Frühzeit am
Bergrand
In der Altsteinzeit waren in unserem Land
Gletseher, Flüsse, Seen, Sümpfe. Die Menschen kamen von Norden her nur bis in die
Donauniederungen. Sie hausten in Höhlen etwa des Altmühltales und verließen ihre
Jagdgebiete in der Nähe ihrer naturgegebenen Wohnhöhlen kaum.
Die Menschen der mittleren Steinzeit lebten bereits südlicher, im niederbayerischen Land,
als Jäger und Sammler. Volksgruppen, die aus dem Südosten einwanderten, brachten
Hausbau, Getreideanbau, Viehzucht, Erzeugung von Tongefäßen und neue Techniken der
Steinbearbeitung. Damit wurden die Menschen in der Jungsteinzeit sesshaft. Sie siedelten
nun auch in den fruchtbaren Lößgebieten und auf Uferhöhen des Alpenvorlandes.
Eine neue, wesentliche Änderung in den Lebensgewohnheiten brachte die Kenntnis des
Ausschmelzens der Kupfererze und die Herstellung von Bronze, später durch die
Verarbeitung des Eisens in der Hallstatt und in der La-Tene-Zeit und durch die Erzeugung
von Salz. Mit dem Kupfererzabbau begann die Begehung und Besiedlung der Alpengebiete. Das
Inntal und das Salzachtal gewannen an Bedeutung.
Als im Jahre 15 v. Chr. die Römer die Alpengebiete besetzten, wurde das Alpenvorland bis
zur Donau römisches Reichsgebiet. Die römische Kultur und Zivilisation des Weltreichs
löste großenteils die keltische Kultur ab.
Mit dem Abzug der römischen Truppen und dem Ende der römischen Verwaltung im fünften
Jahrhundert vermischten sich eindringende germanische Stämme mit Restgruppen von Kelten
und Romanen. Daraus bildete sieh nach heutiger These der bajuwarische Volksstamm.
Bronzezeit (1800 bis 1250 vor Christus)
Während der Bronzezeit führte durch das Inntal
einer der wichtigsten Handelswege. Die begehrten Kupfererze von der Kelchalpe bei
Kitzbühel und die Erzvorkommen bei Schwaz wurden bereits bergmännisch, meist im Tagebau,
gewonnen, ausgeschmolzen und im Rohzustand, etwa in Form von Kupfer- und
Bronze-Ringbarren, abtransportiert. In der Tischoferhöhle bei Kufstein am Beginn des
Kaisertales befand sich eine Bronzegießerei der frühen Bronzezeit. Das Material ging von
da am Inn entlang weit hinaus ins Land bis nach Wasserburg und Mühldorf.
Das neue Material, aus etwa neunzig Prozent Kupfer und zehn Prozent Zinn, wurde zu Waffen
und Werkzeugen verarbeitet, die den Lebensstil der Menschen veränderten. Die Talterrassen
und Uferhöhen des Flußlaufes wurden viel begangen. In unruhigen Zeiten wurden
Bronzegegenstände vergraben, teils als Opfer dargebracht oder bei der Jagd und bei
Waldarbeiten verloren. Sie sind heute Zeugen dieser Kultur.
Urnenfelderzeit (1250 bis 750 vor
Christus)
Die Urnenfelderzeit ist benannt nach dem schon am
Ende der Bronzezeit beginnenden Beisetzungsbrauch. Die Verstorbenen wurden auf
Scheiterhaufen verbrannt, ihre Asche samt Knochenteilen in Tonurnen zusammen mit den
Grabbeigaben verwahrt und in großen Friedhöfen beigesetzt.
Die Besiedlung des Inntales verstärkte sich. Im Tiroler Inntal entwickelte sich eine
eigenständige Kulturgruppe, die Nordtiroler Urnenfelderkultur. Grund hierfür war die
verstärkte Förderung der Kupfererze und ihre Verarbeitung. Friedhöfe und Gräberfelder
beweisen eine starke Besiedlung. Der nördlichste dieser Friedhöfe wurde im Degerndorfer
Kessel, da wo der Inn die Alpen verlässt, auf der hochwassergeschützten Flintsbacher
Talterrasse entdeckt. Da waren Urnengräber, Tonurnen mit Leichenbrand, Schalen und
Henkelgefäße, Bronzefibelfragmente, Armringstücke und Gold.
La-Tene-Zeit (500 bis 15 vor
Christus)
Um 500v. Chr. begann eine neue Wanderwelle. Im
Alpenvorland ließen sich keltische Stämme nieder, unter anderem die Vindeliker. Es
entwickelte sich die sogenannte La-Tene-Kultur. Im inneralpinen Bereich, auch im Tiroler
Inntal, siedelten die Raeter, wohl unter Einbeziehung der ansässigen Bevölkerung. Hier
entwickelte sich die Fritzens-Sanzeno-Kultur mit erstmaliger Verwendung einer Schrift im
Zentralalpengebiet. Das Inntal wird mehr und mehr Durchgangsland.
Auffälligste Kennzeichen und Neuerungen der La-Tene-Kultur sind die Verwendung der
Töpferscheibe zur Herstellung der verschiedensten Tongefäße, die Beimengung von Graphit
zum Ton um die Töpfe feuerfest zu machen, die Prägung von Münzen und die damit
verbundene Einführung einer Geldwährung anstelle von Naturaltausch. Voraussetzung
hierfür ist die Bildung politischer und wirtschaftlicher Gemeinschaften. Wir reden vom
Königreich der Noriker.
Für diese Zeit wissen wir einen Kulturzusammenhang vom Tiroler Inntal im Westen über die
Ränder des Berglandes bis hinüber zu Saalach im Osten. Er reichte von den unteren
Hängen und Flussufern der Chiemgauer Alpen hinaus bis nach Passau.
Römerzeit (15 vor Christus bis
500 nach Christus)
Im Jahre 15 v. Chr. wurden das nördliche Alpenvorland und das
Alpengebiet auf Geheiß des Kaisers Augustus unter Leitung seiner beiden Stiefsöhne
Drusus und Tiberius von römischen Truppen besetzt. Sie errichteten die Provinz Raetien.
Noricum, das sich noch einige Zeit als mehr oder minder selbständiges Königreich halten
konnte, wurde eingegliedert. Die Grenze zwischen den beiden Provinzen bildete der Inn. Die
Chiemgauer Alpen liegen ganz im Noricum.
Die Römer errichteten das erste ausgebaute Fernstraßensystem mit Brücken und
Straßenstationen. Von besonderer Bedeutung waren die Nord-Süd-Verbindungen von Rom bis
zur Provinzgrenze an der Donau. Die erste, die VIA CLAUDIA, ging weit im Westen drüben.
Die zweite, etwa 200 Jahre später gebaute Straße, verlief über den Brenner nach
Innsbruck-Wilten, überquerte bei Zirl den Inn, um über den Seefelder Sattel Augsburg zu
erreichen. Eine dritte führte von Willen durch das Inntal nach PONS AENI bei Rosenheim,
wo sie die Fernstraße von IUVAVUM (Salzburg) nach Augusta Vindelicum (Augsburg)
kreuzte. An strategisch wichtigen Stellen wie Flussübergängen oder Straßenkreuzungen
wurden Kastelle errichtet: z. B. PONS AENI und BOIODURUM (Passau). In ihrem Schutz
entstanden römische Siedlungen. Die Siedlung am Innübergang Pons Aeni bei Rosenheim
dürfte schon im ersten Jahrhundert n. Chr. als Grenzstation entstanden sein.
An der höchsten Stelle einer Schotterstraße entstand bei PONS AENI
die römische Terra-Sigillatatöpferei von Rosenheim-Westerndorf St.
Peter. Sie wurde zur Versorgung der römischen Legionen in den Donauländern im zweiten
Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlangte im damals wirtschaftlich schwachen
Alpenvorland erhebliche Bedeutung. Dank der Lage am Inn und am Kreuzungspunkt der
Fernstraßen SalzburgAugsburg und Brenner Regensburg wurden die Truppen von
Lorch bis Budapest etwa einhundert Jahre lang von hier mit dem rotglänzenden
Tafelgeschirr beliefert.
Es gab Großunternehmer mit etlichen Meistern und vielen Hilfskräften. Etwa hundert
Töpfer sind namentlich bekannt. Da wurde Gebrauchsgeschirr ohne Verzierung produziert,
aber auch noble Ware mit Auflagendekor, Vasen mit Kerbschnitzzier, reliefverzierte
Bilderschüsseln, gefirnisste Krüge und Faltenbecher. In der Zier tauchen Krieger mit
Lanze und Schwert auf, Gefangene am Marterpfahl, erotische Tänzerinnen, Flötenspieler,
Gladiatoren um Zweikampf
und Ringer. Minerva, Venus, Apollo. Faune mit Bocksfüßen, Bacchus, Weinblätter,
Trauben. Hirsche, Pferde, Bär, Hase, Pfau und Adler, Löwe und Panther. Die Mythologie
lieferte den Formenschatz zur Lebensverzierung.
Nur wenig nördlich standen ein Kastell und eine Siedlung. Münzfunde und ein
spätrömischer Tuffbau lieferten Belege: Skelettgräber, wie wir sie auch in Reichenhall
wissen.
Auf dem gegenüberliegenden rechten Innufer, nächst der römischen Innbrücke, stand ein
Mithräum. Der Mithraskult war ein Erlöserkult für Männer. Er war in unserem Raum
üblich. Auch in Erl und in Höglwörth fanden sich Spuren des Mithraskultes. Händler und
Soldaten hatten ihn aus Persien mitgebracht und im gesamten Römerreich verbreitet. Der
Sieg des Lichts über das Dunkel, des Guten über das Böse wurde gefeiert: Auferstehung neues Leben aus dem Blut des getöteten Stieres teils symbolisch mit Brot und Wein, teils blutig
beim Taurobolium. Soldatenkultur mischte sich mit norischer Volkskultur innerhalb der
Weltkultur des Römerreiches (R. A. Maier).
Ab dem Jahre 402 zogen die Römer nach und nach ab die große Völkerwanderung hatte begonnen. Die Bevölkerung verarmte,
germanische Scharen durchstreiften das Land. Nach wenigen Jahren war die römische
Verwaltung zusammengebrochen. Das ansässige Volk, teilweise romanische Christen, war auf
sich selbst angewiesen. Severin leitete den Abzug der letzten Römer und Christen von
Passau nach Mautern, wo er im Jahre 482 verstarb. Das bedeutete das endgültige Ende der
Römerherrschaft. In dieser Zeit besiedelten die Bayern das Inntal und legten die
Keimzellen der heutigen Dörfer, Märkte und Städte bis weit ins Alpengebiet hinein.
Die Baiern
Die Baiern als Volksstamm tauchen erstmals unter diesem
Namen um 550 während der Völkerwanderungszeit auf. Ob die Bajuwaren aus Behaim (Böhmen)
zugewandert sind oder sich aus einer Mischung von Kelten, Romanen und Germanen gebildet
haben, weiß man nicht genau. Fest stehen nur der Name (den man übrigens erst seit 200
Jahren mit y schreibt) und die Wesensart: Ein Stamm, konservativ im beharrenden,
bewahrenden Sinn, der sich stets gegen Veränderungen und Bevormundung von außen gewehrt
hat, was ihn in den Augen seiner Nachbarn oft als widerspenstig erscheinen ließ.
Dieser Wesenszug zieht sich wie ein roter Faden durch 1200 Jahre
bayerischer Politik: Vom Agilolfingerherzog Tassilo III., der 763 in den aquitanischen
Kriegen seines Kaisers wenig Sinn sah und deshalb mitsamt dem bayerischen Heer
schnurstracks heimwärts zog. bis zu den
Attacken des inzwischen verstorbenen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gegen zuviel
Zentralgewalt und Vorschriften in Bonn.
Weltpolitik oder Eroberungspolitik wurde in Altbayern kaum gemacht, und wenn, wie unter
Kaiser Ludwig dem Bayern, verlor man schnell wieder alles. Meist war das Land Spielball
fremder Interessen. Mitunter brachte das sogar Vorteile. Etwa im frühen Mittelalter, als
das Land im Schutz und Schatten des Frankenreiches, später des Heiligen Römischen
Reiches, recht gut gedieh. Als Kurfürst Max Emanuel im Barock diese Situation zu eigener
Großmachtpolitik nützen wollte, scheiterte er aber schmählich. Der Kaiserruhm seines
Sohnes, Karls VII., stand auf tönernen Füßen. Andererseits rettete nach dem
Erbfolgekrieg von 1778/79, als Habsburg das Innviertel vereinnahmt hatte und die Hand auch
noch nach Ober- und Niederbayern ausstreckte, der Einspruch Friedrichs des Großen Bayern
(wenn auch aus eigennützigen Motiven). Schließlich kam Bayern dank seiner traditionell
frankophilen Einstellung auch halbwegs glimpflich durch die Kriegswirren der
napoleonischen Zeit.
Frankreich und
frühes Mittelalter
Im 8. Jahrhundert kam das Gebiet unter Einfluss
und
Schutz des fränkischen Reichs der Karolinger. Die drei fränkischen Bischöfe Emmeram,
Korbinian und Rupert hatten schon früher viel für die Verbreitung des Christentums im
südlichen Bayern getan und gelten als treibende Kräfte zur Gründung der Klöster
Tegernsee, Benediktbeuern, Polling und Wessobrunn.
Wenig später folgten die ersten Bistümer in Freising, Salzburg,
Passau, Regensburg und Eichstätt. Danach entstanden weitere Klöster in rascher Folge:
Frauen- und Herrenchiemsee, Weltenburg, Schlehdorf, Schliersee, Schäftlarn, Gars, Au und
viele andere. Um 800 bestanden in Altbaiern bereits über 50 Klöster, die fast das
gesamte urbar gemachte Land besaßen, betreuten und beherrschten. Mit ihren Schulen, Werk-
und Lehrstätten legten sie den Grund zu Kultur und Zivilisation. Übrigens entstand auch
die Stadt München auf klösterlichem Besitz:
Das Münchner Kindl in ihrem Wappen stellt einen stilisierten Mönch dar.
Die Wittelsbacher
Dem Frankenreich der Karolinger, dessen deutsche Linie
911 ausgestorben war, folgten turbulente Jahrzehnte mit Kriegen und politischen
Wechselfällen. In deren Verlauf erreichte Baiern kurz vor der Jahrtausendwende sogar
seine flächenmäßig größte Ausdehnung: Es erstreckte sich von Eger und Main bis zum
Gardasee und zur Adria und vom Lech bis zum Plattensee und nach Agram (Zagreb). Im Jahr
1070 wurden die Welfen Herrscher über Baiern. Ihr berühmtester Spross war Heinrich der
Löwe, der 1158 München gegründet hat, doch bald danach, weil zu selbstherrlich, vom
Kaiser entmachtet wurde.
Ein Markstein in Bayerns Geschichte ist das Jahr 1180. Kaiser Friedrich 1. Barbarossa
übertrug dem Wittelsbacher Otto 1. das baierische Herzogtum. Fortan gestaltete und lenkte
das Haus Wittelsbach bis 1918, somit fast 750 Jahre lang, die Geschicke Bayerns. Zunächst
als Herzogtum, ab 1623 als Kurfürstentum, ab 1806 als Königreich. Mit kluger Politik
konnten sie den bayerischen Kernstaat durch alle Kriege, Wirrnisse und politischen
Verschiebungen erhalten und steuern. Immerhin fielen in ihre Regierungszeit so
schwerwiegende Ereignisse wie der Dreißigjährige Krieg, die Bauernaufstände, die
Konfessionskämpfe und die Eroberungsfeldzüge Napoleons.
Es wäre ermüdend, die Geschichte der Wittelsbacher und damit
Altbayerns hier auszubreiten, dafür seien einige der markantesten Persönlichkeiten
aufgezählt: Ludwig der Bayer (12831347), Herzog von Bayern, deutscher König und
Kaiser, formte Bayern zur Großmacht, führte das Stadt- und Landrecht ein. Herzog Albrecht
IV., der Weise (14471508), eine gelehrte
und staatsmännisch kluge Herrscherpersönlichkeit, schuf das Staatskirchentum und die
Unteilbarkeit der baierischen Fürstentümer. Kurfürst Maximilian 1. (15731651),
bis 1623 Herzog, einer der bedeutendsten Regenten, souverän, nüchtern und reformfreudig;
führte Baiern durch den Dreißigjährigen Krieg. Kurfürst Ferdinand Maria
(16361679), ein kunstsinniger Herrscher mit französischer Lebensart, Freund und
Förderer des Bauernstandes; verhalf dem Barockstil zum Durchbruch, ließ Theatinerkirche
und Schloß Nymphenburg erbauen. Max Emanuel, genannt der »Blaue Kurfürst«
(16621726), ein Kriegsheld und Abenteurer, der Bayern mit seinen Feldzügen und
politischen Kapriolen an den Rand des Ruins trieb. Für seine Großmachtpolitik hätte er
auch Bayern aufgegeben. Max 1. Joseph (17561825), aus Zweibrücken, stieg 1806 zum
bayerischen König auf, festigte das zersplitterte Land, regierte mit Hilfe seines
Ministers Graf von Montgelas umsichtig, souverän und politisch klug. Ludwig 1., König
von Bayern (17861868), schuf das klassizistische Stadtbild Münchens mit
Ludwigstraße und Königsplatz, formte seine Residenz zur Stadt der Künste und
Wissenschaften. Ludwig II., König von Bayern von 1864 bis 1886, vernachlässigte nach dem
gegen die Preußen verlorenen Krieg 1870/71 sein Regentenamt, um sich ganz seinen
eigenwilligen künstlerischen Träumen hinzugeben: Dem Bau der Königsschlösser
Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof.
Oberbayern im 20.
Jahrhundert
Als geographisch-politischer Begriff, nämlich als
bayerischer Regierungsbezirk, entstand Oberbayern erst 1838; seither haben sich seine
Grenzen noch mehrmals verändert. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Erlöschen
der Monarchie wird Bayern 1919 ein Freistaat, verliert aber 1933 alle Hoheitsrechte an das
Dritte Reich.
1936 werden in Garmisch-Partenkirchen die 1V. Olympischen Winterspiele
ausgerichtet. Während des Zweiten Weltkriegs hat München schwer unter Bombenangriffen zu
leiden: Man beklagt über 6600 Tote; 45 Prozent der Bausubstanz sind zerstört.
In der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts erfährt Oberbayern einen erstaunlichen
Aufstieg. Das Land wird zur beliebtesten deutschen Ferienlandschaft, München zum
gesellschaftlichen Mittelpunkt, zur Hauptstadt des deutschen Verlagswesens, zur weithin
gefragten Messe-, Mode- und Einkaufsstadt. 1972 werden hier die XX. Olympischen
Sommerspiele veranstaltet.
Zudem entwickelt sich der Raum München-Oberbayern, von der Öffentlichkeit eher
unbemerkt, zum internationalen Wirtschafts- und Industriezentrum; zur modernen High
Tech-Region«, die sich nicht mit Fabrikschloten, Hochöfen und Fördertürmen
präsentiert, sondern als »sanfte« Industrie im Verborgenen arbeitet. Auf den Gebieten
von Mikroelektronik, Raumfahrt, Kernfusion, Flugzeugbau, Astrophysik, Regel-,
Mess- und
Steuertechnik wurde sie mit Namen wie Max-Planck-Institut, Messerschmitt-Bölkow-Blohm,
Siemens, BMW, MTL Krauss-Maffei, VW-Audi und
Wacker-Cemie in aller Welt zum Begriff für zukunftsorientierte Technologie. |
Frühzeit - Tabelle

Die Römer im Bergland


Ausgrabungen erinnern an Seebrucks Römervergangenheit

Das Bayerische Volk...

...liebt die Gemütlichkeit...

...und feiert gerne seine Feste.




Olympiade 1972 in München
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