähere
Informationen und Anmeldungen bis zum 10. April sind beim Lokschuppen in
Rosenheim möglich (Telefon 08031-36590-33).
Schafhalter
auf der Südost-Messe vertreten – Info- und Mitgliederversammlung beim
Antretter: Stephanskirchen
(hö) - Anläßlich einer
Mitglieder- und Informationsversammlung der Schafhaltervereinigung Rosenheim im
Antretter-Saal zu Stephanskirchen freute sich Vorsitzender Klaus Fackeldey über
ein großes Besucherinteresse. Im Mittelpunkt standen dabei ein Referat von
Andreas Franzl von der Firma SKW-Degussa in Trostberg und die Vorbereitungen zur
Südost-Messe in Rosenheim. Vom 4. bis 12. Mai wird die Südostmesse mit ständigen
Präsentationen der Schafhalter bereichert. Haupt-Aktionstag wird am Samstag,
11. Mai sein. Dabei wird Ehrenvorsitzender Robert Groeger aus Griesstätt die
Bayerische Wollkönigin vorstellen und zum Thema “Rund um das Schaf“
allerhand Interessantes bieten können. Weitere wichtige Termine für die
Schafhalter im Landkreis Rosenheim sind: am 6. April der Schafpflegetag beim
Kemnitz in Landing bei Bad Endorf, am 18. April die Landesverbands-Versammlung für
die Schafhalter Oberbayerns in
Eching (Anmeldungen sind wegen der Busfahrt erforderlich), am 25. Mai die Aktion
„Wollsammelstelle“ beim Wiesheu in Söllhuben sowie am 15. November ein
Lamm-Koch-Kurs, zu dem Vorsitzender Klaus Fackeldey (Telefon 08031-269951) sowie
Schriftführerin Irmi Lohmeyer (Telefon 08031-5176) die Anmeldungen
entgegennehmen. Referent Andreas Franzl informierte in seinem Vortrag
„Parasitenprophylaxe durch gezielte Düngemaßnahmen“ unter anderem auf neue
wissenschaftliche Erkenntnisse im Umgang mit Kalkstickstoff. Ehrengast Dr.
Reisinger vom Veterinäramt berichtete zu aktuellen Entwicklungen auf die
Bestandsbuch-Führung und auf die erforderliche Arzneimmittel-Eintragungen.
Garten-
und Blumenfreunde von Aschau kümmern sich um schönes Ortsbild: Aschau
(hö) – Mit den ersten Frühlingstagen keimte auch beim Verein der Garten- und
Blumenfreunde von Aschau spürbare Aktivität auf. In einer gut besuchten
Mitgliederversammlung in der Festhalle von Aschau zeigte sich, dass das
Vereinsleben innerhalb der Mitglieder geradeso wichtig genommen wird wie die
Mitgestaltung des Ortes. Dies zeigte vor allem die Ehrung der
Blumenschmuckwettbewerbs-Gewinner 2001.
Hans
Rucker als Vorsitzender informierte zu Beginn der Versammlung, dass im Vorjahr
mit der vereinseigenen Obspresse und mit der neu dazugekauften
Sterilisierungsanlage insgesamt 1.100 Kilogramm Obst gepresst und sterilisiert
worden sind. In den Jahren 1998 und 1999 waren dies 680 bzw. 300 Kilogramm. Im
Jahr 2000 kamen insgesamt 2.250 Kilogramm zustande. Im letzten Jahr hing der
Ertrag auch mit dem Ernterückgang aufgrund von Hagelschlägen zusammen. „Früchte,
die den Sommer noch überstanden, hatten durch die Verletzungen im Frühstadium
ein unansehnliches Aussehen. Trotzdem war es erstaunlich, dass ganz wenige während
der Einwinterung verfaulten“, sagte Vorstand Rucker zu den durchwachsenen
Obsternte-Ergebnissen. Ein besonderer Dank für die Arbeit des Obstpressens galt
Zweitem Vorsitzendem Alois Kink, der die Aktionen am Fellerer durchgeführt
hat.
Blumen
verschönern das Ortsbild – Auszeichnung der Gewinner
Zum
Feuerbrand bemerkte Rucker, dass in Aschau erstmals im Jahr 2000 zwei Fälle
aufgetreten sind. Dieser Krankheit gebührt eine besondere Aufmerksamkeit, da es
sich um eine bakterielle Krankheit handelt. „Wichtig ist das schnelle Erkennen
dieser Krankheit und das sofortige Entfernen der erkrankten Triebspitzen“, so
Rucker. Der im Vorjahr ausgefallene Vereinsausflug soll heuer nach Tirol
nachgeholt werden. Zum Blumenschmuckwettbewerb gab es folgende Sieger: Veronika
Sollinger, Hilde Kirner, Elisabeth Kräh, Mutter-Kind-Kurhaus, Rosi Scheck,
Erika Thannhäuser, Anni und Jakob Hündl, Therese Reiter, Maria Fischer und
Helmut Pfingstl. Dem Aufruf von Bürgermeister Kaspar Öttl folgten zahlreiche
Aschauer Haus- und Gartenbesitzer nach einer ideenreichen Verschönerung des
Ortes. Schöne Verbesserungen wurden vor allem für den Bereich der Bahnhofs-
und Kampenwandstraße registriert. Vorstand Rucker regte zugleich an, dass in
Aschau noch weitere Verschönerungen angestrebt werden: „Im Vergleich zu
Oberaudorf könnten wir bei der gemeindlichen Kuranlage noch zulegen. Außerdem
bieten sich Chancen mit der Sanierung von Bahnhofs-Gebäude und
Bahnhofs-Vorplatz“ meinte Rucker. Insgesamt bedankte sich der Vorsitzende bei
der Gemeinde und bei seiner Vorstandschaft für die bisher sehr gute Unterstützung
beim Wettbewerb des Blumenschmuckes. Auf Bedarf wird mit Zweiten Vorsitzenden
Alois Kink im nächsten Winter wieder ein Obstbaumschnittkurs angeboten. Den
Abschluß der Versammlung vom Verein der Garten- und Blumenfreunde Aschau
bildete ein Lichtbilder-Vortrag von Herrn Heilek aus Waldkraiburg über
Verwendungsmöglichkeiten von Hobby-Gewächshäusern.
Verkehrsamt
Samerberg für Ostern gerüstet
Osterwoche
ganz im Zeichen der Volksmusik auf dem Samerberg – Beginn am Ostermontag
mit musikalischer Ortsbegehung: Grainbach
am Samerberg (hö) – Der Gemeindeteil Grainbach in der Hochtalregion Samerberg
steht in der Woche nach Ostern ganz im Zeichen der Volksmusik. Die inzwischen
23. Volksmusikalische Fortbildungswoche wird heuer vom Bildungswerk Rosenheim
mit vielfacher Unterstützung von Gemeinde, Volksmusikanten und Förderern
wieder zu einem willkommenen Treffpunkt der Volksmusik-Lehrenden, der
Volksmusik-Pflegenden und der Volksmusik-Freunde werden. Auch das Singen und der
Volkstanz werden im heurigen Programm einen hohen Stellenwert haben. Zudem wird
für die Kinder gesorgt, die während der Übungs- und Veranstaltungszeit der
Eltern auf Wunsch auch betreut werden. Hauptort der Veranstaltungen wird der
Gasthof Maurer in Grainbach mit seinem Saal und seinen weiteren Räumlichkeiten
sein. Zudem treffen sich die einzelnen Gruppen auch einmal in der Gaststätte
Alpenrose, beim Cafe Sollinger sowie auf den nahen Almen. Wie Rainer
Aroksalasch-Schmid als organisatorischer Leiter des Bildungswerkes Rosenheim
informierte, beginnt das Volksmusikalische Ereignis am Ostermontag, 1. April um
16 Uhr mit einer musikalischen Ortsbegehung ab dem Gasthof Maurer durch
Grainbach. Wie weiter zu erfahren war, sind die Kurse, die tagsüber angeboten
werden, in allen Instrumenten-Arten bereits voll belegt. Die offizielle und öffentliche
Eröffnung mit Gruß- und Willkommensworten der Ehrengäste beginnt um 19.30 Uhr
im Gasthaus Maurer. Weitere schöne Veranstaltungen für die Öffentlichkeit
sind am Dienstag, 2. April und am Donnerstag, 4. April jeweils von 17.15 Uhr bis
18.30 Uhr ein Volkstanzkurs mit Wolfgang Mayer und Josef Gotzlirsch. Am
Donnerstagabend um 20 Uhr beginnt dann ein offener Volkstanz. Den traditionellen
Abschluss bildet am Freitag, 5. April um 19 Uhr ein Musikanten-Gottesdienst in
der Kirche von Grainbach. Ab 20 Uhr schließt sich diesem dann der fröhliche
Hoagart aller Teilnehmer mit ihren Gästen im Saal des Maurer-Wirtes an. Die
musikalische Leitung übernehmen Hans Stuffer als Musiklehrer und Markus Schmid
als Volksmusiker. Nähere Informationen zu den volksmusikalischen Ereignissen in
der Osterwoche auf dem Samerberg gibt es beim Bildungswerk in Rosenheim, Telefon
08031-214218, beim Verkehrsverein Samerberg in Törwang, Telefon 08032-8606 oder
vor Ort zu Beginn der einzelnen Veranstaltungen.
Dreifache
Gipfel-Freuden der Bergbahnen im Rosenheimer Land: Landkreis
(hö) – Auch im Euro-Zeitalter wollen die drei Bergbahnen im Landkreis
Rosenheim eng zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der Kooperationen steht heuer die
Herausgabe der „Gipfel-Trio-Karte“. Damit können Berg- und Wanderfreunde in
individuell möglichen Routen zum Fahrpreis-Motto „Drei für zwei!“ überaus
günstig die Bergbahnen in Anspruch
nehmen. Die Berg- und Talfahrten mit den drei ganz und gar unterschiedlichen
„Aufstiegshilfen“ auf die Kampenwand ab Aschau, auf die Hochries ab
Grainbach am Samerberg sowie auf den Wendelstein ab Brannenburg mit der
Zahnradbahn haben nach dem Ticket-Kauf eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren.
Der Kompakt-Preis für Erwachsene für dreifache Berg- und Talfahrt beträgt 15
Euro, für Kinder und Jugendliche von 5 bis 15 Jahren gibt es eine 50prozentige
Ermäßigung. Nähere Informationen zu den dreifachen Berg-Freuden im
Rosenheimer Land gibt es bei den Bergbahnen selbst, bei den
Tourist-Informationen sowie beim Verkehrsverein Samerberg in Törwang, Telefon
08032-8606.
Spatenstich
für Neues Rathaus in Aschau am 2. April: Aschau
(hö) – Nach jahrelangen Engpässen, Beratungen und Finanzierungs-Überlegungen
ist es am Dienstag, 2. April endlich soweit: die Gemeinde Aschau kann an diesem
Tag um 15 Uhr gleich neben dem bisherigen Rathaus den Spatenstich für das Neue
Rathaus vornehmen. Zuletzt vergab der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung
die Gewerke Baumeister-, Zimmerer-, Heizung-, Sanitär- und Elektro-Arbeiten.
„Einem Baubeginn steht somit nichts mehr im Wege“, so der bisherige und auch
zukünftige Aschauer Bürgermeister Kaspar Öttl zur aktuellen Planung.
Bauern
informieren sich über Rente und Vorsorge – volles Trachtenheim in
Hittenkirchen: Hittenkirchen
(hö) – Die sogenannte „Riester-Rente“ und die Altersvorsorge in aktueller
Betrachtung standen im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe der Sparkasse
Rosenheim. Im Trachtenheim von Hittenkirchen versammelten sich hierzu überaus
zahlreiche Bäuerinnen und Bauern aus der Chiemsee-Region. Michael Hartl von der
Sparkasse meinte zu Beginn seiner Gruß- und Einführungsworte, dass fast kein
Mensch mehr wisse, was nun gut oder nicht gut ist. „Aufklärung, Information
und Beratung tun not“, so der Agrar-Berater. Der Sozial-Experte des
Bayerischen Bauernverbandes Karl Moser erinnerte daran, dass die
Rentenversicherung auf dem Generationenvertrag aufgebaut ist. „Da aber dieser
Vertrag nicht mehr stimmt, gibt es ständig Änderungen“, sagte Moser. Er erläuterte
zudem die Regeln der Berufsunfähigkeit für Landwirte sowie die Chancen einer
privaten Zusatzversicherung gegen die Einkommenslücken im Falle einer
Erwerbsunfähigkeit. Die „Riester-Rente“ ist für junge verheiratete
Bauersleute ab zwei Kindern interessant. Nachdem es zahlreiche Varianten bei der
Altersversorgung gibt und sich auch bei den neuen Gesetzen individuelle Ansätze
für die Erarbeitung von Lösungen ergeben, sind die Beratungen, die der
Berufsstand anbietet, sehr zu empfehlen. Bei der abschließenden Diskussion
standen die Fachleute Hartl und Moser den Bauern noch eingehend Rede und
Antwort.
Frühjahrs-Hoagart,
Ehrungen und Terminvorausschau beim Trachtenverein „D´Griabinga“
Hohenaschau: Hohenaschau
(hö) – Ein paar schöne Stunden im Kreise gleichgesinnter Volksmusikfreunde
und einige interessante Ankündigungen bescherte den Mitgliedern des
Trachtenvereins „D´Griabinga“ Hohenaschau ein gemütlicher Hoagart im
Vereinslokal Brucker zu Füßen der Hohenaschauer Burg. Außerdem gab es ein
paar Ehrungen. Für 60jährige Mitgliedschaft wurden Amalie Maier und Alois Einöder
ausgezeichnet. Bereits 50 Jahre gehört Elisbeth Luger dem Hohenaschauer
Trachtenverein an. Wie Vorstand Georg Pfaffinger und Kassier Herbert Reiter bei
den Ehrungen erwähnten, sind die treuen Mitglieder für das Fortbestehen eines
Brauchtumsvereins ebenso bedeutsam wie die Jugendarbeit. Von der Jugend gab es
sodann sympathische Kostproben. Für die volksmusikalische Ausgestaltung des
Hoagart sorgten nämlich die Hohenaschauer Musikanten und die drei Schlosser
Dirndl. Zweiter Vorstand Reinhard Pehse verstand es zwischen den frohen Frühjahrsweisen
mit ausgesuchten Mundart-Geschichten und in Verserl-Form bestens zu unterhalten.
Starkes
Jahresprogramm für die Hohenaschauer Trachtler
Umfassend
sind die Aktiven und Vorstandschaftsmitglieder des Trachtenvereins Hohenaschau
heuer gefordert. Die Trachtenarbeit über den Ort hinaus beginnt am Freitag, 5.
April mit dem Besuch der Frühjahrsversammlung vom Chiemgau-Alpenverband in
Oberwössen. Am Sonntag, 14. April wird der Gau-Jugendtag im Trachtenheim von
Hittenkirchen mitgestaltet werden. Für den 9. Mai (Christi Himmelfahrt) steht
in traditioneller Verbundenheit mit den Verstorbenen, Vermissten und Gefallenen
aus den Reihen der Chiemgauer Trachtenvereine wieder die Dank- und Bittwallfahrt
nach Raiten bei Schleching auf dem Programm. Weitere Veranstaltungen sind am 11.
Mai der Vereinsjahrtag, am 30. Mai das Mitgehen zu Fronleichnam, am 1. Juni der
erste heurige Heimatabend in der Festhalle, am 29. Juni das Vereinspreisplatteln,
am 7. Juli das Gau-Dirndldrahn in Frasdorf, am 21. Juli das eigene Bierfest an
der Festhalle und am letzten Juli-Wochenende das Gautrachtenfest in Schleching.
Weitere Heimatabende, die Gau-Herbstversammlung am 18. Oktober in der Festhalle,
die Generalversammlung am 16. November beim Gasthof „Brucker“ und abschließend
zum Jahr am 7. Dezember der Advents-Hoagart sind weitere Beispiele eines
lebendigen Trachtenjahres für die Hohenaschauer Trachtenkameraden. Das gesamte
Jahresprogramm gibt es beim Vereinslokal oder bei der Aschauer Tourist-Info,
Telefon 08052-904937.
Priener
Wirte heuer mit besonders vielen Veranstaltungs-Freuden -Nach Wirtshaus-Frühling
weitere Groß-Veranstaltungen geplant: Prien
(hö) – Mit Schwung ist der diesjährige „Priener Wirtshausfrühling“ in
die Osterferienzeit gestartet. Wie berichtet gilt bis zum 21. April das heurige
Motto „In 28 Tagen um die Welt“. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden,
dass bei den einzelnen Köche- und Wirte-Teams der insgesamt 12 Mitglieder der
„Wirte-Elf“ allerhand Raritäten geboten sind. Internationales und
Raffiniertes aus den Ländern rund um den Erdball sind allerdings nicht das
einzige, was in den Zeiten der Aktion geboten wird. So gibt es zusätzlich ein
Gewinnspiel und einige Überraschungen für Treue-Gäste. Außerdem sind
folgende Veranstaltungen geplant: am Donnerstag, 4. April
musiziert zum Schweinshaxn-Essen Ernst Westermayr
in der Sportplatz-Gaststätte Alpenblick und am Samstag, 6. April gibt es
ab 19 Uhr im Gasthaus Schützenhaus einen
Unterhaltungsabend mit der „Heuraffelmusi“. Im Hotel Bayerischer Hof, der
sich mit einer „Kulinarischen Reise nach Ungarn präsentiert“, werden an den
letzten Tagen des Wirtshaus-Frühlings noch Mitglieder einer feurigen
Zigeunermusik aus Ungarn erwartet. Mit dem Ende des gemeinschaftlichen Frühjahrs-Erlebnisses
setzen sich die Priener Wirte aber beileibe nicht zur Ruhe: vom 2. bis 10. Mai
sind sie kulinarische Partner der Priener Jungbauernschaft bei den
Festzelt-Veranstaltungen. Am 25. und 26. Mai heißt es inmitten der
Marktgemeinde „Swinging Prien – New Orleans Festival“. Bei dieser Aktion
mit der Priener Tourismusgesellschaft gibt es spezielle Gerichte aus der Küche
rund um den Missisippi. Am Peter-und-Paul-Tag, 29. Juni treffen sich die Freunde
guter bayerischer Gastlichkeit zu einem Biergartenfest der Königlich-Priveligierten
Feuerschützengesellschaft beim Schützenhaus im schönen Priental. Und schließlich
sind die Wirte wieder mit dabei, wenn am 15. August das Priener Marktfest zum Höhepunkt
der heurigen Freiluft-Veranstaltungen durchgeführt wird. Weitere
Veranstaltungen der einzelnen Wirte sind in Planung, nähere Informationen gibt
es bei den Wirten, bei der Priener Tourismusgesellschaft im Haus des Gastes,
Telefon 08051-69050 oder beim Bayerischen Hof, Telefon 08051-6030.
Frühjahrs-Planungen
bei Hittenkirchener Trachtlern: Hittenkirchen
(hö) – Gleich mehrfache Veranstaltungsformen werden im Frühjahr im
Trachtenheim von Hittenkirchen angeboten. Als Gastgeber und Veranstalter legt
der Trachtenverein „Almenrausch“ Hittenkirchen natürlich großen Wert auf
gute Brauchtums-Darbietungen. Den Auftakt der April-Ereignisse macht am Freitag,
12. April ab 20 Uhr ein Frühlingstanzfest mit der „Fellnerhofmusi“ und mit
der „Kohlbazimusi“. Am Sonntag,14. April sind die Hittenkirchener Ausrichter
des diesjährigen Gaujugendtages vom Chiemgau-Alpenverband. Einen ganzen
Nachmittag ab 13 Uhr zeigt sich dann der Trachten- und Musiknachwuchs aus den 23
Trachtenvereinen des Chiemgaues. Seinen herkömmlichen Trachtenjahrtag mit
Kirchenzug, Gottesdienst und anschließender Vereinsversammlung mit der
Wildenwarter Blasmusik hält der Trachtenverein Hittenkirchen am Sonntag, 5. Mai
ab.
Theaterfreuden
bei Aschauer Kolpingfamilie – Jahresversammlung mit neuen Planungen: Aschau
(hö) – Erfreut über den guten Besuch der Versammlung der Theaterabteilung
der Kolpingfamilie Aschau zeigte sich 1. Vorstand Günter Berger. Er wertete
dies als Zeichen dafür, dass die Bemühungen der 48 aktiven Mitglieder trotz
einiger Besucherlücken bei den jüngsten Aufführungen anerkannt werden. 42
aktive Spieler sowie 6 Bühnenbauer, Maskenbildner und Tontechniker bilden
derzeit das Team des Theaters. Trotz der recht großen Anzahl an Spielern gibt
es nach Auskunft von Vorstand Berger immer wieder Schwierigkeiten, die
Theaterrollen richtig besetzen zu können. Aus diesem Grund appellierte er vor
allem an die Männer des Prientales, dass sich diese bei eventuell vorhandenen
schauspielerischen Talenten an das Kolpingtheater melden mögen.
Im
Mai wird „Opa´s Glückstreffer“ gespielt
In
seinem Rückblick erinnerte Berger an die zuletzt aufgeführten Theaterstücke
„Der Gockerlkriag“, „Die pfiffige Urschl“ und „St. Pauli in St.
Peter“. Während man beim unterschiedlich ausgefallenen Besuch noch einige Wünsche
hätte, hat man sich inzwischen mit den neuen und sehr guten Spielbedingungen in
der Festhalle gut anfreunden können. Zusätzlich zu den Theater-Proben und
–Aufführungen unternahm die Theaterfamilie von Kolping noch eine
Bildungsfahrt nach Landsberg am Lech. Zudem beteiligten sich einige Mitglieder
und Verantwortliche an der Verbandsversammlung des Verbandes Bayerischer
Amateurtheater in Neuburg an der Donau. Derzeit beginnen bereits die
Vorbereitungen für das neue Stück „Opa´s Glückstreffer“. Die
Spieltermine sind am 4., 10. und 12. Mai in der Festhalle zu Hohenaschau. Auf
Vorschlag aus der Versammlung sollen in den nächsten Jahren einmal
Sommer-Spieltermine versucht werden, um auch den Aschauer und Prientaler Gästen
einen Besuch zu ermöglichen. Abschließend bedankte sich Vorstand Günter
Berger bei allen, die vor und hinter der Bühne sowie auf den „Brettern, die
die Welt bedeuten“ ihr Bestes geben, um der Theaterabteilung der Aschauer
Kolpingfamilie und ihren Gästen einen schönen Dienst zu erweisen.
Fröhlicher
Start zum Priener Wirtshaus-Frühling mit Lob von vielen Ehren- und Stammgästen
– Motto: „In 28 Tagen um die Welt“: Prien
(hö) – Draußen mit Schnee und drinnen mit schön geschmückten Tischen sowie
natürlich mit kulinarischen Köstlichkeiten begann der diesjährige „Priener
Wirtshausfrühling“ im Restaurant Reinhart in Prien. Dierekt am Chiemsee
machten sich die Ehren- und Stammgäste auf Einladung der heuer zwölf Wirte aus
der Marktgemeinde (einschließlich vom Cafe Berger aus der Gemeinde Rimsting)
viel Mühen, um auf die bevorstehende gastronomische Reise um die Welt
einzustimmen. Helmut Estermann als Sprecher der Wirte-Gemeinschaft freute sich,
dass im sechsten Jahr seines Bestehens die Aktion der Wirte zu einer anerkannten
Einrichtung geworden ist. Dies zeigte sich auch bei der Besucherliste:
Landtagsabgeordneter Adolf Dinglreiter als Tourismuspolitischer Sprecher im
Bayerischen Landtag war ebenso dabei wie der Priener Ehrenbürger Paul Paulus
sowie die Tourismusfachleute Hermann Roth vom Chiemsee und Klaus Löhmann vom
Wendelstein. Bürgermeister Lenz Kollmannsberger dankte den Wirten mit der
Feststellung, dass Tourismus nicht nur von Landschaft und Kultur lebt, sondern
in erheblichem Maße auch von der Küche. „Dabei wollen wir nicht immer nur
die bayeriche und heimische Speisenkarte loben, sondern gerne einmal in die
weite Welt hinausschweifen!“, so der Bürgermeister zum heurigen Motto „In
28 Tagen um die Welt“. Zugleich lobte Kollmannsberger, dass man sich mit dem
„gestandenen Priener“ Thomas Mühlberger erstmals einen „Sterne-Koch“
angelacht hat. Auch Thorsten Rudolph als Geschäftsführer der Priener
Tourismusgesellschaft und als Partner bei weiteren Aktionen mit den Wirten
betonte, dass die Frühjahrsaktion der Priener Wirte bis zum 21. April ein Höhepunkt
für die Priener und ihre Gäste im Jahreslauf darstellt. Mit Musik und mit
einer humorvollen Einlage des „Gastes“ Herbert Riffel kam zum guten Essen
und Trinken auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Nähere Informationen zu der
nunmehr angelaufenen Priener Wirte-Elf-Aktion in den Hotels, Restaurants und
Gaststätten Alpenblick, Bayerischer Hof, Berger, Fischer am See, Luitpold am
See, Mühlberger, Neuer am See, Reinhart am See, Scherer, Schützenhaus,
Wieninger Bräu und Yachthotel Chiemsee gibt es bei den jeweiligen Teilnehmern
sowie bei der Priener Tourismusgesellschaft im Haus des Gastes, Telefon
08051-6905-0.
Ehrendirigent
Stadler 80. Geburtstag gefeiert: Samerberg
(hö) – Blasmusik-Freuden auf dem Samerberg: Franz-Xaver Stadler senior als
Ehren-Dirigent der Musikkapelle Samerberger Musikkapelle feierte seinen 80.
Geburtstag. Der „Untermaurer-Xare“ aus Grainbach bekam für sein
blasmusikalisches Lebenswerk zahlreiche Anerkennung. Vom Ständchen bis zur
Feier in großer Gemeinschaft reichten die Festlichkeiten. Dabei würdigten die
Samerberger Blasmusikanten unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Benedikt
Paul das reiche Schaffen von Stadler. Bereits vor dem Krieg war er mit seinen
Geschwistern auf den Hochries-Seitenalmen musikalisch unterwegs. Aktives
Mitglied der Samerberger Musikkapelle war er von 1936 bis 1991, von 1962 bis
1972 war Stadler Dirigent. Alsdann übergab er den Taktstock seinem
gleichnamigen Sohn. Verständlich, dass sich bei soviel Musikverdiensten und
vielen weiteren Vereins- und Gesellschafts-Aktivitäten die Feier zu einem großen
Ereignis entwickelte.
Informations-Tag
für Vermieter, Wirte und Anbieter am Dienstag, 26. März im Verkehrsamt
Samerberg- Vorstellung des Online-Reservierungssystems ORB24: Samerberg
(hö) – Mit neuen Ideen, Werbemitteln und mit einer verstärkten
Zusammenarbeit mit den Wirten, Vermietern und Anbietern will der Verkehrsverein
Samerberg in die neue Tourismus-Saison gehen. Aus diesem Grunde wird erstmals
ein Informations-Tag im Verkehrsamt in Törwang am Dienstag, 26. März
abgehalten. In der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr können
sich alle interessierten Vermieter individuell über die neuesten Werbemaßnahmen
und Informationsschriften informieren. Außerdem stehen die Firma Tassilo aus
Raubling und Sibosoft aus Schnaitsee zur Verfügung, um das schon lange
vorbereitete Online-Reservierungssystem ORB24 erstmalig vorzustellen. Gerade für
Vermieter tun sich mit dieser internet-gestützten Reservierungstechnik ganz
neue Möglichkeiten auf. Fragen zur Gästekarte 2002 sowie zum Anmeldeverfahren
können ebenso beantwortet werden wie zum nunmehr fertigen
Veranstaltungskalender und zum neuen Samerberger Prospekt. Die Teilnahme an den
Angeboten des Informationstages ist öffentlich und kostenfrei.
Gemeinschafts-Fahrt
zu Glentleiten-Ausstellung am Dienstag, 16. April für Samerberger, Nußdorfer
und Neubeurer: Nussdorf-Neubeuern-Samerberg
(hö) – Die Verkehrsvereine von Nussdorf, Neubeuern und Samerberg unternehmen
mit ihren Wirten, Vermietern und Mitgliedern am Dienstag, 16. April eine
gemeinschaftliche Informationsfahrt zum Freilichtmuseum Glentleiten. Dieses
Museum gewährt zum Saisonbeginn freien Eintritt und bietet unter anderem eine
neue Ausstellung zum Thema „Mägde, Knechte, Landarbeiter“. In und mit
dieser Ausstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie hart das Leben in der
vermeintlich „guten, alten Zeit“ wirklich wahr. Im Rahmen eines geführten
Rundganges können weitere Neuigkeiten wie der Ökopfad betrachtet werden.
Interessenten, die sich an dieser Fahrt beteiligen wollen, können sich ab
sofort bei den Verkehrsämtern in Nussdorf, Neubeuern oder Samerberg anmelden.
Die Abfahrt erfolgt ab 12.30 Uhr am Samerberg, Zusteigemöglichkeiten sind in
Grainbach, Törwang, Rossholzen, Neubeuern und Nussdorf. Die Rückfahrt beginnt
am Freilichtmuseum Glentleiten gegen 16 Uhr.
Jahresprogramm
für den Samerberg: Samerberg
(hö) – Das Jahresveranstaltungsprogramm für die Vereine, Einwohner und Gäste
des Samerberges liegt vor. Die kostenlose Broschüre mit allen Tipps zu
Veranstaltungen, Wirtschaften und heurigen Aktivitäten entlang der Hochriesbahn
ist kostenlos beim Verkehrsamt im Törwanger Rathaus, Telefon 08032-8606 erhältlich.
Neues
und Neuwahlen beim Traunsteiner Kreisverband der Gastronomen: Oberwössen
(hö) – Aufmunternde, kritische und informative Beiträge gleichermaßen gab
es für die Gastronomie bei der Kreisversammlung des Kreisverbandes Traunstein
vom Hotel- und Gaststättenverband. Im Hotel „Post“ von Oberwössen hieß
Vorsitzender Hans Reiter hierzu eine Vielzahl an Kollegen und Ehrengästen
willkommen. Orts-Bürgermeister Hans Haslreiter und Landrat Jakob Strobl
motivierten in ihren Grußbotschaften die Wirte mit der Einschätzung, dass
„das Tal durchschritten sei“. Dennoch kam es in den folgenden Beiträgen,
Berichten und Referaten zum Vorschein, dass die Gastronomie eine hohe Leistung
zu erbringen hat, um den heutigen Anforderungen und den Bedürfnissen der Gäste
gerecht werden zu können.
Regierungsamtsrat
Hans Träg vom Tourismusverband Chiemgau informierte von einer neuen Gäste-Infomappe.
Diese wird in einer Auflage von 3.500 Stück an alle Gastgeber des
Chiemgau-Verbandes weitergegeben. Kritisch betrachtete Träg die nur schleppend
anlaufende Klassifizierungsmaßnahme bei den Hotelbetrieben, die in diesem
Bereich den Privatvermietern hinterherhinken. Für die Radlhotel-Gemeinschaft
stehen nach den Ausführungen von Träg wieder Fördermittel zur Verfügung,
doch wäre es notwendig, neue Betriebe zu gewinnen. Eine enge Zusammenarbeit hat
der Kreisverband seit Jahren mit dem Arbeitsamt Traunstein. Auch heuer sollen
Aktionen zugunsten von Arbeits- und Saisonkräften gestartet werden.
Geschäftsführerin
Susanne Gruber von der BHG-Stelle Oberbayern informierte über gesetzliche
Neuregelungen, über die Vorlage einer Freistellungserklärung bei
Bauleistungs-Rechnungen, über Zinsanspruch bei Gästerechnungen, über
Verwertungsgesellschaften sowie über Neuerungen bei der betrieblichen
Altersversorgung. Bei der jüngsten BHG-Fragebogen-Aktion sind bereits 6.000 Rückmeldungen
eingegangen. Weitere Abgaben sind trotz Fristablauf noch möglich. Die von
Christiane Dobler geführte Kasse wurde von Fritz Hörterer geprüft und für
bestens in Ordnung gefunden. Bei den Neuwahlen gab es ein paar Veränderungen.
Herr Bichler als bisheriger Schriftführer wurde von Herrn Stumbeck
(„Unterwirt“ in Reit im Winkl) abgelöst. Im Amt des Revisoren folgt nach
Herrn Lange nunmehr Herr Treml vom „Alten Wirt“ in Seeon. Für das Amt des
Umweltbeauftragten wurde leider niemand gefunden. Anstatt eines
BHG-Urlaubsfluges wird heuer eine Donau-Kreuzfahrt vom 15. Juni bis 22. Juni
sowie vom 22. Juni bis 29. Juni angeboten. Anmeldungen hierzu nimmt die
Traunsteiner Geschäftsstelle, Telefon 0861-209020 noch bis Ende April entgegen.
Aufgrund der verheerenden Ergebnisse bei den letzten Gesellenprüfungen will man
einen Ausschuß einsetzen. Zur Mitarbeit in diesem haben sich Anja Lolh vom
„Malerwinkel“ in Lambach bei Seebruck, Theo Stegmaier vom „Ornterhof“ in
Ruhpolding und Herr Schweiger vom „Parkhotel“ in Traunstein bereit erklärt.
Bau-Abstimmungen
im Aschauer Gemeinderat: Aschau
(hö) – Eine Änderung des Flächennutzungsplanes, eine weitere Änderung des
Bebauungsplanes sowie die Aufstellung eines zusätzlichen Bebauungsplanes beschäftigte
in ausführlicher Form den Aschauer Gemeinderat. Für den Bereich der
Zellerhornstraße gab es die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes. Im Rahmen
der beschlußmäßigen Behandlung der Bedenken und Anregungen wurde
festgestellt, dass von Seiten der Bürger keine Einwände vorgebracht wurden.
Lediglich mit der Unteren Naturschutzbehörde kam es zu einem Abklärungsbedarf.
Diese bedauerte es, dass der erste Entwurf, der eine größere Freihaltung von
ursprünglich überbaubaren Flächen vorsah, nicht verwirklicht wird. Wie Bürgermeister
Kaspar Öttl allerdings erläuterte, sind im neuen Entwurf neben einer konkreten
Bepflanzung der einzelnen Grundstücke mit Bäumen auch die Eingrünung auf
einer Breite von rund sieben Metern im rechts- und linksseitigen Uferbereich des
Hammerbaches vorgeschrieben. Außerdem wird eine große öffentliche Grünfläche
direkt vor der Kapelle geschaffen werden. Damit und vor allem wegen der
„Entsiegelung“ um fast 5.000 Quadratmetern Baufläche in öffentliche Grünfläche
wurden die Argumente aus dem Landratsamt entkräftet. Einstimmig wurde die
Verwaltung beauftragt, das weitere Verfahren durchzuführen und die Genehmigung
zur Flächennutzungsplanänderung beim Landratsamt Rosenheim einzuholen. Schnell
kam der ebenfalls einstimmige Beschluß für die Änderung des Bebauungsplanes
Niederaschau-Süd im Bereich Grüner Weg/Zellerhornstraße zustande, da nach
keinerlei Bedenken die Situation gegenüber der letzten Behandlung im
Gemeinderat fast unverändert ist. Etwas Kopfschütteln gab es dann bei der
Behandlung des Bebauungsplanes für den Bereich des ehemaligen „Brauereigeländes“
in Hohenaschau. Trotz Innerorts-Situation wird vom Landratsamt zum derzeitigen
Zeitpunkt ein Bebauungsplan-Verfahren gefordert. Nach Bürgermeister Kaspar Öttl
ein „Streit um des Kaisers Bart“, ob diese Forderung jetzt notwendig ist. Ärgerlich
ist nur, dass damit die angelaufenen Planungen eine Verzögerung um vier Wochen
erfahren. Dennoch stimmte man dem Ansinnen des Landratsamtes mit Festlegung des
Geltungsbereiches zu. Wie bereits berichtet, soll das ehemalige Brauereigelände
umfassend umgestaltet werden. Mit den Abrissarbeiten und Planungen ist man
bereits beschäftigt, so dass schon bald nach Erfüllung der Verfahrenswege mit
dem Aufbau von verschiedenen Bauten begonnen werden kann.
Kein
zweites Baurecht für Hans Clarin
Der
bekannte Aschauer Bürger und Staatsschauspieler Hans Clarin beantragte für den
Bereich Zellerhorn-/Schlossbergstrasse eine Änderung der Ortsabrundungssatzung
und bewirkte damit eine „Gretchenfrage“. Bürgermeister Kaspar Öttl fragte:
„Wollen wir das oder nicht? Schließlich geht es darum, ob der Antragsteller
zusätzlich zum bereits bestehenden Baurecht in seinem Grundstück noch ein
zweites Einfamilienhaus mit danebenstehender Doppelgarage planen kann!“. Nach
einer ruhigen und sachlichen Diskussion entschied der Gemeinderat mit neun zu
vier Stimmen, dem beantragten zweiten Baugrundstück die Zustimmung zu
verweigern, weil damit mehrere Bezugsfälle zu erwarten wären.
Gute
Finanz- und Haushalts-Berichte
Von
einer guten Finanz- und Kassenarbeit in der Gemeinde Aschau zeugten die Ausführungen,
Zahlen und Zustimmungen zu den über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die im
Haushaltsjahr 2001 entstanden. Nach der Vorlage der Jahresrechnung 2001
vereinbarte der Gemeinderat, diese an den Rechnungsprüfungsausschuß zur örtlichen
Rechnungsprüfung weiterzuleiten. Als zufriedenstellend wurde die derzeitige
Auslastung des Seniorenheims Priental mit 95,31 Prozent bezeichnet. Zu einer in
der vergangenen Sitzung des Gemeinderates gestellten Anfrage von Gemeinderätin
Johanna Wörndl über die Tätigkeiten des Agenda-Ausschusses erinnerte der Bürgermeister,
dass man diesen Ausschuß nach einigen Gesprächen nicht ins Leben rief, dass
man aber vergaß, die entsprechenden Internet-Eintragungen wieder zu löschen.
Im „alten“ Gemeinderat soll zu diesem Thema keine Aktion mehr gestartet
werden.
Bei
der freien Aussprache sprach Gemeinderat Hans Moosbauer die „kriminellen“
Straßenverhältnisse in Gschwendt an. Bürgermeister Kaspar Öttl antwortete
dazu mit dem Hinweis, dass im straßen-intensiven Gemeindebereich mehrere
katastrophale Zustände herrschen. Nicht zuletzt wegen des frost- und
salzreichen Winters haben sich die Straßenzustände wesentlich verschlechtert.
„Im Haushalt haben wir für Straßenverbesserungsmaßnahmen nur 100.000 Euro,
das heißt, wir müssen uns demnächst Prioritäten setzen und wir müssen uns
teilweise mit Kompromissen behelfen!“.
Pfarrgemeinderatswahlen
in Sachrang: Sachrang
(hö) – Genau 118 Frauen und Männer aus den Reihen der insgesamt 285
Wahlberechtigten hat in der Pfarrgemeinde Sachrang vom Recht der
Pfarrgemeinderatswahlen Gebrauch gemacht. Damit ist die Wahlbeteiligung von
zuletzt 57,8 Prozent auf nunmehr 41,4 Prozent zurückgegangen, aber dennoch
gegenüber anderen Pfarrgemeinden noch überduchschnittlich hoch. Diese Zahlen
gab Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Hans Pumpfer für die Sachranger bekannt.
Pumpfer, der seit der erstmaligen Wahl vor 24 Jahren an der Spitze des
ehrenamtlichen Kirchengremiums stand, stellte sich heuer nicht mehr zur Wahl.
Die Wahlen für den neuen Pfarrgemeinderat ergaben folgende Ergebnisse:
Christine Trixl (86 Stimmen), Christine Danner (82), Sebastian Pertl (77),
Walter Zaß (76), Verena Reck (64) und Dr. Markus Bauer (57). Als
Ersatz-Delegierte stehen nunmehr zur Verfügung Theresia Kargl, Elisabeth
Wachinger, Margit Schellenberger und Dr. Rudolf Moritz. Die konstituierende
Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates mit Berufung eventuell weiterer Leute aus
der Pfarrgemeinde findet am Montag, 25. März statt.
Katholische
Jugendfürsorge als Träger der Aschauer Klinik findet volle Unterstützung
bei Neubau-Plänen
Die
baulichen und architektonischen Planungen erläuterte Professor Hans Nickl vom Büro
Nickl und Partner in München. „Wir freuen uns, dass wir das flughafen-bewährte
Architekten-Team aus München bekommen haben, das sich nach einer Ausschreibung
der Klinik-Träger mit ihren Vorschlägen und Ideen durchgesetzt hat!“, sagte
Bürgermeister Kaspar Öttl eingangs der Vorträge.
„So
ginge es nicht mehr weiter – der Standort Aschau wäre in Gefahrt“
Die
Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese München-Freising beabsichtigt, den
westlichen Haupt-Gebäudetrakt abzureissen und neu zu errichten. Die beengte
Situation und die Voraussetzung, dass der Klinikbetrieb nicht unterbrochen wird,
stellen eine besondere Herausforderung für die Verwirklichung der Baumaßnahme
dar. „So ginge es nicht mehr weiter!“, mit diesen Worten begann Klaus Ortner
seine Ausführungen für die Notwendigkeit. Hauptgründe sind die Bewahrung des
sehr guten Rufes der Klinik weit über Bayern hinaus, die Verkürzung der
Operations-Wartezeiten und die Anpassungsnotwendigkeit an heutige Standards.
Ausserdem will man den „Fleckerlteppich“ entzerren, der sich durch die
verschiedenen Bauten von Klinik, Heim, Schule und Tagesstätte ergibt. Wie
Ortner weiter sagte, hat sich die Jugendfürsorge entschieden, das 1912 erbaute
Klinikgebäude konkurrenzfähig zu erhalten, um insgesamt den Standort Aschau
nicht zu gefährden. Die Klinik mit einer auch für die Gemeinde nicht
uninteressanten Bilanzsumme von 27 Millionen Mark im Vorjahr leidet an starken
Überlastungen mancher Raum-Kapazitäten. So hat sich in den letzten neun Jahren
das Personal von 190 auf inzwischen 262 Mitarbeiter hochentwickelt. Ein Ende
dieser Personalsteigerung ist nicht in Sicht. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist
die Ansiedlung von drei Heim-Gruppen ab dem Herbst im derzeit als Baustelle
vorzufindenden „Würzburger Heim“.
Zahlenvergleich
zwischen 1986 und 2001 lassen aufhorchen
Was
sich in den letzten 15 Jahren in der Aschauer Kinderklinik geändert hat, präsentierte
Chefarzt Dr. Correll. Gab es 1986 noch einen Tages-Pflegesatz von 38 Euro, so
ist dies heute mit gut 200 Euro zwar etwas mehr. Aber dafür gibt es neue
Abrechnungs-Vorschriften in Form von „Fall-Pauschalen“, die gerade für die
besonderen Operations- und Pflege-Situationen in der Kinderklinik Nachteile mit
sich bringen. 1986 verzeichnete man rund 8.000 Pflegetage, im Vorjahr waren es
17.500, also mehr als das Doppelte. 189 Operationen von damals stehen 2001
insgesamt über 3.000 Operationen gegenüber. Die durchschnittliche Verweildauer
ist von 25 Tagen im Jahr 1986 auf inzwischen
knapp über 10 Tage gesunken. Gestiegen sind dagegen die stationären
Patienten: 341 im Jahr 1986 und 1.703 im Jahr 2001. In der Station Lorenz, die für
20 Patienten und sieben Betreuer ausgerichtet ist, befinden sich derzeit rund 70
Personen auf engstem Platze.
„Kinder
stehen im Vordergrund“
Prof.
Hans Nickl stellte das bauliche und mit den Trägern sowie mit den Ministerien
abgestimmte Konzept vor. Neben den Unterkünften gilt es ein Pflegegeschoß
sowie einen Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit neuesten Techniken
auszustatten. Kernstück des neuen Bautraktes soll das Operations-Geschoß
werden. Verändert wird auch der Vorplatz- und Eingangs-Bereich. Anhand der
Material-Auswahl im Innen- und Außenbereich will man den Anforderungen einer
Kinderklinik entsprechen. So werden Regenbogen-Farben die Fenster- und
Fassadengestaltung mitbestimmen, ein Aufzug wird gläserne Ausblicke gewähren
und überhaupt wird mit viel Farben und Glas gearbeitet werden. „Die Kinder
stehen im Vordergrund, ein solches Haus kann dem Stil nach einfach nicht
Jodeln!“, so Bürgermeister Öttl mit Blick auf die auffälligen, aber von den
Gemeinderäten auch als gefällig bezeichneten Planungen. Der Bürgermeister
brachte vor der einstimmigen Beschlussfassung die Meinung des Gemeinderates auf
den Punkt als er sagte: „Die Gemeinde steht wie ein Mann hinter diesem
Projekt“. Damit kann der westliche Hauptgebäudetrakt abgerissen und mit den
Grundmaßen von etwa 50 mal 21 Metern und mit einer absoluten Höhe des Gebäudes
von fast 14 Metern neu errichtet werden.
Gemeinde
Aschau gewährt erstmals Entschädigungsbeihilfe für Bauern aus
Kurbeitrags-Erlösen: Aschau
(hö) – Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Euros will zukünftig die
Gemeinde Aschau die Arbeit der heimischen Bauern würdigen. Deren Leistungen
zugunsten des Landschaftsbildes und damit für den wichtigsten Wirtschaftsfaktor
Tourismus werden ab diesem Jahr in Form einer „landwirtschaftlichen Entschädigungsbeihilfe“
gewürdigt. Wie Bürgermeister Kaspar Öttl bei der jüngsten Sitzung des
Gemeinderates mitteilte, kommt man damit einer Diskussion im Sommer des
vergangenen Jahres nach. Damals wurde die Verwaltung beauftragt, dieses Anliegen
zu prüfen und Richtlinien zu erarbeiten. Seither kam es zu verschiedenen
Besprechungen mit den Bauernobmännern der Ortsverbände Aschau und Sachrang und
zu einer Beschlussvorlage.
Die
als „landwirtschaftliche Entschädigungsbeihilfe“ bezeichnete Förderung
wird in erster Linie für die Inanspruchnahme der landwirtschaftlichen Flächen
durch den Tourismus bezahlt. Damit sind beispielsweise Langlauf-Loipen im Winter
und Wanderwege im Sommer gemeint. Die Bezahlung erfolgt nur auf Antragsstellung
sowie an den Bewirtschafter, nicht an den Eigentümer. Außerdem wird die Förderung
nur gewährt, wenn der Antragsteller Einheimischer ist und wenn die Flächen
innerhalb der Gemeinde Aschau liegen. Im Rahmen von Einzelfall-Regelungen kann
es Ausnahmen geben. Dies gilt auch für die Maßgabe, dass die Zahlung in der
Regel nur an Landwirte erfolgen kann, die einen sogenannten Mehrfach-Antrag
stellen. Die Höhe der Entschädigung wird nach der Fläche und nach der jeweils
bereinigten landwirtschaftlichen Vergleichszahl berechnet. Auf diese Weise
bekommen Bauern für Flächen mit geringerer Güte eine höhere Förderung wie
Landwirte mit einer hohen Bodenqualität. Als Auflage festgehalten ist, dass die
landwirtschaftliche Fläche mindestens zweimal im Jahr gemäht oder abgeweidet
werden muß. Streuwiesen benötigen nur eine einmalige Mahd. Dieses Zugeständnis
muß der Antragssteller schriftlich zusagen. Anträge an die Gemeinde Aschau
sind vom 1. bis 15. November zu stellen, die Auszahlung erfolgt dann im Dezember.
Finanzierung
durch Kurbeitrags-Erhöhung
Die Entschädigungsbeihilfe ist verbunden mit der Erhöhung des bereits beschlossenen Kurbeitrages. Diese bringt zum 1.1.2002 Mehreinnahmen in Höhe von 32.000 Euro. Diese Mehrung entspricht 13 Prozent des gesamten Kurbeitrages, der etwa 240.000 Euro beträgt. In der Vorausberechnung für 2002 legte sich der Gemeinderat fest, dass insgesamt 7,5 Prozent des Gesamtkurbeitrages für die neue landwirtsdchaftliche Förderung zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, dass auf 18.000 Euro begrenzt, der heurige Zuschuß zur Verfügung steht. Entsprechend der Anträge und Hektar-Flächen wird dieser Betrag dann aufgeteilt werden. Die geschätzte landwirtschaftliche Fläche beträgt etwa 1.500 Hektar. Somit würden pro Hektar rund 12 Euro zur Verfügung stehen. Genaue Zahlen werden nach diesem Grundsatzbeschluß noch von der Gemeinde mit den Obmännern des Bayerischen Bauernverbandes festgelegt. Auf Anregung von Gemeinderat Dr. Alfons Knapp soll diese neue Hilfe für die heimischen Bauern auch den Gästen eindeutig vermittelt und somit für die Aschauer Werbung genutzt werden. Bürgermeister Kaspar Öttl sprach von einem Anerkennungsbeitrag, der ohne Rechtsanspruch zur Verfügung steht. „Seien wir froh, dass wir eine generelle Lösung gefunden haben, hinsichtlich der Bewirtschaftung der Wiesen und Felder wollen wir mit dieser Maßnahme keine Vorschriften oder Auflagen geben!“, so der Bürgermeister nach dem einstimmig erfolgten Grundsatz-Beschluß, dass heuer die Aschauer Landwirte erstmals 18.000 Euro aus dem Kurbeitrags-Aufkommen für ihre Dienste im Sinne des Tourismus erhalten.
Hohe
Wahlbeteiligung bei Pfarrgemeinderatswahlen in Prien: Prien (hö) – Hohe Beteiligung bei den Pfarrgemeinderatswahlen für
die Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ Prien mit Greimharting: von den insgesamt
5.430 Wahlberechtigten gaben 1.043 Frauen und Männer ab 16 Jahren ihre Stimmen
ab. Dies sind insgesamt 19,2 Prozent gegenüber 13,8 Prozent vor vier Jahren.
Auch die Briefwahlwähler-Anzahl ist von 60 im Jahr 1998 auf nunmehr 357 stark
angestiegen. Eberhard Abe als Verantwortlicher für die Durchführung der
Pfarrgemeinderatswahlen führte dies auf die erstmals eingesetzten
Wahlberechtigungskarten zurück. Nachfolgende Personen erhielten die Zustimmung
für den Einzug in den Pfarrgemeinderat von Prien: Nikolas Koschorz (739
Stimmen), Elisabeth Hartung (699), Michaela Stöttner (693), Christa Angerer
(663 – neu), Ursula Titze (638 – neu), Fritz Seipel (635), Monika Kühner
(630), Dr. Josef Brandl (628), Gunther Kraus (564 – neu), Thomas Ganter (554
– neu), Margaretha Kuntze (535 – neu), Raimund Kollarczyk (532 – neu) und
Christiane Kink (516 – neu). Als Ersatzleute stehen nach den weiteren
Ergebnissen Georg Resch, Judith Seipel, Peter Heigl, Alexander Stein und
Sieglinde Neuhauser zur Verfügung. Für Greimharting kam es zu folgenden
Ergebnissen: Elisabeth Weidenspointner (713 Stimmen), Elisabeth Fischer (571)
und Bartholomäus Bauer (509). Ersatzmann ist Stefan Fischer. Die insgesamt verjüngte
Mannschaft des Pfarrgemeinderates trifft sich demnächst zur konstituierenden
Sitzung und wird dann noch weitere Mitglieder der Pfarrgemeinde als Mitglieder
des Rates berufen.
Museumsfreunde
von Sachrang halten das Erbe vom Müllner-Peter mit Erfolg in Ehren: Sachrang (hö) – Aufschwung beim Museumsverein Müllner-Peter von
Sachrang: der im November 2000 mit 37 Leuten gegründete Verein zu Ehren und zur
Erinnerung des Müllner-Peter von Sachrang hat inzwischen bereits 124 Mitglieder
und überaus viel Besucher-Zuspruch. Wie die bisherige Zweite Vorsitzende Heidi
Sander und Bürgermeister Kaspar Öttl bei der jüngsten Jahresversammlung
informierten, konnten inzwischen 2.240 Besucher verzeichnet werden. Zahlreiche Führungen
für Vereine und Gruppen zeigten ebenfalls vom großen Interesse an den
Ausstellungsinhalten im alten Sachranger Schulhaus.
„Die
Fertigstellung des Museums im September vergangenen Jahres war das
Gemeinschaftswerk zahlreicher Sachranger und Freunde des Prientales. Geld und
Mitarbeits-Bereitschaft galt es gleichermaßen zu aktivieren!“ – so Heidi
Sander. Wie dies gelungen ist, zeigte der Jahresrückblick des aktiven Vereins,
dessen 100. Mitglied Simon Bauer aus Stein und dessen 1.000 Besucherin
die Organistin Babette Hellbig aus Tuntenhausen besonders geehrte worden
waren. Das aktuelle Museumskonzept wurde von Anfang an den Sachranger
Vereinsvorständen vorgestellt. Dabei kamen erfreuliche Finanz- und
Helferzusagen vom Freundeskreis Müllner-Peter von Sachrang, vom Verkehrsverein
Sachrang und vom Verein der Garten- und Blumenfreunde. Für die zahlreichen
ehrenamtlichen Helfer gibt es ein breites Betätigungsfeld innerhalb der
Museumsräume und im Kräutergarten vor dem Schulhaus.
Bei
Ersatzwahlen ergaben sich folgende Veränderungen: für den zurückgetretenen
bisherigen Ersten Vorsitzenden Franz Prankl, der sich gerade am Anfang zur
Realisierung des Vereins zur Verfügung stelllte, rückte Heidi Sander nach. Die
neue Vorsitzende wird zukünftig vertreten von Walter Zass. Das Amt der
Schatzmeisterin hat Gudrun Bonn übernommen. Bürgermeister Kaspar Öttl dankte
den bisherigen und neuen Kräften, die sich um das Erbe des Peter Huber von
Sachrang zur Freude vieler Einheimischer und Gäste annehmen. Mit der Umstellung
des Mitgliedsbeitrages auf nunmehr 13 Euro und mit dem Vortrag
„Schulgeschichte im Priental“ endete die Versammlung der Museumsfreunde von
Sachrang.
Pfarrfamilienabend
in Hittenkirchen ein voller Erfolg
Firmung
in Prien a. Chiemsee
Krankenunterstützungsverein
fördert Gesundheit durch Geselligkeit
Ein
aktuelles Stimmungsbild über das Vereinsleben gab die heurige
Jahresmitgliederversammlung im Gasthaus Baumbach in Hohenaschau. Nach der
Euro-Anpassung beträgt die Aufnahmegebühr zwei Euro, der Jahresbeitrag vier
Euro. Im Krankheitsfalle gibt es gegen Nachweis des Arztes oder bei Vorlage der
Krankmeldung ein Tagegeld von einem Euro. Ein heute nicht mehr notwendiger
Verein oder eine unzeitgemäße Versicherungsleistung? Weit gefehlt!
Ganze
612 Mitglieder gehören derzeit dem Krankenunterstützungsverein Aschau an. Gut,
dass sich nur ein Fünftel aller Mitglieder zur Versammlung einfanden. Denn mit
rund 120 Teilnehmern war der Versammlungsraum im Gasthaus Baumbach brechend
voll. Auch wenn in der Satzung nicht extra die Mitgliedschaft von Frauen
ausgeschlossen ist, in der Versammlung und Mitgliederliste sind ausschließlich
Männer zu finden. Und diese hören sich den Jahresbericht aus drei Gründen
bestimmt gerne an: einmal, weil er sowohl von Vorstand Josef Grill und von
Schriftführer Günter Venzl knapp und bündig gehalten wird, dann, weil Bürgermeister
Kaspar Öttl ein launiges Grußwort hält und drittens, weil es für alle
Versammelten so viel dunkles Bier und Leberkäse gratis gibt wie man gerade
will. Dies ist möglich, weil der Verein über zahlreiche Spenden verfügt und
diese seinen Mitgliedern einmal im Jahr in kulinarischer Form zugute kommen
lassen will. Kassier Franz Maier informierte über ein normales Wirtschaftsjahr,
über ausreichend Rücklagen, die gesetzlich vorgeschrieben sind, und von einen
noblen Spendenliste. „Voller Vergnügen nenne ich die vorbildlichen Spender,
die es erlauben, dass unser Verein so gesund da steht!“ – so der Kassier. Prüfer
Ernst Jaworek, der zusammen mit Paul Kink senior die Unterlagen für vollkommen
ordnungsgemäß befand und die Vorstandschafts-Entlastung vorschlug, freute sich
auch, dass inzwischen alle Buchungsvorgänge mit moderner EDV stattfinden. Ein
besonderer Dank galt der Fahnenabordnung, die sich bei Beerdigungen, an Lichtmeß,
an Fronleichnam, beim Berggottesdienst, beim Gelöbnis und bei weiteren Anlässen
gerne zeigt. Dem Wunsch von Fähnrich Sepp Fischer entsprechend hat sich Albert
Kasbauer als Aushilfs-Fahnenbegleiter spontan aus der Versammlung heraus bereit
erklärt.
Bürgermeister
Kaspar Öttl erinnerte an den vormals sehr wichtigen Verein für Familien, die
im Krankheitsfalle zumindest für die Finanzierung der Ernährung abgesichert
waren. „Heute erfüllt der Verein trotz allen Ernstes auch eine gesellige
Aufgabe, die zuweilen recht lustig werden kann!“ – so der Bürgermeister,
dessen Aussagen in den folgenden Stunden mehrfach bestätigt wurden. In guter
Stimmung, bei dunklem Freibier und bei bekömmlicher Brotzeit konnten die Männer
des Krankenunterstützungsvereins in gesunder Weise miteinander ratschen.
„Schließlich ist es gesundheitsfördernd, wenn man mit guten Freunden
lacht!“ – so ein Mitglied des außergewöhnlichen Aschauer Vereins.
Atzinger
wollen 100.000 Euro an Eigenleistung für Vereinsheim-Bau aufbringen - Für
über 200 junge Leute soll im Keller ein eigener Raum entstehen: Atzing
(hö) – Gemeinsam haben sich vor etwa einem Jahr die Mitglieder des Atzinger
Trachtenvereins, der Feuerwehr und des neu gegründeten Fördervereins auf den
Weg gemacht, um ein Feuerwehr- und Gemeindehaus mit Trachten- und Jugendräumen
zu realisieren. Wichtige Schritte weiter gekommen sind die Verantwortlichen in
enger Abstimmung mit der Marktgemeinde Prien, mit den Planungen und auch
innerhalb der eigenen Reihen. Unmittelbar hintereinander haben Feuerwehr und
Trachtenverein bei Neuwahlen eine Mannschaft zusammengestellt, die sich der großen
Aufgabe stellen will. Schließlich ist die Verwirklichung der Vereinsräume nur
mit enormen Eigenleistungen möglich. Aktuelle Berichte über den Sachstand der
gemeinschaftlichen Bemühungen gab es jüngst bei der
Feuerwehr-Hauptversammlung, bei einer Zusammenkunft des Fördervereins und
zuletzt bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Trachtenvereins
„Daxenwinkler“ (wir berichteten).
Bürgermeister
Lorenz Kollmannsberger würdigte nach einigen Abstimmungen mit den
Vereinsspitzen und nach einer Grundsatz-Entscheidung des Gemeinderates die
Aktivitäten in Atzing. Obgleich derzeit noch verschiedene Standorte im
Atzinger-Bachhamer Bereich in Frage kommen (die Standort-Entscheidung soll noch
vom bisherigen Gemeinderat getroffen werden), stellte Max Priller ein erstes
Modell vor. Dieses wurde nach Rücksprache mit den Fachbehörden und nach
geltenden Förderrichtlinien der Regierung von Oberbayern erstellt. Wie Priller
als ehemaliger Chef der Rathaus-Bauverwaltung mit seinen Erfahrungen aus vielen
Priener Bauten (unter anderem vom Feuerwehrhaus) erläuterte, zeigen die
derzeitigen Pläne ein Haupt- und ein Quergebäude mit insgesamt gut 3.000
Kubikmeter umbauten Raum. Mit Zierbund und auch passenden Innen-Ausstattungen
soll ein ländlich-gerechter Baustil gefunden werden. Der Probenraum für die
Atzinger Trachtler wird mit 125 Quadratmetern dem alten Saal vom Gasthof Stocker
entsprechen. Zusätzlich sind eine kleine Bühne und ein Raum für Küche und
Schenke vorgesehen, so dass die Trachtler für ihre Kinder-, Jugend- und
Aktivengruppe auch einige Veranstaltungen traditioneller Art durchführen können.
Dritte
Bürgermeisterin Renate Hof erläuterte die Bedeutung der Kinder- und
Jugendarbeit in den Atzinger Vereinen. „Von Atzing bis Siggenham haben wir 128
Kinder im Alter bis zu 12 Jahren und von 12 bis 20 Jahren haben 74 wir
Jugendliche. Da sind wir gefordert!“ – so Renate Hof, die um Verständnis
warb, dass sich die über 200 jungen Leute in einem eigenen Raum bei noch
festzulegender Betreuung einfinden sollten. Bestens geeignet wäre nach den
derzeitigen Planungen die Unterbringung des Jugendraumes im Keller. Nachdem der
Kellerbau aber bislang aus Kostengründen kaum ein Thema war, will man sich an
diesen heranwagen. Gemeinderat Walter Poppe, der nach den Bauten der
Wasserwachthütte und des Prienavera auch in Atzing als Bau-Beauftragter der
Gemeinde seine Unterstützung gewähren will, appellierte an den Bau eines
Kellers. „Die Gemeinde hat noch nie ohne Keller gebaut!“ – so Poppe, der
gleich Unterstützung fand. Einmal von Peter Wendl, dem Vorsitzenden des Fördervereins
mit seinen inzwischen 105 Mitgliedern. „Bisher haben wir 5.000 Euro beisammen,
wir rechnen insgesamt mit 100.000 Euro an Spendengeldern und Sachleistungen und
dies wäre genau der Betrag, den eine Unterkellerung ausmachen würde!“ –
rechnete der Polizei-Chef. Max Priller machte sich bereits daran, die
Gesamtkosten mit Keller zu eruieren. Diese wären rund 726.000 Euro ohne die
eigenen Kosten für Kanal, Wasser- und Stromanschluss sowie Einrichtungen. Zu
Letzterem sind nochmals die Vereine selbst gefordert.
Spenden
und Vorschläge werden systematisch gesammelt
Nach
diesen ersten „Hochrechnungen“ geht es nunmehr darum, Fördermittel,
Planungen und eigene Leistungen der Vereine auszuloten. In diesem Sinne hat der
Förderverein bereits eine zweigeteilte Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Ein
Teil will sich um die Geldbeschaffung sorgen. Hierzu gehören die
Mitgliederaktivierung, Sammlungen, das Ansprechen von Sponsoren in Prien und
Atzing, eigene Veranstaltungen oder der Verkauf von Hausanteilen (zu. B. Türen,
Fenster oder kubikmeterweise Beton). Auch die Besorgung von Naturalspenden wie
Holz, Pflaster und Dachziegel will man schaffen. Der zweite Teil der
Arbeitsgruppe hat sich die Organisation von Hand- und Spanndiensten vorgenommen.
Vom Rohbau bis zu Holz- und Innenarbeiten wollen sich Vereinsmitglieder unter
der gemeinsamen Anleitung von Anton Harntasch und Max Priller aktiv und
geldsparend einbringen. Wie Peter Wendl sagte, rechnet man auch mit tatkräftiger
Unterstützung von allen Priener Bürgern, da dieses Haus über Atzing hinaus
seine Bedeutung haben wird.
Behindertengerechtes
Bauwerk
Wenn
demnächst die Standort-Entscheidung durch den Gemeinderat fixiert ist, dann könnte
es schon bald für die Atzinger aufgehen. Noch aber gilt es vielerlei Überlegungen
und Abstimmungen zu koordinieren. Jetzt können noch Wünsche und Vorschläge in
die Planungen einbezogen werden. So kam es in der Atzinger Trachtenversammlung
zur Anregung, dass man auch an die Behinderten denken möge. „Das Bauewerk
werden wir in jedem Falle behindertengerecht konzipieren!“ – so Max Priller
als Antwort auf die Anregung. Weitere Vorschläge und Unterstützungs-Überlegungen
nehmen die Atzinger Ortsvereine gerne entgegen.
Goldene
Hochzeit beim Alt-Bürgermeister von Hittenkirchen: Hittenkirchen (hö)
– Das schöne Fest der Goldenen Hochzeit konnten die Eheleute Theresia und
Josef Steinbichler aus Hittenkirchen feiern. Die Austrags-Bauersleute vom
Reder-Anwesen luden hierzu nach der Sonntags-Feier im Kreise der Familie auch
noch die zahlreichen Ortsvereine in ihren Hof zu einer eigenen Feier ein. Die
Vorstände und Vertreter des Trachtenvereins, des Schützenvereins, der
Feuerwehr und der Veteranen von Hittenkirchen taten sich dabei mit den Eisschützen
von Weisham zusammen. Miteinander schenkte man dem rüstigen Jubelpaar einen
Reisegutschein mit noch offenem Ziel. Von der Gemeinde Bernau gratulierten
Erster Bürgermeister Lenz Steindlmüller und sein Stellvertreter Klaus Daiber.
Sie erinnerten in ihren Dankesworten an die vielen Leistungen von Josef
Steinbichler für seine Heimatgemeinde und für die Dorfgemeinschaft.
Steinbichler war von 1956 bis 1963 Gemeinderat von Hittenkirchen, von 1963 bis
1974 Zweiter Bürgermeister und von 1974 bis zur Gebietsreform 1978 Erster Bürgermeister
der Gemeinde Hittenkirchen und von 1978 bis 1984 noch Zweiter Bürgermeister der
Gemeinde Bernau. Die gemütliche Feier wurde volksmusikalisch umrahmt von den
Enkelkindern und mit feinen Harfenstückl der Enkelin Barbara.
Enorme
Maschinenring-Leistungen gewürdigt – Bauern des Chiemseegebietes
informierten sich in Hittenkirchen:
Hittenkirchen (hö) – Stattliche Zahlen standen im Mittelpunkt der
Maschinenring-Versammlung für das Gebiet Chiemsee und Umgebung. 40 Jahre nach
der Gründung dieser landwirtschaftlichen Hilfs-Organisation gehören dieser im Landkreis Rosenheim 2.762 Betriebe an. Erstmals gab
es bei 29 Austritten und 28 Beitritten einen Mitgliederrückgang. Nachdem 91
Prozent aller bäuerlichen Betriebe bereits Mitglied im Maschinenring sind, ist
dieser Rückgang nach Erkenntnis der Geschäftsstelle auf die zunehmenden
Betriebsaufgaben zurückzuführen.
Zu
Beginn der Versammlung für die Bauern aus den Chiemsee-Gemeinden sprach Martin
Pfaffinger als Obmann des Maschinenring-Stützpunktes Bernau ein Grußwort. Sein
besonderer Gruß galt dabei Ursula Zobelt von der Raiffeisenbank und Michael
Hartl von der Sparkasse sowie Vorstandsmitglied und Hausherrn Christoph Kaufmann
im gut besetzten Hittenkirchener Trachtenheim. „40 Jahre harte und gemeinsame
Arbeit haben sich gelohnt. Nun müssen wir aufpassen, dass wir nicht auf der
Stelle treten. In der Technik und in den Arbeitssituationen werden sich nämlich
auch zukünftig zahlreiche Veränderungen ergeben!“ – mit diesen Worten eröffnete
Vorstand Johann Stöttner seine Ausführungen. Derzeit kümmern sich in der
Maschinenring-Geschäftsstelle sieben Arbeitskräfte. Dabei ist eine Fachkraft
speziell mit den Aufgaben zur Landschaftspflege beschäftigt. In diesem
Zusammenhang machte Vorstand Stöttner deutlich, dass im Landkreis Rosenheim die
Landschaftspflege dank guter Abstimmungen mit dem Landratsamt, dem Maschinenring
und den Bauern eine wachsende Bedeutung gewinnt. Vermehrt treten auch Groß-Kunden
an den Maschinenring zur Aufgabenübernahme heran. So werden zum Beispiel 22
Bahnhöfe im Landkreis Rosenheim vom Maschinenring betreut.
17,6
Millionen Mark Verrechnungswert
Geschäftsführer Christoph Niederthanner erläuterte detailliert die insgesamt 207.204 Arbeitsstunden, die von durchwegs jungen Leuten als haupt- und ehrenamtliche Betriebshelfer im Auftrag des Maschinenrings geleistet wurden. Dabei entfielen 18.000 Stunden auf die Waldarbeit, 67.000 Stunden auf den Sozial-Bereich, 118.000 Stunden in den Wirtschaftsbereich und 3.000 Stunden auf die Klauenpflege. Mit diesen Zahlen ist der Landkreis Rosenheim in Bayern führend vor den Landkreisen Altötting und Mühldorf. Insgesamt 22.521 Belege entstanden zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Aufgaben. Der Gesamt-Verrechnungswert von Maschinenring und von der neu gegründeten Dienstleistungs-GmbH belief sich im Vorjahr auf 17,6 Millionen Mark. Auf vier Säulen wird nach den Ausführungen des Geschäftsführers der Maschinenring in die Zukunft getragen: der überbetriebliche Maschineneinsatz erzielte im Vorjahr dank verlässlicher Lohnunternehmer einen Umsatz von vier Millionen Mark und könnte noch weiter ausgebaut werden. Ein zweites Standbein ist die Vermittlung von Helferinnen und Helfern im Bereich der sozialen und wirtschaftlichen Betriebshilfe. Der Zuerwerb im außerlandwirtschaftlichen Bereich kann nach den aktuellen Ausführungen ebenso ausgebaut werden wie die Nutzung von Einkaufsvorteilen für Maschinenring-Mitgliedern bei Autos oder Strom. Weitere stets verfügbare Dienstleistungen des Maschinenrings für die Bauern sind Bodenuntersuchungen, die Silofolienentsorgung, die Stroh-, Heu- und Futtervermittlung sowie die Kostenkalkulation bei einem Maschinenkauf. Über Neues und Aktuelles aus der Landtechnik referierte Daniel Endres als Landtechniker vom Landwirtschaftsamt Traunstein. Der junge Fachmann aus Franken, dessen Beratungsgebiet sich über die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land erstreckt, stellte bei seinem ersten Vortrag im Chiemgau viele Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen der Landtechnik in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Ansprechpartner für die Bauern, Betriebe und am Leistungsangebot interessierten Firmen und Personen ist der Maschinenring Rosenheim, Telefon 08031-40073-0.
Trachtler
benennen Gebiet „Simssee“
Gebietsvertreter
Barthl Hollinger wird zum Gauheimatabend in Salzburg einen Bus organisieren,
wobei die Anmeldung bei ihm bis zum 28. April erfolgen soll. Am selben Tag findet zum ersten Mal im Gebiet ein Volkstanz-
und Spielenachmittag für die Kinder und Jugendlichen beim Alten Wirt in
Riedering statt. Im Herbst wird wieder ein Jugendmusi-Hoagart am 27. Oktober um
13 Uhr in Grainbach am Samerberg veranstaltet. Abschließend infomierte
Hollinger, dass Schwabering im Jahr 2003 ein großes Trachtenfest feiern wird.
Nach der recht umfangreichen Tagesordnung kam bei Zither- und Gitarrenklang vom Zitherbauer Sepp Hofmeyer aus Rimsting und Franz Anzinger aus Endorf noch eine gemütliche Hoagart-Stimmung auf.
Frühlingsgefühle
bei Hoagart des Priener Trachtenvereins
Preisrichter
wollen mit Dreherinnen und Schuhplattlern noch enger zusammenarbeiten
Aktive
Jugend und Kassier-Fleiß
sowie Ehrungen bei der Feuerwehr Aschau
Schon bei der Begrüßung der Ehrengäste zeigte sich, dass die Aschauer Wehr wenige Jahre nach Bezug des neuen Feuerwehrhauses bestens in Schuß und geschätzt ist. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Bürgermeister Kaspar Öttl, Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer, Kreisbrandinspektor Richard Mittermaier, Kreisbrandmeister Franz Hügl, Willi Singhartinger von der Sachranger Wehr sowie Ehrenvorstand Günther Hümmler. Das Totengedenken, das vor allem den drei im letzten Jahr verstorbenen Feuerwehr-Mitgliedern galt, folgte der Bericht von Vorstand Hobelsberger. „70 aktive Feuerwehrleute, 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 101 passive Mitglieder und 138 fördernde Mitglieder ergeben 325 Personen, die sich für uns und für die vielen Schutzaufgaben zur Verfügung stellen!“ – so Hobelsberger. In seinem Rückblick erinnerte er vor allem an die Löschfahrzeug-Einweihung in Umrathshausen, an das Feuerwehr-Jubiläum in Wildenwart sowie an den Herbst-Ausflug nach Kärnten. In diesem Jahr will man sich vor allem am großen Fest der Aschauer Gemeinde und Vereine zugunsten der Kinderklinik am Kirch- und Schulgelände im Sommer beteiligen. Für 10. März wurde ein Aufruf verlesen für einen an Leukämie erkrankten Feuerwehrkameraden aus Vaterstetten. Dort werden Knochemarkspender an einem Aktionstag mit großen Hoffnungen erwartet. Von insgesamt 30 Einsätzen, die vom Fehl-Alarm über Sturmschäden und Verkehrsunfällen bis zu einem Gartenhaus-Brand reichten, konnte Kommandant Josef Hintler berichten.
Besonderer
Stolz: die Jugendfeuerwehr
Florian
Praxl freute sich als Vertreter der Jugendfeuerwehr, dass sich aus der
letztjährigen Firmlingen-Aktion ein Dirndl und zwei Buam für den
Beitritt zur Wehr entschlossen haben. Sieben junge Feuerwehrleute
erhielten eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme bei einem
Wissenstest in Vogtareuth. Auch heuer wollen sich die jungen Brandschützer
an der Aktion „Saubere Landschaft“ und am gemeindlichen Ferienprogramm
beteiligen. Auch wenn es schwierig ist, junge Leute für die Feuerwehr zu
begeistern, hatte Bürgermeister Kaspar Öttl eine Aufmunterung parat als
er sagte: „Was die junge Feuerwehr-Abteilung wert ist, zeigt sich daran,
dass sich seit ihrer Gründung vor zehn Jahren zahlreiche g´standene
Feuerwehrleute ergeben haben, die heute mitten unter uns sitzen!“. Bürgermeister
Öttl dankte den vielfältigen Kräften des Vereins für ihre
ehrenamtliche Tätigkeit ebenso wie für den Zusammenhalt zwischen den
Wehren in Aschau und Sachrang. Deren Kommandant Willi Singhartinger
verband seinen Dank für das gute Miteinander mit dem Angebot, dass die
neue, 14 Meter lange Feuerwehrleiter der Sachranger Wehr auf Wunsch auch
in Aschau zur Verfügung steht. Eine außergewöhnliche Leistung, die mit
Sonder-Beifall quittiert wurde, vollbrachte Kassier Christian Sollinger in
enger Abstimmung mit Feuerwehrkamerad Hans Aicher. Im Rahmen der Währungsumstellung
suchte Sollinger alle Vereinsmitglieder persönlich auf und verhandelte
den neuen Euro-Mitgliedsbeitrag. Der Kassier-Fleiß und die Großzügigkeit
der Mitglieder brachten auf diese Weise 1.000 Euro zusätzlich in die
Vereinskasse. Auch für die Ordnung in den Kassenbüchern bekam Sollinger
von Erwin Wörndl ein Lob, der zusammen mit Otto Angermaier die Prüfung
vorgenommen hatte.
Ehrung
und Anerkennung
Seit 25 gehört Theddy Metzler als Aktiver der Feuerwehr Aschau. Hierfür wurde ihm eine von Bayerns Innenminister ausgestellte Urkunde von Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer überreicht. Ein entsprechendes Ärmel-Abzeichen für inzwischen 20jährige Feuerwehrtätigkeit bekam Kamerad Gerhard Reiter. Der Kreisbrandrat benutzte die Gelegenheit der Ehrung für anerkennende Worte zur Aschauer Wehr und zu aktuellen Informationen aus der Landkreis-Tätigkeit. „600 Leute, die sich aus dem Landkreis im Vorjahr einer Maschinen- oder Atemschutz-Ausbildung unterzogen, der 11. September mit einigen, wenn letztlich auch negativen Milzbrandfällen sowie das Hagel-Unwetter, das den Einsatz von 27 Feuerwehren forderte, waren einige der auffallendsten Ereignisse und Ergebnisse im Vorjahr!“ – so der höchstrangige Feuerwehrmann im Landkreis. Sein besonderer Dank galt noch den Vorsitzenden Josef Hobelsberger und Hans Rucker sowie der Jugendfeuerwehr für all ihre Bereitschaften.
Muster-Sparsamkeit
des Roten Kreuzes und fundierte Haushaltszahlen in Aschau
Im
Rahmen der Sitzung gab es noch weitere Punkte. So wurden die aktuellen Übernachtungs-
und Gästezahlen für Aschau und Sachrang bekanntgegeben. Für das
Gesamtjahr 2001 sind bei den Gästen 3,5 Prozent und bei den Übernachtungen
ist ein Prozent Zuwachs erzielt worden. Ganz abgesagt werden mussten nach
zweimaligem Terminversuch die Gemeindeski- und Rodelrennen mit den
Nachbargemeinden. Im nächsten Winter will man einen neuen Anlauf nehmen.
Bei einem Einbruchdiebstahl im Jugendraum der Sporthalle konnte die
Polizei inzwischen zwei Jugendliche im Alter von 15 und 14 Jahren aus
Aschau und aus Prien der Tat überführen. Wie Bürgermeister Öttl
bekanntgab, wird nunmehr mit den Eltern der Jugendlichen eine
Schadensregulierung angestrebt.
Für
den Bereich nördlich der Festhalle gibt es seit längerem ein Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren.
Nachdem in diesem Verfahren keine Einwände erfolgten, wird es nach
einstimmigem Gemeinderatsbeschluß kann nunmehr das folgende
Bebauungsplan-Verfahren angestrebt werden. Alsdann wird es möglich sein,
mit einem Investoren und Bauherrn das gewünschte Hotel-Projekt in
Hohenaschau zu verwirklichen. In Niederaschau-Ost II galt es einen
Bebauungsplan geringfügig zu ändern. Auch hier erfolgte die Zustimmung
einstimmig. Mit der Firma E.ON Bayern AG schloss der Gemeinderat nach
vielfachen Erkundigungen und Abwägungen einen 20 Jahre gültigen
Stromversorgungsvertrag. Die langfristige Planung und Bindung sollte
beiderseits eine Sicherheit darstellen. Der bisherige Vertrag, der noch fünf
Jahre Gültigkeit gehabt hätte, tritt mit dem neuen Vertrag ausser Kraft.
Eine der Veränderungen ist, dass sich die Firma E.ON verpflichtet, alle
Monate defekte Straßen-Lampen und Starter innerhalb des Gemeindegebietes
auszuwechseln und somit für ein ständig aktuell funktionierendes System
sorgt.
Freude
für die Wahlhelfer, die am 3. März Urnen-Dienst haben: die frühere
Entschädigung in Höhe von 20 Mark wurde angepasst. Im Vergleich zu den
Nachbargemeinden entschloss sich der Gemeinderat, die ehrenamtlichen
Wahlhelfer ab den nächsten Wahlen mit 30 Euros für ihre Tätigkeit zu
entschädigen. Freude auch beim Museumsverein Müllner-Peter von Sachrang.
Nachdem der Glückshafen 2002 beim Aschauer Markt an die Aschauer
Pfadfindergemeinschaft St. Georg vergeben worden ist, bekommen die
Sachranger im folgenden Jahr 2003 dieses Recht.
Die
Finanzverwaltung der Gemeinde hat dem Gemeinderat den Entwurf des
Wirtschaftsplanes und den Entwurf des Haushaltsplanes mit Anlagen für das
Jahr 2002 erstellt. Nachdem beide Exemplare den Gemeinderäten bereits mit
der Ladung zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wurden, gab es nur
eine kleine Diskussion. Umso größer war das Lob an alle
Verwaltungsabteilungen und vor allem an Kämmerer Siegi Loer für die
mustergültige Vorbereitung. Entsprechend dem umfangreichen Zahlenwerk
schließt der Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit
7.629.863 Euro. Im Vermögenshaushalt sind dies 4.070.500 Euro, was einer
Gesamtsumm von 11,7 Millionen Euro entspricht. Insbesondere für den
Rathausneubau und für Verbesserungen bei der Wasserversorgung sind
466.000 Euro als Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und
Investitionsföderungsmaßnahmen vorgesehen. Besonders herausgestellt
werden konnten die Steuer- und Hebesätze. Unverändert seit 1977 betragen
diese bei der Grundsteuer 320 v.H. sowie bei der Gewerbesteuer 350 v.H. Bürgermeister
Kaspar Öttl, seit 1984 Bürgermeister, freute sich, dass innerhalb seiner
gesamten Amtszeit eine Erhöhung nicht notwendig war und bezeichnete dies
als Zeichen der sparsamen und achtsamen Rathauspolitik. Die Annahme der
Haushaltssatzung für das Jahr 2002 erfolgte einstimmig. Auch der
Wirtschaftsplan 2002 für das Seniorenheim Priental fand die Zustimmung
des Gemeinderates ohne Einschränkung.
Spannung
bei Freundschaftsschießen zwischen Umrathshausen und Aschau: Aschau
(hö) – Das wird im nächsten Jahr spannend werden: nachdem sich die Schützengesellschaft
Chiemgauadler mit der Feuerschützengesellschaft von Aschau viermal zu
einem Freundschaftsschießen trafen und jede Mannschaft zweimal gewann,
kommt es im kommenden Jahr zur endgültigen Vergabe der Scheibe. Insgesamt
78 Schützenkameraden fanden sich zum jüngsten Vergleich in der Schießstätte
von Aschau ein. Nach einem spannenden Wettbewerb konnten sich heuer die
Aschauer durchsetzen. Folgende Mitglieder gehörten der siegreichen
Mannschaft an: Josef Reiter, Leo Fortner, Stephan Endler, Benedikt Reiter,
Barbara Lengauer, Franz Eder, Rositha Bauer, Luise Praxl, Peter Staudacher
und Georg Maurer. Neben der Punktewertung auf die Scheibe gab es noch eine
eigene Adlerwertung. Dabei gab es gute und stärkende Fleischpreise für
die besten Schützen. Wie die beiden Schützenmeister Peter Thaurer von
Umrathshausen und Franz Kiesmüller von Aschau bei der geselligen
Siegesfeier erläuterten, wird es auch im nächsten Jahr zu einem
Freunschaftsschießen kommen. „Schließlich war die heurige Beteiligung
enorm stark und außerdem muß dann eine endgültige Entscheidung
fallen!“ – so die Schützenmeister.
Neuerungen
bei Rosenheimer Schafhaltern
Die
nächsten Termine der Rosenheimer Schafhalter sind am 22. März eine
weitere Informations-Veranstaltung im Gasthaus Antretter, am 6. April der
Klauenpflegetag, am 13. April in Miesbach der Bock-Markt mit Versteigerung
(erstmals mit Mutterschafen) sowie am 25. Mai der
Wollsammelstelle-Aktionstag bei Jakob Wiesheu in Söllhuben.
Gesundes
Vereinsleben bei den Kneippianern von Aschau
Die gute Mitgliederentwicklung stellte Vorstand Hoose gleich an den Anfang seines Berichtes. Zugleich erinnerte er an zahlreiche Vortrags-, Kurs- und Ausflugsaktivitäten im abgelaufenen Jahr. Vom Gedächtnistraining bis zu Almwanderungen mit 30 Personen reichte die stets gerne angenommene Palette der Angebote. Schatzmeisterin Pauline Erlinghagen und die Ergebnisse der Kassenprüfung brachten die beruhigende Information, dass sich die positiven Mitglieder- und Veranstaltungsentwicklungen auch finanziell niedergeschlagen haben. Für das Jahr 2002 will man eigene Gymnastik-Angebote für Frauen und Männer sowie die begonnene Wassergymnastik fortsetzen. Zum Teil sind noch Plätze frei. Vor Ostern gibt es eine Heilfastenwoche und für die Drei-Tagesfahrt ins böhmische Bäderdreieck werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Bei den Neuwahlen gab es einerseits eine Bestätigung der bewährten Mannschaft und andererseits mit einigen zusätzlichen Posten eine Verstärkung. Vorstand Hoose will damit für die nächsten Wahlen die Voraussetzungen für einen Wechsel bei den nächsten Wahlen schaffen. Folgende Leute wurden einstimmig gewählt: 1. Vorstand Heinz Günter Hoose, 2. Vorsitzende Johanna Huber, Schatzmeisterin Pauline Erlinghagen und Schriftführerin Christl Lenhard-Schröder. Der erweiterte Beirat besteht aus Hannelore Nieder, Irmi Micklitz, Lotte Göttlnger, Inge Reiss, Elisabeth Heid und Leni Gabriel. Ausgeschieden auf eigenen Wunsch ist Dr. Wolfgang Fromm. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Kaspar Öttl. Dieser bedankte sich auch beim Kneippverein für seine vielen Aktivitäten. „Es ist schon erstaunlich, dass der Kneippverein in ruhiger Weise mit so vielen Leuten ein so umfassendes Jahresprogramm bewältigen kann!“ lobte Bürgermeister Öttl. Vorstand Hoose seinerseits bedankte sich beim Bürgermeister und bei der Gemeinde für das gute Miteinander, was sich vor allem in der gemeinsamen Pflege bzw. Beanspruchung der drei in der Gemeinde befindlichen Kneipp-Anlagen zeigt. Den Abschluß der harmonischen Jahresversammlung bildete der Vortrag von Herrn Bojanowski zum Thema „Wege aus dem erholsamen Schlaf“.
Führungswechsel
und große Planungen bei Feuerwehr Atzing
Vorstand
Anton Stein hieß zu Beginn unter den Ehrengästen auch den ehemaligen
Vorstand Konrad Huber sowie die früheren Kommandanten Leopold Schlosser
und Anton Harntasch willkommen. Im Totengedenken wurde vor allem an die
zuletzt Verstorbenen gedacht. Es waren dies Ehrenvorstand Hubert Summerer
aus Siggenham sowie Förderer August Obermaier. Schriftführer Andi
Riepertinger hielt in seinem Bericht fest, dass die Feuerwehrler im Jahr
des Ehrenamtes von vielen Pflichtaufgaben über eigene Veranstaltungen bis
hin zum Besuch eines Feuerwehrfestes im hessischen Hasselbach ständig
unterwegs waren. Dies schlug sich auch im recht positiven und aufgrund der
bevorstehenden Baumaßnahme auch wichtigen Kassenbericht nieder. Werner
Viez und Florian Rauch junior als Prüfer nahmen die Kassenprüfung vor.
Erster Kommandant Paul Huber informierte über 12 Monats- und zwei Alarmübungen
beim Priener Hotel Charivari und bei der Wildenwarter Schule. „Gott sei
Dank hatten wir relativ wenig Einsätze!“ sagte Kommandant Huber, der
trotz beengter Schulungsräumlichkeiten von zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen
berichten konnte. Aus den Reihen der insgesamt 43 aktiven Feuerwehrleute
werden sich heuer vier Leistungsgruppen in diesem Jahr mit zeitgemäßer
Ausbildung gemeinschaftlich beschäftigen. Auch der Aufbau einer Anfängergruppe
ist vorgesehen. Großes Lob kam diesbezüglich von Kreisbrandrat Sebastian
Ruhsamer. „In Atzing ist man wirklich gerüstet!“ – so Ruhsamer, der
im Vorjahr insgesamt 600 junge Feuerwehrleute aus dem Landkreis Rosenheim
bei verschiedenen Lehrgängen betreute.
Ehrungen
Für
inzwischen 25jährigen, aktiven Feuerwehrdienst bei der Wehr in Atzing
bekamen drei Männer eine Urkunde von Bayerns Innenminister Dr. Günter
Beckstein sowie ein entsprechendes Abzeichen. Florian Rauch junior, Hans
Rauch und Hubert Summerer nahmen die Ehrung durch den Kreisbrandrat mit
dem Versprechen entgegen, auch zukünftig aktiv dabei zu bleiben.
Ein
umfassendes „Vergelt´s Gott“ sagte Vorstand Anton Stein den eigenen
Leuten, den Ortsvereinen und der Priener Wehr. „Wenn wir heute so gut
dastehen, dann ist dies das Verdienst einer großen und gut
funktionierenden Mannschaft!“ sagte der Vorstand mit der Bitte um Verständnis,
dass er sich aufgrund wichtiger Aufgaben innerhalb des Hof- und
Familienlebens von der Verantwortung des Ersten Vorstandes zurückziehen möchte.
Bürgermeister Lenz Kollmannsberger dankte Vorstand Stein für seinen
Vereins-Einsatz und für seine Leistungen bei der Zukunftsplanung. Diesbezüglich
hatte der Bürgermeister klare und hoffnungsvolle Botschaften: „Das
Feuerwehrhaus wird heuer gebaut. Der endgültige Standort wird um Ostern
noch vom alten Gemeinderat entschieden. Die Planungen laufen bereits auf
vollen Touren!“ – so der Bürgermeister. Dies bestätigte und ergänzte
Polizei-Chef Peter Wendl als Vorsitzender des Fördervereins mit der
Nachricht, dass bei einer Vorstandssitzung von Förderverein und
Trachtenverein am heutigen Montag, 18. Februar bereits ein erstes Modell
vorgestellt werden kann. Das neue Haus soll neben dem Vereinsleben auch
der organisierten Jugendarbeit des Marktes mit einem Raum dienen.
„Insgesamt 137 Kinder und Jugendliche haben wir rund um das Atzinger
Feuerwehrhaus. Diese brauchen Perspektiven und diese sind auch eine Chance
für den Feuerwehr-Nachwuchs!“ sagten Bürgermeister und Polizei-Chef.
Nach
Neuwahlen: Hans Fischer neuer Vorstand
Vorschriftengemäß
gingen die Neuwahlen der Vorstandschaft und der Kommandanten über die Bühne.
Bürgermeister Kollmannsberger, Anderl Posavec, Robert Gmeiner und Josef
Friedrich freuten sich, dass trotz schriftlicher und geheimer Wahl alle
Ergebnisse einstimmig waren. Der bisherige Zweite Vorstand und Zweite
Kommandant Hans Fischer ist nunmehr Erster Feuerwehrvorstand von Atzing.
Zweiter Vorstand ist Konrad Huber junior. Schriftführer bleibt Andi
Riepertinger, Kassiere bleiben Wilhelm Feichtner junior und Stefan Freund
senior. Weitere Posten: Aktiven-Vertreter Guido Obermaier. Fähnrich (wie
seit 26 Jahren) Hans Riepertinger, Fahnenbegleiter Albert Niedermayer und
Paul Schlosser junior, Fahnenbegleiter-Ersatz Michael Langmann, Zeugwart
(bisher Stefan Freund junior) Lenz Höhensteiger, Kassenprüfer Florian
Rauch junior und Werner Viez. Die Wahlen für den Verein erfolgten für
drei und für die Kommandanten sechs Jahre.
Termine
und Aussprache
Kommandant
Paul Huber informierte in seiner Vorausschau, dass zum vorbeugenden
Brandschutz gemeinschaftliche Rauch- und Brandmelder-Bestellungen sowie
eine Feuerlöscher-Sammel-Überprüfung vorgesehen sind. Dr. Otto Steiner,
der erst in diesen Tagen bei einer Fortbildung in Atzing war, wird am
Mittwoch, 13. März mit den Ortsvereinen eine Unterweisung zum neuen
Infektionsschutzgesetz im Gasthaus Stocker vornehmen. Außerdem sind zwei
Jahre vor dem 100. Vereinsjubiläum verschiedene Veranstaltungen geplant.
So zum Beispiel am Pfingstmontag, 20. Mai der traditionelle Frühschoppen
am Dorfplatz und am Freitag, 21. Juni die Jugend-Veranstaltung im
Buchenwald.
Vorstand
Hans Herzinger von der Feuerwehr Prien dankte für das gute
Zusammenarbeiten der beiden Feuerwehren innerhalb der Gemeinde. „Beim
Hochwasser im Vorjahr haben wir die Atzinger Wehr dringend in Prien
gebraucht, so wollen wir gerne auch umgekehrt und auch beim Bau des
Feuerwehrhauses Hilfe angedeihen lassen!“ sagte Herzinger.
Trachtenvorstand Albert Rauch sagte in seinem Blick nach vorne, dass nach
der Feuerwehr auch beim Trachtenverein am Freitag, 22. Februar aktuelle
Vereinsabstimmungen und Neuwahlen anstehen und dass dann die große
Aufgabe des Hausbaues gemeinschaftlich angegangen wird. Mit einer Brotzeit
der Gemeinde wurden die Atzinger Feuerwehrleute für ihre Jahres- und
Versammlungsleistungen belohnt.
Neubesinnung
im Rahmen des 40stündigen Gebetes: Feierliche
Eröffnung mit Salzburgs Domprediger Univ.-Prof. Dr. Peter Hofer: Prien
(hö) – Eine Zeit der Neubesinnung soll auch in diesem Jahr das gut 250
Jahre alte 40stündige Gebet von Prien sein. Dies stellten Orts-Pfarrer
und Dekan Bruno Fink sowie Universtitäts-Professor Dr. Peter Hofer aus
Salzburg als heuriger Gast-Prediger in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen
beim feierlichen Eröffnungsgottesdienst in der gut besetzten Pfarrkirche
„Maria Himmelfahrt“ von Prien. Gläubige auch aus den Priener
Nachbars-Pfarreien fanden sich zum Beginn der Heiligen, 40 Tage dauernden
Fastenzeit ein, um mit Gebet und Glauben für die Hetze und Hektik des
Alltages ein wirksames Gegenmittel zu haben. „Wer oiwei schind´t, is
oiwei hint!“ – mit dieser alten Weisheit aus dem Oberen Pinzgau, der
Heimat von Prof. Hofer, bat dieser mit einfachen Mitteln wieder nach
innerer und äußerer Besinnung zu streben.
An
den Beginn seiner Predigt stellte der Domprediger aus Salzburg den
Gedicht-Refrain von Friedrich Nietzsche „Wehe dem, der keine Heimat
hat!“. Der Vereinsamung und der tiefen Sehnsucht nach Geborgenheit gilt
es nach einem Jahrhundert der Entwurzelten und in einer Zeit der innerlich
Unbehausten mit Maßnahmen zu begegnen. „Auch wenn die Kirche manchmal
anders hätte reagieren sollen und zum Teil falsche Antworten auf die
Entbergung der Menschen gegeben hat, so bieten sich doch zahlreiche
Chancen für die Suchenden!“ sagte der Geistliche. Entsprechend der
vorher gelesenen „Geschichte vom verlorenen Sohn“, die für Theologen
eine unerschöpfliche Quelle darstellen kann, bedeutet der Gottesverlust
nach den Predigt-Ausführungen die tiefsten Entbergungen und Entbehrungen.
„Verfinsterte Seelenlandschaften werden immer mehr, weil Menschen aus
vielen religiösen Bindungen herausgefallen sind!“ – so Prof. Hofer.
Eine Antwort auf die damit entstehenden Fragen ist die Bejahung des
Menschen als Botschaft des bergenden Gottes, der damit auch die hierfür
bereiten Menschen und Gemeinschaften stärken kann. Als Beispiel zu diesen
Gedanken stellte er das Gebet von Dietrich Bonhöffer an den Schluß
seiner Predigt. Bonhöffer sagte in der Gestapo-Todeszelle: „Von guten Mächten
still und getreu geborgen, erwarten wir von Morgen, was kommen mag!“.
Den festlichen Auftakt-Gottesdienst gestaltete der Gast-Prediger zusammen
mit Pfarrer Bruno Fink, mit Kaplan Georg Lindl, mit dem großen
Liturgischen Dienst sowie mit dem Chor der Pfarrei „Maria
Himmelfahrt“.
Nach
der ersten Predigt mit dem Titel „Lasst Euch mit Gott versöhnen“ zum
heurigen Rahmenthema „Tief einatmen den Geruch des Lebens“ wird Prof.
Hofer noch weitere Predigten im Rahmen des 40stündigen Gebetes halten. So
am Freitag, 15. Februar um 15 Uhr mit „Das Kreuz mit dem Kreuz“.
Einmal am Samstag, 16. Februar um
15 Uhr zum Thema „Gottes Geschöpfe sind wir“ sowie am Sonntag, 17.
Februar um 9 Uhr mit „Vor wem gehen wir in die Knie?“ und zur
Schlussfeier um 14 Uhr mit dem Titel „Die Verklärung des Lebens“.
Loretowiese
soll bei Südost-Messe für Rosenheimer Bauern und Direktvermarkter
Riesen-Präsentations-Gelegenheiten bieten
„Original-Regional“
– nach diesem Motto kommt es zu einer eigenen Halle mit 700
Quadratmetern. Ergänzt von weiteren 500 Quadratmetern Freiflächen kommt
es damit zu einer Schau landwirtschaftlicher Leistungen im Rosenheimer
Land wie sie bislang noch nicht dargestellt worden ist. Das neue
Ausstellungskonzept mit Landwirtschafts-Schwerpunkt und mit gezieltem
Interesse, die Direktvermarktung zu fördern, stellte Christian Hörner
von der Firma Messedesign Heilmaier aus München vor. Der Experte, der
schon viele Jahre bei der Zentralen Landwirtschaftsausstellung in München
Erfahrungen sammelte, erläuterte das lebendige Sortiment und Programm. So
wollen sich neun Bauernmärkte und Läden aus dem Landkreis Rosenheim mit
täglich wechselnder Federführung vorstellen. Informationen, Produkte und
Kontakte sind des weiteren auf der SOM möglich mit dem Bäuerinnen-Schmankerl-Service
Bad Aibling, mit der „Grünen Kiste“ aus Prutting, mit dem Bayerischen
Bauernverband, dem Maschinen- und Betriebshilfsring Rosenheim und Bad
Aibling, mit den Waldbauern und der Jägervereinigung, mit dem
Kreisfischereiverein und der Rosenheimer Schafhaltervereinigung, mit den
Imkern und der Gemeinschaft des südost-bayerischen Vereinigung der Obst-
und Kleinbrenner, mit der Landesvereinigung der Bayerischen Milcherzeuger,
mit dem Landwirtschaftsamt und mit der Ernährungberatung des Landkreises
Rosenheim, mit den heimischen Tourismusverbänden und der Katholischen
Landjugend, mit der Kreishandwerkerschaft („Holz aus der Region“), mit
dem Almwirtschaftlichen Verein sowie mit den Gastronomen des Landkreises.
Diese wollen sich nicht nur mit den Siegern des jüngsten
Landkreis-Wettbewerbes „Regionale Küche“ präsentieren, sondern auch
zusammen mit dem Rosenheimer Bauernmarkt und mit der Rosenheimer
Auer-Brauerei zugunsten des Bäuerlichen Hilfsdienstes die gastronomische
Versorgung der Messebesucher gewährleisten. Robert Aberger vom
Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, der sich mit der Veranstaltung der SOM
ebenso wie mit dem Herbstfest auf der Loretowiese bereits bestens
auskennt, freut sich schon auf die Vielfalt der Aussteller in einer eignen
Halle. „Das neue und offene Gemeinschafts-Konzept wird ein Markt der
Begegnungsmöglichkeiten werden!“ so der Geschäftsführer, der auch
noch darauf hinwies, dass sich auf der Bühne heimische Brauchtums-,
Handwerker- oder Landwirtschaftsvertreter in einer Reihe von
Veranstaltungen präsentieren können. „Warum in die Ferne schweifen,
das Gute liegt so nahe!“ – diese alte Weisheit soll bei der heurigen
SOM zu neuen Landwirtschafts-Ehren kommen. Die Loretowiese soll hierzu
weniger eine Spielwiese, als vielmehr ein Beweis dafür sein, dass im
Rosenheimer Land, Wirtschaftlicher Verband,
Landratsamt, Tourismus und Anbieter Hand in Hand gehen. Nähere
Informationen zu den Vorbereitungen der Landwirtschafts-Halle mit Freifläche
und Biergarten zur SOM gibt es beim Wirtschaftlichen Verband Rosenheim
sowie bei der Tourist-Info des Landratsamtes Rosenheim, Telefon
08031-3921041.
Jugendlicher
Volkstanz-Abschluß in Hittenkirchen
Glückstag
für die Alten bei Eröffnung neuer Räumlichkeiten im Seniorenheim
Priental in Aschau i. Chiemgau: Aschau
(hö) – Großer Freudentag für die Bewohnerinnen und Bewohner des
gemeindlichen Seniorenheimes „Priental“ in Aschau im Chiemgau: nach
einigen Monaten der Planungs- und Bauzeit konnte ein neuer Anbau als vielfältige
Aufenthaltsstätte seiner Bestimmung übergeben werden. Besonders
erfreulich: die gesamten Kosten sind von Spenden abgedeckt, so dass weder
der kommunale Haushalt noch die Finanzen der Hausbewohner in Anspruch
genommen werden mussten.
Aschauer
Gilde rüstet mit zusätzlichen Plätzen für Faschings-Höhepunkt in
der Festhalle
Seltene
Gebets-Tradition in Priener Pfarrei beginnt nach dem Fasching am
Donnerstag, 14. Februar
Seit
gut 250 Jahren gibt es in Prien das Gebet, das es früher in vielen
Pfarreien und heute nur noch in ganz wenigen Gemeinden des Erzbistums
gibt. In der Priener Form dürfte das 40stündige Gebet inzwischen
einzigartig sein. Erstmals im Jahre 1751 war es der Priener Weißgerber
Josef Lechner, der das Gebet stiftete. Zurückzuführen ist der Brauch des
Gebetes auf die Gebetswache bei der Grabesruhe Christi. Seit dem 16.
Jahrhundert hielt man das Gebet bei Notfällen ab. Im Barock wurde es in
vielen Kirchen auch an den drei Faschingstagen als Sühneandacht gehalten.
Vor elf Jahren war es der damals frisch nach Prien gekommene und
inzwischen verstorbene Pfarrer Josef Preis, der in Abstimmung mit den
kirchlichen Gremien eine Verlegung des Gebets vom Ende der Faschingszeit
in den Anfang der 40-tägigen Fastenzeit bewirkte. Seither beginnt das
Gebet einen Tag nach Aschermittwoch. Heuer beginnt der Eröffnungsgottesdienst
um 19 Uhr. Als heuriger Prediger wird Universitäts-Professor Dr. Peter
Hofer aus Salzburg das Rahmenthema „Tief einatmen den Geruch des
Lebens“ haben. Die Predigt zum Auftakt-Gottesdienst hat den Titel
„Lasst Euch mit Gott versöhnen!“.
Am
Freitag, 15. Februar, dem ersten Haupttag, werden um 14.30 Uhr eine
Kreuzwegandacht und um 15 Uhr die Predigt „Das Kreuz mit dem Kreuz“
angeboten. Anschließend ist Eucharistische Anbetung, von 15.30 Uhr bis
17.30 Uhr Beichtgelegenheit und um 18 Uhr Vesper. Der zweite Haupttag des
Gebetes, Samstag, 16. Februar beginnt um 9 Uhr mit einer Messfeier und mit
der Predigt „Wo Jesus ist, ist Leben!“. Weitere Haupt-Veranstaltungen
des Tages sind um 9 Uhr ein Kinderbibeltag im Pfarrheim (Thema: „Rut –
das heißt Freundin“), um 15 Uhr die Predigt „Gottes Geschöpfe sind
wir“, ebenfalls um 15 Uhr der Jugendaktionstag im Pfarrheim zur
Firmvorbereitung (Thema: „Christsein wozu?“) und um 19 Uhr ein
Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche. Am Schlusstag, der zugleich Erster
Fastensonntag im kirchlichen Jahreskreis ist, wird der hohe Geistliche aus
Salzburg um 9 Uhr zum Thema „Vor wem gehen wir in die Knie?“ predigen.
Um 10.30 Uhr ist ein Kinder- und Familiengottesdienst zum Abschluß des
Kinderbibeltages und um 13.30 Uhr wird ein Rosenkranz gebetet. Die
Schlussfeier mit Predigt („Die Verklärung des Lebens“) beginnt um 14
Uhr und schließt mit einer Eucharistischen Andacht, mit dem TE DEUM sowie
mit dem Gebets-Segen.
Rege
Beteiligung und viel Besucherinteresse bei Faschingsmehrkampf der
Feuerschützengesellschaft von Aschau
Trachtenheim
von Hittenkirchen zum Bersten voll bei Weiber- und Dirndlkranzl der
Trachtler
Gebirgsschützen
mit attraktivem Programm 2002: Prien (hö) – Auch wenn man das Ausrücken
auf das Notwendigste innerhalb der Pflicht- und Ortstermine mit Rücksicht
auf die Mitglieder beschränken will, ergibt sich bei den Priener
Gebirgsschützen noch eine Fülle an interessanten Aufgaben. Wie Hauptmann
Hans Schuderer bei der Jahresversammlung im Gasthaus Schützenhaus (wir
berichteten) mitteilte, will man sich in diesem Jahr auf die bedeutendsten
Aufgaben sowie auf die Nachwuchs-Förderung konzentrieren. Zu den schönen
Festtagen der Gebirgsschützen zählen dabei der Patronatstag in Beuerberg,
der am Sonntag, 5. Mai von der gesamten Kompanie und vom Spielmannszug
besucht werden soll. Weitere Auswärts-Termine sind am Samstag, 15. Juni
und am Sonntag, 16. Juni das 50jährige Wiedergründungsfest in Oberaudorf
sowie am 27. und 28. Juli das Bataillons- und Gründungsfest der Kompanie
Samerberg. Ein besonders schöner Termin steht für Sonntag, 30. Juni an.
An diesem Tag feiert Geistlicher Rat Konrad Huber in Bergen sein 40jähriges
Priesterjubiläum. Verständlich, dass hierzu die Priener Gebirgsschützen
ihrem Kompaniepfarrer die Ehre erweisen werden. Weitere Termine sind die
Mitwirkung an Fronleichnam, der traditionelle Radlausflug am Samstag, 20.
Juli, die Beteiligung am Volkstrauertag, die eigene Adventandacht am 14.
Dezember in St. Salvator sowie die Entsendung einer Delegation am Heilig
Abend zur Gedenkfeier nach Waakirchen. Am selben Tag wird mit dem
Christkindlanschießen am Marktplatz das Jahresprogramm abgeschlossen. Für
Mitglieder und Leute, die sich über die Aufgaben der Priener Gebirgsschützen
näher informieren wollen, gibt es jeden Freitag gesellige Schieß- und
Kameradschaftsabende im vereinseigenen Stüberl.
Gebirgschützen
im 40. Jahr seit ihrer Wiedergründung in Prien auf der Suche nach neuen
Zielen und Leuten
„Aktiv
genug ja, aber attraktiv genug auch?“ – nach dieser Frage waren die
Gebirgsschützen-Verantwortlichen im Vorjahr vielfach tätig. Im Jahr, das
mit dem 40. Wiedergründungs-Jubiläum ihren Höhepunkt hatte, gelangen
auch einige Erfolge. In der Jugend- und Nachwuchsarbeit tut man sich seit
einigen Jahren sehr hart. Die Gebirgsschützen haben sich diesbezüglich
großzügig für das Kinder-Ferienprogramm der Marktgemeinde geöffnet und
sie sind mehrmals in die Priener Schulen gegangen. Diese Aktivitäten
bewirkten, dass sich heuer zehn Kinder meldeten, um sich für den
Spielmannszug musikalisch vorbereiten zu lassen. „Die Köpfe wollen wir
nicht hängen lassen, auch wenn wir heute in der Versammlung relativ
wenige Köpfe sehen!“ – damit meinte Hans Schuderer als
Versammlungsleiter, dass man trotz neuer Herausforderungen optimistisch
bleiben soll. Hierzu soll auch
ein Vorschlag von Kamerad Sebastian Maier helfen, der alle ehemaligen
Mitglieder der Kompanie und des Spielmannszuges eine Rückkehr in die
geselligen Runden der Gebirgsschützen „nach eventuellen Sturm- und
Drangzeiten“ empfiehlt. Dass
die Priener Gebirgsschützenkompanie eine pfundige Gemeinschaft mit
reicher und inhaltvoller Traditionspflege ist, zeigten die Jahresberichte.
Hans Schuderer erinnerte an kirchliche Freuden (Maiandacht in Urschalling
oder Jahresabschluß in St. Salvator) genauso wie an vielerlei
Festlichkeiten im Alpenraum. Das Mitwirken und Besuchen bei der
Wanderausstellung „Einst Feinde – Heute Freunde“ zählte hierzu
genauso wie ein Radlausflug. Die Mitfeier beim 60. Geburtstag von
Ministerpräsident Edmund Stoiber fand ihren Platz im Jahresbericht wie
der 75. Geburtstag vom singenden Gebirgsschützenkameraden Walter
Gerlmayer oder der 80. Geburtstag von Gründungs-Hauptmann Ferdinand
Hacker. Weit vorausschauend gab Schuderer bekannt, dass man sich in zehn
Jahren um das Alpenregionsfest der Gebirgsschützen bemühen will. 10.000
Gebirgsschützen in Bayern, Tirol sowie in Welsch- und Südtirol erhalten
im Falle einer positiven Entwicklung eine Einladung für dieses Fest nach
Prien.
Schützenmeister
Sepp Kirner berichtete von Armbrust-, Marketenderinnen-, Büxn-, Bundes-
und Nikolaus-Schießen. Nach insgesamt 40 Wertungsschießen konnte Hans
Lampersberger zum Schützenkönig ernannt werden. Oberleutnant Paul Panzer
freute sich, dass bei viermaligem Einsatz des Ehrensalutes die Schieß-Qualität
hohe Anerkennung fand. Insgesamt 33 Proben und schöne Auftritte hatte der
Spielmannszug nach dem schriftlichen Bericht von Helmut Schmid im
abgelaufenen Jahr erfahren. „Wir stehen stets und gegenseitig Gewehr bei
Fuß!“ – so die Devise des Spielmannszuges mit Blick auf die
Nachbar-Kompanie Söllhuben. Deren Vertreter wurden nämlich dafür
gelobt, dass sich bei Terminschwierigkeiten die Jugend und Spielmannszüge
gut abgestimmt und schon mehrfach ausgetauscht haben. Der letztmals in
Mark-Form von Rudi Holthausen vorgetragene Kassenbericht zeigte ebenfalls,
dass bei all den Aktivitäten die Spielräume immer geringer werden. Mit Rücksicht
auf die treuen Mitglieder verzichtete man im Rahmen der Euro-Umstellung
auf eine Beitrags-Erhöhung.
Marketenderin Gertie Heider und Oberleutnant Paul Panzer dankten in ihren Beiträgen dem Hauptmann und seiner Mannschaft für die großen Anstrengungen im Schützenhaus, im Schützenstüberl des Trachtenheimes sowie im Jahreslauf. Mit einigen Ehrungen wurde weiters verdeutlicht, dass die Kameradschaft auf Treue und Fleiß baut. So bekam Reinhard Krahl als einer der Treuesten und als Spieler der großen Trommel die Silberne Verdienstmedaille für 25jähriges Mittun im Spielmannszug. Seit zehn Jahren gehört Simone Horrer aus Bernau dieser Musik- und Gebirgsschützengemeinschaft an. Eine Urkunde und eine Gebirgsschützen-Buch bekam Alois Pflüger aus Dirnsberg. Als passives Mitglied gehört er der Gemeinschaft seit der Gründung vor 40 Jahren an. Baronin Marille von Rendorp wurde für ihre 30jährige Zugehörigkeit und für ihre oftmals großzügige Förderung ebenfalls geehrt. Eine besondere Ehrung erfuhren noch die Vertreter der Nachbars-Kompanie Aschau. Hautpmann Totila Meissner, Oberleutnant Franz Kristen und Kamerad Hans-Dieter Dettmer erhielten das Bronzene Verdienstzeichen der Priener. Die geehrten Aschauer wurden damit für ihre Bemühungen gewürdigt, die sie bei gemeinschaftlichen Auftritten beim Münchner Oktoberfest und in Berlin an den Tag legten.
Auf
geht´s zur Faschingshochzeit am Samerberg – Karten ab sofort verfügbar
Mit
neuer Vorstandschaft in die Zukunft – Aufatmen beim Priener Rauchclub
Mit
dem Vereinsgruß „Gut Rauch“ eröffnete Walter Jänicke die
Jahresversammlung in der Gaststätte Alpenblick. Sein besonderer Gruß
galt dem ältesten Mitglied Emil Betz, der in diesen Tagen seinen 90.
Geburtstag feiern kann, Bezirksvorsitzendem Klaus Dingler,
Veteranenvorstand und Gemeinderat Michael Anner und einer Delegation des
Bad Endorfer Rauchclubs. In seinem Jahresbericht erinnerte Jänicke an die
Schwierigkeiten beim Besetzen der Fahnenabordnung im Falle von
Beerdigungen. Das Begleiten von Verstorbenen auf ihrem letzten Erdenweg
ist zusammen mit dem Auszahlen eines Sterbegeldes aus der
Versicherungskasse des Bezirkes die Hauptaufgabe für den Rauchclub. Damit
diese Aufgaben auch weiterhin wahrgenommen werden können, bedarf es eines
stärkeren Zusammenstandes aus den Mitgliederreihen. Die Neuwahlen unter
der straffen Leitung von Michael Anner erbrachten dann wohltuende
Ergebnisse und Hoffnungen. Walter Jänicke erklärte sich trotz
beruflicher Veränderungen bereit, den Vorsitz zu übernehmen. Der
bisherige zweite Vorsitzende Stefan Fischer legte sein Amt nieder.
Schriftführer Mario Reisinger erklärte sich spontan bereit, das Amt des
Zweiten Vorstandes in Personalunion mit zu übernehmen. 20 Jahre war Georg
Ammer senior umsichtiger Kassier des Vereins. Seinem Wunsche nach einem
Wechsel konnte entsprochen werden, weil sich mit Christian Fellner ein
weiteres junges Mitglied zur Übernahme der Aufgabe bereit erklärte. Als
Kassenprüfer werden weiterhin Adi Kelz und Ludwig Lederer tätig sein.
Bei den Beisitzern wurde Sebastian Hof wiedergewählt. Für den
verstorbenen Max Huber und für den ausgeschiedenen Simmerl Landinger erklärten
sich Fredl Markewitz und Hans Kirschner bereit, in der Rauchclub-Führungsmannschaft
mitzumachen. Damit hat der Rauchclub wieder eine komplette und
hoffnungsvolle Vorstandschaft und Zukunft.
Beitragserhöhungen,
Ehrungen und Mitgliederwerbung
Wie Klaus Dingler als Bezirksvorsitzender mitteilte, ist ab diesem Jahr eine Erhöhung des Bezirksbeitrages unumgänglich. Die vorjährige Prüfung der Regierung von Oberbayern als Versicherungs-Aufsicht verlangte dies, weil in vielen Jahren trotz Beitragsgleichheit die Höhe des Sterbegeldes mehrfach angestiegen war. Unter Berücksichtigung der Altersstruktur war eine nunmehrige Anpassung unumgänglich. Auch bei den Ortsverbänden Wildenwart und Rimsting wird dies in nächster Zeit ein Versammlungs-Thema sein, sagte Dingler. Noch stärker bekannt gemacht werden soll, dass im Vorjahr das Beitrittsalter von 35 Jahren auf 40 Jahren erhöht worden ist. Damit will man einen Beitrag zur Mitgliedergewinnung erreichen. Eine besondere Ehrung konnte Mitglied Emil Betz erfahren. Seit nunmehr 50 Jahren gehört Betz dem Verein an. Mit gutem Wein und mit einer schönen Urkunde bedankte sich Vorstand Jänicke bei dem treuen Mitglied. Die weiteren Ehrungen an diesem Tag galten den Kameraden Leo Spangl (ebenfalls 50 Jahre), Johannn Beutlhauser und Fritz Kramer (jeweils 40 Jahre) sowie Dieter Krauss, Lenz Hamberger und Erhard Wittig (jeweils 25 Jahre). Die Urkunden-Übergabe konnte allerdings nicht stattfinden, weil die zu Ehrenden nicht anwesend waren. Als einen guten Vorschlag der Vorstandschaft bezeichnete man in der freien Aussprache den Versuch, alle anstehenden Ehrungen innerhalb des Rauchclubs zukünftig in zwei gesonderten Feiern zu würdigen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Rauch-Club Bad Endorf wird heuer vom 9. bis 11. Mai ein Jahresausflug in die Schweiz nach St. Moritz und mit Lago Maggiore angeboten (Anmeldungen unter 08053-9099). Mit einem gemütlichen Beisammensein und beim traditionellen Rauchen einer Frei-Zigarre wurde die Jahresversammlung abgeschlossen.
Nachhaltige
Vorschläge für bessere Dorfkultur von Reit im Winkl im „Kuhstall“
vorgestellt
Jagdgenossen
und Jäger um gutes Miteinander in Aschau bemüht
Aschauer
Bürger- und Vereinsball vor dem Aus? Kaum Interesse trotz tollen
Programmes in der stimmungsvollen Festhalle: Aschau
(hö) – Was ist bloß mit den Aschauern los? Diese Frage stellte sich
beim Besuch des heurigen Vereine- und Bürgerballes in der bestens
herausgeputzten Festhalle. Waren es im Vorjahr rund 60 Besucher, so kamen
heuer noch ein paar weniger. Und dies trotz großer vorheriger Bemühungen,
Anstrengungen und Versprechungen. Am Programm und an der
faschingsgeeigneten Festhalle kann es auch nicht gelegen haben. Schließlich
hatte das Festhallen-Team unter der Leitung von Robert Schneikart mit der
Show-Kapelle „Diridari“ eine stimmungsgewandte Tanzmusik arrangiert,
die man so leicht nicht mehr in Aschau zu hören bekommt. Außerdem hatten
sich die Festhallen-Verantwortlichen mit einer passenden Dekoration, mit
großer Bewirtungskarte und mit einer erstmaligen Romantik-Bar großzügig
und ideenreich vorbereitet. Eine besondere Augenweide waren auch die
Dirndl der Schowdance-Gruppe „Crazy-Girls“ mit ihren Auftritten. Diese
wurden von lautstarken Zugabe-Rufen der wenigen Besucher sogar zu weiteren
Auftritten animiert. Abgesagt wurde im Laufe des Abends allerdings der
Auftritt der Aschauer Faschingsgilde. Wirt Robert Schneikart wollten den
im Dauerstreß stehenden Gilde-Leuten den Auftritt vor einem mageren
Heimat-Publikum ersparen.
Auch
wenn nur wenige Köpfe die Festhalle füllten, die Anwesenden ließen ihre
Köpfe wahrlich nicht hängen. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“
– so Bürgermeister Kaspar Öttl. Er hatte sich nach der vorjährigen
Blamage um mehr Vereine- und Bürgerbeteiligung bereits im Vorfeld bemüht.
„Eigentlich hätten wir ein Faschingsangebot für unsere Einwohner und
Vereinsmitglieder angedacht, aber anscheinend sind wir im Über-Angebot
untergegangen!“ – so der Bürgermeister. Einzeln konnte der Bürgermeister
seine Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Sofern diese nicht überaus
geschickt maskiert waren, ging dies sogar namentlich. Der Burschenverein,
die beiden Trachtenvereine von Niederaschau und Hohenaschau sowie der
Mesner stellten den Hauptteil des Publikums. Wie Werner Weyerer als
Vertreter des Männerchores weiter sagte, wollte man Aschauer
Gemeinschaftsstärke auch im Fasching spüren. „Aber wenn auf der Tanzfläche
nur ein Paar ist, dann ist das eine zu kleine Gemeinschaft!“ – so der
humorvolle Chor-Repräsentant. Werner Heinrichsberger, erfahrener
Veranstalter von Aschau und zuweilen ganz alleine auf der Tanzfläche,
nahm es ebenfalls mit Fassung und setzt nunmehr auf die Faschingshochzeit.
Diese findet am kommenden Sonntag, 3. Februar ab 11 Uhr mit buntem
Programm in Aschau statt. „Wenn sich die Brautleute bis dahin noch
vertragen, dann werden wir die Festhalle wieder beben sehen!“ – so
Heinrichsberger auf Anspielung an den leeren Bürgerball-Saal. „Alles in
allem betrachtet werden wir im nächsten Jahr wohl keinen solchen Ball
mehr haben!“ so Wirt Schneikart noch sichtlich gut gelaunt vor dem
mitternächtlichen Kassensturz.
Turbulente
Vorbereitungen für Faschingshochzeit am 3. Februar in Aschau laufen
auf vollen Touren
Weniger
dem Zufall überlassen ist wohl das Festprogramm. Um 11 Uhr des
Hochzeitstages kommt er zur Aufstellung zum Hochzeitszug beim Maibaum und
beim Gasthaus Kampenwand. Um 13 Uhr erfolgt dann die Trauung auf dem größten
Misthaufen neben der Festhalle von Hohenaschau mit Adalbin Ripensack als
Standesbeamten. Sofern hierbei Einigung erzielt wird, kommt es um 13.30
Uhr um Jungherrn- und Jungfrauenlaufen mit Schubkarren und Hindernissen.
Das Hochzeitsfoto mit Erinnerungswert für alle Zeiten und Leute wird um
14 Uhr geschossen. Alsdann beginnt die große Hochzeitsfeier mit Freunden
und Verwandten allerseits in der Aschauer Festhalle. Das Hochzeitsmahl
sieht einen Schweinsbron mit zwoa Knedl, a Haferl Kaffee und an
Faschingskrapfn zum Mahlgeld-Preis von 11,11 Euro vor. Der Auftritt der
Aschauer Faschingsgilde, viel Musik und Gaudi und nicht zuletzt der weitum
bekannte niederbayerische Hochzeitslader „Erdäpfekraut“ Hubert
Mittermaier als
organisierender Unterhalter sorgen für Kurzweil. Karten gibt es ab sofort
im Vorverkauf beim LVG-Lagerhaus in Niederaschau sowie bei der
Tourist-Info in Aschau, Telefon 08052-904937.
Nah
am Menschen, mit Jugend und Frauen sowie mit Fach-Kompetenz die Wahl
am 3. März angehen – Landrat
Dr. Gimple gibt Startschuß im Ballsaal der Stadt Rosenheim: Rosenheim/Landkreis
(hö) – Näher an den Menschen und an den Themen, die die Bürger
bewegen, will die CSU im Landkreis Rosenheim für die bevorstehenden
Kommunalwahlen und darüber hinaus sein. Hierzu stellte der Kreisverband
bei seiner ersten großen Versammlung im neu umgebauten Hofbräu-Ballsaal
der Stadt Rosenheim seine personellen Besetzungen vor. 260 Kandidaten und
Leute waren ob der lebendigen und informativen Präsentation begeistert.
Ihre Zufriedenheit gipfelte in der buchstaben-genauen Beschreibung von
Landrat Dr. Gimple als „Unser Max“. Der CSU-Kreisvorsitzende
seinerseits war sichtlich angetan, was sich Nikoluas Foltin, Rudolf
Schleyer, Christian Hügl und Klaus Stöttner als junges
Politiker-Nachwuchs-Quartett als Wahlkampfteam alles einfallen hat lassen.
Schon
der Auftakt war ein starkes Stück. Hans-Jürgen Doetsch leitete die
Musikgruppe „Sforzato“ aus dem Inntal und er sorgte zwischendurch
immer wieder für kulturelle Beiträge. Ganz piano begleiten die Musiker
die Internet-gestützte Präsentation aller 70 Kreistags-Kandidaten. In
Interviews wurden die vielen CSU-Bürgermeister-Anwärter aus den
Gemeinden des Landkreises vorgestellt. Abschließend stellte sich Landrat
Dr. Max Gimple dem Kreuzfeuer an Fragen aus der Jugend. Und schließlich
versprach CSU-Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, dass im Falle ihrer
Wahl zwischen Stadt und Landkreis Rosenheim eine neue Form des Vertrauens
und Zusammenarbeitens zu erwarten ist.
Bürgermeister-Neulinge
mit alten Problemen und neuen Vorstellungen
Beispielhafte
Auszüge aus den Vorstellungen der Bürgermeister-Anwärter machten
deutlich, wo in den Gemeinden und im Landkreis der Schuh drückt. Rupert
Oberhuber von Eiselfing will südlich von Wasserburg vor allem dem
Gewerbe-, Berufs- und Schwerlastverkehr Herr werden. In Wasserburg selbst
will Oliver Winter das Erbe des 30 Jahre im Amt befindlichen Dr. Martin
Geiger antreten. In jedem Fall soll bei der Wahl von Winter das Parken in
Wasserburg weiterhin kostenlos bleiben. Im Westen des Landkreises stellt
sich mit Otto Lederer in Tuntenhausen der mit 31 Jahren jüngste Kandidat
für einen Bürgermeister-Posten. Die Vorteile der Jugend will Lederer
auch für seine Kommunalpolitik nutzen. Felix Schwaller setzt in der Stadt
Bad Aibling die Hoffnungen auf die Thermalwasserbohrung, um strukturelle
Probleme lösen zu können. Der Süden und dabei vor allem das Inntal
bekommen ebenfalls einige neue Bürgermeister. Vom „Bundes-Gold-Dorf“
Nussdorf am Inn stellte sich Sepp Oberauer vor. Er will sich für ein
aktives Vereinsleben stark machen und vor allem der Feuerwehr für seine
100 Jugendlichen und Aktiven ein neues Zuhause errichten. Von der
Nachbargemeinde Samerberg, der höchst gelegenen Kommune im Landkreis, präsentierte
Kandidat Martin Weyerer für Einwohner und Gäste das Motto „Jeder
Nutzer soll auch Schützer der Natur sein!“. Von der kleinsten und östlichsten
Gemeinde, von der Fraueninsel kam Bürgermeister Georg Huber. Bürgernähe
will Benno Ecker im Falle seiner Wahl in Prutting praktizieren und Alfons
Friesinger aus Riedering stellt sich vor, dass seine Gemeinde
gewerbefreundlicher wird. Für Klaus Daiber von der Chiemsee-Gemeinde
Bernau stellt die voraussichtliche Rasthaus-Freigabe durch die Amerikaner
in zwei Jahren eine reizvolle Herausforderung dar.
Zahlen
und Wünsche des Landrates
3,5
Prozent Arbeitslose (gegenüber 5 Prozent vor fünf Jahren), die Zunahme
von Arbeitsplätzen insgesamt, das Anwachsen der Bevölkerung im Jahr um
rund 2.000 bis 3.000 Einwohner (bei derzeit insgesamt 300.000 Bürgerinnen
und Bürgern), steigende Schülerzahlen in Verbindung mit
Millionen-Investitionen im Schulhausbau sowie die Integration der
verschiedenen Bevölkerungsteile in das Gemeinschafts- und Kulturleben
sind für Landrat Dr. Gimple auch in den nächsten sechs Jahren eine
Herausforderung. „Der Landkreis ist kein reicher, aber ein gesunder
Wirtschaftsraum!“ oder „Kultur ist das Schweißgerät unserer
Gesellschaft für Neubürger und Zugewanderte!“ – so erläuterte der
CSU-Spitzenkandidat einige Erfahrungen seiner bislang 18jährigen
Landrats-Arbeit. Der Landwirtschaft („Die Landwirte in ihrer Gesamtheit
sind ein unverzichtbarer Bestandteil, deren reichlich ramponiertes
Selbstbewusstsein wollen wir stärken. Es lohnt sich, Landwirt zu
sein!“) und der Bildung („Nach den Erkenntnissen der PISA-Studie sehen
wir uns im Landkreis für neue Ansätze gerüstet!“) gehört die
besondere Aufmerksamkeit des Landrates. Diese wünscht sich Dr. Gimple
auch für sein gesamtes Kreistags-, Bürgermeister- und Wahlkampfteam.
Nach einer Verjüngungskur in CSU-Reihen, die nach den Aussagen von
Landrat Dr. Gimple auch Blut- und Schweißspuren bewirkt hat, setzen die
CSUler jetzt auf Ausgeglichenheit und Fachkompetenz einerseits sowie auf
langjährige Verantwortungs-Erfahrung in Verbindung mit
jugendlichem Elan andererseits. „Mensch Max macht´s möglich!“
– nach diesem Motto sollen alle Jungen und Alten und vor allem auch die
zahlreichen Frauen ganz nah dran sein an den Aufgaben und Inhalten der
Kommunal- und Landkreispolitik. Aktuelle und umfassende Informationen zu
allen Kandidaten und Themen gibt es im Internet unter www.csu-rosenheim.de.
Ausflug
zur Landesausstellung nach Bamberg und jeden Monat eine besondere
Aktivität – eindrucksvolles Programm des Aschauer Heimat- und
Geschichtsverein für 2002
Wie in den letzten Jahren, so soll auch heuer eine Vielzahl an Vorträgen und Aktivitäten das Vereinsleben der Heimat- und Geschichtsfreunde prägen. Den Auftakt bildet am Montag, 4. Februar im „Eiskeller“ die Vorführung des Fernsehfilms aus der Serie „Bayerische Industriepioniere“ mit dem Titel „Josef Anton Ritter von Maffei“ und mit erklärenden Worten von Georg Antretter. Am Montag, 4. März machen sich die Geschichtsfreunde auf den Weg zum abbruch-bereiten „Häuslmann-Anwesens“ und zur Fastenkrippe im Kohlstattweg bei Gisa Obermaier. Für Montag, 8. April ist eine Führung durch das Eisenhüttenwerk „Anna-Hütte“ in Hammerau vorgesehen. Ein Informationsbesuch beim Aschauer Möbeldesigner Nils Holger Moormann ist am Montag, 6. Mai und am Montag, 3. Juni werden Kloster und Klostergarten von Frauenchiemsee besucht. Mit Kreisheimatpfleger Karl J. Aß ist am Montag, 5. August eine Kunst-Exkursion zu den Kirchen in Strasskirchen bei Söchtenau und Vogtareuth. „Aus der Mühle geplaudert“ heißt es am Montag, 9. September, wenn im Müllner-Peter-Musuem von Sachrang Geschichten um Mühlen und Müllner erzählt werden. Mit Georg Antretter und Sepp Kink gibt es Donnerstag, 7. Oktober im Aschauer Pfarrheim eine Veranstaltung mit dem Thema „Dem Brauchtum auf der Spur – von Kirchweih bis Ostern“. „Gedenken in Holz, Stein und Eisen“ – nach diesem Titel wird Vorsitzender Hans Rucker am 4. November eine Diaschau anbieten ehe am Montag, 2. Dezember mit einem Advent-Stammtisch im Gasthaus Brucker zu Hohenaschau der heurige Veranstaltungsreigen beendet wird.
Reiches
Schaffen in harten und frohen Zeiten bei Rosenheimer Schafhaltern –
Aus der Jahresversammlung: Stephanskirchen
(hö) – Ein reiches Schaffen prägt das Zusammensein von insgesamt 438
Mitgliedern innerhalb der Schafhaltervereinigung Rosenheim. Dies zeigte
der Verlauf der Jahreshauptversammlung im Gasthof Antretter in
Stephanskirchen. Der Versammlung ging noch in traditioneller Weise ein
Jahres-Dank-Gottesdienst in der Kirche „Maria – Königin des
Friedens“ in Haidholzen voraus. Pfarrer Andreas Ager zeigte bei der
Auswahl der Fürbitten und bei den Worten der Predigt seine Verbundenheit
mit der Landwirtschaft und mit den Schafhaltern. Die volksmusikalische
Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen die Mitglieder der Innaumusi und
Veronika Fackeldey mit Hackbrettweisen.
In
seinem Jahresbericht erinnerte Vorsitzender Klaus Fackeldey an die
Vielfalt der Aufgaben. Im Beisein von stellvertretender Kreisbäuerin
Anneliese Riepertinger aus Söchtenau sowie in Anwesenheit von Vertretern
der Sparkasse und Raiffeisenbank machte Fackeldey deutlich, dass das große
Arbeits- und Finanzierungspensum nur zu meistern war, weil Zusammenhalt,
Fleiß und Ehrenamtlichkeit eine große Rolle gespielt haben. Einen
besonderen Dank hatte der Vorsitzende für das Landratsamt übrig, das
sich gerade in den schwierigsten Zeiten der MKS- und BSE-Bewältigung als
verlässlicher Partner zeigte. Ein weiteres „Vergelt´s Gott“ galt
Bauer Jakob Wiesheu aus Söllhuben für die Wahrnehmung von Aufgaben im
Rahmen der Wollsammelstelle. Lobende Worte von Kassenprüfer Gerhard Döring
aus Lauterbach gab es für Kassier Erich Reiter aus Bernau. Schriftführerin
Irmi Lohmeyer brachte in Erinnerung, dass bei fünf
Mitgliederversammlungen durchschnittlich 94 Leute anwesend waren und dass
man sich in acht Vorstandssitzungen auf die wichtigsten Aufgaben
vorbereitet hatte. Grußworte sprachen stellvertretender Landrat Paul
Unterseer und Hans Stöttner als Vertreter des Bezirkstages sowie des
Maschinenrings. Beide würdigten die Verbundenheit zu den Schafhaltern und
sie lobten deren Engagement in schweren wie in fröhlichen Tagen.
Die
nächste Informations-Versammlung findet am Freitag, 15. Februar ab 20 Uhr
im Antretter-Saal in Stephanskirchen zum Thema „Biologische
Schafhaltung“ statt. Weitere wichtige Termine sind am 6. April der
Schafpflegetag in Bad Endorf, am 25. Mai die Wollsammel-Aktion bei Jakob
Wiesheu sowie am 30. Juni das Grillfest in Bad Endorf. Zweiter
Vorsitzender Werner Fröwies aus Mais bei Amerang dankte dem Ehepaar
Fackeldey für die Führung des Vereins. Klaus Fackeldey zeigte zum
Abschluß noch schöne Farblichtbilder vom letztjährigen Grillfest, von
der Adventfeier und vor allem vom gemeinschaftlichen Ausflug nach
Slowenien.
Faschings-Gaudi im Priener Trachtenheim:
Geschichtsverein
auf Engels-Suche in Aschau: Jahresversammlung mit vielen Aktivitäten.
Aschau (hö)
– „Ein Engel soll kommen!“ – dies ist einer der Wünsche des in
Aschau recht aktiven Heimat- und Geschichtsvereins. Wie dessen Vorsitzende
Hans Rucker und Wolfgang Bude bei der Jahresversammlung im Katholischen
Pfarrheim erläuterten, will man einen Beitrag zur Wiederbelebung der
bekannten Ölbergandacht in der Aschauer Pfarrkirche beitragen. Zu dem
Passionsspiel fehlt hinter dem Altarblatt in der Pfarrkirche noch der
Engel, der früher vom Himmel schwebend und mit einem Kelch in Händen
kommend dargestellt worden war. Mit der Beschaffung des Engels will man
das alte Anliegen, die Ölbergandacht durch das Pfarramt in der Fastenzeit
zu halten, unterstützen. Mit Spenden könnte nunmehr das Passionsbild mit
dem Engel vervollständigt werden.
Welch
Bandbreite an Aufgaben der inzwischen 467 Mitglieder starke Verein in
Aschau hat, zeigte der weitere Verlauf der Jahresversammlung. Schwerpunkte
der Arbeit waren die Vereins- und Vortragsabende, Exkursionen zu
Chiemgauer Bau- und Kunstdenkmälern, die Mithilfe bei der Eröffnung des
Müllner-Peter-Museums in Sachrang sowie die Unterstützung der Gemeinde
Aschau bei der weiteren Vervollständigung der Chronik. Insgesamt rund
20.000 Euro hat der Heimat- und Geschichtsverein bislang für die
Finanzierung der verschiedenen Quellenbände beigetragen. Noch in diesem
Jahr sollen alle 22 Einzelbände und der umfassende Gesamt-Chronik-Band
fertig werden. Beim Totendenken verlas Hans Rucker einen von Wolfgang Bude
verfassten Nachruf an das Vorstandsmitglied Antonie Göser. Der damit
freigewordene Platz im Beirat soll im Rahmen einer Neuwahl im nächsten
Jahr wieder besetzt werden. Übereinstimmung gab es auch zum Kassenbericht
von Fritz Reck. Edmund Höß und Siegfried Simmet prüften die Kasse,
fanden keine Mängel, so dass die Entlastung der gesamten Vorstandschaft
einstimmig erfolgen konnte.
Bürgermeister
Kaspar Öttl informierte, dass die Gemeinde mit dem Heimat- und
Geschichtsverein einen wichtigen Partner in der Chronik- und Kulturarbeit
hat. Einen Extra-Dank gab es für die Beschilderung des Vereins an
denkmalgeschützten Gebäuden und alten Bauernhäusern. „Hierfür und für
die insgesamt zu verspürende Bereicherung des Aschauer Vereinslebens möchte
ich ganz herzlich danken!“ – so Bürgermeister Öttl. Vorgestellt
wurde noch das Buch „Vor- und Frühgeschichte im Priental“, das von
Werner Zanier verfasst und vom Heimat- und Geschichtsverein herausgegeben
wurde. Die 170 Seiten starke Broschüre mit vielen Hinweisen in Text- und
Skizzenform ist ebenso in der Aschauer Tourist-Info zu erhalten wie die
Broschüre zum letztjährigen Kampenwand-Kreuz-Jubiläum. In der freien
Aussprache regte Ilse Gossner an, das Burgladerl in der Burg Hohenaschau
noch stärker zu besuchen. Ab Ostern soll das Burgladerl wieder geöffnet
werden. Schönheiten der Heimat erläuterten dann in Worten und
Farbbildern in einem Vortrag Hildegard und Franz Osterhammer aus Frasdorf.
Ihr Vortrag hatte den Titel „Kulturstätten und Ausflugsziele vom Inntal
bis zum Isarwinkel“.
Festlicher
Krönungsball in der Festhalle von Aschau
Als
gewohnt verlässlicher und flott aufspielender Partner der Aschauer Gilde
brachten die „Klausfelder Musikanten“ gleich am Anfang eine gute
Atmosphäre in die Festhalle. Das letztjährige Prinzenpaar Elisabeth
Moosmüller und Lorenz Stockinger riefen dann mit ihrem Tanz in
Erinnerung, welche Glanzleistungen im vorjährigen Fasching von ihnen
geleistet wurden. Alsdann kam es zum heurigen Gardemarsch und zur
Vorstellung der Gardemädchen. Während Präsident Sebastian Bichler für
liebliche Worte und zärtliche Bussis sorgte, überreichte Elferrat Klaus
Aiblinger schöne Rosen. Großzügig zeigte sich die Faschingsgilde auch
mit der Vergabe von Orden. Ob Gründungsmitglieder, Bürgermeister,
Schneiderin, Bewirter oder Eltern – an alle wurde gedacht und für alle
gab es eine Auszeichnung.
Tennis-Einlage
mit „Boris Kaspar Boppele Öttl“
Eine
ganz und gar besondere Ehre wurde Bürgermeister Kaspar Öttl zuteil. Als
„Boris Kaspar Boppele Öttl“ und als Gewinner der „Haindorfer
Freibade-Cups 2001“ trat er mit Hilfe großzügiger Sponsoren (Hündl
und Leitner sowie Heinrich und Sieck) an. Mit ihm auf der Bühne bzw. im
Spielfeld mit Netz und Hochsitz waren „John Theddy Metzler Mc Enroe“
sowie dritter Bürgermeister Schorsch Westenthanner und Elferrat Klaus
Aiblinger, die das Traumpaar Agassi-Graf samt jüngstem Nachwuchs präsentierten.
Sportlich nicht ganz besenrein war das zwischenzeitliche Auftreten von
Bori´s Wäschekammer-Bekanntschaft, so dass letztlich die Ergebnisse
nicht mehr allein zählten. Was blieb war der Humor und die Abwechslung.
Diese erfuhr höchstes Niveau als Prinzessin Christine I. vom
Puderzuckerschloß (Christine Stockinger) und Prinz Thomas II. vom
elektronischen Lichterparadies (Thomas Hoffmann) ihren Prinzenwalzer in
schönen blau-grauen Farben und den Show-Tanz in gelb-schwarzer
Ausstattung darboten. Die Begeisterung war enorm. Auch bei einer weiteren
Show-Einlage zu mitternächtlicher Stunde passte alles.
Zum
Abschluß des offiziellen Teiles bat Präsident Sebastian Bichler um
weiterhin guten Zusammenhalt im Aschauer Fasching. „Wenn wir unser Möglichstes
tun, dass wir im Landkreis uns von der besten Seite zeigen, dann ist das
ganz im Sinne unserer Fröhlichkeit und Heimatgemeinde!“ – so der Präsident.
Wie er weiters mitteilte, kommt es in der Aschauer Festhalle noch zu
einigen Höhepunkten im heurigen Fasching. Am Samstag, 26. Januar gibt es
einen „Aschauer Fasching“ als Ball der Vereine, Bürger und Gäste, am
Sonntag, 27. Januar ist der Kinder-Fasching, am Sonntag, 3. Februar gibt
es eine zünftige Faschingshochzeit und zum krönenden Abschluß kommt es
am Samstag, 9. Februar mit dem Gildeball. Hierzu beginnt der Vorverkauf ab
28. Januar bei Manuela Maier in der Tourist-Info Aschau, Telefon
08052-904937.
Die Kindergarde Aschau/Ch.: Aschau (fw) - Auch 2002 ist die Kindergarde wieder "on Tour" und hat so einige Termine zu absolvieren. Sicherlich wird auch in diesem Jahr die Kindergarde auf so manchem Faschingsfest eine tolle Show bieten und dem Einen oder Anderen ein Lächeln oder eine Träne der Freude bringen, auf jedem Fall wird viel Spaß dabei sein. Wir werden gespannt sein, was die Kindergarde in diesem Jahr alles zu bieten hat. Bilder der Garde sowie des Prinzenpaares, die Auftrittstermine und die Kontaktadresse unter http://home.vr-web.de/pwesti/kindergarde.html .
Pfarrer
Bruno Fink aus Prien neuer Dekan des Dekanates Chiemsee
Im
Beisein zahlreicher Verantwortungsträger aus den politischen Gemeinden
und aus den Pfarrgemeinden des Dekanates verlas der Bischof die
Ernennungs-Urkunde. Der zufolge bestätigte Kardinal Friedrich Wetter vom
Erzbistum München und Freising das Wahlergebnis der Dekanatskonferenz. In
seiner Predigt erinnerte der Regionalbischof an den Heiligen Wüsten- und
Mönchsvater Antonius an dessen Namenstag daran, dass die Heiligen der
Kirche als exemplarische Christen und Erneuerer gelten. „Lassen auch wir
uns nicht zum Treibholz der Zeit machen, sondern stärken wir uns in der
Stille, im Gebet und in der Gemeinschaft!“ – so Bischof Dr. Dietl, der
dem Dekanat Chiemsee auch weiterhin Bereitschaft zum Dienen wünschte. Dem
neuen Dekan wünschte er eine ebenso engagierte Amtsführung wie seinem
Vorgänger Josef Winkler, dem er für sein zehnjähriges Wirken mit der
„himmlischen Währung“, einem „Vergelt´s Gott“ dankte.
Dekanats-Vorsitzender Sebastian Kleinschwärzer aus Halfing versprach dem
neuen Dekan Solidarität und Verbundenheit.
Im
Anschluss an den feierlichen Gottesdienst in der Priener Pfarrkirche
„Maria Himmelfahrt“ waren die Christen noch zu einem Stehempfang im
Pfarrheim eingeladen. Dabei versprach Pfarrer Bergmaier aus Eggstätt als
Dekan-Stellvertreter seine vollste Unterstützung. Priens Kirchenpfleger
Sepp Stöttner beglückwünschte den Priener Pfarrer für die Ernennung
zum Dekan und überreichte ihm ebenso wie dem scheidenden Dekan Winkler
aus Aschau ein kleines Präsent. Der neue Dekan Bruno Fink vom Dekanat
Chiemsee bedankte sich für die sympathische Amtseinführung recht
herzlich.
Erste
Pläne für Neugestaltung des alten Hohenaschauer Brauereigeländes
werden von Gemeinderat Aschau als Glücksfall bezeichnet
Das gesamte Areal, das es zu überplanen und neu zu gestalten gilt, hat eine Fläche von rund 12.680 Quadratmetern. Als erster Abschnitt ist vorgesehen, die nicht mehr benötigten, kleineren Gebäude abzureißen und die größeren Gebäudeteile zu entkernen. Nach den inzwischen getroffenen Vereinbarungen mit dem Denkmalschutz-Amt soll lediglich das Brauereigebäude erhalten, renoviert und dann umgebaut werden. Zu den Bauanträgen liegen Abrisspläne und wertvolle Erkenntnisse einer umfassenden Feinuntersuchung vor. Die verschiedenen Arbeiten sollen zeitgleich erfolgen. Als erstes fertig werden soll der Abschnitt mit drei gewerblich zu nutzenden Gebäuden. Für den südlichen Teil dieses Komplexes liegen bereits konkrete Vorstellungen eines Nutzers vor. Dessen Einzug ist für den August geplant. Die Situierung der drei miteinander verbundenen und zum bisherigen Bestand passenden Neubauten soll noch hinsichtlich des Straßenabstandes überdenkt werden. Ansonsten können die Arbeiten wohl schon bald beginnen. Insgesamt bezeichneten die Mitglieder des Aschauer Gemeinderates die vorgelegte Planung und das gesamte Vorhaben als Glücksfall. Schließlich soll zu den ersten drei Gewerbebauten noch eine Tiefgarage entstehen. 38 Stellplätze sind darin vorgesehen, die damit die acht überirdischen Stellplätze noch ergänzen. Für das Hauptgebäude im ehemaligen Brauereihaus gibt es Überlegungen, Ärzte-Räume unterzubringen. „Die Ärzte würden Leute behandeln, die im Ort untergebracht werden könnten!“ – so Kaspar Öttl mit Blick auf die damit verbundene Tourismusförderung. Das zu gewinnende Gewerbe sollte nach Ansicht des Rates aus dem High-Tech-Bereich kommen, um in die neue Atmosphäre hineinzupassen. Anfragen und vielfältige Verhandlungen stimmen die Gemeindeverantwortlichen positiv. Auch die Absicht, für das gesamte Ensemble eine Turnhalle auf dem großen Gelände zu erstellen, gefällt dem Gemeinderat. Um die eigenen Orts-Planungen und Empfehlungen aus dem Gemeinde-Gutachten konkretisieren zu können, will man vorab die Turnhallen-Entscheidungen auf dem Brauereigelände abwarten. Einstimmig stimmte der Gemeinderat den vorgelegten Planungen mit einigen Anregungen zu. Demnächst werden sich die Fachbehörden mit den Vorhaben in Hohenaschau noch beschäftigen.
Aschauer
müssen für neues Rathaus sparen –
Dies
veranlasste Ersten Bürgermeister Kaspar Öttl zu einer
Gesamt-Betrachtung. „Die Kreisumlage wird für Aschau um 30.000 Euro erhöht
und bei der Gewerbesteuer werden wir heuer nicht einmal die Ansätze vom
Vorjahr erreichen. Wenn auf diese Weise die Kommunen ausgezehrt werden,
dann kann nicht mehr investiert werden und dies bedeutet wiederum einen
herben Schlag für die Konjunktur!“ – so Öttl, der als weiteres
Beispiel für gemeindliche Überbelastungen die Schülerbeförderungskosten
bezeichnete. Diese werden zu einem immer größeren Teil den Kommunen
abverlangt. Gemeinderat Dr. Manfred Gerner stimmte diesen Ausführungen
und dem Haushalts-Entwurf zu. „Unsere Hoffnungen ruhen auf eine
Gemeinde-Finanz-Reform!“ so Dr. Gerner. Auf Anfrage von Gemeinderätin
Johanna Wörndl erklärte Bürgermeister Öttl, dass die verschiedenen
Zahlen im Haushalt noch nicht bedeuten, dass damit alle Empfehlungen und
Anregungen laut dem gemeindlichen Gutachten umgesetzt werden können. So
gibt es noch vielerlei Überlegungen zu einem Natur-Schwimmbad und zu
einer neuen Turnhalle. Eventuell ist es sogar möglich, dass im
Hohenaschauer Brauereibereich im Rahmen der dortigen Investitionen auch
eine neue Turnhalle entsteht. Zu Bäder- und Turnhallen-Planungen wird es
somit noch des öfteren zu Diskussionen kommen.
Der
von Siegi Loer vorgetragene und ob seiner Übersicht recht gelobte Entwurf
für den Vermögenshaushalt 2002 listete alle Ausgaben und Einnahmen auf.
Beiderseits belaufen sich die Beträge auf 4.070.000 Euro. Die Zuführung
vom Verwaltungshaushalt wurde mit 400.000 Euro angegeben. Die Rücklagenentnahme
beträgt 700.520 Euro und die Darlehensaufnahme für das Rathaus ist mit
250.000 Euro vorgesehen. Die Zustimmung zum vorgelegten Entwurf des Vermögenshaushaltsplanes
2002 erfolgte einstimmig.
Zuchterfolge
und BSE-Bewältigung im Mittelpunkt der Jahresversammlung von der
Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim-Ost in Hittenkirchen
Haas
machte in seinem Grußwort die Verbundenheit der Politik mit der
Landwirtschaft im allgemeinen und mit den Züchtern im Besonderen
deutlich. Er ermutigte die bäuerlichen Erzeuger, auch in Zeiten
steigender Lebenshaltungskosten auf qualitativ hochwertige und bestens
kontrollierte Lebensmittel Wert zu legen. Allerdings verwehrte er sich
gegen Nachrichten, nach denen die gestiegenen Verbraucher-Kosten vom
Erzeuger verursacht worden sind.
Von
einem ereignisreichen Vereins- und Arbeitsjahr zeugten die Berichte von
Kassier Herbert Rothmayer, von Schriftführer Peter Hötzelsperger und von
Vorsitzendem Johann Heubl. Vorsitzender Heubl nannte als Höhepunkte das
gut besuchte Jungzüchtertreffen bei Vorstandsmitglied Christoph Kaufmann,
die Bäuerinnen-Zusammenkunft auf der Ratzingerhöhe sowie züchterische
Erfolge. „Es machte uns schon stolz, dass aus unserem Gebiet
Rosenheim-Ost vier Prüfstiere zum Besamungseinsatz gekommen sind!“ –
sagte Heubl. Weniger gut waren die Berichte zu BSE und MKS. Starke
Preiseinbrüche bedeuten, dass die Situation immer noch nicht ausgestanden
ist und dass sich die Preise nur ganz spärlich wieder nach oben bewegen.
Im letzten Jahr mussten die Bauern bei den Zuchtviehmärkten starke Einbußen
erleiden, so gab es zum Beispiel je Mastkalb Verluste von 100 Euro gegenüber
dem Vorjahr.
Höchst
erfreulich waren die Ausstellungserfolge von drei Mitgliedern bei der
Arbeitsgemeinschaft Fleckvieh Oberbayern in Mühldorf. Im Rahmen eines
oberbayernweiten Vergleiches von Züchtern aus fünf Gebieten erhielten
Johann Breu aus Schwaig bei Brannenburg mit zwei Kühen sowie Christoph
Kaufmann aus Bernau-Giebing und Lenz Obermüller aus Prien-Leiten überörtliche
Anerkennung und Urkunden.
Für
den mit derzeit 1.692 Mitglieder starken Zuchtverband Traunstein
berichtete stellvertretender Vorsitzender Hubert Hartl. Nach seinen
aktuellen Vermarktungszahlen gab er noch die erfreuliche Mitteilung
bekannt, dass für den in Ruhestand gegangenen Zuchtleiter Dr. Rudolf
Binser ein Nachfolger in Aussicht ist. Jakob Pfandzelt vom
Milcherzeugerring berichtete von Aktuellem aus der Milchleistungsprüfung
und er informierte die Bauern und Züchter, dass das Landeskuratorium für
tierische Veredelung unter Einbeziehung der Zuchtwarte zukünftig die Fütterungsberatung
übernimmt. Otto König von der Tierzucht-Service GmbH, einem
Tochterunternehmen des Traunsteiner Zuchtverbandes, stellte die neue Möglichkeit
vor, über seine Organisation Kraftfutter mit offener Deklaration zu
erwerben. Nach getaner Versammlungs-Arbeit fanden sich die Züchter und
Ehrengäste noch zu Kaffee und Kuchen ein.
Pferdeschlitten
oder Pferdekutschen fahren am winterlichen Samerberg: Samerberg
(hö) – Aufgrund der günstigen Witterungs- und Schneelage bietet der
Verkehrsverein Samerberg auf Nachfrage winterliche Pferdeschlitten- oder
Pferdekutschenfahrten an. Nähere Informationen gibt es bei
Verkehrsvereinsvorsitzendem Hans Auer, Telefon 08032-8787 oder beim
Verkehrsamt in Törwang, Telefon 08032-8606.
Harmonischer
Jahresstart beim Trachtenverein „Edelweiß“ Niederaschau mit
Ehrungen, Vorausschau und Neuwahlen: Niederaschau
(hö) – Mit den besten Wünschen für ein gutes, neues Trachtenjahr 2002
eröffnete Trachtenvorstand Heinz Scheck vom Trachtenverein „Edelweiß“
Niederaschau die Jahresversammlung im Cafe Pauli in Höhenberg. 81
Wahlberechtigte von den insgesamt 402 Mitgliedern zeigten mit ihrem Kommen
Interesse an der Niederaschauer Brauchtumsarbeit. Ehrungen und Neuwahlen
standen dabei mit dem Vorausblick auf die heurigen Aufgaben im Mittelpunkt
der recht harmonischen Zusammenkunft. Ein besonderer Willkommensgruß galt
Ehrenvorstand Paul Kink senior und Zweiten Bürgermeister Karl Haberstock.
Vorstand
Scheck würdigte in seinem Bericht besonders das Gedenken an die
Verstorbenen des Vereins und die Mithilfe von vielen Kräften im Laufe des
Jahres. Auch Schriftführerin Annemarie Heinrich hatte festgehalten, wie
viel Termine es im abgelaufenen Jahr gab und welch umfassender
Zusammenhalt diesbezüglich notwendig war. Erfolgreich beteiligten sich
die Niederaschauer Trachtler im Gemeinde- und Gauleben. Vor Ort waren die
Teilnahme an den Fronleichnamsprozessionen von Aschau und Umratshausen und
innerhalb des Chiemgau-Alpenverbandes war das Mitgehen bei der Bitt- und
Dankwallfahrt nach Raiten Beispiele, dass sich die Brauchtumspflege auch
auf kirchliche Bereiche erstreckt. Mit Stolz verkündete Vorstand Scheck
die besten Ergebnisse aus den Kinder-, Jugend- und Aktivenreihen bei den
verschiedenen Preisplatteln und Dirndldrahn. Herausragend war dabei der
erste Platz der Vereinsgruppe beim letztjährigen Gaupreisplatteln.
„Nach 1946 haben unsere vier Buam und vier Dirndl es wieder geschafft,
den ersten Platz und damit den begehrtesten Sieg beim Gruppenplatteln nach
Aschau zu holen und damit möchten wir Euch mit einem Bild-Präsent
danken!“ – mit diesen Worten bedankte sich Vorstand Scheck bei den
guten Plattlern und Tänzerinnen. Das Bierfest, das im letzten Jahr wieder
abgehalten wurde, war ebenfalls recht erfolgreich. Die Einnahmen waren
auch dringend notwendig, da sich nach den Berichten von Kassier Franz
Aiblinger in seinem Bericht Minuszahlen für das Vereinsjahr ergaben. Mit
ein Grund hierfür war eine größere Trachtenstoff-Anschaffung. Die
Entlastung der sauber geführten Kasse nahm Christine Bachmann vor.
Gemeinde-Dank
von Wahlleiter Karl Haberstock
Zweiter
Bürgermeister Karl Haberstock zeigte sich in seinem Grußwort stolz über
das selbstverständliche Zusammenhalten der Niederaschauer Trachtler. Er
dankte zugleich für das Mitwirken bei gemeindlichen Terminen und für die
Abhaltung der bekannt guten Heimatabende. Nach seinem Dank nahm Haberstock
die Leitung der Neuwahlen vor, die folgende Ergebnisse brachten. Erster
und Zweiter Vorstand blieben Heinz Scheck und Peter Thaurer. In der
Schriftführung wurde Annemarie Heinrich von Ingrid Heinrich abgelöst.
Ihr zur Seite steht neuerdings als zweite Schriftführerin Andrea Thaurer.
Ebenfalls bestätigt wurden in ihren besonders zeitaufwendigen Ämtern
Peter Reiter (Vorplattler) und Franz Reiter (Jugendleiter). Der bisherige
Zweite Vorplattler Thomas Scheck wurde abgelöst von Stefan Thaurer und in
der Aufgabe des zweiten Jugendleiters löste Klaus Aiblinger seinen Vorgänger
Sepp Thaurer ab. Für Aiblinger rückte Heinz Ranftl im Posten des
Beisitzers nach. In ihren Aufgaben bestätigt wurden Franz Aiblinger
(Erster Kassier), Maria Thaurer (Zweiter Kassier), Christine Bachmann
(Kassenprüferin), Gertraud Wächter (Trachtenwartin), Ilse Heinrich (Röckefrauenvertreterin)
sowie Rudi Wörndl (Fähnrich) mit Alois Heinrich und Andreas Thaurer
(Fahnenbegleiter).
Im
Vorausblick nannte Vorstand Heinz Scheck vor allem das Starkbierfest mit
der befreundeten Blaskapelle Wildenwart am Samstag, 9. März in Frasdorf,
den Gau-Jugendtag am 14. April in Hittenkirchen, das Maibaumaufstellen am
1. Mai in Sachrang sowie den ersten Heimatabend am 19. Mai in der
Festhalle. Auch mit den kirchlichen Aufgaben gibt es einige wichtige
Termine. So zum Beispiel die Maiandacht in Höhenberg am 17. Mai, die
Fronleichnamsprozession am 30. Mai und beim Erntedank am 6. Oktober. Mit
dabei sind die Niederaschauer Trachtler auch beim 90jährigen Gründungsfest
des Nachbar-Trachtenvereins Frasdorf am 29. Juni, beim
Sechs-Vereine-Jugendpreisplatteln am 14. Juli in Bernau sowie beim
Gautrachtenfest Ende Juli in Schleching. „Halt ma weiterhin z´sam, dann
packen wir das Trachtenjahr 2002 bestimmt wieder gut!“ – so Vorstand
Heinz Scheck. Ihm wurde noch für seine umsichtige Vereinsführung durch
seinen Vertreter Peter Thaurer gedankt ehe sich die versammelte
Trachtengemeinschaft noch in fröhlicher Runde unterhalten konnte.
Niederaschau (hö) - Bei den Ehrungen anlässlich der Jahresversammlung des Trachtenvereins „Edelweiß“ Niederaschau brachte die Vorstandschaft die Treue zum Trachtenverein zum Ausdruck. Für folgende Mitglieder gab es dabei Erinnerungs-Präsente:
Für 25 Jahre: Fischer
Rosemarie, Fischer
Peter, Maurer Josef, Scheck Sebastian, Schmid
Franz,
Für 40 Jahre: Fütterer
Werner,
Für 50 Jahre: Bauer Irmgard,
Maurer Georg, Obermaier Annemarie, Pollich
Karl, Hamberger Josef, Kink Alois.