Höhlen im Laubensteingebiet

wpe35.jpg (12292 Byte)Zwischen dem Laubenstein und dem Riesenberg liegt der 1425 m hohe Spielberg. In seinem Bereich befinden sich interessante Höhlen. Sie können aber nur von Geübten und im Sinne einer ernsthaften Bergfahrt begangen oder, wie der Höhlenfreund sagt, befahren werden:
Bärenloch, Farrenpointstein-Höhlen, Große Spielberghöhle, Kleine Spielberghöhle, Laubensteinschacht, Schlüssellochhöhle.

Bärenloch (Höhle)
Lage: Die Höhle befindet sich etwa 10 m unter dem oberen Rand der nördlichsten, größten Rinne des Farrenpointsteins in 1357m Höhe. Die Höhle ist etwa 20m lang.
Eine weitere kleine Höhle befindet sich 9 Meter links des Bärlochs. Sie hat zwei je 5 Meter lange Gänge.

Farrenpointstein-Höhlen
Der Farrenpointstein besteht aus einer etwa 150 m langen Reihe 20 bis 30 m hoher Felswände, mit denen das Riesenalmplateau gegen Osten abbricht. Sie sind teilweise senkrecht und im südlichen Teil von steilen Grasrinnen durchzogen. Teils am Fuß der Wände, teils in den Grasrinnen, teils auch in den Steilwänden selbst befinden sich einige Kleinhöhlen.
Knochenhöhle. Sie liegt wenige Meter südlich vom Farrenpointloch am Fuße der Steilwand.
Knochenloch. Es ist die nördlichste Kleinhöhle im Farrenpointstein. Ihr Eingang in etwa 1360 m Höhe ist nach unschwieriger Kletterei in halber Wandhöhe hinter einigen Laubbäumen leicht zu finden. Die ca. 4 m hohe, stellenweise sehr enge Spalte wird nach weniger als 10 m unschliefbar.

Auf und in dem fast staubtrockenen, lockeren Höhlenlehm fanden sich einige Knochen.

Große Spielberghöhle
Diese Höhle ist mit 1050 Metern Gesamtlänge die zweitgrößte Höhle im Laubensteingebiet und hat 180 Meter Höhendifferenz. Sie lässt sich in folgende drei Abschnitte gliedern:
1. Labyrinthartig verflochtene Stockwerke zwischen Eingangsdoline und 15-m-Schacht.
2. Teilweise verhältnismäßig großräumige Strecken zwischen 15-m-Schacht und Großer Schlucht.
3. Die Große Schlucht und die anschließenden Versturzhallen.

Die Höhle ist bis zum Ende des Wassergangs dynamisch bewettert und im Frühjahr bis zum 15-m-Schacht vereist.