Kurznachrichten 2002/1

Gruppensiegertreffen der Trachtler: Vagen (hö) -  Am Sonntag,7. April veranstaltet der Bayerische Trachtenverband gemeinsam mit dem Gauverband I und dem Trachtenverein „Neuburgler Vagen“ ein  Gruppensiegertreffen der Aktiven. Dabei treffen sich im vierjährigen Rhythmus die besten Tanz- und Plattlergruppen Bayerns, die bei den jährlichen Gaupreisplatteln unter einigen tausend Dirndl und Buam ermittelt worden sind.

Beginn ist um 12 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Faganahalle in Vagen. Ab 13.30 Uhr beginnen dann die Vorführungen der einzelnen Gruppen. Durch das Programm wird 1. Landesvorplattler Sepp Lausch aus Tattenhausen führen. Die Veranstalter würden sich über guten Besuch bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung recht freuen!


Jägerhof feiert Bierfreundschaft mit Auer-Bräu drei Tage lang: Bernau (hö) – Eine 40jährige Geschäfts-Freundschaft verbindet das Bernauer Restaurant „Jägerhof“ mit der Rosenheimer Auer-Brauerei. Dies ist den heutigen Leitern des Jägerhofes, Dorothea und Willi Mehlhart ein willkommener Anlass, um von Freitag, 12. April bis Sonntag, 14. April eine kleine, feine Veranstaltungsreihe anzubieten. Den Auftakt bildet am Freitag ein Abend unter dem Motto „Ozapft is“ mit traditioneller Küche, mit bayerischer Hausmusik sowie mit Auerbräu-Märzen-Freibier. Köstlich wird es am Samstag, 13. April bei einem Gourmet-Menü mit erlesenen Wein-Spezialitäten und Wein-Informationen des Weinbauers Kurt Angerer aus dem Kamptal. Von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr gibt es am Sonntag zum Abschluß ein Jubiläums-Prosecco-Brunch. Zu allen Angeboten ist eine Tischreservierung beim Jägerhof, Telefon 08051-7377 oder per email Jaegerhof.Bernau@t-online.de erwünscht.


Internationaler Logistik-Kongreß findet am 7./8. Mai in Prien statt Staatsempfang im Spiegelsaal von Herrenchiemsee: Prien (hö) – Hohe Ehre für die Marktgemeinde Prien und die gesamte Chiemsee-Region: am Dienstag, 7. Mai und am Mittwoch, 8. Mai findet das Symposium und eine Fachausstellung der europaweit bedeutsamen Tagung „Logistik Innovativ“ statt. Gekrönt wird die zweitägige Zusammenkunft der Logistik-Fachleute im Yachthotel Chiemsee mit einem Staatsempfang auf Schloss Herrenchiemsee. Dabei wird der Bayerische Staatsminister Dr. Otto Wiesheu als Zuständiger für Wirtschaft, Verkehr und Technologie den Festvortrag halten. Nähere Informationen gibt es bei Bayern Innovativ, Gesellschaft für Innovation und Wissentransfer mbH in Nürnberg, Telefon 0911-20671-0 (Frau Seitenberg  oder Frau Socha).

Im Vorspann zu den Einladungen für die internationale Tagung informieren die Veranstalter unter anderem wie folgt: „Mit der überregionalen Beschaffung und Distribution von Waren und Dienstleistungen werden das Volumen an umgeschlagenen Gütern und die Höhe der geleisteten Fahrstrecken weiter zunehmen. Bis 2015 wird besonders im alpenquerenden Verkehr das Transportaufkommen um ungefähr 70 Prozent wachsen. Logistische Kompetenz wird damit immer mehr zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb. Durch hochentwickelte Informationssysteme, unterstützt durch neue Lösungen im Bereich Elektronik, werden logistische Abläufe in Transport und Verkehr sowie in Produktion und Dienstleistung optimiert und kontinuierlich weiter entwickelt. Damit wird der Bereich der Logistik immer mehr zu einer eigenen technologieorientierten Branche mit beachtlichem Wachstumspotential“.

Vor diesem Hintergrund ist das Priener Logistik- und Kompetenz-Zentrum (LKZ) zum zweiten Male bei der Durchführung dieser Tagung Partner für die Bayern Innovativ GmbH mit Sitz in Nürnberg. Karl Fischer als Geschäftsführer des LKZ in Prien freut sich auf die neuerliche Aufgabenstellung, sind doch die heurigen Schwerpunkte „Internationale Güterlogistik“, „Informationssysteme für Logistik“ und „Produktionslogistik“ für die im LKZ tätigen Firmen eine ständige Herausforderung. Teile des Kongresses sind eine Plenarsitzung mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, drei parallel angebotenen Vortragsreihen sowie eine Fachausstellung mit 40 Ausstellern aus den Bereichen Beschaffungslogistik, Innerbetriebliche Logistik, Verkehr und Transport sowie Informationslogistik und E-Logistics.

Zu einem Vorbereitungsgespräch für diese Tagung im Priener Yachthotel mit abschließendem Staatsempfang im Spiegelsaal von Schloß Herrenchiemsee trafen sich in Nürnberg bereits vor einigen Wochen der Priener Priener Bürgermeister Lorenz Kollmannsberger sowie LKZ-Mitbegründer Gerd vom Hövel mit Prof. Dr.-Inf. Josef Nassauer als Geschäftsführer von „Bayern Innovativ“. „Der Bedeutung der Veranstaltung entsprechend werden wir in Prien sowie auf dem Chiemsee für die Gäste aus aller Welt wieder qualifizierte Gastgeber sein wollen. Wir freuen uns jedenfalls auf den Kongress  Logistik Innovativ“, sagte Bürgermeister Lenz Kollmannsberger. Und Prof. Nassauer ergänzte: „Die Partnerschaft mit dem Priener Logistik-Zentrum und die bereits vor einigen Jahren einmal erfahrene Unterstützung der Chiemsee-Region versprechen auch heuer wieder einen guten Kongress-Erfolg“.


Hochriesbahn täglich zu Ostern in Betrieb – Wetter-Telefon als neue Einrichtung: Samerberg (hö) – Erstmals einen durchgehenden Fahrbetrieb bieten die Hochriesbahnen am Samerberg für die gesamte Osterferienzeit an. Sowohl der Sessellift von der Grainbacher Talstation bis zur bewirtschafteten Mittelstation als auch die Kabinenbahn von dort hinauf zum aussichtsreichen Gipfel sind täglich von 9.30 Uhr bis 16 Uhr im Einsatz. Berg- und Wanderfreunde können sich nach den Osterferien im April an der Hochriesbahn an allen Wochenendtagen erfreuen. Ab 1. Mai verkehrt die Bergbahn dann wieder täglich ab 8.30 Uhr bis 17 Uhr. Neu eingerichtet ist bei der Hochriesbahn das aktuelle Wetter- und Fahrzeiten-Informations-Telefon unter der Nummer 08032-975510.


Handwerks- und Brauchtums-Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim geplant – Anmeldungen bis 10. April möglich: Rosenheim (hö) – „Tracht – Handwerk – Brauchtum“ – unter diesem Titel will die Veranstaltungs- und Kongreß GmbH Rosenheim heuer erstmals in umfassender Form Geschichte und Entwicklung in den unterschiedlichen, aber doch verwandten Bereichen vermitteln. Von Donnerstag, 24. Oktober bis Sonntag, 27. Oktober präsentieren sich die Aussteller im Rosenheimer Lokschuppen. Verkauf, Vorführungen zur Handwerks- und Brauchtumspflege sowie eine Sonderausstellung zum Thema „Religiöse Volkskunst“ sollen im Einvernehmen mit dem Bayerischen Trachtenverband, mit Stadt und Landkreis Rosenheim, mit dem Volksmusikarchiv des Bezirkes Oberbayern, mit Bezirksheimatpfleger Stefan Hirsch, mit der Kreishanderwerkerschaft sowie weiteren Organisationen und Personen, die in den Gebieten der Ausstellungs-Themen Verantwortung tragen, im Mittelpunkt stehen. Nähere Informationen und Anmeldungen bis zum 10. April sind beim Lokschuppen in Rosenheim möglich (Telefon 08031-36590-33).


Schafhalter auf der Südost-Messe vertreten – Info- und Mitgliederversammlung beim Antretter: Stephanskirchen (hö) -  Anläßlich einer Mitglieder- und Informationsversammlung der Schafhaltervereinigung Rosenheim im Antretter-Saal zu Stephanskirchen freute sich Vorsitzender Klaus Fackeldey über ein großes Besucherinteresse. Im Mittelpunkt standen dabei ein Referat von Andreas Franzl von der Firma SKW-Degussa in Trostberg und die Vorbereitungen zur Südost-Messe in Rosenheim. Vom 4. bis 12. Mai wird die Südostmesse mit ständigen Präsentationen der Schafhalter bereichert. Haupt-Aktionstag wird am Samstag, 11. Mai sein. Dabei wird Ehrenvorsitzender Robert Groeger aus Griesstätt die Bayerische Wollkönigin vorstellen und zum Thema “Rund um das Schaf“ allerhand Interessantes bieten können. Weitere wichtige Termine für die Schafhalter im Landkreis Rosenheim sind: am 6. April der Schafpflegetag beim Kemnitz in Landing bei Bad Endorf, am 18. April die Landesverbands-Versammlung für die Schafhalter  Oberbayerns in Eching (Anmeldungen sind wegen der Busfahrt erforderlich), am 25. Mai die Aktion „Wollsammelstelle“ beim Wiesheu in Söllhuben sowie am 15. November ein Lamm-Koch-Kurs, zu dem Vorsitzender Klaus Fackeldey (Telefon 08031-269951) sowie Schriftführerin Irmi Lohmeyer (Telefon 08031-5176) die Anmeldungen entgegennehmen. Referent Andreas Franzl informierte in seinem Vortrag „Parasitenprophylaxe durch gezielte Düngemaßnahmen“ unter anderem auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Umgang mit Kalkstickstoff. Ehrengast Dr. Reisinger vom Veterinäramt berichtete zu aktuellen Entwicklungen auf die Bestandsbuch-Führung und auf die erforderliche Arzneimmittel-Eintragungen.


Garten- und Blumenfreunde von Aschau kümmern sich um schönes Ortsbild: Aschau (hö) – Mit den ersten Frühlingstagen keimte auch beim Verein der Garten- und Blumenfreunde von Aschau spürbare Aktivität auf. In einer gut besuchten Mitgliederversammlung in der Festhalle von Aschau zeigte sich, dass das Vereinsleben innerhalb der Mitglieder geradeso wichtig genommen wird wie die Mitgestaltung des Ortes. Dies zeigte vor allem die Ehrung der Blumenschmuckwettbewerbs-Gewinner 2001.

Hans Rucker als Vorsitzender informierte zu Beginn der Versammlung, dass im Vorjahr mit der vereinseigenen Obspresse und mit der neu dazugekauften Sterilisierungsanlage insgesamt 1.100 Kilogramm Obst gepresst und sterilisiert worden sind. In den Jahren 1998 und 1999 waren dies 680 bzw. 300 Kilogramm. Im Jahr 2000 kamen insgesamt 2.250 Kilogramm zustande. Im letzten Jahr hing der Ertrag auch mit dem Ernterückgang aufgrund von Hagelschlägen zusammen. „Früchte, die den Sommer noch überstanden, hatten durch die Verletzungen im Frühstadium ein unansehnliches Aussehen. Trotzdem war es erstaunlich, dass ganz wenige während der Einwinterung verfaulten“, sagte Vorstand Rucker zu den durchwachsenen Obsternte-Ergebnissen. Ein besonderer Dank für die Arbeit des Obstpressens galt  Zweitem Vorsitzendem Alois Kink, der die Aktionen am Fellerer durchgeführt hat. 

Blumen verschönern das Ortsbild – Auszeichnung der Gewinner

Zum Feuerbrand bemerkte Rucker, dass in Aschau erstmals im Jahr 2000 zwei Fälle aufgetreten sind. Dieser Krankheit gebührt eine besondere Aufmerksamkeit, da es sich um eine bakterielle Krankheit handelt. „Wichtig ist das schnelle Erkennen dieser Krankheit und das sofortige Entfernen der erkrankten Triebspitzen“, so Rucker. Der im Vorjahr ausgefallene Vereinsausflug soll heuer nach Tirol nachgeholt werden. Zum Blumenschmuckwettbewerb gab es folgende Sieger: Veronika Sollinger, Hilde Kirner, Elisabeth Kräh, Mutter-Kind-Kurhaus, Rosi Scheck, Erika Thannhäuser, Anni und Jakob Hündl, Therese Reiter, Maria Fischer und Helmut Pfingstl. Dem Aufruf von Bürgermeister Kaspar Öttl folgten zahlreiche Aschauer Haus- und Gartenbesitzer nach einer ideenreichen Verschönerung des Ortes. Schöne Verbesserungen wurden vor allem für den Bereich der Bahnhofs- und Kampenwandstraße registriert. Vorstand Rucker regte zugleich an, dass in Aschau noch weitere Verschönerungen angestrebt werden: „Im Vergleich zu Oberaudorf könnten wir bei der gemeindlichen Kuranlage noch zulegen. Außerdem bieten sich Chancen mit der Sanierung von Bahnhofs-Gebäude und Bahnhofs-Vorplatz“ meinte Rucker. Insgesamt bedankte sich der Vorsitzende bei der Gemeinde und bei seiner Vorstandschaft für die bisher sehr gute Unterstützung beim Wettbewerb des Blumenschmuckes. Auf Bedarf wird mit Zweiten Vorsitzenden Alois Kink im nächsten Winter wieder ein Obstbaumschnittkurs angeboten. Den Abschluß der Versammlung vom Verein der Garten- und Blumenfreunde Aschau bildete ein Lichtbilder-Vortrag von Herrn Heilek aus Waldkraiburg über Verwendungsmöglichkeiten von Hobby-Gewächshäusern.


Verkehrsamt Samerberg für Ostern gerüstet : Samerberg (hö) – Mit zusätzlichen Öffnungszeiten, neuen Prospekten und mit einer Pferde-Kutschfahrt rüsten sich Verkehrsverein und Verkehrsamt Samerberg für die österliche Festtags- und Ferienzeit. Eine zweistündige Oster-Ausflugsfahrt mit zwei Pferdestärken beginnt am Samstag, 30. März um 14 Uhr in Törwang. Anmeldungen nimmt Verkehrsvereins-Vorsitzender Hans Auer, Telefon 08032-8787 entgegen. Am Samstag hat das Verkehrsamt im Rathaus von 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet (Telefon 08032-8606). In dieser Zeit können auch der Samerberger Veranstaltungskalender 2002, der neue Prospekt für die Samerberger Ferienregion sowie für die Urlauber die mit vielen Ermäßigungen verbundene Gästekarte 2002 in Empfang genommen werden.


Osterwoche ganz im Zeichen der Volksmusik auf dem Samerberg – Beginn am Ostermontag mit musikalischer Ortsbegehung: Grainbach am Samerberg (hö) – Der Gemeindeteil Grainbach in der Hochtalregion Samerberg steht in der Woche nach Ostern ganz im Zeichen der Volksmusik. Die inzwischen 23. Volksmusikalische Fortbildungswoche wird heuer vom Bildungswerk Rosenheim mit vielfacher Unterstützung von Gemeinde, Volksmusikanten und Förderern wieder zu einem willkommenen Treffpunkt der Volksmusik-Lehrenden, der Volksmusik-Pflegenden und der Volksmusik-Freunde werden. Auch das Singen und der Volkstanz werden im heurigen Programm einen hohen Stellenwert haben. Zudem wird für die Kinder gesorgt, die während der Übungs- und Veranstaltungszeit der Eltern auf Wunsch auch betreut werden. Hauptort der Veranstaltungen wird der Gasthof Maurer in Grainbach mit seinem Saal und seinen weiteren Räumlichkeiten sein. Zudem treffen sich die einzelnen Gruppen auch einmal in der Gaststätte Alpenrose, beim Cafe Sollinger sowie auf den nahen Almen. Wie Rainer Aroksalasch-Schmid als organisatorischer Leiter des Bildungswerkes Rosenheim informierte, beginnt das Volksmusikalische Ereignis am Ostermontag, 1. April um 16 Uhr mit einer musikalischen Ortsbegehung ab dem Gasthof Maurer durch Grainbach. Wie weiter zu erfahren war, sind die Kurse, die tagsüber angeboten werden, in allen Instrumenten-Arten bereits voll belegt. Die offizielle und öffentliche Eröffnung mit Gruß- und Willkommensworten der Ehrengäste beginnt um 19.30 Uhr im Gasthaus Maurer. Weitere schöne Veranstaltungen für die Öffentlichkeit sind am Dienstag, 2. April und am Donnerstag, 4. April jeweils von 17.15 Uhr bis 18.30 Uhr ein Volkstanzkurs mit Wolfgang Mayer und Josef Gotzlirsch. Am Donnerstagabend um 20 Uhr beginnt dann ein offener Volkstanz. Den traditionellen Abschluss bildet am Freitag, 5. April um 19 Uhr ein Musikanten-Gottesdienst in der Kirche von Grainbach. Ab 20 Uhr schließt sich diesem dann der fröhliche Hoagart aller Teilnehmer mit ihren Gästen im Saal des Maurer-Wirtes an. Die musikalische Leitung übernehmen Hans Stuffer als Musiklehrer und Markus Schmid als Volksmusiker. Nähere Informationen zu den volksmusikalischen Ereignissen in der Osterwoche auf dem Samerberg gibt es beim Bildungswerk in Rosenheim, Telefon 08031-214218, beim Verkehrsverein Samerberg in Törwang, Telefon 08032-8606 oder vor Ort zu Beginn der einzelnen Veranstaltungen.


Dreifache Gipfel-Freuden der Bergbahnen im Rosenheimer Land: Landkreis (hö) – Auch im Euro-Zeitalter wollen die drei Bergbahnen im Landkreis Rosenheim eng zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der Kooperationen steht heuer die Herausgabe der „Gipfel-Trio-Karte“. Damit können Berg- und Wanderfreunde in individuell möglichen Routen zum Fahrpreis-Motto „Drei für zwei!“ überaus günstig die Bergbahnen  in Anspruch nehmen. Die Berg- und Talfahrten mit den drei ganz und gar unterschiedlichen „Aufstiegshilfen“ auf die Kampenwand ab Aschau, auf die Hochries ab Grainbach am Samerberg sowie auf den Wendelstein ab Brannenburg mit der Zahnradbahn haben nach dem Ticket-Kauf eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren. Der Kompakt-Preis für Erwachsene für dreifache Berg- und Talfahrt beträgt 15 Euro, für Kinder und Jugendliche von 5 bis 15 Jahren gibt es eine 50prozentige Ermäßigung. Nähere Informationen zu den dreifachen Berg-Freuden im Rosenheimer Land gibt es bei den Bergbahnen selbst, bei den Tourist-Informationen sowie beim Verkehrsverein Samerberg in Törwang, Telefon 08032-8606.


Spatenstich für Neues Rathaus in Aschau am 2. April: Aschau (hö) – Nach jahrelangen Engpässen, Beratungen und Finanzierungs-Überlegungen ist es am Dienstag, 2. April endlich soweit: die Gemeinde Aschau kann an diesem Tag um 15 Uhr gleich neben dem bisherigen Rathaus den Spatenstich für das Neue Rathaus vornehmen. Zuletzt vergab der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung die Gewerke Baumeister-, Zimmerer-, Heizung-, Sanitär- und Elektro-Arbeiten. „Einem Baubeginn steht somit nichts mehr im Wege“, so der bisherige und auch zukünftige Aschauer Bürgermeister Kaspar Öttl zur aktuellen Planung.


Bauern informieren sich über Rente und Vorsorge – volles Trachtenheim in Hittenkirchen: Hittenkirchen (hö) – Die sogenannte „Riester-Rente“ und die Altersvorsorge in aktueller Betrachtung standen im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe der Sparkasse Rosenheim. Im Trachtenheim von Hittenkirchen versammelten sich hierzu überaus zahlreiche Bäuerinnen und Bauern aus der Chiemsee-Region. Michael Hartl von der Sparkasse meinte zu Beginn seiner Gruß- und Einführungsworte, dass fast kein Mensch mehr wisse, was nun gut oder nicht gut ist. „Aufklärung, Information und Beratung tun not“, so der Agrar-Berater. Der Sozial-Experte des Bayerischen Bauernverbandes Karl Moser erinnerte daran, dass die Rentenversicherung auf dem Generationenvertrag aufgebaut ist. „Da aber dieser Vertrag nicht mehr stimmt, gibt es ständig Änderungen“, sagte Moser. Er erläuterte zudem die Regeln der Berufsunfähigkeit für Landwirte sowie die Chancen einer privaten Zusatzversicherung gegen die Einkommenslücken im Falle einer Erwerbsunfähigkeit. Die „Riester-Rente“ ist für junge verheiratete Bauersleute ab zwei Kindern interessant. Nachdem es zahlreiche Varianten bei der Altersversorgung gibt und sich auch bei den neuen Gesetzen individuelle Ansätze für die Erarbeitung von Lösungen ergeben, sind die Beratungen, die der Berufsstand anbietet, sehr zu empfehlen. Bei der abschließenden Diskussion standen die Fachleute Hartl und Moser den Bauern noch eingehend Rede und Antwort.


Frühjahrs-Hoagart, Ehrungen und Terminvorausschau beim Trachtenverein „D´Griabinga“ Hohenaschau: Hohenaschau (hö) – Ein paar schöne Stunden im Kreise gleichgesinnter Volksmusikfreunde und einige interessante Ankündigungen bescherte den Mitgliedern des Trachtenvereins „D´Griabinga“ Hohenaschau ein gemütlicher Hoagart im Vereinslokal Brucker zu Füßen der Hohenaschauer Burg. Außerdem gab es ein paar Ehrungen. Für 60jährige Mitgliedschaft wurden Amalie Maier und Alois Einöder ausgezeichnet. Bereits 50 Jahre gehört Elisbeth Luger dem Hohenaschauer Trachtenverein an. Wie Vorstand Georg Pfaffinger und Kassier Herbert Reiter bei den Ehrungen erwähnten, sind die treuen Mitglieder für das Fortbestehen eines Brauchtumsvereins ebenso bedeutsam wie die Jugendarbeit. Von der Jugend gab es sodann sympathische Kostproben. Für die volksmusikalische Ausgestaltung des Hoagart sorgten nämlich die Hohenaschauer Musikanten und die drei Schlosser Dirndl. Zweiter Vorstand Reinhard Pehse verstand es zwischen den frohen Frühjahrsweisen mit ausgesuchten Mundart-Geschichten und in Verserl-Form bestens zu unterhalten.

Starkes Jahresprogramm für die Hohenaschauer Trachtler

Umfassend sind die Aktiven und Vorstandschaftsmitglieder des Trachtenvereins Hohenaschau heuer gefordert. Die Trachtenarbeit über den Ort hinaus beginnt am Freitag, 5. April mit dem Besuch der Frühjahrsversammlung vom Chiemgau-Alpenverband in Oberwössen. Am Sonntag, 14. April wird der Gau-Jugendtag im Trachtenheim von Hittenkirchen mitgestaltet werden. Für den 9. Mai (Christi Himmelfahrt) steht in traditioneller Verbundenheit mit den Verstorbenen, Vermissten und Gefallenen aus den Reihen der Chiemgauer Trachtenvereine wieder die Dank- und Bittwallfahrt nach Raiten bei Schleching auf dem Programm. Weitere Veranstaltungen sind am 11. Mai der Vereinsjahrtag, am 30. Mai das Mitgehen zu Fronleichnam, am 1. Juni der erste heurige Heimatabend in der Festhalle, am 29. Juni das Vereinspreisplatteln, am 7. Juli das Gau-Dirndldrahn in Frasdorf, am 21. Juli das eigene Bierfest an der Festhalle und am letzten Juli-Wochenende das Gautrachtenfest in Schleching. Weitere Heimatabende, die Gau-Herbstversammlung am 18. Oktober in der Festhalle, die Generalversammlung am 16. November beim Gasthof „Brucker“ und abschließend zum Jahr am 7. Dezember der Advents-Hoagart sind weitere Beispiele eines lebendigen Trachtenjahres für die Hohenaschauer Trachtenkameraden. Das gesamte Jahresprogramm gibt es beim Vereinslokal oder bei der Aschauer Tourist-Info, Telefon 08052-904937.


Priener Wirte heuer mit besonders vielen Veranstaltungs-Freuden -Nach Wirtshaus-Frühling weitere Groß-Veranstaltungen geplant: Prien (hö) – Mit Schwung ist der diesjährige „Priener Wirtshausfrühling“ in die Osterferienzeit gestartet. Wie berichtet gilt bis zum 21. April das heurige Motto „In 28 Tagen um die Welt“. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass bei den einzelnen Köche- und Wirte-Teams der insgesamt 12 Mitglieder der „Wirte-Elf“ allerhand Raritäten geboten sind. Internationales und Raffiniertes aus den Ländern rund um den Erdball sind allerdings nicht das einzige, was in den Zeiten der Aktion geboten wird. So gibt es zusätzlich ein Gewinnspiel und einige Überraschungen für Treue-Gäste. Außerdem sind folgende Veranstaltungen geplant: am Donnerstag, 4. April  musiziert zum Schweinshaxn-Essen Ernst Westermayr  in der Sportplatz-Gaststätte Alpenblick und am Samstag, 6. April gibt es ab 19 Uhr im Gasthaus Schützenhaus  einen Unterhaltungsabend mit der „Heuraffelmusi“. Im Hotel Bayerischer Hof, der sich mit einer „Kulinarischen Reise nach Ungarn präsentiert“, werden an den letzten Tagen des Wirtshaus-Frühlings noch Mitglieder einer feurigen Zigeunermusik aus Ungarn erwartet. Mit dem Ende des gemeinschaftlichen Frühjahrs-Erlebnisses setzen sich die Priener Wirte aber beileibe nicht zur Ruhe: vom 2. bis 10. Mai sind sie kulinarische Partner der Priener Jungbauernschaft bei den Festzelt-Veranstaltungen. Am 25. und 26. Mai heißt es inmitten der Marktgemeinde „Swinging Prien – New Orleans Festival“. Bei dieser Aktion mit der Priener Tourismusgesellschaft gibt es spezielle Gerichte aus der Küche rund um den Missisippi. Am Peter-und-Paul-Tag, 29. Juni treffen sich die Freunde guter bayerischer Gastlichkeit zu einem Biergartenfest der Königlich-Priveligierten Feuerschützengesellschaft beim Schützenhaus im schönen Priental. Und schließlich sind die Wirte wieder mit dabei, wenn am 15. August das Priener Marktfest zum Höhepunkt der heurigen Freiluft-Veranstaltungen durchgeführt wird. Weitere Veranstaltungen der einzelnen Wirte sind in Planung, nähere Informationen gibt es bei den Wirten, bei der Priener Tourismusgesellschaft im Haus des Gastes, Telefon 08051-69050 oder beim Bayerischen Hof, Telefon 08051-6030.


Frühjahrs-Planungen bei Hittenkirchener Trachtlern: Hittenkirchen (hö) – Gleich mehrfache Veranstaltungsformen werden im Frühjahr im Trachtenheim von Hittenkirchen angeboten. Als Gastgeber und Veranstalter legt der Trachtenverein „Almenrausch“ Hittenkirchen natürlich großen Wert auf gute Brauchtums-Darbietungen. Den Auftakt der April-Ereignisse macht am Freitag, 12. April ab 20 Uhr ein Frühlingstanzfest mit der „Fellnerhofmusi“ und mit der „Kohlbazimusi“. Am Sonntag,14. April sind die Hittenkirchener Ausrichter des diesjährigen Gaujugendtages vom Chiemgau-Alpenverband. Einen ganzen Nachmittag ab 13 Uhr zeigt sich dann der Trachten- und Musiknachwuchs aus den 23 Trachtenvereinen des Chiemgaues. Seinen herkömmlichen Trachtenjahrtag mit Kirchenzug, Gottesdienst und anschließender Vereinsversammlung mit der Wildenwarter Blasmusik hält der Trachtenverein Hittenkirchen am Sonntag, 5. Mai ab.


Theaterfreuden bei Aschauer Kolpingfamilie – Jahresversammlung mit neuen Planungen: Aschau (hö) – Erfreut über den guten Besuch der Versammlung der Theaterabteilung der Kolpingfamilie Aschau zeigte sich 1. Vorstand Günter Berger. Er wertete dies als Zeichen dafür, dass die Bemühungen der 48 aktiven Mitglieder trotz einiger Besucherlücken bei den jüngsten Aufführungen anerkannt werden. 42 aktive Spieler sowie 6 Bühnenbauer, Maskenbildner und Tontechniker bilden derzeit das Team des Theaters. Trotz der recht großen Anzahl an Spielern gibt es nach Auskunft von Vorstand Berger immer wieder Schwierigkeiten, die Theaterrollen richtig besetzen zu können. Aus diesem Grund appellierte er vor allem an die Männer des Prientales, dass sich diese bei eventuell vorhandenen schauspielerischen Talenten an das Kolpingtheater melden mögen.

Im Mai wird „Opa´s Glückstreffer“ gespielt

In seinem Rückblick erinnerte Berger an die zuletzt aufgeführten Theaterstücke „Der Gockerlkriag“, „Die pfiffige Urschl“ und „St. Pauli in St. Peter“. Während man beim unterschiedlich ausgefallenen Besuch noch einige Wünsche hätte, hat man sich inzwischen mit den neuen und sehr guten Spielbedingungen in der Festhalle gut anfreunden können. Zusätzlich zu den Theater-Proben und –Aufführungen unternahm die Theaterfamilie von Kolping noch eine Bildungsfahrt nach Landsberg am Lech. Zudem beteiligten sich einige Mitglieder und Verantwortliche an der Verbandsversammlung des Verbandes Bayerischer Amateurtheater in Neuburg an der Donau. Derzeit beginnen bereits die Vorbereitungen für das neue Stück „Opa´s Glückstreffer“. Die Spieltermine sind am 4., 10. und 12. Mai in der Festhalle zu Hohenaschau. Auf Vorschlag aus der Versammlung sollen in den nächsten Jahren einmal Sommer-Spieltermine versucht werden, um auch den Aschauer und Prientaler Gästen einen Besuch zu ermöglichen. Abschließend bedankte sich Vorstand Günter Berger bei allen, die vor und hinter der Bühne sowie auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ ihr Bestes geben, um der Theaterabteilung der Aschauer Kolpingfamilie und ihren Gästen einen schönen Dienst zu erweisen.


Fröhlicher Start zum Priener Wirtshaus-Frühling mit Lob von vielen Ehren- und Stammgästen – Motto: „In 28 Tagen um die Welt“: Prien (hö) – Draußen mit Schnee und drinnen mit schön geschmückten Tischen sowie natürlich mit kulinarischen Köstlichkeiten begann der diesjährige „Priener Wirtshausfrühling“ im Restaurant Reinhart in Prien. Dierekt am Chiemsee machten sich die Ehren- und Stammgäste auf Einladung der heuer zwölf Wirte aus der Marktgemeinde (einschließlich vom Cafe Berger aus der Gemeinde Rimsting) viel Mühen, um auf die bevorstehende gastronomische Reise um die Welt einzustimmen. Helmut Estermann als Sprecher der Wirte-Gemeinschaft freute sich, dass im sechsten Jahr seines Bestehens die Aktion der Wirte zu einer anerkannten Einrichtung geworden ist. Dies zeigte sich auch bei der Besucherliste: Landtagsabgeordneter Adolf Dinglreiter als Tourismuspolitischer Sprecher im Bayerischen Landtag war ebenso dabei wie der Priener Ehrenbürger Paul Paulus sowie die Tourismusfachleute Hermann Roth vom Chiemsee und Klaus Löhmann vom Wendelstein. Bürgermeister Lenz Kollmannsberger dankte den Wirten mit der Feststellung, dass Tourismus nicht nur von Landschaft und Kultur lebt, sondern in erheblichem Maße auch von der Küche. „Dabei wollen wir nicht immer nur die bayeriche und heimische Speisenkarte loben, sondern gerne einmal in die weite Welt hinausschweifen!“, so der Bürgermeister zum heurigen Motto „In 28 Tagen um die Welt“. Zugleich lobte Kollmannsberger, dass man sich mit dem „gestandenen Priener“ Thomas Mühlberger erstmals einen „Sterne-Koch“ angelacht hat. Auch Thorsten Rudolph als Geschäftsführer der Priener Tourismusgesellschaft und als Partner bei weiteren Aktionen mit den Wirten betonte, dass die Frühjahrsaktion der Priener Wirte bis zum 21. April ein Höhepunkt für die Priener und ihre Gäste im Jahreslauf darstellt. Mit Musik und mit einer humorvollen Einlage des „Gastes“ Herbert Riffel kam zum guten Essen und Trinken auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Nähere Informationen zu der nunmehr angelaufenen Priener Wirte-Elf-Aktion in den Hotels, Restaurants und Gaststätten Alpenblick, Bayerischer Hof, Berger, Fischer am See, Luitpold am See, Mühlberger, Neuer am See, Reinhart am See, Scherer, Schützenhaus, Wieninger Bräu und Yachthotel Chiemsee gibt es bei den jeweiligen Teilnehmern sowie bei der Priener Tourismusgesellschaft im Haus des Gastes, Telefon 08051-6905-0.


Ehrendirigent Stadler 80. Geburtstag gefeiert: Samerberg (hö) – Blasmusik-Freuden auf dem Samerberg: Franz-Xaver Stadler senior als Ehren-Dirigent der Musikkapelle Samerberger Musikkapelle feierte seinen 80. Geburtstag. Der „Untermaurer-Xare“ aus Grainbach bekam für sein blasmusikalisches Lebenswerk zahlreiche Anerkennung. Vom Ständchen bis zur Feier in großer Gemeinschaft reichten die Festlichkeiten. Dabei würdigten die Samerberger Blasmusikanten unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Benedikt Paul das reiche Schaffen von Stadler. Bereits vor dem Krieg war er mit seinen Geschwistern auf den Hochries-Seitenalmen musikalisch unterwegs. Aktives Mitglied der Samerberger Musikkapelle war er von 1936 bis 1991, von 1962 bis 1972 war Stadler Dirigent. Alsdann übergab er den Taktstock seinem gleichnamigen Sohn. Verständlich, dass sich bei soviel Musikverdiensten und vielen weiteren Vereins- und Gesellschafts-Aktivitäten die Feier zu einem großen Ereignis entwickelte.


Informations-Tag für Vermieter, Wirte und Anbieter am Dienstag, 26. März im Verkehrsamt Samerberg- Vorstellung des Online-Reservierungssystems ORB24: Samerberg (hö) – Mit neuen Ideen, Werbemitteln und mit einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Wirten, Vermietern und Anbietern will der Verkehrsverein Samerberg in die neue Tourismus-Saison gehen. Aus diesem Grunde wird erstmals ein Informations-Tag im Verkehrsamt in Törwang am Dienstag, 26. März abgehalten. In der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr können sich alle interessierten Vermieter individuell über die neuesten Werbemaßnahmen und Informationsschriften informieren. Außerdem stehen die Firma Tassilo aus Raubling und Sibosoft aus Schnaitsee zur Verfügung, um das schon lange vorbereitete Online-Reservierungssystem ORB24 erstmalig vorzustellen. Gerade für Vermieter tun sich mit dieser internet-gestützten Reservierungstechnik ganz neue Möglichkeiten auf. Fragen zur Gästekarte 2002 sowie zum Anmeldeverfahren können ebenso beantwortet werden wie zum nunmehr fertigen Veranstaltungskalender und zum neuen Samerberger Prospekt. Die Teilnahme an den Angeboten des Informationstages ist öffentlich und kostenfrei.


Gemeinschafts-Fahrt zu Glentleiten-Ausstellung am Dienstag, 16. April für Samerberger, Nußdorfer und Neubeurer: Nussdorf-Neubeuern-Samerberg (hö) – Die Verkehrsvereine von Nussdorf, Neubeuern und Samerberg unternehmen mit ihren Wirten, Vermietern und Mitgliedern am Dienstag, 16. April eine gemeinschaftliche Informationsfahrt zum Freilichtmuseum Glentleiten. Dieses Museum gewährt zum Saisonbeginn freien Eintritt und bietet unter anderem eine neue Ausstellung zum Thema „Mägde, Knechte, Landarbeiter“. In und mit dieser Ausstellung wird eindrucksvoll vermittelt, wie hart das Leben in der vermeintlich „guten, alten Zeit“ wirklich wahr. Im Rahmen eines geführten Rundganges können weitere Neuigkeiten wie der Ökopfad betrachtet werden. Interessenten, die sich an dieser Fahrt beteiligen wollen, können sich ab sofort bei den Verkehrsämtern in Nussdorf, Neubeuern oder Samerberg anmelden. Die Abfahrt erfolgt ab 12.30 Uhr am Samerberg, Zusteigemöglichkeiten sind in Grainbach, Törwang, Rossholzen, Neubeuern und Nussdorf. Die Rückfahrt beginnt am Freilichtmuseum Glentleiten gegen 16 Uhr.


Jahresprogramm für den Samerberg: Samerberg (hö) – Das Jahresveranstaltungsprogramm für die Vereine, Einwohner und Gäste des Samerberges liegt vor. Die kostenlose Broschüre mit allen Tipps zu Veranstaltungen, Wirtschaften und heurigen Aktivitäten entlang der Hochriesbahn ist kostenlos beim Verkehrsamt im Törwanger Rathaus, Telefon 08032-8606 erhältlich.

Neues und Neuwahlen beim Traunsteiner Kreisverband der Gastronomen: Oberwössen (hö) – Aufmunternde, kritische und informative Beiträge gleichermaßen gab es für die Gastronomie bei der Kreisversammlung des Kreisverbandes Traunstein vom Hotel- und Gaststättenverband. Im Hotel „Post“ von Oberwössen hieß Vorsitzender Hans Reiter hierzu eine Vielzahl an Kollegen und Ehrengästen willkommen. Orts-Bürgermeister Hans Haslreiter und Landrat Jakob Strobl motivierten in ihren Grußbotschaften die Wirte mit der Einschätzung, dass „das Tal durchschritten sei“. Dennoch kam es in den folgenden Beiträgen, Berichten und Referaten zum Vorschein, dass die Gastronomie eine hohe Leistung zu erbringen hat, um den heutigen Anforderungen und den Bedürfnissen der Gäste gerecht werden zu können.

Regierungsamtsrat Hans Träg vom Tourismusverband Chiemgau informierte von einer neuen Gäste-Infomappe. Diese wird in einer Auflage von 3.500 Stück an alle Gastgeber des Chiemgau-Verbandes weitergegeben. Kritisch betrachtete Träg die nur schleppend anlaufende Klassifizierungsmaßnahme bei den Hotelbetrieben, die in diesem Bereich den Privatvermietern hinterherhinken. Für die Radlhotel-Gemeinschaft stehen nach den Ausführungen von Träg wieder Fördermittel zur Verfügung, doch wäre es notwendig, neue Betriebe zu gewinnen. Eine enge Zusammenarbeit hat der Kreisverband seit Jahren mit dem Arbeitsamt Traunstein. Auch heuer sollen Aktionen zugunsten von Arbeits- und Saisonkräften gestartet werden.

Geschäftsführerin Susanne Gruber von der BHG-Stelle Oberbayern informierte über gesetzliche Neuregelungen, über die Vorlage einer Freistellungserklärung bei Bauleistungs-Rechnungen, über Zinsanspruch bei Gästerechnungen, über Verwertungsgesellschaften sowie über Neuerungen bei der betrieblichen Altersversorgung. Bei der jüngsten BHG-Fragebogen-Aktion sind bereits 6.000 Rückmeldungen eingegangen. Weitere Abgaben sind trotz Fristablauf noch möglich. Die von Christiane Dobler geführte Kasse wurde von Fritz Hörterer geprüft und für bestens in Ordnung gefunden. Bei den Neuwahlen gab es ein paar Veränderungen. Herr Bichler als bisheriger Schriftführer wurde von Herrn Stumbeck („Unterwirt“ in Reit im Winkl) abgelöst. Im Amt des Revisoren folgt nach Herrn Lange nunmehr Herr Treml vom „Alten Wirt“ in Seeon. Für das Amt des Umweltbeauftragten wurde leider niemand gefunden. Anstatt eines BHG-Urlaubsfluges wird heuer eine Donau-Kreuzfahrt vom 15. Juni bis 22. Juni sowie vom 22. Juni bis 29. Juni angeboten. Anmeldungen hierzu nimmt die Traunsteiner Geschäftsstelle, Telefon 0861-209020 noch bis Ende April entgegen. Aufgrund der verheerenden Ergebnisse bei den letzten Gesellenprüfungen will man einen Ausschuß einsetzen. Zur Mitarbeit in diesem haben sich Anja Lolh vom „Malerwinkel“ in Lambach bei Seebruck, Theo Stegmaier vom „Ornterhof“ in Ruhpolding und Herr Schweiger vom „Parkhotel“ in Traunstein bereit erklärt.


Bau-Abstimmungen im Aschauer Gemeinderat: Aschau (hö) – Eine Änderung des Flächennutzungsplanes, eine weitere Änderung des Bebauungsplanes sowie die Aufstellung eines zusätzlichen Bebauungsplanes beschäftigte in ausführlicher Form den Aschauer Gemeinderat. Für den Bereich der Zellerhornstraße gab es die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes. Im Rahmen der beschlußmäßigen Behandlung der Bedenken und Anregungen wurde festgestellt, dass von Seiten der Bürger keine Einwände vorgebracht wurden. Lediglich mit der Unteren Naturschutzbehörde kam es zu einem Abklärungsbedarf. Diese bedauerte es, dass der erste Entwurf, der eine größere Freihaltung von ursprünglich überbaubaren Flächen vorsah, nicht verwirklicht wird. Wie Bürgermeister Kaspar Öttl allerdings erläuterte, sind im neuen Entwurf neben einer konkreten Bepflanzung der einzelnen Grundstücke mit Bäumen auch die Eingrünung auf einer Breite von rund sieben Metern im rechts- und linksseitigen Uferbereich des Hammerbaches vorgeschrieben. Außerdem wird eine große öffentliche Grünfläche direkt vor der Kapelle geschaffen werden. Damit und vor allem wegen der „Entsiegelung“ um fast 5.000 Quadratmetern Baufläche in öffentliche Grünfläche wurden die Argumente aus dem Landratsamt entkräftet. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, das weitere Verfahren durchzuführen und die Genehmigung zur Flächennutzungsplanänderung beim Landratsamt Rosenheim einzuholen. Schnell kam der ebenfalls einstimmige Beschluß für die Änderung des Bebauungsplanes Niederaschau-Süd im Bereich Grüner Weg/Zellerhornstraße zustande, da nach keinerlei Bedenken die Situation gegenüber der letzten Behandlung im Gemeinderat fast unverändert ist. Etwas Kopfschütteln gab es dann bei der Behandlung des Bebauungsplanes für den Bereich des ehemaligen „Brauereigeländes“ in Hohenaschau. Trotz Innerorts-Situation wird vom Landratsamt zum derzeitigen Zeitpunkt ein Bebauungsplan-Verfahren gefordert. Nach Bürgermeister Kaspar Öttl ein „Streit um des Kaisers Bart“, ob diese Forderung jetzt notwendig ist. Ärgerlich ist nur, dass damit die angelaufenen Planungen eine Verzögerung um vier Wochen erfahren. Dennoch stimmte man dem Ansinnen des Landratsamtes mit Festlegung des Geltungsbereiches zu. Wie bereits berichtet, soll das ehemalige Brauereigelände umfassend umgestaltet werden. Mit den Abrissarbeiten und Planungen ist man bereits beschäftigt, so dass schon bald nach Erfüllung der Verfahrenswege mit dem Aufbau von verschiedenen Bauten begonnen werden kann.

Kein zweites Baurecht für Hans Clarin

Der bekannte Aschauer Bürger und Staatsschauspieler Hans Clarin beantragte für den Bereich Zellerhorn-/Schlossbergstrasse eine Änderung der Ortsabrundungssatzung und bewirkte damit eine „Gretchenfrage“. Bürgermeister Kaspar Öttl fragte: „Wollen wir das oder nicht? Schließlich geht es darum, ob der Antragsteller zusätzlich zum bereits bestehenden Baurecht in seinem Grundstück noch ein zweites Einfamilienhaus mit danebenstehender Doppelgarage planen kann!“. Nach einer ruhigen und sachlichen Diskussion entschied der Gemeinderat mit neun zu vier Stimmen, dem beantragten zweiten Baugrundstück die Zustimmung zu verweigern, weil damit mehrere Bezugsfälle zu erwarten wären.

Gute Finanz- und Haushalts-Berichte

Von einer guten Finanz- und Kassenarbeit in der Gemeinde Aschau zeugten die Ausführungen, Zahlen und Zustimmungen zu den über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die im Haushaltsjahr 2001 entstanden. Nach der Vorlage der Jahresrechnung 2001 vereinbarte der Gemeinderat, diese an den Rechnungsprüfungsausschuß zur örtlichen Rechnungsprüfung weiterzuleiten. Als zufriedenstellend wurde die derzeitige Auslastung des Seniorenheims Priental mit 95,31 Prozent bezeichnet. Zu einer in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates gestellten Anfrage von Gemeinderätin Johanna Wörndl über die Tätigkeiten des Agenda-Ausschusses erinnerte der Bürgermeister, dass man diesen Ausschuß nach einigen Gesprächen nicht ins Leben rief, dass man aber vergaß, die entsprechenden Internet-Eintragungen wieder zu löschen. Im „alten“ Gemeinderat soll zu diesem Thema keine Aktion mehr gestartet werden. 

Bei der freien Aussprache sprach Gemeinderat Hans Moosbauer die „kriminellen“ Straßenverhältnisse in Gschwendt an. Bürgermeister Kaspar Öttl antwortete dazu mit dem Hinweis, dass im straßen-intensiven Gemeindebereich mehrere katastrophale Zustände herrschen. Nicht zuletzt wegen des frost- und salzreichen Winters haben sich die Straßenzustände wesentlich verschlechtert. „Im Haushalt haben wir für Straßenverbesserungsmaßnahmen nur 100.000 Euro, das heißt, wir müssen uns demnächst Prioritäten setzen und wir müssen uns teilweise mit Kompromissen behelfen!“.


Pfarrgemeinderatswahlen in Sachrang: Sachrang (hö) – Genau 118 Frauen und Männer aus den Reihen der insgesamt 285 Wahlberechtigten hat in der Pfarrgemeinde Sachrang vom Recht der Pfarrgemeinderatswahlen Gebrauch gemacht. Damit ist die Wahlbeteiligung von zuletzt 57,8 Prozent auf nunmehr 41,4 Prozent zurückgegangen, aber dennoch gegenüber anderen Pfarrgemeinden noch überduchschnittlich hoch. Diese Zahlen gab Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Hans Pumpfer für die Sachranger bekannt. Pumpfer, der seit der erstmaligen Wahl vor 24 Jahren an der Spitze des ehrenamtlichen Kirchengremiums stand, stellte sich heuer nicht mehr zur Wahl. Die Wahlen für den neuen Pfarrgemeinderat ergaben folgende Ergebnisse: Christine Trixl (86 Stimmen), Christine Danner (82), Sebastian Pertl (77), Walter Zaß (76), Verena Reck (64) und Dr. Markus Bauer (57). Als Ersatz-Delegierte stehen nunmehr zur Verfügung Theresia Kargl, Elisabeth Wachinger, Margit Schellenberger und Dr. Rudolf Moritz. Die konstituierende Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates mit Berufung eventuell weiterer Leute aus der Pfarrgemeinde findet am Montag, 25. März statt.


Katholische Jugendfürsorge als Träger der Aschauer Klinik findet volle Unterstützung bei Neubau-Plänen - Vorstellung und Zustimmung im Aschauer Gemeinderat: Aschau (hö) – Eine beeindruckende Vorstellung des Erweiterungskonzeptes für die Kinderklinik Aschau bewirkte in der jüngsten Gemeinderatssitzung die einstimmige Befürwortung des umfassenden Projektes. Vorgestellt wurden die aktuellen Bedürfnisse durch Gesamtleiter Klaus Ortner und durch Chefarzt Dr. Johannes Correll von der Orthopädischen Kinderklinik.

Die baulichen und architektonischen Planungen erläuterte Professor Hans Nickl vom Büro Nickl und Partner in München. „Wir freuen uns, dass wir das flughafen-bewährte Architekten-Team aus München bekommen haben, das sich nach einer Ausschreibung der Klinik-Träger mit ihren Vorschlägen und Ideen durchgesetzt hat!“, sagte Bürgermeister Kaspar Öttl eingangs der Vorträge.

„So ginge es nicht mehr weiter – der Standort Aschau wäre in Gefahrt“

Die Katholische Jugendfürsorge der Erzdiözese München-Freising beabsichtigt, den westlichen Haupt-Gebäudetrakt abzureissen und neu zu errichten. Die beengte Situation und die Voraussetzung, dass der Klinikbetrieb nicht unterbrochen wird, stellen eine besondere Herausforderung für die Verwirklichung der Baumaßnahme dar. „So ginge es nicht mehr weiter!“, mit diesen Worten begann Klaus Ortner seine Ausführungen für die Notwendigkeit. Hauptgründe sind die Bewahrung des sehr guten Rufes der Klinik weit über Bayern hinaus, die Verkürzung der Operations-Wartezeiten und die Anpassungsnotwendigkeit an heutige Standards. Ausserdem will man den „Fleckerlteppich“ entzerren, der sich durch die verschiedenen Bauten von Klinik, Heim, Schule und Tagesstätte ergibt. Wie Ortner weiter sagte, hat sich die Jugendfürsorge entschieden, das 1912 erbaute Klinikgebäude konkurrenzfähig zu erhalten, um insgesamt den Standort Aschau nicht zu gefährden. Die Klinik mit einer auch für die Gemeinde nicht uninteressanten Bilanzsumme von 27 Millionen Mark im Vorjahr leidet an starken Überlastungen mancher Raum-Kapazitäten. So hat sich in den letzten neun Jahren das Personal von 190 auf inzwischen 262 Mitarbeiter hochentwickelt. Ein Ende dieser Personalsteigerung ist nicht in Sicht. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist die Ansiedlung von drei Heim-Gruppen ab dem Herbst im derzeit als Baustelle vorzufindenden „Würzburger Heim“.

Zahlenvergleich zwischen 1986 und 2001 lassen aufhorchen

Was sich in den letzten 15 Jahren in der Aschauer Kinderklinik geändert hat, präsentierte Chefarzt Dr. Correll. Gab es 1986 noch einen Tages-Pflegesatz von 38 Euro, so ist dies heute mit gut 200 Euro zwar etwas mehr. Aber dafür gibt es neue Abrechnungs-Vorschriften in Form von „Fall-Pauschalen“, die gerade für die besonderen Operations- und Pflege-Situationen in der Kinderklinik Nachteile mit sich bringen. 1986 verzeichnete man rund 8.000 Pflegetage, im Vorjahr waren es 17.500, also mehr als das Doppelte. 189 Operationen von damals stehen 2001 insgesamt über 3.000 Operationen gegenüber. Die durchschnittliche Verweildauer ist von 25 Tagen im Jahr 1986 auf inzwischen  knapp über 10 Tage gesunken. Gestiegen sind dagegen die stationären Patienten: 341 im Jahr 1986 und 1.703 im Jahr 2001. In der Station Lorenz, die für 20 Patienten und sieben Betreuer ausgerichtet ist, befinden sich derzeit rund 70 Personen auf engstem Platze.

„Kinder stehen im Vordergrund“

Prof. Hans Nickl stellte das bauliche und mit den Trägern sowie mit den Ministerien abgestimmte Konzept vor. Neben den Unterkünften gilt es ein Pflegegeschoß sowie einen Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit neuesten Techniken auszustatten. Kernstück des neuen Bautraktes soll das Operations-Geschoß werden. Verändert wird auch der Vorplatz- und Eingangs-Bereich. Anhand der Material-Auswahl im Innen- und Außenbereich will man den Anforderungen einer Kinderklinik entsprechen. So werden Regenbogen-Farben die Fenster- und Fassadengestaltung mitbestimmen, ein Aufzug wird gläserne Ausblicke gewähren und überhaupt wird mit viel Farben und Glas gearbeitet werden. „Die Kinder stehen im Vordergrund, ein solches Haus kann dem Stil nach einfach nicht Jodeln!“, so Bürgermeister Öttl mit Blick auf die auffälligen, aber von den Gemeinderäten auch als gefällig bezeichneten Planungen. Der Bürgermeister brachte vor der einstimmigen Beschlussfassung die Meinung des Gemeinderates auf den Punkt als er sagte: „Die Gemeinde steht wie ein Mann hinter diesem Projekt“. Damit kann der westliche Hauptgebäudetrakt abgerissen und mit den Grundmaßen von etwa 50 mal 21 Metern und mit einer absoluten Höhe des Gebäudes von fast 14 Metern neu errichtet werden.


Gemeinde Aschau gewährt erstmals Entschädigungsbeihilfe für Bauern aus Kurbeitrags-Erlösen: Aschau (hö) – Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Euros will zukünftig die Gemeinde Aschau die Arbeit der heimischen Bauern würdigen. Deren Leistungen zugunsten des Landschaftsbildes und damit für den wichtigsten Wirtschaftsfaktor Tourismus werden ab diesem Jahr in Form einer „landwirtschaftlichen Entschädigungsbeihilfe“ gewürdigt. Wie Bürgermeister Kaspar Öttl bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mitteilte, kommt man damit einer Diskussion im Sommer des vergangenen Jahres nach. Damals wurde die Verwaltung beauftragt, dieses Anliegen zu prüfen und Richtlinien zu erarbeiten. Seither kam es zu verschiedenen Besprechungen mit den Bauernobmännern der Ortsverbände Aschau und Sachrang und zu einer Beschlussvorlage.

Die als „landwirtschaftliche Entschädigungsbeihilfe“ bezeichnete Förderung wird in erster Linie für die Inanspruchnahme der landwirtschaftlichen Flächen durch den Tourismus bezahlt. Damit sind beispielsweise Langlauf-Loipen im Winter und Wanderwege im Sommer gemeint. Die Bezahlung erfolgt nur auf Antragsstellung sowie an den Bewirtschafter, nicht an den Eigentümer. Außerdem wird die Förderung nur gewährt, wenn der Antragsteller Einheimischer ist und wenn die Flächen innerhalb der Gemeinde Aschau liegen. Im Rahmen von Einzelfall-Regelungen kann es Ausnahmen geben. Dies gilt auch für die Maßgabe, dass die Zahlung in der Regel nur an Landwirte erfolgen kann, die einen sogenannten Mehrfach-Antrag stellen. Die Höhe der Entschädigung wird nach der Fläche und nach der jeweils bereinigten landwirtschaftlichen Vergleichszahl berechnet. Auf diese Weise bekommen Bauern für Flächen mit geringerer Güte eine höhere Förderung wie Landwirte mit einer hohen Bodenqualität. Als Auflage festgehalten ist, dass die landwirtschaftliche Fläche mindestens zweimal im Jahr gemäht oder abgeweidet werden muß. Streuwiesen benötigen nur eine einmalige Mahd. Dieses Zugeständnis muß der Antragssteller schriftlich zusagen. Anträge an die Gemeinde Aschau sind vom 1. bis 15. November zu stellen, die Auszahlung erfolgt dann im Dezember.

Finanzierung durch Kurbeitrags-Erhöhung

Die Entschädigungsbeihilfe ist verbunden mit der Erhöhung des bereits beschlossenen Kurbeitrages. Diese bringt zum 1.1.2002 Mehreinnahmen in Höhe von 32.000 Euro. Diese Mehrung entspricht 13 Prozent des gesamten Kurbeitrages, der etwa 240.000 Euro beträgt. In der Vorausberechnung für 2002 legte sich der Gemeinderat fest, dass insgesamt 7,5 Prozent des Gesamtkurbeitrages für die neue landwirtsdchaftliche Förderung zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, dass auf 18.000 Euro begrenzt, der heurige Zuschuß zur Verfügung steht. Entsprechend der Anträge und Hektar-Flächen wird dieser Betrag dann aufgeteilt werden. Die geschätzte landwirtschaftliche Fläche beträgt etwa 1.500 Hektar. Somit würden pro Hektar rund 12 Euro zur Verfügung stehen. Genaue Zahlen werden nach diesem Grundsatzbeschluß noch von der Gemeinde mit den Obmännern des Bayerischen Bauernverbandes festgelegt. Auf Anregung von Gemeinderat Dr. Alfons Knapp soll diese neue Hilfe für die heimischen Bauern auch den Gästen eindeutig vermittelt und somit für die Aschauer Werbung genutzt werden. Bürgermeister Kaspar Öttl sprach von einem Anerkennungsbeitrag, der ohne Rechtsanspruch zur Verfügung steht. „Seien wir froh, dass wir eine generelle Lösung gefunden haben, hinsichtlich der Bewirtschaftung der Wiesen und Felder wollen wir mit dieser Maßnahme keine Vorschriften oder Auflagen geben!“, so der Bürgermeister nach dem einstimmig erfolgten Grundsatz-Beschluß, dass heuer die Aschauer Landwirte erstmals 18.000 Euro aus dem Kurbeitrags-Aufkommen für ihre Dienste im Sinne des Tourismus erhalten.


Hohe Wahlbeteiligung bei Pfarrgemeinderatswahlen in Prien: Prien (hö) – Hohe Beteiligung bei den Pfarrgemeinderatswahlen für die Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ Prien mit Greimharting: von den insgesamt 5.430 Wahlberechtigten gaben 1.043 Frauen und Männer ab 16 Jahren ihre Stimmen ab. Dies sind insgesamt 19,2 Prozent gegenüber 13,8 Prozent vor vier Jahren. Auch die Briefwahlwähler-Anzahl ist von 60 im Jahr 1998 auf nunmehr 357 stark angestiegen. Eberhard Abe als Verantwortlicher für die Durchführung der Pfarrgemeinderatswahlen führte dies auf die erstmals eingesetzten Wahlberechtigungskarten zurück. Nachfolgende Personen erhielten die Zustimmung für den Einzug in den Pfarrgemeinderat von Prien: Nikolas Koschorz (739 Stimmen), Elisabeth Hartung (699), Michaela Stöttner (693), Christa Angerer (663 – neu), Ursula Titze (638 – neu), Fritz Seipel (635), Monika Kühner (630), Dr. Josef Brandl (628), Gunther Kraus (564 – neu), Thomas Ganter (554 – neu), Margaretha Kuntze (535 – neu), Raimund Kollarczyk (532 – neu) und Christiane Kink (516 – neu). Als Ersatzleute stehen nach den weiteren Ergebnissen Georg Resch, Judith Seipel, Peter Heigl, Alexander Stein und Sieglinde Neuhauser zur Verfügung. Für Greimharting kam es zu folgenden Ergebnissen: Elisabeth Weidenspointner (713 Stimmen), Elisabeth Fischer (571) und Bartholomäus Bauer (509). Ersatzmann ist Stefan Fischer. Die insgesamt verjüngte Mannschaft des Pfarrgemeinderates trifft sich demnächst zur konstituierenden Sitzung und wird dann noch weitere Mitglieder der Pfarrgemeinde als Mitglieder des Rates berufen.


Museumsfreunde von Sachrang halten das Erbe vom Müllner-Peter mit Erfolg in Ehren: Sachrang (hö) – Aufschwung beim Museumsverein Müllner-Peter von Sachrang: der im November 2000 mit 37 Leuten gegründete Verein zu Ehren und zur Erinnerung des Müllner-Peter von Sachrang hat inzwischen bereits 124 Mitglieder und überaus viel Besucher-Zuspruch. Wie die bisherige Zweite Vorsitzende Heidi Sander und Bürgermeister Kaspar Öttl bei der jüngsten Jahresversammlung informierten, konnten inzwischen 2.240 Besucher verzeichnet werden. Zahlreiche Führungen für Vereine und Gruppen zeigten ebenfalls vom großen Interesse an den Ausstellungsinhalten im alten Sachranger Schulhaus.

„Die Fertigstellung des Museums im September vergangenen Jahres war das Gemeinschaftswerk zahlreicher Sachranger und Freunde des Prientales. Geld und Mitarbeits-Bereitschaft galt es gleichermaßen zu aktivieren!“ – so Heidi Sander. Wie dies gelungen ist, zeigte der Jahresrückblick des aktiven Vereins, dessen 100. Mitglied Simon Bauer aus Stein und dessen 1.000 Besucherin  die Organistin Babette Hellbig aus Tuntenhausen besonders geehrte worden waren. Das aktuelle Museumskonzept wurde von Anfang an den Sachranger Vereinsvorständen vorgestellt. Dabei kamen erfreuliche Finanz- und Helferzusagen vom Freundeskreis Müllner-Peter von Sachrang, vom Verkehrsverein Sachrang und vom Verein der Garten- und Blumenfreunde. Für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer gibt es ein breites Betätigungsfeld innerhalb der Museumsräume und im Kräutergarten vor dem Schulhaus.

Bei Ersatzwahlen ergaben sich folgende Veränderungen: für den zurückgetretenen bisherigen Ersten Vorsitzenden Franz Prankl, der sich gerade am Anfang zur Realisierung des Vereins zur Verfügung stelllte, rückte Heidi Sander nach. Die neue Vorsitzende wird zukünftig vertreten von Walter Zass. Das Amt der Schatzmeisterin hat Gudrun Bonn übernommen. Bürgermeister Kaspar Öttl dankte den bisherigen und neuen Kräften, die sich um das Erbe des Peter Huber von Sachrang zur Freude vieler Einheimischer und Gäste annehmen. Mit der Umstellung des Mitgliedsbeitrages auf nunmehr 13 Euro und mit dem Vortrag „Schulgeschichte im Priental“ endete die Versammlung der Museumsfreunde von Sachrang.


Pfarrfamilienabend in Hittenkirchen ein voller Erfolg: Hittenkirchen (hö) – Vollbesetzt von durchwegs gut gelaunten Christen war das Hittenkirchener Trachtenheim beim heurigen Pfarrfamilienabend. Ein buntes und heiteres Programm war von den Organisatoren vorbereitet worden. An ihrer Spitze freute sich Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Thalhammer, dass sich unter den Ehrengästen auch die beiden Bürgermeister Lenz Steindlmüller und Klaus Daiber aus Bernau sowie Ruhestands-Pfarrer Wilhelm Wirsam befanden. Zugleich stellte Frau Thalhammer die Kandidaten für die Pfarrgemeinderatswahlen vor und sie bat, am kommenden Sonntag, 17. März vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Pfarradministrator und Dekan Bruno Fink meinte in einer frohen Ansprache, dass man in Bayern in der fünften Jahreszeit besonders vorsichtig sein soll. „Nach dem Politiker-Derblecken in München bitte ich um höflichen Umgang mit den Bürgermeistern und um Gnädigkeit für den Pfarrer!“ – so der Geistliche, der ausnahmsweise seine Ansprache mit dem Wort „Prost!“ beendete. Vielfältig war das musikalische Unterhaltungsprogramm. Dem Auftakt durch die Bläsergruppe folgten gemeinsame Lieder, feine Flötenmusik, Gedichte von Christine Angst, das Weishamer Saitentrio und die Schlosser Dirndl, eine Akkordeon- und Gitarrengruppe sowie ein Theaterstück. Dabei wurden in einem Einakter von Maximilian Vitus mit dem Titel „Warum ? – Darum !“ die Lachmuskeln arg strapaziert. Zum gemütlichen Ausklang spielten Hittenkirchener Musikanten auf und zusätzlich zur vorzüglichen Trachtenheims-Bewirtung gab es dann noch ein froh und satt machendes Kuchenbüffet.

Firmung in Prien a. Chiemsee: Prien (hö) – „Im Leben ist es mit der Beziehung zu Gott wie mit einem Handy: man muß es eingeschaltet lassen, damit der Kontakt weiter besteht!“ – mit diesem Vergleich ermunterte Abt Gregor Zasche von der Benediktiner-Abtei Schäftlarn die 69 Dirndl und Buam der heurigen Firmung in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ weiterhin wachsame Christen zu sein. Der Firmtag war wohl vorbereitet worden. Elf Firmhelfer hatten sich vier Monate lang unter der Leitung von Kaplan Georg Lindl in aktiver und kreativer Form auf den Festtag eingestimmt. Der feierliche Gottesdienst wurde von der Jugend-Gottesdienst-Band unter der Leitung von Josef Steiner musikalisch gestaltet und vom hohen geistlichen Würdenträger in Konzelebration mit Pfarrer Bruno Fink und mit Kaplan Lindl gefeiert. In seiner Predigt ermahnte der Abt die Gläubigen, nicht vom Interesse an Kirche und Glauben nachzulassen. „In Europa verspürt man immer mehr müde Christen, während in anderen Kontinenten mehr Aufbruchsstimmung, Einsatz und Engagement entdeckt werden können. Aus diesem Grunde freuen wir uns über den Firmtag, denn Geist macht lebendig!“ sagte Abt Gregor Zasche. Im Anschluß an die Spendung des Firmsakramentes in der Kirche gab es noch im Katholischen Pfarrheim einen Emfpang. Dabei bestand eine gerne angenommene Gelegenheit von den Firmlingen, ihren Eltern und Paten mit dem Abt ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Der Tradition gehorsam, folgte dem kirchlichen Teil auch noch ein schöner Firmausflug ins Weltliche.

Krankenunterstützungsverein fördert Gesundheit durch Geselligkeit - Jetzt 612 Mitglieder im Priental: Aschau (hö) – Seit dem 23. Februar 1896 gibt es in der Gemeinde Aschau i. Chiemgau einen Krankenunterstützungsverein. „Dieser ist ein kleiner Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit im Sinne des Paragraphen 53 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmen und Bausparkassen vom 6. Juni 1931 in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 5. März 1937 und untersteht  der Aufsicht der Versicherungsaufsichtsbehörde“ – so heißt es eingangs einer zwölfseitigen Satzungsbroschüre. Der Sitz des Vereins ist Aschau, das Geschäftsgebiet umfasst auch die Bereiche von Sachrang und Umrathshausen. Hauptaufgabe des Vereins ist es, Krankengeld nach Maßgabe der Versicherungsbedingungen zu gewähren.

Ein aktuelles Stimmungsbild über das Vereinsleben gab die heurige Jahresmitgliederversammlung im Gasthaus Baumbach in Hohenaschau. Nach der Euro-Anpassung beträgt die Aufnahmegebühr zwei Euro, der Jahresbeitrag vier Euro. Im Krankheitsfalle gibt es gegen Nachweis des Arztes oder bei Vorlage der Krankmeldung ein Tagegeld von einem Euro. Ein heute nicht mehr notwendiger Verein oder eine unzeitgemäße Versicherungsleistung? Weit gefehlt!

Ganze 612 Mitglieder gehören derzeit dem Krankenunterstützungsverein Aschau an. Gut, dass sich nur ein Fünftel aller Mitglieder zur Versammlung einfanden. Denn mit rund 120 Teilnehmern war der Versammlungsraum im Gasthaus Baumbach brechend voll. Auch wenn in der Satzung nicht extra die Mitgliedschaft von Frauen ausgeschlossen ist, in der Versammlung und Mitgliederliste sind ausschließlich Männer zu finden. Und diese hören sich den Jahresbericht aus drei Gründen bestimmt gerne an: einmal, weil er sowohl von Vorstand Josef Grill und von Schriftführer Günter Venzl knapp und bündig gehalten wird, dann, weil Bürgermeister Kaspar Öttl ein launiges Grußwort hält und drittens, weil es für alle Versammelten so viel dunkles Bier und Leberkäse gratis gibt wie man gerade will. Dies ist möglich, weil der Verein über zahlreiche Spenden verfügt und diese seinen Mitgliedern einmal im Jahr in kulinarischer Form zugute kommen lassen will. Kassier Franz Maier informierte über ein normales Wirtschaftsjahr, über ausreichend Rücklagen, die gesetzlich vorgeschrieben sind, und von einen noblen Spendenliste. „Voller Vergnügen nenne ich die vorbildlichen Spender, die es erlauben, dass unser Verein so gesund da steht!“ – so der Kassier. Prüfer Ernst Jaworek, der zusammen mit Paul Kink senior die Unterlagen für vollkommen ordnungsgemäß befand und die Vorstandschafts-Entlastung vorschlug, freute sich auch, dass inzwischen alle Buchungsvorgänge mit moderner EDV stattfinden. Ein besonderer Dank galt der Fahnenabordnung, die sich bei Beerdigungen, an Lichtmeß, an Fronleichnam, beim Berggottesdienst, beim Gelöbnis und bei weiteren Anlässen gerne zeigt. Dem Wunsch von Fähnrich Sepp Fischer entsprechend hat sich Albert Kasbauer als Aushilfs-Fahnenbegleiter spontan aus der Versammlung heraus bereit erklärt.

Bürgermeister Kaspar Öttl erinnerte an den vormals sehr wichtigen Verein für Familien, die im Krankheitsfalle zumindest für die Finanzierung der Ernährung abgesichert waren. „Heute erfüllt der Verein trotz allen Ernstes auch eine gesellige Aufgabe, die zuweilen recht lustig werden kann!“ – so der Bürgermeister, dessen Aussagen in den folgenden Stunden mehrfach bestätigt wurden. In guter Stimmung, bei dunklem Freibier und bei bekömmlicher Brotzeit konnten die Männer des Krankenunterstützungsvereins in gesunder Weise miteinander ratschen. „Schließlich ist es gesundheitsfördernd, wenn man mit guten Freunden lacht!“ – so ein Mitglied des außergewöhnlichen Aschauer Vereins.


Atzinger wollen 100.000 Euro an Eigenleistung für Vereinsheim-Bau aufbringen - Für über 200 junge Leute soll im Keller ein eigener Raum entstehen: Atzing (hö) – Gemeinsam haben sich vor etwa einem Jahr die Mitglieder des Atzinger Trachtenvereins, der Feuerwehr und des neu gegründeten Fördervereins auf den Weg gemacht, um ein Feuerwehr- und Gemeindehaus mit Trachten- und Jugendräumen zu realisieren. Wichtige Schritte weiter gekommen sind die Verantwortlichen in enger Abstimmung mit der Marktgemeinde Prien, mit den Planungen und auch innerhalb der eigenen Reihen. Unmittelbar hintereinander haben Feuerwehr und Trachtenverein bei Neuwahlen eine Mannschaft zusammengestellt, die sich der großen Aufgabe stellen will. Schließlich ist die Verwirklichung der Vereinsräume nur mit enormen Eigenleistungen möglich. Aktuelle Berichte über den Sachstand der gemeinschaftlichen Bemühungen gab es jüngst bei der Feuerwehr-Hauptversammlung, bei einer Zusammenkunft des Fördervereins und zuletzt bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Trachtenvereins „Daxenwinkler“ (wir berichteten).

Bürgermeister Lorenz Kollmannsberger würdigte nach einigen Abstimmungen mit den Vereinsspitzen und nach einer Grundsatz-Entscheidung des Gemeinderates die Aktivitäten in Atzing. Obgleich derzeit noch verschiedene Standorte im Atzinger-Bachhamer Bereich in Frage kommen (die Standort-Entscheidung soll noch vom bisherigen Gemeinderat getroffen werden), stellte Max Priller ein erstes Modell vor. Dieses wurde nach Rücksprache mit den Fachbehörden und nach geltenden Förderrichtlinien der Regierung von Oberbayern erstellt. Wie Priller als ehemaliger Chef der Rathaus-Bauverwaltung mit seinen Erfahrungen aus vielen Priener Bauten (unter anderem vom Feuerwehrhaus) erläuterte, zeigen die derzeitigen Pläne ein Haupt- und ein Quergebäude mit insgesamt gut 3.000 Kubikmeter umbauten Raum. Mit Zierbund und auch passenden Innen-Ausstattungen soll ein ländlich-gerechter Baustil gefunden werden. Der Probenraum für die Atzinger Trachtler wird mit 125 Quadratmetern dem alten Saal vom Gasthof Stocker entsprechen. Zusätzlich sind eine kleine Bühne und ein Raum für Küche und Schenke vorgesehen, so dass die Trachtler für ihre Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe auch einige Veranstaltungen traditioneller Art durchführen können.

Dritte Bürgermeisterin Renate Hof erläuterte die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit in den Atzinger Vereinen. „Von Atzing bis Siggenham haben wir 128 Kinder im Alter bis zu 12 Jahren und von 12 bis 20 Jahren haben 74 wir Jugendliche. Da sind wir gefordert!“ – so Renate Hof, die um Verständnis warb, dass sich die über 200 jungen Leute in einem eigenen Raum bei noch festzulegender Betreuung einfinden sollten. Bestens geeignet wäre nach den derzeitigen Planungen die Unterbringung des Jugendraumes im Keller. Nachdem der Kellerbau aber bislang aus Kostengründen kaum ein Thema war, will man sich an diesen heranwagen. Gemeinderat Walter Poppe, der nach den Bauten der Wasserwachthütte und des Prienavera auch in Atzing als Bau-Beauftragter der Gemeinde seine Unterstützung gewähren will, appellierte an den Bau eines Kellers. „Die Gemeinde hat noch nie ohne Keller gebaut!“ – so Poppe, der gleich Unterstützung fand. Einmal von Peter Wendl, dem Vorsitzenden des Fördervereins mit seinen inzwischen 105 Mitgliedern. „Bisher haben wir 5.000 Euro beisammen, wir rechnen insgesamt mit 100.000 Euro an Spendengeldern und Sachleistungen und dies wäre genau der Betrag, den eine Unterkellerung ausmachen würde!“ – rechnete der Polizei-Chef. Max Priller machte sich bereits daran, die Gesamtkosten mit Keller zu eruieren. Diese wären rund 726.000 Euro ohne die eigenen Kosten für Kanal, Wasser- und Stromanschluss sowie Einrichtungen. Zu Letzterem sind nochmals die Vereine selbst gefordert.

Spenden und Vorschläge werden systematisch gesammelt

Nach diesen ersten „Hochrechnungen“ geht es nunmehr darum, Fördermittel, Planungen und eigene Leistungen der Vereine auszuloten. In diesem Sinne hat der Förderverein bereits eine zweigeteilte Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Ein Teil will sich um die Geldbeschaffung sorgen. Hierzu gehören die Mitgliederaktivierung, Sammlungen, das Ansprechen von Sponsoren in Prien und Atzing, eigene Veranstaltungen oder der Verkauf von Hausanteilen (zu. B. Türen, Fenster oder kubikmeterweise Beton). Auch die Besorgung von Naturalspenden wie Holz, Pflaster und Dachziegel will man schaffen. Der zweite Teil der Arbeitsgruppe hat sich die Organisation von Hand- und Spanndiensten vorgenommen. Vom Rohbau bis zu Holz- und Innenarbeiten wollen sich Vereinsmitglieder unter der gemeinsamen Anleitung von Anton Harntasch und Max Priller aktiv und geldsparend einbringen. Wie Peter Wendl sagte, rechnet man auch mit tatkräftiger Unterstützung von allen Priener Bürgern, da dieses Haus über Atzing hinaus seine Bedeutung haben wird.

Behindertengerechtes Bauwerk

Wenn demnächst die Standort-Entscheidung durch den Gemeinderat fixiert ist, dann könnte es schon bald für die Atzinger aufgehen. Noch aber gilt es vielerlei Überlegungen und Abstimmungen zu koordinieren. Jetzt können noch Wünsche und Vorschläge in die Planungen einbezogen werden. So kam es in der Atzinger Trachtenversammlung zur Anregung, dass man auch an die Behinderten denken möge. „Das Bauewerk werden wir in jedem Falle behindertengerecht konzipieren!“ – so Max Priller als Antwort auf die Anregung. Weitere Vorschläge und Unterstützungs-Überlegungen nehmen die Atzinger Ortsvereine gerne entgegen.


Goldene Hochzeit beim Alt-Bürgermeister von Hittenkirchen: Hittenkirchen (hö) – Das schöne Fest der Goldenen Hochzeit konnten die Eheleute Theresia und Josef Steinbichler aus Hittenkirchen feiern. Die Austrags-Bauersleute vom Reder-Anwesen luden hierzu nach der Sonntags-Feier im Kreise der Familie auch noch die zahlreichen Ortsvereine in ihren Hof zu einer eigenen Feier ein. Die Vorstände und Vertreter des Trachtenvereins, des Schützenvereins, der Feuerwehr und der Veteranen von Hittenkirchen taten sich dabei mit den Eisschützen von Weisham zusammen. Miteinander schenkte man dem rüstigen Jubelpaar einen Reisegutschein mit noch offenem Ziel. Von der Gemeinde Bernau gratulierten Erster Bürgermeister Lenz Steindlmüller und sein Stellvertreter Klaus Daiber. Sie erinnerten in ihren Dankesworten an die vielen Leistungen von Josef Steinbichler für seine Heimatgemeinde und für die Dorfgemeinschaft. Steinbichler war von 1956 bis 1963 Gemeinderat von Hittenkirchen, von 1963 bis 1974 Zweiter Bürgermeister und von 1974 bis zur Gebietsreform 1978 Erster Bürgermeister der Gemeinde Hittenkirchen und von 1978 bis 1984 noch Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Bernau. Die gemütliche Feier wurde volksmusikalisch umrahmt von den Enkelkindern und mit feinen Harfenstückl der Enkelin Barbara.


Enorme Maschinenring-Leistungen gewürdigt – Bauern des Chiemseegebietes informierten sich in Hittenkirchen: Hittenkirchen (hö) – Stattliche Zahlen standen im Mittelpunkt der Maschinenring-Versammlung für das Gebiet Chiemsee und Umgebung. 40 Jahre nach der Gründung dieser landwirtschaftlichen Hilfs-Organisation gehören  dieser im Landkreis Rosenheim 2.762 Betriebe an. Erstmals gab es bei 29 Austritten und 28 Beitritten einen Mitgliederrückgang. Nachdem 91 Prozent aller bäuerlichen Betriebe bereits Mitglied im Maschinenring sind, ist dieser Rückgang nach Erkenntnis der Geschäftsstelle auf die zunehmenden Betriebsaufgaben zurückzuführen.

Zu Beginn der Versammlung für die Bauern aus den Chiemsee-Gemeinden sprach Martin Pfaffinger als Obmann des Maschinenring-Stützpunktes Bernau ein Grußwort. Sein besonderer Gruß galt dabei Ursula Zobelt von der Raiffeisenbank und Michael Hartl von der Sparkasse sowie Vorstandsmitglied und Hausherrn Christoph Kaufmann im gut besetzten Hittenkirchener Trachtenheim. „40 Jahre harte und gemeinsame Arbeit haben sich gelohnt. Nun müssen wir aufpassen, dass wir nicht auf der Stelle treten. In der Technik und in den Arbeitssituationen werden sich nämlich auch zukünftig zahlreiche Veränderungen ergeben!“ – mit diesen Worten eröffnete Vorstand Johann Stöttner seine Ausführungen. Derzeit kümmern sich in der Maschinenring-Geschäftsstelle sieben Arbeitskräfte. Dabei ist eine Fachkraft speziell mit den Aufgaben zur Landschaftspflege beschäftigt. In diesem Zusammenhang machte Vorstand Stöttner deutlich, dass im Landkreis Rosenheim die Landschaftspflege dank guter Abstimmungen mit dem Landratsamt, dem Maschinenring und den Bauern eine wachsende Bedeutung gewinnt. Vermehrt treten auch Groß-Kunden an den Maschinenring zur Aufgabenübernahme heran. So werden zum Beispiel 22 Bahnhöfe im Landkreis Rosenheim vom Maschinenring betreut.

17,6 Millionen Mark Verrechnungswert

Geschäftsführer Christoph Niederthanner erläuterte detailliert die insgesamt 207.204 Arbeitsstunden, die von durchwegs jungen Leuten als haupt- und ehrenamtliche Betriebshelfer im Auftrag des Maschinenrings geleistet wurden. Dabei entfielen 18.000 Stunden auf die Waldarbeit, 67.000 Stunden auf den Sozial-Bereich, 118.000 Stunden in den Wirtschaftsbereich und 3.000 Stunden auf die Klauenpflege. Mit diesen Zahlen ist der Landkreis Rosenheim in Bayern führend vor den Landkreisen Altötting und Mühldorf. Insgesamt 22.521 Belege entstanden zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Aufgaben. Der Gesamt-Verrechnungswert von Maschinenring und von der neu gegründeten Dienstleistungs-GmbH belief sich im Vorjahr auf 17,6 Millionen Mark. Auf vier Säulen wird nach den Ausführungen des Geschäftsführers der Maschinenring in die Zukunft getragen: der überbetriebliche Maschineneinsatz erzielte im Vorjahr dank verlässlicher Lohnunternehmer einen Umsatz von vier Millionen Mark und könnte noch weiter ausgebaut werden. Ein zweites Standbein ist die Vermittlung von Helferinnen und Helfern im Bereich der sozialen und wirtschaftlichen Betriebshilfe. Der Zuerwerb im außerlandwirtschaftlichen Bereich kann nach den aktuellen Ausführungen ebenso ausgebaut werden wie die Nutzung von Einkaufsvorteilen für Maschinenring-Mitgliedern bei Autos oder Strom. Weitere stets verfügbare Dienstleistungen des Maschinenrings für die Bauern sind Bodenuntersuchungen, die Silofolienentsorgung, die Stroh-, Heu- und Futtervermittlung sowie die Kostenkalkulation bei einem Maschinenkauf. Über Neues und Aktuelles aus der Landtechnik referierte Daniel Endres als Landtechniker vom Landwirtschaftsamt Traunstein. Der junge Fachmann aus Franken, dessen Beratungsgebiet sich über die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land erstreckt, stellte bei seinem ersten Vortrag im Chiemgau viele Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen der Landtechnik in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Ansprechpartner für die Bauern, Betriebe und am Leistungsangebot interessierten Firmen und Personen ist der Maschinenring Rosenheim, Telefon 08031-40073-0.


Trachtler benennen Gebiet „Simssee“ : Bad Endorf (hö) – „Gebiet Simssee“ – so könnte die regionale Bezeichnung der 14 Trachtenvereine im Gauverband I lauten, die vom Gebietsvertreter Bartholomäus Hollinger vom Trachtenverein „D´Hochlandler“ Söllhuben derzeit betreut werden. Auf diese Bezeichnung einigten sich die Vertreter aus den Vereinen vom Samerberg über den Simssee bis hin zum Inn. Voraussetzung dabei ist, dass sich in den sieben anderen Gebieten des Gauverbandes auch eine Mehrheit findet, um die bislang ausgeübte Praxis der Namensgebung zu ändern. Bisher war das Gebiet nach dem jeweiligen Namen des Gebietsvetreters benannt Nunmehr soll die Region, in dem die jeweiligen Vereine beheimatet sind, hervorgehoben werden. Dieses und noch viele weitere Themen waren auf der Tagesordnung in der Gebietsversammlung bei der Brandlwirtin in Hemhof bei Bad Endorf, die vom Gebietsvertreter mit allen anwesenden Vereinen besprochen wurden. So werden heuer die gleichen Plattler beim Gebietspreisplatteln am 7. Juli in Halfing für die Kinder, Jugendlichen und Aktiven übernommen, wie sie der Gau anbietet. Lediglich beim Gruppenplatteln der Aktiven muß man noch den Gauplattler auswählen.

Gebietsvertreter Barthl Hollinger wird zum Gauheimatabend in Salzburg einen Bus organisieren, wobei die Anmeldung bei ihm bis zum 28. April erfolgen soll.  Am selben Tag findet zum ersten Mal im Gebiet ein Volkstanz- und Spielenachmittag für die Kinder und Jugendlichen beim Alten Wirt in Riedering statt. Im Herbst wird wieder ein Jugendmusi-Hoagart am 27. Oktober um 13 Uhr in Grainbach am Samerberg veranstaltet. Abschließend infomierte Hollinger, dass Schwabering im Jahr 2003 ein großes Trachtenfest feiern wird. 

Nach der recht umfangreichen Tagesordnung kam bei Zither- und Gitarrenklang vom Zitherbauer Sepp Hofmeyer aus Rimsting und Franz Anzinger aus Endorf noch eine gemütliche Hoagart-Stimmung auf.


Frühlingsgefühle bei Hoagart des Priener Trachtenvereins : Prien (hö) – Das bäuerliche Leben, das Frühlingserwachen, die „Liab der Leit“ sowie manch Nachdenkliches zu aussterbenden Handwerksberufen oder zum Umgang mit der Genügsamkeit standen im Mittelpunkt des heurigen Frühjahrs-Hoagart vom Priener Trachtenverein. Ob die Texte der Lieder, die Titel der Instrumentalweisen oder die Geschichten von Sepp Furtner – immerdar ging es um die fröhliche Betrachtung der jahreszeitgemäß bedingten Erscheinungen. Zu Beginn der tradtionellen Veranstaltung freute sich Trachtenvorstand Sepp Messerer senior, dass sich unter den interessierten Brauchtums- und Volksmusikfreunden auch die Gauvorplattler Albert Rauch und Klaus Löhmann vom Chiemgau-Alpenverband und Willy Weber vom Gauverband I befanden. Ein weiterer Gruß galt einer Abordnung des Patenvereins „Daxenwinkler“ Atzing und natürlich den Mitwirkenden. Fein zusammengestellt entlang der bayerischen Alpenkette wirkte mit die „Wetterstoa-Musi“ in unterschiedlichen Saiten- und Ziachmusi-Besetzungen aus dem Werdenfelser Land. Chiemgauer Vertreter waren die drei fein singenden Stuhlmüller-Dirndl aus Riedering sowie die vier gut aufeinander abgestimmten Trautersdorfer Bläser aus Prien. Aus dem Berchtesgadener Land kamen die Perler Buam von Bischofswiesen sowie der Ramsauer Viergesang. Zur staad-lustigen Fastenzeit passten die verbindenden Worte und Geschichten von Sepp Furtner. Ihm, den Röckefrauen und aktiven Dirndl für das Herrichten der Eintrittszeichen und des Trachtenheimes sowie dem fleißigen Küchen- und Bedienungspersonal galt abschließend noch ein Extra-Lob von Vorstand Messerer. „Dank Eurer Bemühungen haben wir alle miteinander ein paar schöne Stunden verleben können!“ – so der Vorstand. 


Preisrichter wollen mit Dreherinnen und Schuhplattlern noch enger zusammenarbeiten - Gute Erfahrungen bei gemeinsamer Probe im Reit im Winkler Festsaal: Reit im Winkl (hö) – Schuhplatteln, Dirndldrahn und das Preisrichterwesen sind innerhalb des Chiemgau-Alpenverbandes für Tracht und Sitte wichtige Bereiche, die eng zusammengehören. Aus diesem Grunde haben Preisrichterobmann Sepp Spiegelberger aus Wildenwart und die beiden Gauvorplattler Albert Rauch aus Atzing und Klaus Löhmann aus Prien zu einem Informationsabend in den Reit im Winkler Festsaal eingeladen. Aus den 23 Chiemgauer Trachtenvereinen fanden sich dabei auch 30 Preisrichter ein. Erfreulich war dabei, dass sich vermehrt junge aktive Buam für die Aufgaben eines Preisrichters zur Verfügung stellen. Anhand von zwei Reit im Winkler Trachtenpaaren, denen Seppi Hauser junior vom Trachtenverein „D´Koasawinkler“ mit der Ziach aufspielte, nahm man an diesem Lehr-Abend besonders das sogenannte „Einfangen“ der Dirndl unter die Lupe. Aufgrund der gemeinsamen Betrachtungen von Plattlern, Dirndldreherinnen und Preisrichtern vereinbarte man, diese Form des Zusammenarbeitens am Donnerstag, 28. Mai in größerem Rahmen zu wiederholen. An diesem Tag sind in den Festsaal von Reit im Winkl alle aktiven Dirndl sowie die mit dem „Einfangen“ beschäftigten Buam mit wiederum allen interessierten Preisrichtern eingeladen. Alsdann will man bestens gerüstet sein für das Gaudirndldrahn, das heuer beim Trachtenverein Frasdorf im dortigen Festzelt am Sonntag, 7. Juli stattfinden wird.


Aktive Jugend  und Kassier-Fleiß sowie Ehrungen bei der Feuerwehr Aschau : Aschau (hö) – Stolze Zahlen und starke Aktivitäten prägten die Berichte bei der Generalversammlung der Feuerwehr Aschau im Gasthof „Kampenwand“. Erster Vorstand Josef Hobelsberger stellte dabei vor allem die insgesamt 325 aktiven und fördernden Leute heraus, die sich in unterschiedlicher Form für die Gemeinschaft und für die Bürger-Sicherheit einsetzen. „Wenig große Einsätze, viele Übungen!“ – nach diesem Ergebnis gestaltete Kommandant Josef Hintler seinen Bericht.

Schon bei der Begrüßung der Ehrengäste zeigte sich, dass die Aschauer Wehr wenige Jahre nach Bezug des neuen Feuerwehrhauses bestens in Schuß und geschätzt ist. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Bürgermeister Kaspar Öttl, Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer, Kreisbrandinspektor Richard Mittermaier, Kreisbrandmeister Franz Hügl, Willi Singhartinger von der Sachranger Wehr sowie Ehrenvorstand Günther Hümmler. Das Totengedenken, das vor allem den drei im letzten Jahr verstorbenen Feuerwehr-Mitgliedern galt, folgte der Bericht von Vorstand Hobelsberger. „70 aktive Feuerwehrleute, 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 101 passive Mitglieder und 138 fördernde Mitglieder ergeben 325 Personen, die sich für uns und für die vielen Schutzaufgaben zur Verfügung stellen!“ – so Hobelsberger. In seinem Rückblick erinnerte er vor allem an die Löschfahrzeug-Einweihung in Umrathshausen, an das Feuerwehr-Jubiläum in Wildenwart sowie an den Herbst-Ausflug nach Kärnten. In diesem Jahr will man sich vor allem am großen Fest der Aschauer Gemeinde und Vereine zugunsten der Kinderklinik am Kirch- und Schulgelände im Sommer beteiligen. Für 10. März wurde ein Aufruf verlesen für einen an Leukämie erkrankten Feuerwehrkameraden aus Vaterstetten. Dort werden Knochemarkspender an einem Aktionstag mit großen Hoffnungen erwartet. Von insgesamt 30 Einsätzen, die vom Fehl-Alarm über Sturmschäden und Verkehrsunfällen bis zu einem Gartenhaus-Brand reichten, konnte Kommandant Josef Hintler berichten.

Besonderer Stolz: die Jugendfeuerwehr

Florian Praxl freute sich als Vertreter der Jugendfeuerwehr, dass sich aus der letztjährigen Firmlingen-Aktion ein Dirndl und zwei Buam für den Beitritt zur Wehr entschlossen haben. Sieben junge Feuerwehrleute erhielten eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme bei einem Wissenstest in Vogtareuth. Auch heuer wollen sich die jungen Brandschützer an der Aktion „Saubere Landschaft“ und am gemeindlichen Ferienprogramm beteiligen. Auch wenn es schwierig ist, junge Leute für die Feuerwehr zu begeistern, hatte Bürgermeister Kaspar Öttl eine Aufmunterung parat als er sagte: „Was die junge Feuerwehr-Abteilung wert ist, zeigt sich daran, dass sich seit ihrer Gründung vor zehn Jahren zahlreiche g´standene Feuerwehrleute ergeben haben, die heute mitten unter uns sitzen!“. Bürgermeister Öttl dankte den vielfältigen Kräften des Vereins für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ebenso wie für den Zusammenhalt zwischen den Wehren in Aschau und Sachrang. Deren Kommandant Willi Singhartinger verband seinen Dank für das gute Miteinander mit dem Angebot, dass die neue, 14 Meter lange Feuerwehrleiter der Sachranger Wehr auf Wunsch auch in Aschau zur Verfügung steht. Eine außergewöhnliche Leistung, die mit Sonder-Beifall quittiert wurde, vollbrachte Kassier Christian Sollinger in enger Abstimmung mit Feuerwehrkamerad Hans Aicher. Im Rahmen der Währungsumstellung suchte Sollinger alle Vereinsmitglieder persönlich auf und verhandelte den neuen Euro-Mitgliedsbeitrag. Der Kassier-Fleiß und die Großzügigkeit der Mitglieder brachten auf diese Weise 1.000 Euro zusätzlich in die Vereinskasse. Auch für die Ordnung in den Kassenbüchern bekam Sollinger von Erwin Wörndl ein Lob, der zusammen mit Otto Angermaier die Prüfung vorgenommen hatte.

Ehrung und Anerkennung

Seit 25 gehört Theddy Metzler als Aktiver der Feuerwehr Aschau. Hierfür wurde ihm eine von Bayerns Innenminister ausgestellte Urkunde von Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer überreicht. Ein entsprechendes Ärmel-Abzeichen für inzwischen 20jährige Feuerwehrtätigkeit bekam Kamerad Gerhard Reiter. Der Kreisbrandrat benutzte die Gelegenheit der Ehrung für anerkennende Worte zur Aschauer Wehr und zu aktuellen Informationen aus der Landkreis-Tätigkeit. „600 Leute, die sich aus dem Landkreis im Vorjahr einer Maschinen- oder Atemschutz-Ausbildung unterzogen, der 11. September mit einigen, wenn letztlich auch negativen Milzbrandfällen sowie das Hagel-Unwetter, das den Einsatz von 27 Feuerwehren forderte, waren einige der auffallendsten Ereignisse und Ergebnisse im Vorjahr!“ – so der höchstrangige Feuerwehrmann im Landkreis. Sein besonderer Dank galt noch den Vorsitzenden Josef Hobelsberger und Hans Rucker sowie der Jugendfeuerwehr für all ihre Bereitschaften.


Muster-Sparsamkeit des Roten Kreuzes und fundierte Haushaltszahlen in Aschau - Aus dem Aschauer Gemeinderat: Aschau (hö) – Vorbildhafte Sparsamkeit zeichnete die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes von Aschau aus. Bei der Beschaffung eines neuen Ersthelfer-Fahrzeuges stellte die Gemeinde Aschau im Haushaltsplan 5.000 Euro zur Verfügung und dem Roten Kreuz im Rahmen der Gesamt-Finanzierung in Aussicht. Nachdem sich das Rote Kreuz mühevoll und erfolgreich um weitere Spenden und Finanzierungsmöglichkeiten umgeschaut hatte, verblieb nur noch ein Rest von 2.000 Euro. Damit „sparte“ sich die Gemeinde Aschau 3.000 Euro. Bürgermeister Kaspar Öttl dankte im Rahmen der Gemeinderatssitzung dem Roten Kreuz für ihren Sparsinn und fand natürlich einstimmige Zustimmung für die Zuschussgewährung in Höhe von 2.000 Euro.

Im Rahmen der Sitzung gab es noch weitere Punkte. So wurden die aktuellen Übernachtungs- und Gästezahlen für Aschau und Sachrang bekanntgegeben. Für das Gesamtjahr 2001 sind bei den Gästen 3,5 Prozent und bei den Übernachtungen ist ein Prozent Zuwachs erzielt worden. Ganz abgesagt werden mussten nach zweimaligem Terminversuch die Gemeindeski- und Rodelrennen mit den Nachbargemeinden. Im nächsten Winter will man einen neuen Anlauf nehmen. Bei einem Einbruchdiebstahl im Jugendraum der Sporthalle konnte die Polizei inzwischen zwei Jugendliche im Alter von 15 und 14 Jahren aus Aschau und aus Prien der Tat überführen. Wie Bürgermeister Öttl bekanntgab, wird nunmehr mit den Eltern der Jugendlichen eine Schadensregulierung angestrebt. 

Für den Bereich nördlich der Festhalle gibt es seit längerem ein Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren. Nachdem in diesem Verfahren keine Einwände erfolgten, wird es nach einstimmigem Gemeinderatsbeschluß kann nunmehr das folgende Bebauungsplan-Verfahren angestrebt werden. Alsdann wird es möglich sein, mit einem Investoren und Bauherrn das gewünschte Hotel-Projekt in Hohenaschau zu verwirklichen. In Niederaschau-Ost II galt es einen Bebauungsplan geringfügig zu ändern. Auch hier erfolgte die Zustimmung einstimmig. Mit der Firma E.ON Bayern AG schloss der Gemeinderat nach vielfachen Erkundigungen und Abwägungen einen 20 Jahre gültigen Stromversorgungsvertrag. Die langfristige Planung und Bindung sollte beiderseits eine Sicherheit darstellen. Der bisherige Vertrag, der noch fünf Jahre Gültigkeit gehabt hätte, tritt mit dem neuen Vertrag ausser Kraft. Eine der Veränderungen ist, dass sich die Firma E.ON verpflichtet, alle Monate defekte Straßen-Lampen und Starter innerhalb des Gemeindegebietes auszuwechseln und somit für ein ständig aktuell funktionierendes System sorgt.

Freude für die Wahlhelfer, die am 3. März Urnen-Dienst haben: die frühere Entschädigung in Höhe von 20 Mark wurde angepasst. Im Vergleich zu den Nachbargemeinden entschloss sich der Gemeinderat, die ehrenamtlichen Wahlhelfer ab den nächsten Wahlen mit 30 Euros für ihre Tätigkeit zu entschädigen. Freude auch beim Museumsverein Müllner-Peter von Sachrang. Nachdem der Glückshafen 2002 beim Aschauer Markt an die Aschauer Pfadfindergemeinschaft St. Georg vergeben worden ist, bekommen die Sachranger im folgenden Jahr 2003 dieses Recht.

Die Finanzverwaltung der Gemeinde hat dem Gemeinderat den Entwurf des Wirtschaftsplanes und den Entwurf des Haushaltsplanes mit Anlagen für das Jahr 2002 erstellt. Nachdem beide Exemplare den Gemeinderäten bereits mit der Ladung zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wurden, gab es nur eine kleine Diskussion. Umso größer war das Lob an alle Verwaltungsabteilungen und vor allem an Kämmerer Siegi Loer für die mustergültige Vorbereitung. Entsprechend dem umfangreichen Zahlenwerk schließt der Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 7.629.863 Euro. Im Vermögenshaushalt sind dies 4.070.500 Euro, was einer Gesamtsumm von 11,7 Millionen Euro entspricht. Insbesondere für den Rathausneubau und für Verbesserungen bei der Wasserversorgung sind 466.000 Euro als Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsföderungsmaßnahmen vorgesehen. Besonders herausgestellt werden konnten die Steuer- und Hebesätze. Unverändert seit 1977 betragen diese bei der Grundsteuer 320 v.H. sowie bei der Gewerbesteuer 350 v.H. Bürgermeister Kaspar Öttl, seit 1984 Bürgermeister, freute sich, dass innerhalb seiner gesamten Amtszeit eine Erhöhung nicht notwendig war und bezeichnete dies als Zeichen der sparsamen und achtsamen Rathauspolitik. Die Annahme der Haushaltssatzung für das Jahr 2002 erfolgte einstimmig. Auch der Wirtschaftsplan 2002 für das Seniorenheim Priental fand die Zustimmung des Gemeinderates ohne Einschränkung.  


Spannung bei Freundschaftsschießen zwischen Umrathshausen und Aschau: Aschau (hö) – Das wird im nächsten Jahr spannend werden: nachdem sich die Schützengesellschaft Chiemgauadler mit der Feuerschützengesellschaft von Aschau viermal zu einem Freundschaftsschießen trafen und jede Mannschaft zweimal gewann, kommt es im kommenden Jahr zur endgültigen Vergabe der Scheibe. Insgesamt 78 Schützenkameraden fanden sich zum jüngsten Vergleich in der Schießstätte von Aschau ein. Nach einem spannenden Wettbewerb konnten sich heuer die Aschauer durchsetzen. Folgende Mitglieder gehörten der siegreichen Mannschaft an: Josef Reiter, Leo Fortner, Stephan Endler, Benedikt Reiter, Barbara Lengauer, Franz Eder, Rositha Bauer, Luise Praxl, Peter Staudacher und Georg Maurer. Neben der Punktewertung auf die Scheibe gab es noch eine eigene Adlerwertung. Dabei gab es gute und stärkende Fleischpreise für die besten Schützen. Wie die beiden Schützenmeister Peter Thaurer von Umrathshausen und Franz Kiesmüller von Aschau bei der geselligen Siegesfeier erläuterten, wird es auch im nächsten Jahr zu einem Freunschaftsschießen kommen. „Schließlich war die heurige Beteiligung enorm stark und außerdem muß dann eine endgültige Entscheidung fallen!“ – so die Schützenmeister.  


Neuerungen bei Rosenheimer Schafhaltern : Stephanskirchen (hö) – Gut einhundert Mitglieder der Schafhaltervereinigung von Rosenheim fanden sich zu einer wichtigen Versammlung im Antretter-Saal der gleichnamigen Gaststätte in Stephanskirchen am Simssee ein. Vorsitzender Klaus Fackeldey freute sich ob des guten Besuches auch der Anwesenheit von Josef Bichler, dem ehemaligen Landwirtschaftsdirektor, von Günter Fischer, dem Vorsitzenden der Milchviehhalter und von Ehrenmitglied Georg Weiss. Den Ehrengästen und Mitgliedern erläuterte Fackeldey aktuelle Entwicklungen und er machte ihnen dabei auch zwei Änderungen des Mitgliederbeitrages schmackhaft. So wurde der Jahresbeitrag von bislang 25 Mark auf nunmehr 15 Euro erhöht. Sozusagen als kleinen Ausgleich wurde erstmals eine Familien-Mitgliedschaft mit entsprechend günstigeren Konditionen vorgeschlagen und auch so beschlossen. Neuerungen gab es auch zu den Anträgen für die Mutterschafprämie. Diese beläuft sich jetzt auf 21 Euro zuzüglich von 7 Euro in benachteiligten Gebieten. Erfreulich war die Mitteilung, dass die Führung der bisher vorgeschriebenen Mast-Register entfallen kann. Der Stichtag für die Mutterschaf-Prämie mit Kontrollmöglichkeit ist heuer der 8. Juni. Mit schönen Farblichtbildern und mit interessanten Erklärungen hielt Dr. Stefan Gabler vom Landwirtschaftsamt Rosenheim einen einstündigen Vortrag zum Thema „Biologische Wirtschaftsweisen im schafhaltenden Betrieb“. Erster Vorsitzender Klaus Fackeldey wird nach dem Wunsch der Versammlung zukünftig als Vertreter mit Stimmrecht beim Landesverband der Bayerischen Schafhalter tätig sein.

Die nächsten Termine der Rosenheimer Schafhalter sind am 22. März eine weitere Informations-Veranstaltung im Gasthaus Antretter, am 6. April der Klauenpflegetag, am 13. April in Miesbach der Bock-Markt mit Versteigerung (erstmals mit Mutterschafen) sowie am 25. Mai der Wollsammelstelle-Aktionstag bei Jakob Wiesheu in Söllhuben.  


Gesundes Vereinsleben bei den Kneippianern von Aschau Jahresversammlung mit Neuwahlen: Aschau (hö) – Gesunde Entwicklung beim Kneipp-Verein Aschau: sowohl bei den Mitgliederzahlen als auch bei den Neuwahlen zeigte sich, dass die vereinsmäßige Beschäftigung mit den Lehren von Pfarrer Sebastian Kneipp gerade in einer von Hektik geprägten Zeit Sinn macht und im Priental gut angenommen wird. Kneippvereins-Vorstand Heinz Günter Hoose war sichtlich erfreut, als sich gut 50 der insgesamt 120 Mitglieder zur Jahresversammlung im Katholischen Pfarrheim von Aschau einfanden.

Die gute Mitgliederentwicklung stellte Vorstand Hoose gleich an den Anfang seines Berichtes. Zugleich erinnerte er an zahlreiche Vortrags-, Kurs- und Ausflugsaktivitäten im abgelaufenen Jahr. Vom Gedächtnistraining bis zu Almwanderungen mit 30 Personen reichte die stets gerne angenommene Palette der Angebote. Schatzmeisterin Pauline Erlinghagen und die Ergebnisse der Kassenprüfung brachten die beruhigende Information, dass sich die positiven Mitglieder- und Veranstaltungsentwicklungen auch finanziell niedergeschlagen haben. Für das Jahr 2002 will man eigene Gymnastik-Angebote für Frauen und Männer sowie die begonnene Wassergymnastik fortsetzen. Zum Teil sind noch Plätze frei. Vor Ostern gibt es eine Heilfastenwoche und für die Drei-Tagesfahrt ins böhmische Bäderdreieck werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Bei den Neuwahlen gab es einerseits eine Bestätigung der bewährten Mannschaft und andererseits mit einigen zusätzlichen Posten eine Verstärkung. Vorstand Hoose will damit für die nächsten Wahlen die Voraussetzungen für einen Wechsel  bei den nächsten Wahlen schaffen. Folgende Leute wurden einstimmig gewählt: 1. Vorstand Heinz Günter Hoose, 2. Vorsitzende Johanna Huber, Schatzmeisterin Pauline Erlinghagen und Schriftführerin Christl Lenhard-Schröder. Der erweiterte Beirat besteht aus Hannelore Nieder, Irmi Micklitz, Lotte Göttlnger, Inge Reiss, Elisabeth Heid und Leni Gabriel. Ausgeschieden auf eigenen Wunsch ist Dr. Wolfgang Fromm. Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Kaspar Öttl. Dieser bedankte sich auch beim Kneippverein für seine vielen Aktivitäten. „Es ist schon erstaunlich, dass der Kneippverein in ruhiger Weise mit so vielen Leuten ein so umfassendes Jahresprogramm bewältigen kann!“ lobte Bürgermeister Öttl. Vorstand Hoose seinerseits bedankte sich beim Bürgermeister und bei der Gemeinde für das gute Miteinander, was sich vor allem in der gemeinsamen Pflege bzw. Beanspruchung der drei in der Gemeinde befindlichen Kneipp-Anlagen zeigt. Den Abschluß der harmonischen Jahresversammlung bildete der Vortrag von Herrn Bojanowski zum Thema „Wege aus dem erholsamen Schlaf“.


Führungswechsel und große Planungen bei Feuerwehr Atzing : Wahlen  und Ehrungen  bei Jahresversammlung: Atzing (hö) – Mit einigen Veränderungen an der Vorstands- und Kommandanten-Spitze und mit großen Aufgaben geht die Freiwillige Feuerwehr Atzing in ein neues Vereinsjahr. Hauptinhalte einer fast vierstündigen Zusammenkunft waren neben den Neuwahlen vor allem die Planungen für das neue Feuerwehrhaus. Bürgermeister Lenz Kollmannsberger und Fördervereinsvorsitzender Peter Wendl kündigten dabei an, dass im Sommer mit dem Bau begonnen werden kann. Der Versammlung im Gasthaus Stocker in Atzing ging in der Wildenwarter Kirche „Christkönig“ ein mit den Wildenwarter Feuerwehrkameraden und mit Pfarrer Max Steinmair gemeinschaftlich gefeierter Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Feuerwehrleute voraus.

Vorstand Anton Stein hieß zu Beginn unter den Ehrengästen auch den ehemaligen Vorstand Konrad Huber sowie die früheren Kommandanten Leopold Schlosser und Anton Harntasch willkommen. Im Totengedenken wurde vor allem an die zuletzt Verstorbenen gedacht. Es waren dies Ehrenvorstand Hubert Summerer aus Siggenham sowie Förderer August Obermaier. Schriftführer Andi Riepertinger hielt in seinem Bericht fest, dass die Feuerwehrler im Jahr des Ehrenamtes von vielen Pflichtaufgaben über eigene Veranstaltungen bis hin zum Besuch eines Feuerwehrfestes im hessischen Hasselbach ständig unterwegs waren. Dies schlug sich auch im recht positiven und aufgrund der bevorstehenden Baumaßnahme auch wichtigen Kassenbericht nieder. Werner Viez und Florian Rauch junior als Prüfer nahmen die Kassenprüfung vor. Erster Kommandant Paul Huber informierte über 12 Monats- und zwei Alarmübungen beim Priener Hotel Charivari und bei der Wildenwarter Schule. „Gott sei Dank hatten wir relativ wenig Einsätze!“ sagte Kommandant Huber, der trotz beengter Schulungsräumlichkeiten von zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen berichten konnte. Aus den Reihen der insgesamt 43 aktiven Feuerwehrleute werden sich heuer vier Leistungsgruppen in diesem Jahr mit zeitgemäßer Ausbildung gemeinschaftlich beschäftigen. Auch der Aufbau einer Anfängergruppe ist vorgesehen. Großes Lob kam diesbezüglich von Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer. „In Atzing ist man wirklich gerüstet!“ – so Ruhsamer, der im Vorjahr insgesamt 600 junge Feuerwehrleute aus dem Landkreis Rosenheim bei verschiedenen Lehrgängen betreute.

Ehrungen

Für inzwischen 25jährigen, aktiven Feuerwehrdienst bei der Wehr in Atzing bekamen drei Männer eine Urkunde von Bayerns Innenminister Dr. Günter Beckstein sowie ein entsprechendes Abzeichen. Florian Rauch junior, Hans Rauch und Hubert Summerer nahmen die Ehrung durch den Kreisbrandrat mit dem Versprechen entgegen, auch zukünftig aktiv dabei zu bleiben.

Ein umfassendes „Vergelt´s Gott“ sagte Vorstand Anton Stein den eigenen Leuten, den Ortsvereinen und der Priener Wehr. „Wenn wir heute so gut dastehen, dann ist dies das Verdienst einer großen und gut funktionierenden Mannschaft!“ sagte der Vorstand mit der Bitte um Verständnis, dass er sich aufgrund wichtiger Aufgaben innerhalb des Hof- und Familienlebens von der Verantwortung des Ersten Vorstandes zurückziehen möchte. Bürgermeister Lenz Kollmannsberger dankte Vorstand Stein für seinen Vereins-Einsatz und für seine Leistungen bei der Zukunftsplanung. Diesbezüglich hatte der Bürgermeister klare und hoffnungsvolle Botschaften: „Das Feuerwehrhaus wird heuer gebaut. Der endgültige Standort wird um Ostern noch vom alten Gemeinderat entschieden. Die Planungen laufen bereits auf vollen Touren!“ – so der Bürgermeister. Dies bestätigte und ergänzte Polizei-Chef Peter Wendl als Vorsitzender des Fördervereins mit der Nachricht, dass bei einer Vorstandssitzung von Förderverein und Trachtenverein am heutigen Montag, 18. Februar bereits ein erstes Modell vorgestellt werden kann. Das neue Haus soll neben dem Vereinsleben auch der organisierten Jugendarbeit des Marktes mit einem Raum dienen. „Insgesamt 137 Kinder und Jugendliche haben wir rund um das Atzinger Feuerwehrhaus. Diese brauchen Perspektiven und diese sind auch eine Chance für den Feuerwehr-Nachwuchs!“ sagten Bürgermeister und Polizei-Chef.

Nach Neuwahlen: Hans Fischer neuer Vorstand

Vorschriftengemäß gingen die Neuwahlen der Vorstandschaft und der Kommandanten über die Bühne. Bürgermeister Kollmannsberger, Anderl Posavec, Robert Gmeiner und Josef Friedrich freuten sich, dass trotz schriftlicher und geheimer Wahl alle Ergebnisse einstimmig waren. Der bisherige Zweite Vorstand und Zweite Kommandant Hans Fischer ist nunmehr Erster Feuerwehrvorstand von Atzing. Zweiter Vorstand ist Konrad Huber junior. Schriftführer bleibt Andi Riepertinger, Kassiere bleiben Wilhelm Feichtner junior und Stefan Freund senior. Weitere Posten: Aktiven-Vertreter Guido Obermaier. Fähnrich (wie seit 26 Jahren) Hans Riepertinger, Fahnenbegleiter Albert Niedermayer und Paul Schlosser junior, Fahnenbegleiter-Ersatz Michael Langmann, Zeugwart (bisher Stefan Freund junior) Lenz Höhensteiger, Kassenprüfer Florian Rauch junior und Werner Viez. Die Wahlen für den Verein erfolgten für drei und für die Kommandanten sechs Jahre.

Termine und Aussprache

Kommandant Paul Huber informierte in seiner Vorausschau, dass zum vorbeugenden Brandschutz gemeinschaftliche Rauch- und Brandmelder-Bestellungen sowie eine Feuerlöscher-Sammel-Überprüfung vorgesehen sind. Dr. Otto Steiner, der erst in diesen Tagen bei einer Fortbildung in Atzing war, wird am Mittwoch, 13. März mit den Ortsvereinen eine Unterweisung zum neuen Infektionsschutzgesetz im Gasthaus Stocker vornehmen. Außerdem sind zwei Jahre vor dem 100. Vereinsjubiläum verschiedene Veranstaltungen geplant. So zum Beispiel am Pfingstmontag, 20. Mai der traditionelle Frühschoppen am Dorfplatz und am Freitag, 21. Juni die Jugend-Veranstaltung im Buchenwald.

Vorstand Hans Herzinger von der Feuerwehr Prien dankte für das gute Zusammenarbeiten der beiden Feuerwehren innerhalb der Gemeinde. „Beim Hochwasser im Vorjahr haben wir die Atzinger Wehr dringend in Prien gebraucht, so wollen wir gerne auch umgekehrt und auch beim Bau des Feuerwehrhauses Hilfe angedeihen lassen!“ sagte Herzinger. Trachtenvorstand Albert Rauch sagte in seinem Blick nach vorne, dass nach der Feuerwehr auch beim Trachtenverein am Freitag, 22. Februar aktuelle Vereinsabstimmungen und Neuwahlen anstehen und dass dann die große Aufgabe des Hausbaues gemeinschaftlich angegangen wird. Mit einer Brotzeit der Gemeinde wurden die Atzinger Feuerwehrleute für ihre Jahres- und Versammlungsleistungen belohnt.  


Neubesinnung im Rahmen des 40stündigen Gebetes: Feierliche Eröffnung mit Salzburgs Domprediger Univ.-Prof. Dr. Peter Hofer: Prien (hö) – Eine Zeit der Neubesinnung soll auch in diesem Jahr das gut 250 Jahre alte 40stündige Gebet von Prien sein. Dies stellten Orts-Pfarrer und Dekan Bruno Fink sowie Universtitäts-Professor Dr. Peter Hofer aus Salzburg als heuriger Gast-Prediger in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen beim feierlichen Eröffnungsgottesdienst in der gut besetzten Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ von Prien. Gläubige auch aus den Priener Nachbars-Pfarreien fanden sich zum Beginn der Heiligen, 40 Tage dauernden Fastenzeit ein, um mit Gebet und Glauben für die Hetze und Hektik des Alltages ein wirksames Gegenmittel zu haben. „Wer oiwei schind´t, is oiwei hint!“ – mit dieser alten Weisheit aus dem Oberen Pinzgau, der Heimat von Prof. Hofer, bat dieser mit einfachen Mitteln wieder nach innerer und äußerer Besinnung zu streben.

An den Beginn seiner Predigt stellte der Domprediger aus Salzburg den Gedicht-Refrain von Friedrich Nietzsche „Wehe dem, der keine Heimat hat!“. Der Vereinsamung und der tiefen Sehnsucht nach Geborgenheit gilt es nach einem Jahrhundert der Entwurzelten und in einer Zeit der innerlich Unbehausten mit Maßnahmen zu begegnen. „Auch wenn die Kirche manchmal anders hätte reagieren sollen und zum Teil falsche Antworten auf die Entbergung der Menschen gegeben hat, so bieten sich doch zahlreiche Chancen für die Suchenden!“ sagte der Geistliche. Entsprechend der vorher gelesenen „Geschichte vom verlorenen Sohn“, die für Theologen eine unerschöpfliche Quelle darstellen kann, bedeutet der Gottesverlust nach den Predigt-Ausführungen die tiefsten Entbergungen und Entbehrungen. „Verfinsterte Seelenlandschaften werden immer mehr, weil Menschen aus vielen religiösen Bindungen herausgefallen sind!“ – so Prof. Hofer. Eine Antwort auf die damit entstehenden Fragen ist die Bejahung des Menschen als Botschaft des bergenden Gottes, der damit auch die hierfür bereiten Menschen und Gemeinschaften stärken kann. Als Beispiel zu diesen Gedanken stellte er das Gebet von Dietrich Bonhöffer an den Schluß seiner Predigt. Bonhöffer sagte in der Gestapo-Todeszelle: „Von guten Mächten still und getreu geborgen, erwarten wir von Morgen, was kommen mag!“. Den festlichen Auftakt-Gottesdienst gestaltete der Gast-Prediger zusammen mit Pfarrer Bruno Fink, mit Kaplan Georg Lindl, mit dem großen Liturgischen Dienst sowie mit dem Chor der Pfarrei „Maria Himmelfahrt“.

Nach der ersten Predigt mit dem Titel „Lasst Euch mit Gott versöhnen“ zum heurigen Rahmenthema „Tief einatmen den Geruch des Lebens“ wird Prof. Hofer noch weitere Predigten im Rahmen des 40stündigen Gebetes halten. So am Freitag, 15. Februar um 15 Uhr mit „Das Kreuz mit dem Kreuz“. Einmal am Samstag, 16. Februar  um 15 Uhr zum Thema „Gottes Geschöpfe sind wir“ sowie am Sonntag, 17. Februar um 9 Uhr mit „Vor wem gehen wir in die Knie?“ und zur Schlussfeier um 14 Uhr mit dem Titel „Die Verklärung des Lebens“.   


Loretowiese soll bei Südost-Messe für Rosenheimer Bauern und Direktvermarkter Riesen-Präsentations-Gelegenheiten bieten : Rosenheim (hö) – Mehr als nur ein Schulterschluß oder Zugeständnis an die heimische Landwirtschaft soll die alle zwei Jahre in Rosenheim stattfindende Süd-Ost-Messe (SOM) sein. Heuer wird die Regionalmesse vom 4. bis 12. Mai für die Bauern und bäuerlichen Erzeuger sowie für viele weitere Partner aus der heimischen Land- und Forstwirtschaft eine Präsentations-Chance eine hohe Wichtigkeit erlangen. Dies gab Landrat Dr. Max Gimple im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Zugleich machte er deutlich, dass die im Landkreis Rosenheim beheimatete Landwirtschaft mehr ist als das Produkt-Ergebnis von Landschaftspflege und Viehwirtschaft.

„Original-Regional“ – nach diesem Motto kommt es zu einer eigenen Halle mit 700 Quadratmetern. Ergänzt von weiteren 500 Quadratmetern Freiflächen kommt es damit zu einer Schau landwirtschaftlicher Leistungen im Rosenheimer Land wie sie bislang noch nicht dargestellt worden ist. Das neue Ausstellungskonzept mit Landwirtschafts-Schwerpunkt und mit gezieltem Interesse, die Direktvermarktung zu fördern, stellte Christian Hörner von der Firma Messedesign Heilmaier aus München vor. Der Experte, der schon viele Jahre bei der Zentralen Landwirtschaftsausstellung in München Erfahrungen sammelte, erläuterte das lebendige Sortiment und Programm. So wollen sich neun Bauernmärkte und Läden aus dem Landkreis Rosenheim mit täglich wechselnder Federführung vorstellen. Informationen, Produkte und Kontakte sind des weiteren auf der SOM möglich mit dem Bäuerinnen-Schmankerl-Service Bad Aibling, mit der „Grünen Kiste“ aus Prutting, mit dem Bayerischen Bauernverband, dem Maschinen- und Betriebshilfsring Rosenheim und Bad Aibling, mit den Waldbauern und der Jägervereinigung, mit dem Kreisfischereiverein und der Rosenheimer Schafhaltervereinigung, mit den Imkern und der Gemeinschaft des südost-bayerischen Vereinigung der Obst- und Kleinbrenner, mit der Landesvereinigung der Bayerischen Milcherzeuger, mit dem Landwirtschaftsamt und mit der Ernährungberatung des Landkreises Rosenheim, mit den heimischen Tourismusverbänden und der Katholischen Landjugend, mit der Kreishandwerkerschaft („Holz aus der Region“), mit dem Almwirtschaftlichen Verein sowie mit den Gastronomen des Landkreises. Diese wollen sich nicht nur mit den Siegern des jüngsten Landkreis-Wettbewerbes „Regionale Küche“ präsentieren, sondern auch zusammen mit dem Rosenheimer Bauernmarkt und mit der Rosenheimer Auer-Brauerei zugunsten des Bäuerlichen Hilfsdienstes die gastronomische Versorgung der Messebesucher gewährleisten. Robert Aberger vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, der sich mit der Veranstaltung der SOM ebenso wie mit dem Herbstfest auf der Loretowiese bereits bestens auskennt, freut sich schon auf die Vielfalt der Aussteller in einer eignen Halle. „Das neue und offene Gemeinschafts-Konzept wird ein Markt der Begegnungsmöglichkeiten werden!“ so der Geschäftsführer, der auch noch darauf hinwies, dass sich auf der Bühne heimische Brauchtums-, Handwerker- oder Landwirtschaftsvertreter in einer Reihe von Veranstaltungen präsentieren können. „Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nahe!“ – diese alte Weisheit soll bei der heurigen SOM zu neuen Landwirtschafts-Ehren kommen. Die Loretowiese soll hierzu weniger eine Spielwiese, als vielmehr ein Beweis dafür sein, dass im Rosenheimer Land, Wirtschaftlicher Verband,  Landratsamt, Tourismus und Anbieter Hand in Hand gehen. Nähere Informationen zu den Vorbereitungen der Landwirtschafts-Halle mit Freifläche und Biergarten zur SOM gibt es beim Wirtschaftlichen Verband Rosenheim sowie bei der Tourist-Info des Landratsamtes Rosenheim, Telefon 08031-3921041.  


Jugendlicher Volkstanz-Abschluß in Hittenkirchen : Hittenkirchen (hö) – Das Proben, Üben und Zusammenkommen in der Herbst- und Winterzeit hat sich für viele Dirndl und Buam des Chiemgaus gelohnt: mit Abschluß der Faschingstage wurden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Volkstanzkurses in ihren Tanz-Alltag entlassen. Verschiedene Chiemgauer Tanzweisen wurden  vorher an zahlreichen Abenden von Jakob Irrgang aus Weisham vermittelt. Beim Abschlussball im Hittenkirchener Trachtenheim fanden sich gut 200 Volkstanzfreunde aus dem Chiemgau ein, um sich der „Haberspitz-Musikanten“ zu erfreuen. Höhepunkt war die schöne, schwierige und mit Begeisterung getanzte „Münchner Francaise“. Die nächste Veranstaltung im Hittenkirchener Trachtenheim für Freunde und Könner des Volkstanzes wird am Freitag, 12. April das Frühjahrstanzfest der Hittenkirchener Trachtler mit der „Fellnerhof- und Kohlbazi-Musi“ sein.  


Glückstag für die Alten bei Eröffnung neuer Räumlichkeiten im Seniorenheim Priental in Aschau i. Chiemgau: Aschau (hö) – Großer Freudentag für die Bewohnerinnen und Bewohner des gemeindlichen Seniorenheimes „Priental“ in Aschau im Chiemgau: nach einigen Monaten der Planungs- und Bauzeit konnte ein neuer Anbau als vielfältige Aufenthaltsstätte seiner Bestimmung übergeben werden. Besonders erfreulich: die gesamten Kosten sind von Spenden abgedeckt, so dass weder der kommunale Haushalt noch die Finanzen der Hausbewohner in Anspruch genommen werden mussten.

Bereits beim Neubau des Seniorenheimes war an einen Aufenthaltsraum in Form einer Wandelhalle gedacht gewesen. Doch als das Haus 1995 seiner Bestimmung übergeben wurde, fehlte dieser Teil aus finanziellen Gründen. Zwei inzwischen verstorbene Gönner, die Wert auf Anonymität gelegt hatten, baten mit ihren Spenden um Verwirklichung des Raum-Wunsches im Altenheim. Auf insgesamt 260.000 Mark beliefen sich die Gesamtkosten, die in voller Höhe von den beiden Schenkungen abgedeckt werden konnten. Auf Wunsch der Spender sollte mit dem Geld etwas Gutes für die älteren Bewohner des Prientales getan werden. Dies gelang mit dem Erweiterungsbau in bester Weise. Der insgesamt 96 Quadratmeter große Raum mit Platz für rund 70 Personen lässt ich in unterschiedlicher Weise nutzen. Bei der Einweihungsfeier konnte man sich von einer der Nutzungs-Formen einen guten Eindruck holen. Bürgermeister Kaspar Öttl, der zusammen mit Markus Heinrich vom gemeindlichen Bauamt und mit Seniorenheim-Architekt Knut Stolte aus Rimsting das Bauvorhaben vorangebracht hatte, lobte in seiner Festansprache das Zusammenwirken vieler Kräfte zugunsten der älteren Mitbürger. Viel Lob vor allem von den Heimbewohnern bekam der Anbau, dessen Platzierung zwischen Kampenwandstraße und Hof-Innerem eine Herausforderung für die Planer war. Die Innen- und Außengestaltung fügt sich unauffällig und geschmackvoll dem bisherigen Bau an. Als Speisesaal, Wintergarten und Veranstaltungsraum dient der Anbau dem hohen Lebenswert für die Frauen, Männer und Gäste des Seniorenheimes. Den kirchlichen Segen für die bauliche Erweiterung überbrachten Pfarrer Johannes Sinn von der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Diakon Hans Weber von der Katholischen Kirche. Beide Geistliche würdigten die Leistungen, die für die Älteren der Gesellschaft erbracht worden sind und erbaten Gottes Segen für das Leben in den neuen Räumen. Zur Feier des Tages und wie Bürgermeister Öttl sagte zur Vollendung des Glückstages für die Alten gab es dann noch ein von Chefkoch Max Eberhard zubereitetes Spanferkelessen sowie erfrischende Getränke, die zum Teil vom Holzfass kamen. Für die musikalische Ausgestaltung der Raum-Eröffnung im Seniorenheim spielten die Mitglieder des „Mauserwegerl-Trios“ auf.  

Aschauer Gilde rüstet mit zusätzlichen Plätzen für Faschings-Höhepunkt in der Festhalle : Aschau (hö) – Der Fasching in Aschau geht mit dem Gildeball am kommenden Samstag, 8. Februar seinem Höhepunkt entgegen. Nachdem der erste Ansturm an Karten bereits ein schnelles „Ausverkauft“ vermelden ließ, haben sich die Gilde-Verantwortlichen als Veranstalter noch daran gemacht, zusätzliche Plätze zu schaffen. Diese neuen Tisch-Plätze können im Vorverkauf noch bei der Tourist-Info unter der Telefon-Nummer 08052-904937 vorab reserviert werden. Darüber hinaus gibt es an der Abendkasse noch einige Stehplätze. Der Aschauer Gildeball mit den „Klausfelder Musikanten“ und mit Auftritten aus den Garden des Landkreises Rosenheim beginnt um 19 Uhr mit der Musik und um 19.30 Uhr mit dem Auftritt der ersten Garde. Einlassbeginn an der Festhalle Hohenaschau ist um 19.30 Uhr.  


Seltene Gebets-Tradition in Priener Pfarrei beginnt nach dem Fasching am Donnerstag, 14. Februar : Prien (hö) – Während sich die Mehrheit der Bevölkerung in diesen Tagen mit den Freuden des Faschings beschäftigt setzt man sich im Priener Pfarrhof und innerhalb der verschiedenen Gremien in der Pfarrer „Maria Himmelfahrt“ mit ganz anderen Aufgaben und Vorbereitungen auseinander. Traditionsgemäß sind nämlich mit dem Faschingsende die Gottesdienste und Veranstaltungen im Rahmen des „40-stündigen-Gebetes“ verknüpft. Heuer beginnt die Gebetsreihe am Donnerstag, 14. Februar und sie dauert bis Sonntag, 17. Februar.

Seit gut 250 Jahren gibt es in Prien das Gebet, das es früher in vielen Pfarreien und heute nur noch in ganz wenigen Gemeinden des Erzbistums gibt. In der Priener Form dürfte das 40stündige Gebet inzwischen einzigartig sein. Erstmals im Jahre 1751 war es der Priener Weißgerber Josef Lechner, der das Gebet stiftete. Zurückzuführen ist der Brauch des Gebetes auf die Gebetswache bei der Grabesruhe Christi. Seit dem 16. Jahrhundert hielt man das Gebet bei Notfällen ab. Im Barock wurde es in vielen Kirchen auch an den drei Faschingstagen als Sühneandacht gehalten. Vor elf Jahren war es der damals frisch nach Prien gekommene und inzwischen verstorbene Pfarrer Josef Preis, der in Abstimmung mit den kirchlichen Gremien eine Verlegung des Gebets vom Ende der Faschingszeit in den Anfang der 40-tägigen Fastenzeit bewirkte. Seither beginnt das Gebet einen Tag nach Aschermittwoch. Heuer beginnt der Eröffnungsgottesdienst um 19 Uhr. Als heuriger Prediger wird Universitäts-Professor Dr. Peter Hofer aus Salzburg das Rahmenthema „Tief einatmen den Geruch des Lebens“ haben. Die Predigt zum Auftakt-Gottesdienst hat den Titel „Lasst Euch mit Gott versöhnen!“.

Am Freitag, 15. Februar, dem ersten Haupttag, werden um 14.30 Uhr eine Kreuzwegandacht und um 15 Uhr die Predigt „Das Kreuz mit dem Kreuz“ angeboten. Anschließend ist Eucharistische Anbetung, von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr Beichtgelegenheit und um 18 Uhr Vesper. Der zweite Haupttag des Gebetes, Samstag, 16. Februar beginnt um 9 Uhr mit einer Messfeier und mit der Predigt „Wo Jesus ist, ist Leben!“. Weitere Haupt-Veranstaltungen des Tages sind um 9 Uhr ein Kinderbibeltag im Pfarrheim (Thema: „Rut – das heißt Freundin“), um 15 Uhr die Predigt „Gottes Geschöpfe sind wir“, ebenfalls um 15 Uhr der Jugendaktionstag im Pfarrheim zur Firmvorbereitung (Thema: „Christsein wozu?“) und um 19 Uhr ein Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche. Am Schlusstag, der zugleich Erster Fastensonntag im kirchlichen Jahreskreis ist, wird der hohe Geistliche aus Salzburg um 9 Uhr zum Thema „Vor wem gehen wir in die Knie?“ predigen. Um 10.30 Uhr ist ein Kinder- und Familiengottesdienst zum Abschluß des Kinderbibeltages und um 13.30 Uhr wird ein Rosenkranz gebetet. Die Schlussfeier mit Predigt („Die Verklärung des Lebens“) beginnt um 14 Uhr und schließt mit einer Eucharistischen Andacht, mit dem TE DEUM sowie mit dem Gebets-Segen.  


Rege Beteiligung und viel Besucherinteresse bei Faschingsmehrkampf der Feuerschützengesellschaft von Aschau : Aschau (hö) – Einen schönen Platz im Aschauer Faschingskalender hat der Mehrkampf der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft. Heuer traf man sich bei besten Bedingungen und bei guter Beteiligung zum Stockschießen auf der Asphaltbahn neben dem Schwimmbad, zum Schießen auf die Plus-Minus-Scheibe in der Schießstätte sowie zum Kegeln, um die Einzel- und Kombinationsmeister zu finden. Ehe es für alle Teilnehmer und Teams ein von Kamerad Horst Hegenbarth wohlschmeckendes Geräuchertes sowie Schokoladen-Süsses von Leo Fortner gab, ging es an die vergnügliche Arbeit. Acht Jugendliche, acht Damen und 14 Herren beteiligten sich am umfassenden Marathon. Zuweilen erfreuten sie sich einer großen Anhängerschaft. Letztlich kam es zu folgenden Ergebnissen und Siegern: Stockschießen: Jugend: Martin Heinerl. Damen: Elfriede Kiesmüller. Herren: Franz Reiter. Schießen: Jugend: Peter Feistl. Damen: Elfriede Kiesmüller. Herren: Peter Staudacher. Kegeln: Jugend: Zoran Angerer. Damen: Elfriede Kiesmüller. Herren: Franz Kiesmüller junior. Kombination: Jugend: 1. Peter Feistl. Damen: Elfriede Kiesmüller. Herren: Franz Kiesmüller junior. Den Abschluß des Faschingsmehrkampfes war ein gemütliches und geselliges Beisammensein in der Vereinsgaststätte. Der nächste Termin für die Mitglieder der FSG Hohenaschau ist am Samstag, 16. Februar das Freundschaftsschießen mit den Kameraden aus Umrathshausen in der Schießstätte.  


Trachtenheim von Hittenkirchen zum Bersten voll bei Weiber- und Dirndlkranzl der Trachtler : Hittenkirchen (hö) – Über den berühmten Geheim-Tipp hinaus bekannt geworden ist in  vielen Jahren das Weiber- und Dirndlkranzl der Hittenkirchener Trachtler in ihrem Trachtenheim. Auch heuer wurde diese Veranstaltung wieder zum absoluten Höhepunkt der Mitglieder und Freunde vom Trachtenverein „Almenrausch“. „Asterix und Obelix“ – diese Einlage schürte die Stimmung noch zusätzlich an, die vorher schon von schmissigen Tanz- und Unterhaltungsweisen der fleißig aufspielenden „Stoabach-Buam“ angeheizt wurde. Viel für das Gelingen und für die stimmungsvolle Atmosphäre taten die aktiven und auch heuer wieder recht ideenreichen Dirndl und Buam des Vereins. Eng und richtig zünftig wurde es dann als die Aschauer Prinzengarde im randvollen Trachtenheim mit ihren Auftritten aufwartete. Nach dem gelungenen Gastspiel der Aschauer hielt es keinen Narren mehr zurück. Insbesondere jene Buam, die an diesem Abend von den Dirndl nicht zum Tanz aufgefordert worden waren, traten kurzerhand den Weg in die gemütliche Bar an. Nach diesem tollen Erfolg dürfen sich die Hittrenkirchener und ihre Gäste schon auf den maskierten Volkstanz am Rosenmontag mit den „Haberspitz-Musikanten“ freuen.  


Gebirgsschützen mit attraktivem Programm 2002: Prien (hö) – Auch wenn man das Ausrücken auf das Notwendigste innerhalb der Pflicht- und Ortstermine mit Rücksicht auf die Mitglieder beschränken will, ergibt sich bei den Priener Gebirgsschützen noch eine Fülle an interessanten Aufgaben. Wie Hauptmann Hans Schuderer bei der Jahresversammlung im Gasthaus Schützenhaus (wir berichteten) mitteilte, will man sich in diesem Jahr auf die bedeutendsten Aufgaben sowie auf die Nachwuchs-Förderung konzentrieren. Zu den schönen Festtagen der Gebirgsschützen zählen dabei der Patronatstag in Beuerberg, der am Sonntag, 5. Mai von der gesamten Kompanie und vom Spielmannszug besucht werden soll. Weitere Auswärts-Termine sind am Samstag, 15. Juni und am Sonntag, 16. Juni das 50jährige Wiedergründungsfest in Oberaudorf sowie am 27. und 28. Juli das Bataillons- und Gründungsfest der Kompanie Samerberg. Ein besonders schöner Termin steht für Sonntag, 30. Juni an. An diesem Tag feiert Geistlicher Rat Konrad Huber in Bergen sein 40jähriges Priesterjubiläum. Verständlich, dass hierzu die Priener Gebirgsschützen ihrem Kompaniepfarrer die Ehre erweisen werden. Weitere Termine sind die Mitwirkung an Fronleichnam, der traditionelle Radlausflug am Samstag, 20. Juli, die Beteiligung am Volkstrauertag, die eigene Adventandacht am 14. Dezember in St. Salvator sowie die Entsendung einer Delegation am Heilig Abend zur Gedenkfeier nach Waakirchen. Am selben Tag wird mit dem Christkindlanschießen am Marktplatz das Jahresprogramm abgeschlossen. Für Mitglieder und Leute, die sich über die Aufgaben der Priener Gebirgsschützen näher informieren wollen, gibt es jeden Freitag gesellige Schieß- und Kameradschaftsabende im vereinseigenen Stüberl.  


Gebirgschützen im 40. Jahr seit ihrer Wiedergründung in Prien auf der Suche nach neuen Zielen und Leuten: Prien (hö) – „Die Ära relativer Sorglosigkeit ist zu Ende und das Jammern auf hohem Niveau hilft uns auch nicht weiter!“ – mit diesen Betrachtungen in Erinnerung an den Terroranschlag am 11. September in Amerika machte Hauptmann Hans Schuderer von den Priener Gebirgsschützen zweierlei deutlich. Einmal wollte er den im Schützenhaus zur 40. Jahresversammlung anwesenden Mitgliedern sagen, dass die gesamt-politische Betrachtung ungleich der partei-politischen Bewertung  ein aktives Augenmerk der Gebirgsschützen verdient hat. Und zum anderen war es auch ein kleines Spiegelbild auf die eigene Vereinssituation. „Nichts ist mehr so wie früher!“ – dieser oft gehörte Satz seit dem Anschlag bezieht sich auch auf die ehrenamtliche Vereinsarbeit. Damit meinte Schuderer auch die Abnahme der Kruzifixe in Schulen. „IDIOT“ – dieses Wort, das in Übersetzung in die griechische Sprache bedeutet , dass sich Jemand nur um sich selber, aber nicht um das Gemeinwohl kümmert, sollte nicht zu bedeutungsvoll werden – so die Worte des Hauptmannes der Priener Gebirgsschüzen.

„Aktiv genug ja, aber attraktiv genug auch?“ – nach dieser Frage waren die Gebirgsschützen-Verantwortlichen im Vorjahr vielfach tätig. Im Jahr, das mit dem 40. Wiedergründungs-Jubiläum ihren Höhepunkt hatte, gelangen auch einige Erfolge. In der Jugend- und Nachwuchsarbeit tut man sich seit einigen Jahren sehr hart. Die Gebirgsschützen haben sich diesbezüglich großzügig für das Kinder-Ferienprogramm der Marktgemeinde geöffnet und sie sind mehrmals in die Priener Schulen gegangen. Diese Aktivitäten bewirkten, dass sich heuer zehn Kinder meldeten, um sich für den Spielmannszug musikalisch vorbereiten zu lassen. „Die Köpfe wollen wir nicht hängen lassen, auch wenn wir heute in der Versammlung relativ wenige Köpfe sehen!“ – damit meinte Hans Schuderer als Versammlungsleiter, dass man trotz neuer Herausforderungen optimistisch bleiben soll. Hierzu soll  auch ein Vorschlag von Kamerad Sebastian Maier helfen, der alle ehemaligen Mitglieder der Kompanie und des Spielmannszuges eine Rückkehr in die geselligen Runden der Gebirgsschützen „nach eventuellen Sturm- und Drangzeiten“ empfiehlt.  Dass die Priener Gebirgsschützenkompanie eine pfundige Gemeinschaft mit reicher und inhaltvoller Traditionspflege ist, zeigten die Jahresberichte. Hans Schuderer erinnerte an kirchliche Freuden (Maiandacht in Urschalling oder Jahresabschluß in St. Salvator) genauso wie an vielerlei Festlichkeiten im Alpenraum. Das Mitwirken und Besuchen bei der Wanderausstellung „Einst Feinde – Heute Freunde“ zählte hierzu genauso wie ein Radlausflug. Die Mitfeier beim 60. Geburtstag von Ministerpräsident Edmund Stoiber fand ihren Platz im Jahresbericht wie der 75. Geburtstag vom singenden Gebirgsschützenkameraden Walter Gerlmayer oder der 80. Geburtstag von Gründungs-Hauptmann Ferdinand Hacker. Weit vorausschauend gab Schuderer bekannt, dass man sich in zehn Jahren um das Alpenregionsfest der Gebirgsschützen bemühen will. 10.000 Gebirgsschützen in Bayern, Tirol sowie in Welsch- und Südtirol erhalten im Falle einer positiven Entwicklung eine Einladung für dieses Fest nach Prien.

Schützenmeister Sepp Kirner berichtete von Armbrust-, Marketenderinnen-, Büxn-, Bundes- und Nikolaus-Schießen. Nach insgesamt 40 Wertungsschießen konnte Hans Lampersberger zum Schützenkönig ernannt werden. Oberleutnant Paul Panzer freute sich, dass bei viermaligem Einsatz des Ehrensalutes die Schieß-Qualität hohe Anerkennung fand. Insgesamt 33 Proben und schöne Auftritte hatte der Spielmannszug nach dem schriftlichen Bericht von Helmut Schmid im abgelaufenen Jahr erfahren. „Wir stehen stets und gegenseitig Gewehr bei Fuß!“ – so die Devise des Spielmannszuges mit Blick auf die Nachbar-Kompanie Söllhuben. Deren Vertreter wurden nämlich dafür gelobt, dass sich bei Terminschwierigkeiten die Jugend und Spielmannszüge gut abgestimmt und schon mehrfach ausgetauscht haben. Der letztmals in Mark-Form von Rudi Holthausen vorgetragene Kassenbericht zeigte ebenfalls, dass bei all den Aktivitäten die Spielräume immer geringer werden. Mit Rücksicht auf die treuen Mitglieder verzichtete man im Rahmen der Euro-Umstellung auf eine Beitrags-Erhöhung.

Marketenderin Gertie Heider und Oberleutnant Paul Panzer dankten in ihren Beiträgen dem Hauptmann und seiner Mannschaft für die großen Anstrengungen im Schützenhaus, im Schützenstüberl des Trachtenheimes sowie im Jahreslauf.  Mit einigen Ehrungen wurde weiters verdeutlicht, dass die Kameradschaft auf Treue und Fleiß baut. So bekam Reinhard Krahl als einer der Treuesten und als Spieler der großen Trommel die Silberne Verdienstmedaille für 25jähriges Mittun im Spielmannszug. Seit zehn Jahren gehört Simone Horrer aus Bernau dieser Musik- und Gebirgsschützengemeinschaft an. Eine Urkunde und eine Gebirgsschützen-Buch bekam Alois Pflüger aus Dirnsberg. Als passives Mitglied gehört er der Gemeinschaft seit der Gründung vor 40 Jahren an. Baronin Marille von Rendorp wurde für ihre 30jährige Zugehörigkeit und für ihre oftmals großzügige Förderung ebenfalls geehrt. Eine besondere Ehrung erfuhren noch die Vertreter der Nachbars-Kompanie Aschau. Hautpmann Totila Meissner, Oberleutnant Franz Kristen und Kamerad Hans-Dieter Dettmer erhielten das Bronzene Verdienstzeichen der Priener. Die geehrten Aschauer wurden damit für ihre Bemühungen gewürdigt, die sie bei gemeinschaftlichen Auftritten beim Münchner Oktoberfest und in Berlin an den Tag legten.  


Auf geht´s zur Faschingshochzeit am Samerberg – Karten ab sofort verfügbar: Grainbach (hö) – Der ganze Samerberg wird wohl auf den Füßen sein wenn sich nach vielen Jahren am Faschingsdienstag, 12. Februar wieder einige Unbeirrbare im Rahmen einer Bettel- und Faschingshochzeit auf dem Weg zum Standesamt machen. Der Ablauf wird derzeit von den Jugendlichen des Trachtenvereins Hochries-Samerberg und vom Hochzeitslader Fritz Dräxl auf das Feinste abgestimmt. Damit steht einem reibungsfreien Ablauf nichts mehr im Wege. Traditionsgemäß beginnt der Festtag um 12 Uhr mittags mit dem Aufstellen eine Hochzeitsbaumes und mit der Samerberger Blasmusik beim Gasthaus „Alpenrose“ in Grainbach. Dem Hochzeitszug folgt um 13.30 Uhr der Abmarsch zum „ehrwürdigen Haufen der Notdurft“ mit darauffolgender Trauung und zünftigem Junggesellenlauf. Die eigentliche Hochzeitsfeier mit Mahl beginnt um 15 Uhr im Saal des Gasthauses Maurer in Grainbach. Zum „Draufgeherball“ spielt dann ab 19 Uhr die Kapelle „Wendelsteiner“. Für Einwohner und Interessierte, die sich als offizielle Hochzeitsgäste einen Platz sichern wollen, können sich bei der Raiffeisenbank in Törwang melden.  


Mit neuer Vorstandschaft in die Zukunft – Aufatmen beim Priener Rauchclub: Prien (hö) – Aufatmen bei den Mitgliedern und Verantwortlichen des Rauchclub Prien: die drohende Führungskrise im 81. Jahr des Bestehens konnte noch abgewendet werden. Bei den Neuwahlen gab es zwar einige Veränderungen, aber alle Posten konnten besetzt werden. In den nächsten drei Jahren wird der Verein wie schon in den vergangenen sechs Jahren von Walter Jänicke geführt.

Mit dem Vereinsgruß „Gut Rauch“ eröffnete Walter Jänicke die Jahresversammlung in der Gaststätte Alpenblick. Sein besonderer Gruß galt dem ältesten Mitglied Emil Betz, der in diesen Tagen seinen 90. Geburtstag feiern kann, Bezirksvorsitzendem Klaus Dingler, Veteranenvorstand und Gemeinderat Michael Anner und einer Delegation des Bad Endorfer Rauchclubs. In seinem Jahresbericht erinnerte Jänicke an die Schwierigkeiten beim Besetzen der Fahnenabordnung im Falle von Beerdigungen. Das Begleiten von Verstorbenen auf ihrem letzten Erdenweg ist zusammen mit dem Auszahlen eines Sterbegeldes aus der Versicherungskasse des Bezirkes die Hauptaufgabe für den Rauchclub. Damit diese Aufgaben auch weiterhin wahrgenommen werden können, bedarf es eines stärkeren Zusammenstandes aus den Mitgliederreihen. Die Neuwahlen unter der straffen Leitung von Michael Anner erbrachten dann wohltuende Ergebnisse und Hoffnungen. Walter Jänicke erklärte sich trotz beruflicher Veränderungen bereit, den Vorsitz zu übernehmen. Der bisherige zweite Vorsitzende Stefan Fischer legte sein Amt nieder. Schriftführer Mario Reisinger erklärte sich spontan bereit, das Amt des Zweiten Vorstandes in Personalunion mit zu übernehmen. 20 Jahre war Georg Ammer senior umsichtiger Kassier des Vereins. Seinem Wunsche nach einem Wechsel konnte entsprochen werden, weil sich mit Christian Fellner ein weiteres junges Mitglied zur Übernahme der Aufgabe bereit erklärte. Als Kassenprüfer werden weiterhin Adi Kelz und Ludwig Lederer tätig sein. Bei den Beisitzern wurde Sebastian Hof wiedergewählt. Für den verstorbenen Max Huber und für den ausgeschiedenen Simmerl Landinger erklärten sich Fredl Markewitz und Hans Kirschner bereit, in der Rauchclub-Führungsmannschaft mitzumachen. Damit hat der Rauchclub wieder eine komplette und hoffnungsvolle Vorstandschaft und Zukunft.

Beitragserhöhungen, Ehrungen und Mitgliederwerbung

Wie Klaus Dingler als Bezirksvorsitzender mitteilte, ist ab diesem Jahr eine Erhöhung des Bezirksbeitrages unumgänglich. Die vorjährige Prüfung der Regierung von Oberbayern als Versicherungs-Aufsicht verlangte dies, weil in vielen Jahren trotz Beitragsgleichheit die Höhe des Sterbegeldes mehrfach angestiegen war. Unter Berücksichtigung der Altersstruktur war eine nunmehrige Anpassung unumgänglich. Auch bei den Ortsverbänden Wildenwart und Rimsting wird dies in nächster Zeit ein Versammlungs-Thema sein, sagte Dingler.  Noch stärker bekannt gemacht werden soll, dass im Vorjahr das Beitrittsalter von 35 Jahren auf 40 Jahren erhöht worden ist. Damit will man einen Beitrag zur Mitgliedergewinnung erreichen. Eine besondere Ehrung konnte Mitglied Emil Betz erfahren. Seit nunmehr 50 Jahren gehört Betz dem Verein an. Mit gutem Wein und mit einer schönen Urkunde bedankte sich Vorstand Jänicke bei dem treuen Mitglied. Die weiteren Ehrungen an diesem Tag galten den Kameraden Leo Spangl (ebenfalls 50 Jahre), Johannn Beutlhauser und Fritz Kramer (jeweils 40 Jahre) sowie Dieter Krauss, Lenz Hamberger und Erhard Wittig (jeweils 25 Jahre). Die Urkunden-Übergabe konnte allerdings nicht stattfinden, weil die zu Ehrenden nicht anwesend waren. Als einen guten Vorschlag der Vorstandschaft bezeichnete man in der freien Aussprache den Versuch, alle anstehenden Ehrungen innerhalb des Rauchclubs zukünftig in zwei gesonderten Feiern zu würdigen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Rauch-Club Bad Endorf wird heuer vom 9. bis 11. Mai ein Jahresausflug in die Schweiz nach St. Moritz und mit Lago Maggiore angeboten (Anmeldungen unter 08053-9099). Mit einem gemütlichen Beisammensein und beim traditionellen Rauchen einer Frei-Zigarre wurde die Jahresversammlung abgeschlossen.  


Nachhaltige Vorschläge für bessere Dorfkultur von Reit im Winkl im „Kuhstall“ vorgestellt: Reit im Winkl (hö) – Klare Gedanken und Vorstellungen zur Förderung der Lebensgemeinschaft und Dorfkultur präsentierten der Bürgermeister-Anwärter Fritz Schmuck und  die Gemeinderatskandidaten der Neuen Liste von Reit im Winkl für ihre Heimatgemeinde. Gut 70 interessierte Frauen und Männer folgten der Informations- und Diskussionseinladung in die Lokalität „Zum Kuhstall“ von Maria und Margot Hellwig. Eingangs hieß als Sprecher der Neuen Liste Franz Schlechter junior die Bürgerinnen und Bürger willkommen. Fritz Schmuck stellte sich alsdann als Kandidat für das Bürgermeisteramt vor. Der Touristik-Fachmwirt mit überregionalen Erfahrungen will nach seinen Worten auch seine Kenntnisse und Kontakte als Leiter des Reit im Winkler Bauerntheaters einbringen, wenn es um das Zusammenleben im Ort geht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag von Lehrer Hanns Ostermaier zur Pflege und Aktivierung der Dorfkultur. Nach seinen Worten gilt es in Reit im Winkl wieder mehr Miteinander anzuregen und die Einheimischen wieder mehr für das Mitmachen bei Veranstaltungen zu gewinnen. So wie vor einigen Jahren mit der Faschingshochzeit und wie bei vielen Sport-Großveranstaltungen so sollte der Zusammenhalt wieder vermehrt gesucht und das Verteilen der Bereitschaften auf mehr Schultern gefunden werden. Nicht Besser-Wisserei ist nach den Worten von Ostermaier angesagt, sondern ehrliche Verantwortung und Freude an der Dorfgemeinschaft. „Die Jugend können wir nur durch eigenes Vorbild und Anpacken gewinnen!“ – so der Referent, der für ein stärkeres Wir-Gefühl die gegenseitige Achtung und das Engagement für das Gemeinwesen als wichtige Grundvoraussetzungen bezeichnete. Angetan von diesen Vorschlägen und Meinungen zeigten sich dann auch die Diskussionsteilnehmer, die sich rege zu Wort meldeten. Dabei wurde vor allem die Jugend-Einbindung im Orts- und Kulturbereich angesprochen. Nachhaltig bedauert wurde, dass man von der Rathaus- und Gemeinderatsarbeit als interessierter Bürger zu wenig erfährt. Franz Schlechter senior brachte die Frage ein, warum in Reit im Winkl Leute mit ungewünschten Meinungen schief angeschaut werden.  Letztlich aber zeigten einige lobende Beiträge, dass sich die Neue Liste mit ihren Kandidaten und Arbeitskreisen recht konstruktiv für die Zukunftsgestaltung von Reit im Winkl betätigt. Ganz im Sinne einer wahrhaften Förderung der Qualität von Lebensgemeinschaft und Dorfkultur. Nähere Informationen zu den aktuellen Themen der Neuen Liste gibt es bei deren Internet-Präsentation www.neueliste.com.  


Jagdgenossen und Jäger um gutes Miteinander in Aschau bemüht: Aschau (hö) – Ein gutes Miteinander ist den Bauern, Jagdgenossen und Jagdpächtern in der Gemeinde Aschau ein wichtiges Anliegen. Davon zeugte die Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft im Gasthaus „Zur Klause“ in Bach. Erster Vorsitzender Andreas Schmid hieß unter den Anwesenden der insgesamt 130 Mitglieder vor allem die Jagdpächter Baron Rasso von Cramer-Klett und Jakob Hündl willkommen. In seinem Totengedenken erinnerte er besonders an den verstorbenen Oberjäger Anderl Haas, der in Baron-Diensten ein enger Freund der Jagdgenossen war. In seinem Rechenschaftsbericht informierte Schmid über die überörtlichen Zusammenkünfte und Probleme. Aufgrund aktueller Bestrebungen ist nach den Ausführungen von Schmid daran gedacht, das Bärensee-Gebiet von Aschau aus dem Jagdgebiet herauszunehmen. Grundsätzlich bat Schmid, dass sich Grundbesitzer und Bauern selbst in der Öffentlichkeit mehr zu ihren Sorgen und Wünschen äußern sollen. Hubert Gabriel als Schriftführer und Kassier konnte von Kassenprüfer Hans Erhard eine einwandfreie Arbeit bescheinigt werden. Baron Rasso von Cramer-Klett drückte seine Sorgen über die Ausweisung der FFH-Gebiete aus, die insgesamt die Hälfte seiner Jagdflächen betreffen. „Insgesamt war das abgelaufene Jahr ein sehr gutes Jagdjahr!“ – sagte der Baron als Jagdpächter mit dem Hinweis, dass Rotwild (Hirsche) wieder vermehrt und Rehe vermindert gezählt wurden. Das veränderte Freizeitverhalten der Bevölkerung und der Gäste drängt nach den weiteren Ausführungen des Barons das Wild immer mehr zurück. Hier sollten die Freizeit-Genießer mehr Verständnis aufbringen und besser informiert sein über den Schaden, den sie mit der Ruhestörung im Wald verursachen. Auch im Namen seines Jagdkollegen Jakob Hündl bedankte sich Baron von Cramer-Klett bei der Jagdgenossenschaft, bei den Bauern und bei den Grundstücksbesitzern für die reibungsfreie Zusammenarbeit. Wohltuend wie dieses Lob war dann auch das traditionell zur Jagdversammlung angebotene Jagdessen beim Bach-Wirt Erich Luger.  


Aschauer Bürger- und Vereinsball vor dem Aus? Kaum Interesse trotz tollen Programmes in der stimmungsvollen Festhalle: Aschau (hö) – Was ist bloß mit den Aschauern los? Diese Frage stellte sich beim Besuch des heurigen Vereine- und Bürgerballes in der bestens herausgeputzten Festhalle. Waren es im Vorjahr rund 60 Besucher, so kamen heuer noch ein paar weniger. Und dies trotz großer vorheriger Bemühungen, Anstrengungen und Versprechungen. Am Programm und an der faschingsgeeigneten Festhalle kann es auch nicht gelegen haben. Schließlich hatte das Festhallen-Team unter der Leitung von Robert Schneikart mit der Show-Kapelle „Diridari“ eine stimmungsgewandte Tanzmusik arrangiert, die man so leicht nicht mehr in Aschau zu hören bekommt. Außerdem hatten sich die Festhallen-Verantwortlichen mit einer passenden Dekoration, mit großer Bewirtungskarte und mit einer erstmaligen Romantik-Bar großzügig und ideenreich vorbereitet. Eine besondere Augenweide waren auch die Dirndl der Schowdance-Gruppe „Crazy-Girls“ mit ihren Auftritten. Diese wurden von lautstarken Zugabe-Rufen der wenigen Besucher sogar zu weiteren Auftritten animiert. Abgesagt wurde im Laufe des Abends allerdings der Auftritt der Aschauer Faschingsgilde. Wirt Robert Schneikart wollten den im Dauerstreß stehenden Gilde-Leuten den Auftritt vor einem mageren Heimat-Publikum ersparen.

Auch wenn nur wenige Köpfe die Festhalle füllten, die Anwesenden ließen ihre Köpfe wahrlich nicht hängen. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ – so Bürgermeister Kaspar Öttl. Er hatte sich nach der vorjährigen Blamage um mehr Vereine- und Bürgerbeteiligung bereits im Vorfeld bemüht. „Eigentlich hätten wir ein Faschingsangebot für unsere Einwohner und Vereinsmitglieder angedacht, aber anscheinend sind wir im Über-Angebot untergegangen!“ – so der Bürgermeister. Einzeln konnte der Bürgermeister seine Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Sofern diese nicht überaus geschickt maskiert waren, ging dies sogar namentlich. Der Burschenverein, die beiden Trachtenvereine von Niederaschau und Hohenaschau sowie der Mesner stellten den Hauptteil des Publikums. Wie Werner Weyerer als Vertreter des Männerchores weiter sagte, wollte man Aschauer Gemeinschaftsstärke auch im Fasching spüren. „Aber wenn auf der Tanzfläche nur ein Paar ist, dann ist das eine zu kleine Gemeinschaft!“ – so der humorvolle Chor-Repräsentant. Werner Heinrichsberger, erfahrener Veranstalter von Aschau und zuweilen ganz alleine auf der Tanzfläche, nahm es ebenfalls mit Fassung und setzt nunmehr auf die Faschingshochzeit. Diese findet am kommenden Sonntag, 3. Februar ab 11 Uhr mit buntem Programm in Aschau statt. „Wenn sich die Brautleute bis dahin noch vertragen, dann werden wir die Festhalle wieder beben sehen!“ – so Heinrichsberger auf Anspielung an den leeren Bürgerball-Saal. „Alles in allem betrachtet werden wir im nächsten Jahr wohl keinen solchen Ball mehr haben!“ so Wirt Schneikart noch sichtlich gut gelaunt vor dem mitternächtlichen Kassensturz.  


Turbulente Vorbereitungen für Faschingshochzeit am 3. Februar in Aschau laufen auf vollen Touren - Vorverkaufsbeginn in der Tourist-Info: Aschau (hö) – Große Tafeln verkünden ein entsprechend bevorstehendes Ereignis im Priental: am Sonntag, 3. Februar gibt es wieder eine Faschingshochzeit in Aschau i. Chiemgau. Bei einem Besuch von Manuela Maier in der Aschauer Tourist-Info, die sich als kleinwüchsiger Bräutigam mit dem ehrenwerten Namen Isidor Vinzenz Schnax´lhuber von der Hohenaschauer Burg zum Standesamt begeben wird, kommt allerdings noch keine rechte Hochzeits-Vorfreude auf. „Meine Brauterin kenne ich noch viel zu wenig, ich weiß nur, dass sie ebenfalls sehr ehrenwert und vielleicht sogar aus gutem Hause sein soll. Der Name ist Noadburga Cäcilia Noadnag´l vom Bahndamm und verspricht wohl wenig Reichtum. Aber das Herz, das wird schon gut sein!“ – so die etwas verunsicherte Manuela Maier als erwartungsvoller Bräutigam.

Weniger dem Zufall überlassen ist wohl das Festprogramm. Um 11 Uhr des Hochzeitstages kommt er zur Aufstellung zum Hochzeitszug beim Maibaum und beim Gasthaus Kampenwand. Um 13 Uhr erfolgt dann die Trauung auf dem größten Misthaufen neben der Festhalle von Hohenaschau mit Adalbin Ripensack als Standesbeamten. Sofern hierbei Einigung erzielt wird, kommt es um 13.30 Uhr um Jungherrn- und Jungfrauenlaufen mit Schubkarren und Hindernissen. Das Hochzeitsfoto mit Erinnerungswert für alle Zeiten und Leute wird um 14 Uhr geschossen. Alsdann beginnt die große Hochzeitsfeier mit Freunden und Verwandten allerseits in der Aschauer Festhalle. Das Hochzeitsmahl sieht einen Schweinsbron mit zwoa Knedl, a Haferl Kaffee und an Faschingskrapfn zum Mahlgeld-Preis von 11,11 Euro vor. Der Auftritt der Aschauer Faschingsgilde, viel Musik und Gaudi und nicht zuletzt der weitum bekannte niederbayerische Hochzeitslader „Erdäpfekraut“ Hubert Mittermaier  als organisierender Unterhalter sorgen für Kurzweil. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf beim LVG-Lagerhaus in Niederaschau sowie bei der Tourist-Info in Aschau, Telefon 08052-904937.  


Nah am Menschen, mit Jugend und Frauen sowie mit Fach-Kompetenz die Wahl am 3. März angehen – Landrat Dr. Gimple gibt Startschuß im Ballsaal der Stadt Rosenheim: Rosenheim/Landkreis (hö) – Näher an den Menschen und an den Themen, die die Bürger bewegen, will die CSU im Landkreis Rosenheim für die bevorstehenden Kommunalwahlen und darüber hinaus sein. Hierzu stellte der Kreisverband bei seiner ersten großen Versammlung im neu umgebauten Hofbräu-Ballsaal der Stadt Rosenheim seine personellen Besetzungen vor. 260 Kandidaten und Leute waren ob der lebendigen und informativen Präsentation begeistert. Ihre Zufriedenheit gipfelte in der buchstaben-genauen Beschreibung von Landrat Dr. Gimple als „Unser Max“. Der CSU-Kreisvorsitzende seinerseits war sichtlich angetan, was sich Nikoluas Foltin, Rudolf Schleyer, Christian Hügl und Klaus Stöttner als junges Politiker-Nachwuchs-Quartett als Wahlkampfteam alles einfallen hat lassen.

Schon der Auftakt war ein starkes Stück. Hans-Jürgen Doetsch leitete die Musikgruppe „Sforzato“ aus dem Inntal und er sorgte zwischendurch immer wieder für kulturelle Beiträge. Ganz piano begleiten die Musiker die Internet-gestützte Präsentation aller 70 Kreistags-Kandidaten. In Interviews wurden die vielen CSU-Bürgermeister-Anwärter aus den Gemeinden des Landkreises vorgestellt. Abschließend stellte sich Landrat Dr. Max Gimple dem Kreuzfeuer an Fragen aus der Jugend. Und schließlich versprach CSU-Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, dass im Falle ihrer Wahl zwischen Stadt und Landkreis Rosenheim eine neue Form des Vertrauens und Zusammenarbeitens zu erwarten ist.

Bürgermeister-Neulinge mit alten Problemen und neuen Vorstellungen

Beispielhafte Auszüge aus den Vorstellungen der Bürgermeister-Anwärter machten deutlich, wo in den Gemeinden und im Landkreis der Schuh drückt. Rupert Oberhuber von Eiselfing will südlich von Wasserburg vor allem dem Gewerbe-, Berufs- und Schwerlastverkehr Herr werden. In Wasserburg selbst will Oliver Winter das Erbe des 30 Jahre im Amt befindlichen Dr. Martin Geiger antreten. In jedem Fall soll bei der Wahl von Winter das Parken in Wasserburg weiterhin kostenlos bleiben. Im Westen des Landkreises stellt sich mit Otto Lederer in Tuntenhausen der mit 31 Jahren jüngste Kandidat für einen Bürgermeister-Posten. Die Vorteile der Jugend will Lederer auch für seine Kommunalpolitik nutzen. Felix Schwaller setzt in der Stadt Bad Aibling die Hoffnungen auf die Thermalwasserbohrung, um strukturelle Probleme lösen zu können. Der Süden und dabei vor allem das Inntal bekommen ebenfalls einige neue Bürgermeister. Vom „Bundes-Gold-Dorf“ Nussdorf am Inn stellte sich Sepp Oberauer vor. Er will sich für ein aktives Vereinsleben stark machen und vor allem der Feuerwehr für seine 100 Jugendlichen und Aktiven ein neues Zuhause errichten. Von der Nachbargemeinde Samerberg, der höchst gelegenen Kommune im Landkreis, präsentierte Kandidat Martin Weyerer für Einwohner und Gäste das Motto „Jeder Nutzer soll auch Schützer der Natur sein!“. Von der kleinsten und östlichsten Gemeinde, von der Fraueninsel kam Bürgermeister Georg Huber. Bürgernähe will Benno Ecker im Falle seiner Wahl in Prutting praktizieren und Alfons Friesinger aus Riedering stellt sich vor, dass seine Gemeinde gewerbefreundlicher wird. Für Klaus Daiber von der Chiemsee-Gemeinde Bernau stellt die voraussichtliche Rasthaus-Freigabe durch die Amerikaner in zwei Jahren eine reizvolle Herausforderung dar.

Zahlen und Wünsche des Landrates

 3,5 Prozent Arbeitslose (gegenüber 5 Prozent vor fünf Jahren), die Zunahme von Arbeitsplätzen insgesamt, das Anwachsen der Bevölkerung im Jahr um rund 2.000 bis 3.000 Einwohner (bei derzeit insgesamt 300.000 Bürgerinnen und Bürgern), steigende Schülerzahlen in Verbindung mit Millionen-Investitionen im Schulhausbau sowie die Integration der verschiedenen Bevölkerungsteile in das Gemeinschafts- und Kulturleben sind für Landrat Dr. Gimple auch in den nächsten sechs Jahren eine Herausforderung. „Der Landkreis ist kein reicher, aber ein gesunder Wirtschaftsraum!“ oder „Kultur ist das Schweißgerät unserer Gesellschaft für Neubürger und Zugewanderte!“ – so erläuterte der CSU-Spitzenkandidat einige Erfahrungen seiner bislang 18jährigen Landrats-Arbeit. Der Landwirtschaft („Die Landwirte in ihrer Gesamtheit sind ein unverzichtbarer Bestandteil, deren reichlich ramponiertes Selbstbewusstsein wollen wir stärken. Es lohnt sich, Landwirt zu sein!“) und der Bildung („Nach den Erkenntnissen der PISA-Studie sehen wir uns im Landkreis für neue Ansätze gerüstet!“) gehört die besondere Aufmerksamkeit des Landrates. Diese wünscht sich Dr. Gimple auch für sein gesamtes Kreistags-, Bürgermeister- und Wahlkampfteam. Nach einer Verjüngungskur in CSU-Reihen, die nach den Aussagen von Landrat Dr. Gimple auch Blut- und Schweißspuren bewirkt hat, setzen die CSUler jetzt auf Ausgeglichenheit und Fachkompetenz einerseits sowie auf langjährige Verantwortungs-Erfahrung in Verbindung mit  jugendlichem Elan andererseits. „Mensch Max macht´s möglich!“ – nach diesem Motto sollen alle Jungen und Alten und vor allem auch die zahlreichen Frauen ganz nah dran sein an den Aufgaben und Inhalten der Kommunal- und Landkreispolitik. Aktuelle und umfassende Informationen zu allen Kandidaten und Themen gibt es im Internet unter www.csu-rosenheim.de.  


Ausflug zur Landesausstellung nach Bamberg und jeden Monat eine besondere Aktivität – eindrucksvolles Programm des Aschauer Heimat- und Geschichtsverein für 2002 : Aschau (hö) – Groß sind die Vorhaben des Heimat- und Geschichtsvereins von Aschau für das gerade begonnene Jahr 2002. Wie Vorsitzender Hans Rucker bei der Jahresversammlung im Katholischen Pfarrheim von Aschau mitteilte, soll die Jahresfahrt am 13. und 14. Juli nach Bamberg zur Landesausstellung „1002 – 1024 – Kaiser Heinrich II.“ ein außergewöhnlicher Höhepunkt werden. Das Programm sieht nicht nur den Besuch der Ausstellung vom Haus der Bayerischen Geschichte, sondern auch die Teilnahme an einem festlichen Gottesdienst im Bamberger Dom und eine Führung durch die fränkische Altstadt vor. Anmeldungen nimmt ab sofort die Vorstandschaft des Vereins oder die Tourist-Info von Aschau, Telefon 08052-904937 entgegen.

Wie in den letzten Jahren, so soll auch heuer eine Vielzahl an Vorträgen und Aktivitäten das Vereinsleben der Heimat- und Geschichtsfreunde prägen. Den Auftakt bildet am Montag, 4. Februar im „Eiskeller“ die Vorführung des Fernsehfilms aus der Serie „Bayerische Industriepioniere“ mit dem Titel „Josef Anton Ritter von Maffei“ und mit erklärenden Worten von Georg Antretter. Am Montag, 4. März machen sich die Geschichtsfreunde auf den Weg zum abbruch-bereiten „Häuslmann-Anwesens“ und zur Fastenkrippe im Kohlstattweg bei Gisa Obermaier. Für Montag, 8. April ist eine Führung durch das Eisenhüttenwerk „Anna-Hütte“ in Hammerau vorgesehen. Ein Informationsbesuch beim Aschauer Möbeldesigner Nils Holger Moormann ist am Montag, 6. Mai und am Montag, 3. Juni werden Kloster und Klostergarten von Frauenchiemsee besucht. Mit Kreisheimatpfleger Karl J. Aß ist am Montag, 5. August eine Kunst-Exkursion zu den Kirchen in Strasskirchen bei Söchtenau und Vogtareuth. „Aus der Mühle geplaudert“ heißt es am Montag, 9. September, wenn im Müllner-Peter-Musuem von Sachrang Geschichten um Mühlen und Müllner erzählt werden. Mit Georg Antretter und Sepp Kink gibt es Donnerstag, 7. Oktober im Aschauer Pfarrheim eine Veranstaltung mit dem Thema „Dem Brauchtum auf der Spur – von Kirchweih bis Ostern“. „Gedenken in Holz, Stein und Eisen“ – nach diesem Titel wird Vorsitzender Hans Rucker am 4. November eine Diaschau anbieten ehe am Montag, 2. Dezember mit einem Advent-Stammtisch im Gasthaus Brucker zu Hohenaschau der heurige Veranstaltungsreigen beendet wird.  


Reiches Schaffen in harten und frohen Zeiten bei Rosenheimer Schafhaltern – Aus der Jahresversammlung: Stephanskirchen (hö) – Ein reiches Schaffen prägt das Zusammensein von insgesamt 438 Mitgliedern innerhalb der Schafhaltervereinigung Rosenheim. Dies zeigte der Verlauf der Jahreshauptversammlung im Gasthof Antretter in Stephanskirchen. Der Versammlung ging noch in traditioneller Weise ein Jahres-Dank-Gottesdienst in der Kirche „Maria – Königin des Friedens“ in Haidholzen voraus. Pfarrer Andreas Ager zeigte bei der Auswahl der Fürbitten und bei den Worten der Predigt seine Verbundenheit mit der Landwirtschaft und mit den Schafhaltern. Die volksmusikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen die Mitglieder der Innaumusi und Veronika Fackeldey mit Hackbrettweisen.

In seinem Jahresbericht erinnerte Vorsitzender Klaus Fackeldey an die Vielfalt der Aufgaben. Im Beisein von stellvertretender Kreisbäuerin Anneliese Riepertinger aus Söchtenau sowie in Anwesenheit von Vertretern der Sparkasse und Raiffeisenbank machte Fackeldey deutlich, dass das große Arbeits- und Finanzierungspensum nur zu meistern war, weil Zusammenhalt, Fleiß und Ehrenamtlichkeit eine große Rolle gespielt haben. Einen besonderen Dank hatte der Vorsitzende für das Landratsamt übrig, das sich gerade in den schwierigsten Zeiten der MKS- und BSE-Bewältigung als verlässlicher Partner zeigte. Ein weiteres „Vergelt´s Gott“ galt Bauer Jakob Wiesheu aus Söllhuben für die Wahrnehmung von Aufgaben im Rahmen der Wollsammelstelle. Lobende Worte von Kassenprüfer Gerhard Döring aus Lauterbach gab es für Kassier Erich Reiter aus Bernau. Schriftführerin Irmi Lohmeyer brachte in Erinnerung, dass bei fünf Mitgliederversammlungen durchschnittlich 94 Leute anwesend waren und dass man sich in acht Vorstandssitzungen auf die wichtigsten Aufgaben vorbereitet hatte. Grußworte sprachen stellvertretender Landrat Paul Unterseer und Hans Stöttner als Vertreter des Bezirkstages sowie des Maschinenrings. Beide würdigten die Verbundenheit zu den Schafhaltern und sie lobten deren Engagement in schweren wie in fröhlichen Tagen.

Die nächste Informations-Versammlung findet am Freitag, 15. Februar ab 20 Uhr im Antretter-Saal in Stephanskirchen zum Thema „Biologische Schafhaltung“ statt. Weitere wichtige Termine sind am 6. April der Schafpflegetag in Bad Endorf, am 25. Mai die Wollsammel-Aktion bei Jakob Wiesheu sowie am 30. Juni das Grillfest in Bad Endorf. Zweiter Vorsitzender Werner Fröwies aus Mais bei Amerang dankte dem Ehepaar Fackeldey für die Führung des Vereins. Klaus Fackeldey zeigte zum Abschluß noch schöne Farblichtbilder vom letztjährigen Grillfest, von der Adventfeier und vor allem vom gemeinschaftlichen Ausflug nach Slowenien.  


Faschings-Gaudi im Priener Trachtenheim: Prien (hö) – „Fröhlichkeit braucht keine großen Massen oder Menschen-Ansammlungen!“ – dies zeigte sich beim heurigen Faschingskranzl des Priener Trachtenvereins in seinem Trachtenheim. Obgleich einige Stühle leer blieben, kam es zu einer Bomben-Stimmung. Hierzu trugen in musikalischer Form die Mitglieder der „Nagelschuah-Musi“ mit Musikanten aus Riedering und Nachbarorten bei. Höhepunkte waren die Einlagen. Die Röckefrauen des Trachtenvereins wussten dabei von allerhand Geschichten zu erzählen als sie das Motto „Trümmerfrauen nach dem Marktfest“ in Szene setzten. Die beiden Vorplattler Lenzi Stockinger und Georg Fischer erheiterten mit vermischten Informationen aus der Trachten-Bild-Zeitung. Die aktiven Dirndl und Buam machten ihre Gaudi auf spielerische Weise. Sieger, Verlierer und somit alle Teilnehmer kamen nach einem Mohrenkopf-Essen oder Geschicklichkeits-Wettbewerb zur verdienten Schnaps-Belohnung. In jedem Falle hatten die Priener Trachtler viel Spaß in ihrem Trachtenheim. Dort findet auch ihre nächste öffentliche Veranstaltung am Samstag, 2. März mit dem traditionellen Sänger- und Musikanten-Hoagart zur Fastenzeit statt.


Geschichtsverein auf Engels-Suche in Aschau: Jahresversammlung mit vielen Aktivitäten. Aschau (hö) – „Ein Engel soll kommen!“ – dies ist einer der Wünsche des in Aschau recht aktiven Heimat- und Geschichtsvereins. Wie dessen Vorsitzende Hans Rucker und Wolfgang Bude bei der Jahresversammlung im Katholischen Pfarrheim erläuterten, will man einen Beitrag zur Wiederbelebung der bekannten Ölbergandacht in der Aschauer Pfarrkirche beitragen. Zu dem Passionsspiel fehlt hinter dem Altarblatt in der Pfarrkirche noch der Engel, der früher vom Himmel schwebend und mit einem Kelch in Händen kommend dargestellt worden war. Mit der Beschaffung des Engels will man das alte Anliegen, die Ölbergandacht durch das Pfarramt in der Fastenzeit zu halten, unterstützen. Mit Spenden könnte nunmehr das Passionsbild mit dem Engel vervollständigt werden.

Welch Bandbreite an Aufgaben der inzwischen 467 Mitglieder starke Verein in Aschau hat, zeigte der weitere Verlauf der Jahresversammlung. Schwerpunkte der Arbeit waren die Vereins- und Vortragsabende, Exkursionen zu Chiemgauer Bau- und Kunstdenkmälern, die Mithilfe bei der Eröffnung des Müllner-Peter-Museums in Sachrang sowie die Unterstützung der Gemeinde Aschau bei der weiteren Vervollständigung der Chronik. Insgesamt rund 20.000 Euro hat der Heimat- und Geschichtsverein bislang für die Finanzierung der verschiedenen Quellenbände beigetragen. Noch in diesem Jahr sollen alle 22 Einzelbände und der umfassende Gesamt-Chronik-Band fertig werden. Beim Totendenken verlas Hans Rucker einen von Wolfgang Bude verfassten Nachruf an das Vorstandsmitglied Antonie Göser. Der damit freigewordene Platz im Beirat soll im Rahmen einer Neuwahl im nächsten Jahr wieder besetzt werden. Übereinstimmung gab es auch zum Kassenbericht von Fritz Reck. Edmund Höß und Siegfried Simmet prüften die Kasse, fanden keine Mängel, so dass die Entlastung der gesamten Vorstandschaft einstimmig erfolgen konnte.

Bürgermeister Kaspar Öttl informierte, dass die Gemeinde mit dem Heimat- und Geschichtsverein einen wichtigen Partner in der Chronik- und Kulturarbeit hat. Einen Extra-Dank gab es für die Beschilderung des Vereins an denkmalgeschützten Gebäuden und alten Bauernhäusern. „Hierfür und für die insgesamt zu verspürende Bereicherung des Aschauer Vereinslebens möchte ich ganz herzlich danken!“ – so Bürgermeister Öttl. Vorgestellt wurde noch das Buch „Vor- und Frühgeschichte im Priental“, das von Werner Zanier verfasst und vom Heimat- und Geschichtsverein herausgegeben wurde. Die 170 Seiten starke Broschüre mit vielen Hinweisen in Text- und Skizzenform ist ebenso in der Aschauer Tourist-Info zu erhalten wie die Broschüre zum letztjährigen Kampenwand-Kreuz-Jubiläum. In der freien Aussprache regte Ilse Gossner an, das Burgladerl in der Burg Hohenaschau noch stärker zu besuchen. Ab Ostern soll das Burgladerl wieder geöffnet werden. Schönheiten der Heimat erläuterten dann in Worten und Farbbildern in einem Vortrag Hildegard und Franz Osterhammer aus Frasdorf. Ihr Vortrag hatte den Titel „Kulturstätten und Ausflugsziele vom Inntal bis zum Isarwinkel“.  


Festlicher Krönungsball in der Festhalle von Aschau : Aschau (hö) – Dreifachen Grund zur freudvollen Anerkennung gab es für die Besucher des Aschauer Inthronisationsballes in der bis auf den letzten Platz gefüllten und von der Faschingsgilde ideenreich dekorierten Festhalle von Aschau. Gesamt-Erlebnis, die neuen Auftritte der Garde und nicht zuletzt die für Aschau traditionelle „Bürgermeister-Einlage“ machten den Augen und Lachmuskeln zu schaffen. Ehe sich die Verantwortlichen und die Gäste in das gemeinsame Ballvergnügen begaben, sprach Organisations-Talent Maria Thaurer namens der Gilde die Willkommensgrüße. Bürgermeister Kaspar Öttl lobte in seinem Grußwort die Arbeit, den Zusammenhalt und die Ideen der Aschauer Faschingsgilde.

Als gewohnt verlässlicher und flott aufspielender Partner der Aschauer Gilde brachten die „Klausfelder Musikanten“ gleich am Anfang eine gute Atmosphäre in die Festhalle. Das letztjährige Prinzenpaar Elisabeth Moosmüller und Lorenz Stockinger riefen dann mit ihrem Tanz in Erinnerung, welche Glanzleistungen im vorjährigen Fasching von ihnen geleistet wurden. Alsdann kam es zum heurigen Gardemarsch und zur Vorstellung der Gardemädchen. Während Präsident Sebastian Bichler für liebliche Worte und zärtliche Bussis sorgte, überreichte Elferrat Klaus Aiblinger schöne Rosen. Großzügig zeigte sich die Faschingsgilde auch mit der Vergabe von Orden. Ob Gründungsmitglieder, Bürgermeister, Schneiderin, Bewirter oder Eltern – an alle wurde gedacht und für alle gab es eine Auszeichnung.

Tennis-Einlage mit „Boris Kaspar Boppele Öttl“

Eine ganz und gar besondere Ehre wurde Bürgermeister Kaspar Öttl zuteil. Als „Boris Kaspar Boppele Öttl“ und als Gewinner der „Haindorfer Freibade-Cups 2001“ trat er mit Hilfe großzügiger Sponsoren (Hündl und Leitner sowie Heinrich und Sieck) an. Mit ihm auf der Bühne bzw. im Spielfeld mit Netz und Hochsitz waren „John Theddy Metzler Mc Enroe“ sowie dritter Bürgermeister Schorsch Westenthanner und Elferrat Klaus Aiblinger, die das Traumpaar Agassi-Graf samt jüngstem Nachwuchs präsentierten. Sportlich nicht ganz besenrein war das zwischenzeitliche Auftreten von Bori´s Wäschekammer-Bekanntschaft, so dass letztlich die Ergebnisse nicht mehr allein zählten. Was blieb war der Humor und die Abwechslung. Diese erfuhr höchstes Niveau als Prinzessin Christine I. vom Puderzuckerschloß (Christine Stockinger) und Prinz Thomas II. vom elektronischen Lichterparadies (Thomas Hoffmann) ihren Prinzenwalzer in schönen blau-grauen Farben und den Show-Tanz in gelb-schwarzer Ausstattung darboten. Die Begeisterung war enorm. Auch bei einer weiteren Show-Einlage zu mitternächtlicher Stunde passte alles.

Zum Abschluß des offiziellen Teiles bat Präsident Sebastian Bichler um weiterhin guten Zusammenhalt im Aschauer Fasching. „Wenn wir unser Möglichstes tun, dass wir im Landkreis uns von der besten Seite zeigen, dann ist das ganz im Sinne unserer Fröhlichkeit und Heimatgemeinde!“ – so der Präsident. Wie er weiters mitteilte, kommt es in der Aschauer Festhalle noch zu einigen Höhepunkten im heurigen Fasching. Am Samstag, 26. Januar gibt es einen „Aschauer Fasching“ als Ball der Vereine, Bürger und Gäste, am Sonntag, 27. Januar ist der Kinder-Fasching, am Sonntag, 3. Februar gibt es eine zünftige Faschingshochzeit und zum krönenden Abschluß kommt es am Samstag, 9. Februar mit dem Gildeball. Hierzu beginnt der Vorverkauf ab 28. Januar bei Manuela Maier in der Tourist-Info Aschau, Telefon 08052-904937.  


Die Kindergarde Aschau/Ch.: Aschau (fw) - Auch 2002 ist die Kindergarde wieder "on Tour"  und hat so einige Termine zu absolvieren. Sicherlich wird auch in diesem Jahr die Kindergarde auf so manchem Faschingsfest eine tolle Show bieten und dem Einen oder Anderen ein Lächeln oder eine Träne der Freude bringen, auf jedem Fall wird viel Spaß dabei sein. Wir werden gespannt sein, was die Kindergarde in diesem Jahr alles zu bieten hat. Bilder der Garde sowie des Prinzenpaares, die Auftrittstermine und die Kontaktadresse unter http://home.vr-web.de/pwesti/kindergarde.html


Pfarrer Bruno Fink aus Prien neuer Dekan des Dekanates Chiemsee - Amtseinführung mit Weihbischof Dr. Franz Dietl: Prien (hö) – In großer Anzahl besuchten die Gläubigen des Dekanates Chiemsee die Ernennung von Priens Pfarrer Bruno Fink in das Amt des Dekans. Die Amtseinführung nahm Regionalbischof Franz X. Dietl in Konzelebration mit stellvertretendem Dekan Peter Bergmaier aus Eggstätt, mit Regional-Pfarrer Klaus Franzl sowie mit dem bisherigen Dekan Pfarrer Josef Winkler aus Aschau vor.

Im Beisein zahlreicher Verantwortungsträger aus den politischen Gemeinden und aus den Pfarrgemeinden des Dekanates verlas der Bischof die Ernennungs-Urkunde. Der zufolge bestätigte Kardinal Friedrich Wetter vom Erzbistum München und Freising das Wahlergebnis der Dekanatskonferenz. In seiner Predigt erinnerte der Regionalbischof an den Heiligen Wüsten- und Mönchsvater Antonius an dessen Namenstag daran, dass die Heiligen der Kirche als exemplarische Christen und Erneuerer gelten. „Lassen auch wir uns nicht zum Treibholz der Zeit machen, sondern stärken wir uns in der Stille, im Gebet und in der Gemeinschaft!“ – so Bischof Dr. Dietl, der dem Dekanat Chiemsee auch weiterhin Bereitschaft zum Dienen wünschte. Dem neuen Dekan wünschte er eine ebenso engagierte Amtsführung wie seinem Vorgänger Josef Winkler, dem er für sein zehnjähriges Wirken mit der „himmlischen Währung“, einem „Vergelt´s Gott“ dankte. Dekanats-Vorsitzender Sebastian Kleinschwärzer aus Halfing versprach dem neuen Dekan Solidarität und Verbundenheit.

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst in der Priener Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ waren die Christen noch zu einem Stehempfang im Pfarrheim eingeladen. Dabei versprach Pfarrer Bergmaier aus Eggstätt als Dekan-Stellvertreter seine vollste Unterstützung. Priens Kirchenpfleger Sepp Stöttner beglückwünschte den Priener Pfarrer für die Ernennung zum Dekan und überreichte ihm ebenso wie dem scheidenden Dekan Winkler aus Aschau ein kleines Präsent. Der neue Dekan Bruno Fink vom Dekanat Chiemsee bedankte sich für die sympathische Amtseinführung recht herzlich.  


Erste Pläne für Neugestaltung des alten Hohenaschauer Brauereigeländes werden von Gemeinderat Aschau als Glücksfall bezeichnet : Aschau (hö) – Große Erwartungen knüpfen die Gemeindeverantwortlichen von Aschau in die Zukunft des aufgelassenen Brauereigeländes von Hohenaschau. In guter und enger Abstimmung mit Baron von Cramer-Klett als Eigentümer des Grundstücks- und Gebäude-Ensembles soll noch in diesem Sommer die ersten Einzüge in die  neuen  Gebäude sein. Wie Bürgermeister Kaspar Öttl bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mitteilte, kann man sich im Großen und Ganzen mit den vorgelegten Bauanträgen des Barons zum Neubau von Gewerbeeinheiten am bestehenden Brauereigebäude und zum Ausbau des bestehenden Kellers zu einer zweigeschossigen Tiefgarage anfreunden. Die Gemeinde ist zwar aktiv bei der großen Baumaßnahme, doch will man für den gemeindlichen Haushalt kostendeckend arbeiten.

Das gesamte Areal, das es zu überplanen und neu zu gestalten gilt, hat eine Fläche von rund 12.680 Quadratmetern. Als erster Abschnitt ist vorgesehen, die nicht mehr benötigten, kleineren Gebäude abzureißen und die größeren Gebäudeteile zu entkernen. Nach den inzwischen getroffenen Vereinbarungen mit dem Denkmalschutz-Amt soll lediglich das Brauereigebäude erhalten, renoviert und dann umgebaut werden. Zu den Bauanträgen liegen Abrisspläne und wertvolle Erkenntnisse einer umfassenden Feinuntersuchung vor. Die verschiedenen Arbeiten sollen zeitgleich erfolgen. Als erstes fertig werden soll der Abschnitt mit drei gewerblich zu nutzenden Gebäuden. Für den südlichen Teil dieses Komplexes liegen bereits konkrete Vorstellungen eines Nutzers vor. Dessen Einzug ist für den August geplant. Die Situierung der drei miteinander verbundenen und zum bisherigen Bestand passenden Neubauten soll noch hinsichtlich des Straßenabstandes überdenkt werden. Ansonsten können die Arbeiten wohl schon bald beginnen. Insgesamt bezeichneten die Mitglieder des Aschauer Gemeinderates die vorgelegte Planung und das gesamte Vorhaben als Glücksfall. Schließlich soll zu den ersten drei Gewerbebauten noch eine Tiefgarage entstehen. 38 Stellplätze sind darin vorgesehen, die damit die acht überirdischen Stellplätze noch ergänzen. Für das Hauptgebäude im ehemaligen Brauereihaus gibt es Überlegungen, Ärzte-Räume unterzubringen. „Die Ärzte würden Leute behandeln, die im Ort untergebracht werden könnten!“ – so Kaspar Öttl mit Blick auf die damit verbundene Tourismusförderung. Das zu gewinnende Gewerbe sollte nach Ansicht des Rates aus dem High-Tech-Bereich kommen, um in die neue Atmosphäre hineinzupassen. Anfragen und vielfältige Verhandlungen stimmen die Gemeindeverantwortlichen positiv. Auch die Absicht, für das gesamte Ensemble eine Turnhalle auf dem großen Gelände zu erstellen, gefällt dem Gemeinderat. Um die eigenen Orts-Planungen und Empfehlungen aus dem Gemeinde-Gutachten konkretisieren zu können, will man vorab die Turnhallen-Entscheidungen auf dem Brauereigelände abwarten. Einstimmig stimmte der Gemeinderat den vorgelegten Planungen mit einigen Anregungen zu. Demnächst werden sich die Fachbehörden mit den Vorhaben in Hohenaschau noch beschäftigen.


Aschauer müssen für neues Rathaus sparen Vermögenshaushalt 2002 im Gemeinderat diskutiert: Aschau (hö) – Auch wenn nach den Worten von Zweiten Bürgermeister Karl Haberstock der Rotstift regiert hat und das Zahlenwerk insgesamt mit heißer Nadel gestrickt worden ist, kann sich der Vermögenshaushalt 2002 für die Gemeinde Aschau sehen lassen. Einsparungen an vielen Ecken und Enden waren allerdings  notwendig, um dem sehnlichstem Wunsch nach dem Neubau eines Rathauses einen Schritt näher zu kommen. 1,3 Millionen Euro sind hierfür in diesem Jahr vorgesehen. Die zwei nächstteuren Vorhaben und Kostenstellen sind die Baumaßnahmen bei der Brauerei von Hohenaschau mit 760.000 Euro und die Wasserversorgung mit 330.000 Euro. Während die Brauerei-Maßnahme für die Gemeinde aufgrund von Zuschüssen und Einnahmen kostengleich in Einnahmen und Ausgaben abgewickelt werden kann, bleibt die Gemeinde Aschau bei zahlreichen Pflicht- und Sonder-Aufgaben auf den Ausgaben sitzen.

Dies veranlasste Ersten Bürgermeister Kaspar Öttl zu einer Gesamt-Betrachtung. „Die Kreisumlage wird für Aschau um 30.000 Euro erhöht und bei der Gewerbesteuer werden wir heuer nicht einmal die Ansätze vom Vorjahr erreichen. Wenn auf diese Weise die Kommunen ausgezehrt werden, dann kann nicht mehr investiert werden und dies bedeutet wiederum einen herben Schlag für die Konjunktur!“ – so Öttl, der als weiteres Beispiel für gemeindliche Überbelastungen die Schülerbeförderungskosten bezeichnete. Diese werden zu einem immer größeren Teil den Kommunen abverlangt. Gemeinderat Dr. Manfred Gerner stimmte diesen Ausführungen und dem Haushalts-Entwurf zu. „Unsere Hoffnungen ruhen auf eine Gemeinde-Finanz-Reform!“ so Dr. Gerner. Auf Anfrage von Gemeinderätin Johanna Wörndl erklärte Bürgermeister Öttl, dass die verschiedenen Zahlen im Haushalt noch nicht bedeuten, dass damit alle Empfehlungen und Anregungen laut dem gemeindlichen Gutachten umgesetzt werden können. So gibt es noch vielerlei Überlegungen zu einem Natur-Schwimmbad und zu einer neuen Turnhalle. Eventuell ist es sogar möglich, dass im Hohenaschauer Brauereibereich im Rahmen der dortigen Investitionen auch eine neue Turnhalle entsteht. Zu Bäder- und Turnhallen-Planungen wird es somit noch des öfteren zu Diskussionen kommen.

Der von Siegi Loer vorgetragene und ob seiner Übersicht recht gelobte Entwurf für den Vermögenshaushalt 2002 listete alle Ausgaben und Einnahmen auf. Beiderseits belaufen sich die Beträge auf 4.070.000 Euro. Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt wurde mit 400.000 Euro angegeben. Die Rücklagenentnahme beträgt 700.520 Euro und die Darlehensaufnahme für das Rathaus ist mit 250.000 Euro vorgesehen. Die Zustimmung zum vorgelegten Entwurf des Vermögenshaushaltsplanes 2002 erfolgte einstimmig.  


Zuchterfolge und BSE-Bewältigung im Mittelpunkt der Jahresversammlung von der Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim-Ost in Hittenkirchen : Hittenkirchen (hö) – Die Bewältigung der nach wie vor umfassenden Auswirkungen der Krankheiten BSE und MKS sowie die Freude über gute züchterische Erfolge waren zwei von vielen Punkten, die bei der Jahreshauptversammlung der Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim-Ost im Trachtenheim von Hittenkirchen auf den Tisch kamen. Erster Vorsitzender Johann Heubl freute sich zu Beginn über den guten Besuch der Versammlung aus den Reihen der 152 Mitglieder. Er begrüßte besonders Kreisbäuerin Annemarie Biechl, Karl Schosser als Vertreter vom Landwirtschaftsamt, Veterinär Dr. Wilhelm, Dr. Seubert vom Tiergesundheitsdienst Traunstein, Dr. Lampeter und Herrn Aiblinger als Vertreter der Meggle-Besamungsstation, Vorsitzenden Simon Adlbert und Zuchtleiter Hans Gemmer vom Zuchtverband Miesbach, stellvertretenden Vorsitzenden Hubert Hartl vom Zuchtverband Traunstein, Ehrenvorsitzenden Christian Kaufmann aus Giebing sowie stellvertretenden Landrat Josef Haas aus Tuntenhausen.

Haas machte in seinem Grußwort die Verbundenheit der Politik mit der Landwirtschaft im allgemeinen und mit den Züchtern im Besonderen deutlich. Er ermutigte die bäuerlichen Erzeuger, auch in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten auf qualitativ hochwertige und bestens kontrollierte Lebensmittel Wert zu legen. Allerdings verwehrte er sich gegen Nachrichten, nach denen die gestiegenen Verbraucher-Kosten vom Erzeuger verursacht worden sind.

Von einem ereignisreichen Vereins- und Arbeitsjahr zeugten die Berichte von Kassier Herbert Rothmayer, von Schriftführer Peter Hötzelsperger und von Vorsitzendem Johann Heubl. Vorsitzender Heubl nannte als Höhepunkte das gut besuchte Jungzüchtertreffen bei Vorstandsmitglied Christoph Kaufmann, die Bäuerinnen-Zusammenkunft auf der Ratzingerhöhe sowie züchterische Erfolge. „Es machte uns schon stolz, dass aus unserem Gebiet Rosenheim-Ost vier Prüfstiere zum Besamungseinsatz gekommen sind!“ – sagte Heubl. Weniger gut waren die Berichte zu BSE und MKS. Starke Preiseinbrüche bedeuten, dass die Situation immer noch nicht ausgestanden ist und dass sich die Preise nur ganz spärlich wieder nach oben bewegen. Im letzten Jahr mussten die Bauern bei den Zuchtviehmärkten starke Einbußen erleiden, so gab es zum Beispiel je Mastkalb Verluste von 100 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Höchst erfreulich waren die Ausstellungserfolge von drei Mitgliedern bei der Arbeitsgemeinschaft Fleckvieh Oberbayern in Mühldorf. Im Rahmen eines oberbayernweiten Vergleiches von Züchtern aus fünf Gebieten erhielten Johann Breu aus Schwaig bei Brannenburg mit zwei Kühen sowie Christoph Kaufmann aus Bernau-Giebing und Lenz Obermüller aus Prien-Leiten überörtliche Anerkennung und Urkunden.

Für den mit derzeit 1.692 Mitglieder starken Zuchtverband Traunstein berichtete stellvertretender Vorsitzender Hubert Hartl. Nach seinen aktuellen Vermarktungszahlen gab er noch die erfreuliche Mitteilung bekannt, dass für den in Ruhestand gegangenen Zuchtleiter Dr. Rudolf Binser ein Nachfolger in Aussicht ist. Jakob Pfandzelt vom Milcherzeugerring berichtete von Aktuellem aus der Milchleistungsprüfung und er informierte die Bauern und Züchter, dass das Landeskuratorium für tierische Veredelung unter Einbeziehung der Zuchtwarte zukünftig die Fütterungsberatung übernimmt. Otto König von der Tierzucht-Service GmbH, einem Tochterunternehmen des Traunsteiner Zuchtverbandes, stellte die neue Möglichkeit vor, über seine Organisation Kraftfutter mit offener Deklaration zu erwerben. Nach getaner Versammlungs-Arbeit fanden sich die Züchter und Ehrengäste noch zu Kaffee und Kuchen ein.  


Pferdeschlitten oder Pferdekutschen fahren am winterlichen Samerberg: Samerberg (hö) – Aufgrund der günstigen Witterungs- und Schneelage bietet der Verkehrsverein Samerberg auf Nachfrage winterliche Pferdeschlitten- oder Pferdekutschenfahrten an. Nähere Informationen gibt es bei Verkehrsvereinsvorsitzendem Hans Auer, Telefon 08032-8787 oder beim Verkehrsamt in Törwang, Telefon 08032-8606.  


Harmonischer Jahresstart beim Trachtenverein „Edelweiß“ Niederaschau mit Ehrungen, Vorausschau und Neuwahlen: Niederaschau (hö) – Mit den besten Wünschen für ein gutes, neues Trachtenjahr 2002 eröffnete Trachtenvorstand Heinz Scheck vom Trachtenverein „Edelweiß“ Niederaschau die Jahresversammlung im Cafe Pauli in Höhenberg. 81 Wahlberechtigte von den insgesamt 402 Mitgliedern zeigten mit ihrem Kommen Interesse an der Niederaschauer Brauchtumsarbeit. Ehrungen und Neuwahlen standen dabei mit dem Vorausblick auf die heurigen Aufgaben im Mittelpunkt der recht harmonischen Zusammenkunft. Ein besonderer Willkommensgruß galt Ehrenvorstand Paul Kink senior und Zweiten Bürgermeister Karl Haberstock.

Vorstand Scheck würdigte in seinem Bericht besonders das Gedenken an die Verstorbenen des Vereins und die Mithilfe von vielen Kräften im Laufe des Jahres. Auch Schriftführerin Annemarie Heinrich hatte festgehalten, wie viel Termine es im abgelaufenen Jahr gab und welch umfassender Zusammenhalt diesbezüglich notwendig war. Erfolgreich beteiligten sich die Niederaschauer Trachtler im Gemeinde- und Gauleben. Vor Ort waren die Teilnahme an den Fronleichnamsprozessionen von Aschau und Umratshausen und innerhalb des Chiemgau-Alpenverbandes war das Mitgehen bei der Bitt- und Dankwallfahrt nach Raiten Beispiele, dass sich die Brauchtumspflege auch auf kirchliche Bereiche erstreckt. Mit Stolz verkündete Vorstand Scheck die besten Ergebnisse aus den Kinder-, Jugend- und Aktivenreihen bei den verschiedenen Preisplatteln und Dirndldrahn. Herausragend war dabei der erste Platz der Vereinsgruppe beim letztjährigen Gaupreisplatteln. „Nach 1946 haben unsere vier Buam und vier Dirndl es wieder geschafft, den ersten Platz und damit den begehrtesten Sieg beim Gruppenplatteln nach Aschau zu holen und damit möchten wir Euch mit einem Bild-Präsent danken!“ – mit diesen Worten bedankte sich Vorstand Scheck bei den guten Plattlern und Tänzerinnen. Das Bierfest, das im letzten Jahr wieder abgehalten wurde, war ebenfalls recht erfolgreich. Die Einnahmen waren auch dringend notwendig, da sich nach den Berichten von Kassier Franz Aiblinger in seinem Bericht Minuszahlen für das Vereinsjahr ergaben. Mit ein Grund hierfür war eine größere Trachtenstoff-Anschaffung. Die Entlastung der sauber geführten Kasse nahm Christine Bachmann vor.

Gemeinde-Dank von Wahlleiter Karl Haberstock

Zweiter Bürgermeister Karl Haberstock zeigte sich in seinem Grußwort stolz über das selbstverständliche Zusammenhalten der Niederaschauer Trachtler. Er dankte zugleich für das Mitwirken bei gemeindlichen Terminen und für die Abhaltung der bekannt guten Heimatabende. Nach seinem Dank nahm Haberstock die Leitung der Neuwahlen vor, die folgende Ergebnisse brachten. Erster und Zweiter Vorstand blieben Heinz Scheck und Peter Thaurer. In der Schriftführung wurde Annemarie Heinrich von Ingrid Heinrich abgelöst. Ihr zur Seite steht neuerdings als zweite Schriftführerin Andrea Thaurer. Ebenfalls bestätigt wurden in ihren besonders zeitaufwendigen Ämtern Peter Reiter (Vorplattler) und Franz Reiter (Jugendleiter). Der bisherige Zweite Vorplattler Thomas Scheck wurde abgelöst von Stefan Thaurer und in der Aufgabe des zweiten Jugendleiters löste Klaus Aiblinger seinen Vorgänger Sepp Thaurer ab. Für Aiblinger rückte Heinz Ranftl im Posten des Beisitzers nach. In ihren Aufgaben bestätigt wurden Franz Aiblinger (Erster Kassier), Maria Thaurer (Zweiter Kassier), Christine Bachmann (Kassenprüferin), Gertraud Wächter (Trachtenwartin), Ilse Heinrich (Röckefrauenvertreterin) sowie Rudi Wörndl (Fähnrich) mit Alois Heinrich und Andreas Thaurer (Fahnenbegleiter).

Im Vorausblick nannte Vorstand Heinz Scheck vor allem das Starkbierfest mit der befreundeten Blaskapelle Wildenwart am Samstag, 9. März in Frasdorf, den Gau-Jugendtag am 14. April in Hittenkirchen, das Maibaumaufstellen am 1. Mai in Sachrang sowie den ersten Heimatabend am 19. Mai in der Festhalle. Auch mit den kirchlichen Aufgaben gibt es einige wichtige Termine. So zum Beispiel die Maiandacht in Höhenberg am 17. Mai, die Fronleichnamsprozession am 30. Mai und beim Erntedank am 6. Oktober. Mit dabei sind die Niederaschauer Trachtler auch beim 90jährigen Gründungsfest des Nachbar-Trachtenvereins Frasdorf am 29. Juni, beim Sechs-Vereine-Jugendpreisplatteln am 14. Juli in Bernau sowie beim Gautrachtenfest Ende Juli in Schleching. „Halt ma weiterhin z´sam, dann packen wir das Trachtenjahr 2002 bestimmt wieder gut!“ – so Vorstand Heinz Scheck. Ihm wurde noch für seine umsichtige Vereinsführung durch seinen Vertreter Peter Thaurer gedankt ehe sich die versammelte Trachtengemeinschaft noch in fröhlicher Runde unterhalten konnte.

Niederaschau (hö) - Bei den Ehrungen anlässlich der Jahresversammlung des Trachtenvereins „Edelweiß“ Niederaschau   brachte die Vorstandschaft die Treue zum Trachtenverein zum Ausdruck. Für folgende Mitglieder gab es  dabei Erinnerungs-Präsente:

Für 25 Jahre: Fischer Rosemarie, Fischer Peter, Maurer Josef, Scheck Sebastian, Schmid Franz,
Für 40 Jahre:
Fütterer Werner,
Für 50 Jahre:
Bauer Irmgard, Maurer Georg, Obermaier Annemarie, Pollich Karl, Hamberger Josef, Kink Alois.