Maximilianshütte in Bergen

Maximilianshütte BergenDie Maximilianshütte in Bergen zählte zu den bedeutendsten Eisenherstellern Bayerns. Die Eisenerzvorkommen am Teisenberg bildeten dazu die natürliche Grundlage. Das Hüttenwerk Bergen wurde 1561 von Pangraz von Freyburg gegründet. 1608 übernahm das Herzogtum Bayern den halben Besitzanteil. Genau 200 Jahre später gelangte das Werk in Bergen vollständig unter die bayerische Krone.

FassadeAb 1860 folgten schwere Krisenzeiten und 1932 musste das Werk geschlossen werden. Etwa 100 Menschen verloren die Arbeit. Die Maximilianshütte verlegte sich nach 1881 auf die Fertigung von Holzbearbeitungsmaschinen. IN den letzten Jahren vor der Schließung baute sie noch Straßenwalzen. Die Ehemaligen Wohn- und Werksgebäude der Maximilianshütte stehen heute als schützenswerte Industriebauten in der Denkmalliste. Die Anlagen befinden sich im Mühlwinkl (Bergen, Maxstr. 10) am Anfang des wildromantischen Tals der Weißen Ache.

Führungen:
Von April bis November jeweils am Dienstag - Beginn 10.00 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde) Treffpunkt: (Werkskapelle - Nähe Parkplatz der Hochfellnseilbahn)
Information: Förderverein Maximilianshütte Bergen Bahnhofstr. 181 a 83346 Bergen
Vorsitzender: Hans Reich Tel: 08662/5157 Fax:08662/419377 Mail: hk.reich@t-online.de