Hochries (1569 m)

Hochries1000 Meter hoch flankiert die Hochries das dunstige Inntal. Schon von weither verspricht dieser Berg einen ungewöhnlichen Ausblick. Die Rundsicht vom Gipfel ist mit Recht seit 100 Jahren vielgerühmt: Im Nord-Westen sieht man den Samerberg, dahinter liegen Rosenheim und der Simssee, in Norden breitet sich der Chiemsee aus. Die Kampenwand steht im Osten als stumpfer steiler Felsturm da. Nahe ist der östliche Hochrieskamm, der sich vom Zellerhorn, Zellerwand, Klausenberg zum Spitzstein hinzieht, hinter dem die kantigen Gipfel des Wilden Kaiser aufragen. Die Gletscher der Zentralalpen glänzen von der Ferne herüber. Im Süd-Westen stehen Kranzhorn und Heuberg.

Gipfelkreuz am HochriesWege auf die Hochries
Von Grainbach über die Wimmeralm. Schöner, teilweise steiler Wanderweg (AV-Weg 216), zuletzt Bergsteig, 2½ Stunden.
Von Grainbach über die Ebenwaldalm und von Norden. Bergsteig (AV-Weg 216), 2½ Stunden. Vom südlichen Ortsende von Grainbach zum Parkplatz an der Talstation der Hochries-Bergbahn.
Von Grainbach über die Spatenau. Bergsteig, 2  1/2 Stunden. Vom südl. Ortsende Grainbach nicht die Straße links zur Hochries-Talstation, sondern die Straße geradeaus in Richtung Duftbräu. Etwa 2½ km nach Grainbach und noch 1 km vor dem Duftbräu führt nach links ein Gehweg hinauf zur Spatenaualm.
Von Frasdorf. Wanderweg (AV-Weg 216), 3 Stunden. Der bekannteste und wohl auch bequemste, gleichmäßig ansteigende Weg zur Hochries. Hinter dem Gasthaus Niederauer fährt man auf dem Sträßchen, welches hinter dem Mühlberg bald nach rechts in das Tälchen der Ibnatter Ache einbiegt. Am Holzplatz Parkmöglichkeiten. Nun über das Brücken und auf einem bequemen Gehweg das Tal hinauf.
Von Hohenaschau über Hofalm und Riesenhütte. Wanderweg (AV-Weg 217, AV-Weg 216), 2½ Stunden. Zwischen dem Renteygebäude und dem Burgberg die Schlossbergstraße nach Westen und über die Prien. Hier nach rechts und etwa 100 Meter später (Heurafflerweg) links ab und auf einem Fußweg hinauf zum Wald.