Nachrichten 2004

Schiffsleute vom Inn besuchten Samerberger Freilichtspiel
Zusatz-Aufführungen noch bis Mitte August bekanntgegeben

Samerberg (hö) – Schiffleute von Nussdorf und Neubeuern, die mit den Samern vom Samerberg schon eine traditionsreiche Freundschaft verbindet, besuchten in großer Anzahl das heurige Freilichtspiel „2000 Jahre werden lebendig – vom Krieg zum Frieden“ in Grainbach. Trachtenvorstand Hans Sattlberger hieß in seinem historischen Gewand der Samer die Männer aus dem Inntal in ihrer Schiffsleute-Tracht willkommen. Zugleich konnte bei dieser Aufführung Spielleiter Hans Bauer bekannt geben, dass das Samerberger Freilichtspiel aufgrund der großen Nachfrage noch bis Mitte August verlängert wird. Die nächsten Aufführungstermine auf dem Platz zwischen Gasthaus Maurer und Dorfkirche können die Gäste auf der überdachten Baumstammtribüne am Freitag, 16. Juli und am Samstag, 17. Juli wahrnehmen. Darauf folgen noch vier Zusatz-Aufführungen, die an den nächsten vier Freitagen jeweils um 20 Uhr beginnen. Karten sind im Vorverkauf in verschiedenen Ticketstellen im Landkreis Rosenheim sowie beim Verkehrsverein Samerberg, Telefon 08032-8606 erhältlich.

Bei der Begrüßung der Schiffsleute aus Nussdorf und Neubeuern vor der voll besetzten Holzstammtribüne von links: Spielleiter Hans Bauer, Vorstand Hans Sattlberger, Autor Horst Rankl und einige Vertreter der Schiffsleute mit ihrer Tracht


Neue Ärztliche Direktorin in der Klinik St. Irmingard
Seit ersten Juli steht Frau Dr. med. Dörte Fauteck als ärztlichen Direktorin der Klinik St. Irmingard in Prien am Chiemsee vor.

Prien a. Chiemsee 07.07.04 (di) - Die Klinik St. Irmingard beherbergt drei Bereiche, die jeweils auf Psychosomatik, Kardiologie sowie Onkologie spezialisiert sind. Der psychosomatischen Abteilung steht Chefarzt Dr. Franz Pfitzer vor, die Abteilung kardiologische Rehabilitation leitet Chefarzt Dr. Ulrich Hildebrandt. Die Fachabteilung für onkologische Rehabilitation wird Dr. Dörte Fauteck neben ihrer Funktion als Ärztliche Leiterin, selbst führen.

Langjährige profunde Erfahrungen prädestinieren die 48jährige in der Hansestadt Lemgo geborene Nordrhein Westfälin für ihren neuen Wirkungsort. Frau Dr. Fauteck studierte an der Universität Pavia in Italien, approbierte als Ärztin und promovierte im Dezember 1982 und erhielt 1983 die bundesdeutsche Approbation. 1983 bis 1988 verbrachte sie im Kreiskrankenhaus ihrer Heimatstadt zunächst als Assistenzärztin der I. medizinischen Abteilung, Kardiologie, Pulmonologie, Nephrologie. Später wechselte Sie in die II. medizinischen Abteilung, Hämatologie, Onkologie, Gastroenterologie. Nach einjähriger Tätigkeit in einer hämatologisch/ onkologischen Schwerpunktpraxis in Bad Salzuflen erhielt sie 1989 die Anerkennung der Gebietsbezeichnung Ärztin für Innere Medizin. Als Oberarztin in dem orthopädisch-rheumatologischen Rehabilitationszentrum Rose Klinik, war sie auch Mitglied des Leitungsgremiums. Neben diesem hauptberuflichen Engagement erwarb sie sich zusätzlich die Weiterbildungsermächtigung Allgemeinmedizin, die Zusatzbezeichnung „Rettungsarzt“, den Zusatz „Physikalische Therapie“ sowie die Anerkennung der Fachgebietsbezeichnung „Physikalische und Rehabilitative Medizin“. Im Juli 1996 avancierte sie in der Fachklinik für onkologische Rehabilitation Rose Klinik in Horn-Bad Meinberg zur Chefärztin, wo sie bis zu ihrem Wechsel nach Prien unter anderem auch zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen organisierte und leitete, Vorträge hielt, als Dozentin tätig war und Veröffentlichungen realisierte.

Frau Dr. Fauteck hat im Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Klinik St. Irmingard ganz konkrete Vorstellungen. Im Bereich der onkologischen Rehabilitation will sich die Klinik auf die Anschlussheilbehandlung, sprich auf die direkte Weiterbehandlung des Patienten nach seiner Krankenhausentlassung konzentrieren und sich als Spezialklinik für onkologische Rehabilitation behaupten. Die Klinik bietet hier hochwertige medizinische und ärztliche Leistungen und verbindet die Fortschritte der modernen Medizin mit den traditionellen Erfahrungen der Naturheilkunde, der Physiotherapie, der psycho-onkologischen Betreuung und der Komplementärtherapie. Ziel ist, den Patienten den bestmöglichen Behandlungsweg anzubieten und die Therapie an die individuellen Bedürfnisse jedes Menschen, der in die Klinik kommt, anzupassen. In der heutigen Zeit, wo wir Menschen immer älter werden, ist es wichtig, dass die Mediziner, Krankenschwestern und Therapeuten eine ganzheitliche Behandlung des Patienten in den Vordergrund stellen, um ihn auf seinem Genesungsweg von allen Seiten her zu unterstützen, so die erfahrene Medizinerin Fr. Fauteck. Sie vertraut im Bereich Psychosomatik, Kardiologie und Onkologie auf die Kompetenz verbunden mit Zuwendung zum Menschen und ist überzeugt, dass die Klinik St. Irmingard auf diese Weise sicher durch den harten Wind der heutigen Gesundheitswelt weiter segelt.


Umbau der Tourist-Information Traunstein bald abgeschlossen
Offizielle Wiedereröffnungsfeier und Aktionstag am Freitag, 9. Juli 2004

 Traunstein, 14.6.2004(es) Der Umbau der Tourist-Information Traunstein im Kulturzentrum am Stadtpark wird am Montag, 21. Juni 2004, abgeschlossen sein. An diesem Tag wird das städtische Verkehrsamt, das vorübergehend im gegenüber liegenden Ausstellungsraum des Kulturzentrums untergebracht war, in seine neu gestalteten Räume zurückziehen. Die Stadt Traunstein bittet die Besucher der Tourist-Information um Verständnis, dass die telefonische Erreichbarkeit und der Kundenservice am kommenden Montag zeitweise durch den Umzug beeinträchtigt sein können.

Die Wiedereröffnung der „generalüberholten“ Tourist-Information Traunstein wird am Freitag, 9. Juli 2004, mit einem Aktionstag und einem offiziellen Festakt um 10 Uhr gefeiert.


Chieminger Tourismus gewinnt trotz Stagnation
Chieming stieg im Jahr 2003 aufs "Sieger-Podest"

Chieming, 11.03.2004 Wenngleich in Chieming die Übernachtungszahlen des Jahres 2003 gegenüber dem Vorjahr fast identisch blieben, stieg Chieming im vergangenen Jahr im internen Vergleich mit den 18 Mitgliedsorten des Tourismusverbandes Chiemsee e.V auf das "Sieger-Podest" und konnte sich somit weiter verbessern. Während Chieming im Jahr 2002 noch auf Platz vier rangierte, zählt der Ort am Chiemsee-Ostufer inzwischen zu den "TOP 3" am Chiemsee, da andere Orte der Chiemsee-Region teilweise stärkere Verluste zu verzeichnen hatten. Vor diesem Hintergrund ist die Stagnation der Übernachtungszahlen in Chieming nach Ansicht von Christian Fitzner, dem Leiter der Tourist-Information Chieming, grundsätzlich noch als positiv zu bewerten, jedoch gleichzeitig durchaus kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Schließlich müsse man sich heutzutage im Tourismus auch mit zahlreichen, konkurrierenden Regionen und Ländern messen, die in der Vergangenheit auf der touristischen Landkarte teilweise noch überhaupt nicht in Erscheinung getreten waren, inzwischen aber mit oft sehr preisgünstigen Urlaubsangeboten Touristen anlocken.

Die Chieminger Statistik stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
In Chieming war im Jahr 2003 bei der Zahl der Übernachtungen in Höhe von insgesamt 286.951 ein minimaler Rückgang (- 0,95 %) und bei den Gästezahlen ein Minus in Höhe von - 1,92 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Die Gästezahlen der Mutter-Kind-Klinik veränderten sich von 3.475 in 2003 im Vergleich zu 3.555 im Jahr 2002, während sich die Zahl der Übernachtungen in der Klinik von 72.333 im Jahr 2002 auf 71.430 im Jahr 2003 veränderte. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Chieming verweilt bei weiterhin knapp 6 Tagen. Die Bettenauslastung liegt nach wie vor bei ca. 38 % (fast identisch zum Vorjahr).

Laut Aussagen von Tourist-Informationsleiter Fitzner stellt sich seit 2003 die neue Ferienregelung in Deutschland als großes Problem für alle Ferienorte in Bayern dar. Die Sommerferien der einzelnen Bundesländer verteilen sich nicht mehr über mehrere Sommer-Monate hinweg, sondern konzentrieren sich vor allem auf den August. Logische Folge daraus sind auch in Chieming Rückgänge der Gästezahlen (Familien mit schulpflichtigen Kindern) im Juli. Im August 2003 war Chieming nahezu 100-prozentig ausgebucht; vielen anfragenden, potenziellen Gästen musste wegen vollständiger Auslastung der geforderten Bettenkapazitäten im August eine Absage erteilt werden. Somit wurde durch diesen externen Faktor ein größerer Zugewinn der Jahres-Übernachtungszahlen in Chieming verhindert.

Fitzner hält fest, dass in Chieming die durch die bereits erwähnte neue Sommerferien-Regelung erwartungsgemäß eingetroffenen Rückgänge im Juli durch den Bilderbuch-Sommer im August zwar wieder ausgeglichen werden konnten. Ob auch im Jahr 2004 ein erneuter Bilderbuch-Sommer für einen solchen Ausgleich sorgen kann, ist jedoch fraglich und bleibt abzuwarten. Nicht nur vor diesem Hintergrund sei es laut Fitzner wichtig, die Vor- und Nachsaison in Chieming stärker zu beleben und somit unabhängiger vom schönen Wetter im Sommer zu werden. Mehrere saisonverlängernde Maßnahmen wurden bereits in seinem ersten Jahr im Dienste der Gemeinde Chieming ergriffen und werden im Lauf der nächsten Jahre weiter ausgebaut.


 

zurück