Laubenstein (1351 m)

Von der Hofalm sieht man im Süden einen behäbigen Rücken aus dem Wald aufsteigen. Das ist der Laubenstein, ein gemütliches Wanderziel. Der Name rührt von seinem weithin sichtbaren Laubwaldbestand her. Links, auf seiner nordöstlichen Seite, ist er felsig, zerschrunden und steiler. Oben auf der Gipfelkuppe ist er ohne Bäume. Bei Geologen und bei Gesteinssammlern ist der fossilreiche Dogger seines Gipfels beliebt. Man sieht oben an der Gipfelkalotte allenthalben die verwitterte Decke des Felses aufgeschlagen.

Wege auf den Laubenstein

Von Aschau über die Hofalm, Normalanstieg. Wanderweg, 2 Stunden. In Hohenaschau zwischen dem Renteygebäude und dem Burgberg die Schlossbergstraße nach Westen. Über die Prien, nach rechts und etwa 100 Meter links ab (Heurafflerweg), Parkplatz. Auf einem Fußweg hinauf (AV-Weg 217) zum Wald und mit einigen steilen Kehren in 14 Stunden zum Höhenplateau der Hofalm (970 m).

Nun links halten und knapp links an den Almhäusern vorbei. Der schwach ausgeprägte Fahrweg führt über die Wiese; im Wald ist er wieder gut ausgebaut. Bald kommt von rechts der Weg von Frasdorf hinzu. Durch den Wald aufwärts und nach einem eisernen Gatter bei der deutlich bezeichneten Weggabelung nach links weiter (der rechte AV-Weg führt zur Riesenhütte und Hochries). Nach einem steileren Stück erreichen wir das Laubensteingatterl am höchsten Punkt in einer Kimme.

Von Aschau über die Elandalm. Erster Teil Wanderweg, zweiter Teil pfadloser Bergsteig, der etwas Geländeverständnis erfordert, 2 Stunden. AV-Weg 218. Ausgangspunkt hinter der alten Hammerschmiede in Hohenaschau.

Von Frasdorf. Wanderweg, 2¼ Stunden.

Von Frasdorf den bezeichneten Weg Richtung Hochries über die Frasdorfer Hütte. ¼ Stunde nach dieser mündet der Weg von Aschau über die Hofalm ein. Weiter zum eisernen Gatter und zur Wegabzweigung zum Laubensteingatterl, zu den Laubensteinalmen und auf den Gipfel.