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Kirchen und Klöster
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Adlgaßer
St.Nikolaus
Eine Wanderung von Inzell aus in Richtung Adlgaß führt zu der kleinen,
romantisch gelegenen Kirche St.Nikolaus im Oberland. Sie wurde im 12. Jahrhundert von
Graf Luitpold von Plain gestiftet, nachdem der Kaiser Friedrich Barbarossa ihn exkommuniziert
hatte. Der Graf lebte danach als Eremit im Hof "Zum Einsiedl", der heute noch
direkt neben dem Kirchlein liegt. |

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Brunnenkapelle
von St.Florian
Die Brunnenkapelle von St.Florian bei Frasdorf, ist Chiemgauer Wallfahrt und Kreuztracht
bis heute. Das "Bründl", die als wundertätig geltende Quelle, zeiht die
Bittgänger an. Einem Schutzmantel gleich hält die Kampenwand ihr Felsgewänd
ausgebreitet. |

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Christkönigkirche
Wildenwart
Zu Ehren der königlichen Familie errichtet: Im
nahegelegenen Schloß fanden König Ludwig III. und Königin Maria
Theresia Zuflucht vor den Schergen der revolutionären "Räterepublik
Baiern" (1918/1919) |

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Ettendorfer
Kirchlein
Der alljährlich in Traunstein durchgeführte Georgiritt führt zum
Ettendorfer Kirchlein. |

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Höglwörth
Eingebettet in eine Bilderbuchlandschaft zwischen Chiemsee und Salzburg
liegt das ehemalige Kloster der Augustiner Chorherren Höglwörth, um 1125 durch den Salzburger Konrad gegründet.
Nicht zuletzt wegen seines zünftigen Biergartens ist es ein beliebtes Ausflugsziel. |

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Jakobskirche
Aus dem 12. Jahrhundert, in Bernhaupten. Eines der ältesten Freskenfragmente aus dem
Chiemgau sowie ein sehr schönes gotisches Triptychon ist hier zu sehen. |

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| Johanneskirche
Die Johanneskirche in Grabenstätt, erbaut im gotischen Stil im Jahr 1400, hatte
an der selben Stelle bereits eine romanische Vorgängerkirche und ist als Taufkapelle
urkundlich nachgewiesen seit 959. Bemerkenswert sind vor allem die 1969 freigelegten
gotischen Fresken mit der mächtigen Figur des hl. Christophorus. |

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| Kirchlein St.Valentin
in Zell mit dem viel Tradition
verbunden ist, wird schon 1450 in den alten Akten erwähnt. Es wird vermutet,
dass an
dieser Stelle eine alte Thingstätte war. Die Steinbänke unter den Linden können
Schöffenbänke gewesen sein. Die Steinsäulen waren vielleicht Erinnerungsmale an eine
Hinrichtungsstätte.
Das sind alles Vermutungen. Die Bänke können ebenso nur Sitze für
Wallfahrer und die Säulen »Marterl« für die am Zellerberg verunglückten Holzknechte
gewesen sein. Eine seltene Kostbarkeit birgt das Innere des Kirchleins: das Netzgewölbe
und die Fresken im gotischen Chor. Interessant sind die Heiligenfiguren aus den
verschiedensten Jahrhunderten. |

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Kloster Seeon
Auf einer Insel im Klostersee, die durch einen Damm und einen Holzsteg mit
dem Land verbunden ist, liegt das Benediktinerkloster Seeon im Chiemgau. Es wurde 994 von
dem Uradelsgeschlecht der Aribonen gegründet und war bis ins 18. Jahrhundert hinein ein
Hort der Kunst und Wissenschaft.
Das unweit des Chiemsees idyllisch im Klostersee gelegene ehemalige Benediktinerkloster
Seeon hat seit der Gründung im Jahre 994 eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Die
verschiedenen Epochen spiegeln sich nicht nur in der Architektur und Ausstattung der
Klosterkirche wider, sondern auch in den Dokumenten der mittelalterlichen
Buchschreibekunst, in den Zeugnissen der Bildhauerkunst, in der Klosteranlage an sich und
im musikalischen Leben und Erbe des Konvents, dem Wolfgang Amadeus Mozart mit
Kompositionen eigens für Kloster Seeon besonderen Glanz verliehen hat.
Mit der Säkularisierung endete im Jahre 1803 das Klosterleben. Die Baulichkeiten waren
schließlich durch verschiedene private Nutzungen derart geschädigt, dass mit einem
Verfall dieses Kulturdenkmals gerechnet werden musste.
Der Bezirk Oberbayern, eine Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in
München, hat " Kloster Seeon" durch den Ankauf im Jahre 1986 und die von Grund
auf erfolgte Restaurierung vor dem Untergang gerettet. Rechtzeitig zur 1000-Jahr-Feier im
Jahr 1994 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden.
Seitdem stehen Räumlichkeiten sowohl für kulturelle Veranstaltungen, als auch als
zentrale Bildungsstätte in Oberbayern - sämtlichen öffentlichen und privaten Nutzern
für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung.
Der Glanz, der einst von Kloster Seeon ausging, ist auf die vom Volksmund gern als
glücklich bezeichnete Insel zurückgekehrt, jahrhundertealte Tradition der geistigen
Auseinandersetzung und des Austausches können in einer modern ausgestatteten Anlage
wiederbelebt werden.
Der Kreuzgang von Seeon. Hier hat der dreizehnjährige Mozart 1769 einem befreundeten
Pater ein Offertorium komponiert und ihm beim Hochamt damit zum Namenstag gratuliert.
Kloster Seeon Kultur- und Bildungszentrum Klosterweg 1 83370 Seeon Tel:
08642/897-0
Fax: 08624/897420 und 897210 |


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| Liebfrauenkirche
An einem landschaftlich sehr schönen Punkt im Ortsteil Niederachen in Inzell
gelegen, war sie einmal ein gern besuchter Wallfahrtsort. Votivbilder unter der Empore und
das Gnadenbild am Hochaltar bezeugen dies. In künstlerischer Hinsicht ist die
Frauenkirche ein einheitlicher Barockbau. Die Altäre und die Kanzel stammen aus den
Anfängen des 18. Jahrhunderts und werden dem Reichenhaller Bildhauer Johann Schwaiger
zugesprochen. Beachtenswert ist die interessante Vermischung von Holz und Stuck. |

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| Loretokirche
Die Loretokirche in Marwang bei Grabenstätt ist ein liebenswertes Zeugnis
bayerischer Frömmigkeit, von der vor allem die zahlreichen noch vorhandenen Votivtafeln
aus mehr als drei Jahrhunderten Ausdruck geben. Der Innenraum dieser 1648 erbauten
Doppelkirche stellt eine Nachbildung der Wohnung der hl. Familie von Nazareth dar, deren
Vorbild in Loreto bei Ancona in Italien zu finden ist. |

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Mariä
Himmelfahrt
Ihre heutige spätbarocke Prägung erhielt die ursprünglich spätgotische
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Prien durch Umbauten im 18. Jahrhundert. wie der
Westturm 1735 zu seinem Spitzhelm kam, ist eine höchst spektakuläre Geschichte: Erst
1708 hatte die Kirche einen Turmspitzhelm bekommen. Da der neue Westturm aber auch eine
brauchte, versetzte man den Turm kurzerhand um acht Meter auf seinen neuen, endgültigen
Platz. |

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Maria Klobenstein
Im romantischen Durchbruchtal der
Großache, hart an der tirolerisch-bayerischen Grenze, liegt die Wallfahrtskirche
Maria Klobenstein". Die geklobenen Steine", die neben anderen
mächtigen Felsblöcken unterhalb der Kirche stehen, gelten auch heute noch als
Wahrzeichen" dieser Anlage. Bereits 1701 entschied man sich für den Bau einer
Loreta-Capelle", die 1707 vom Chiemseer Fürstbischof feierlich geweiht wurde. |

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Pfarrkirche
St.Margaretha
Pfarrkirche von Frasdorf, Spätgotischer Bau Ende 15. / Anfang 16. Jahrhundert. Spätgotisches
Kehlgesims, schlanke Rundbogenfenster.
Unter den Gesims wertvoller gotischer Fries, vermutlich aus der
Entstehungszeit der Kirche. 1978 freigelegt, restauriert und ergänzt.
Vergoldetes Turmkreuz. Vier, als Drachenköpfe gestaltete Wasserspeier.
(Der Drache ist das Attribut der Hl. Margaretha.
An der Südseite Sonnenuhr mit dem Gnadenbild der Bruderschaft zur
Verehrung der unbefleckten Empfängnis (Mutter der schönen Liebe,
Gnadenbild von Wessobrunn).
Deckengemälde von Joseph Höttinger aus Rosenheim 1761 geschaffen.
Hochaltar, Neurenaissance, 1885 von Joseph Elsner aus München.
Seitenaltäre, Neubarock, 1887 von Joseph Elsner als Gegenstücke
gearbeitet.
An der Ostseite des Chors zwei Neurenaissance - Beichtstühle. Die Orgel
wurde 1978 von Orgelbauer Guido Nenninger, München - Frasdorf, erbaut. |

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Ölbergkapelle
Kleine Kapellen gehören zum typischen Erscheinungsbild der bayerischen
Voralpenlandschaft. In idyllischer Umgebung nahe Sachrang liegt die Ölbergkapelle. Jedes
Jahr im September findet eine bekannte Trachtenwallfahrt zu dieser Kapelle statt, im
andenken an den sogenannten Müllner-Peter, der das Kirchlein als Dorfbürgermeister einst
vor dem Verfall rettete. |

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Wallfahrtskirche
St.Florian
Gotische Kirche mit barocker Brunnenkapelle bei
Frasdorf. Die Kirche
wurde 1490/94 im Stil der Gotik erbaut, 1764 barockisiert und 1853
regotisiert. 1989/ 94 wurde sie intensiv renoviert und restauriert und
stellt nunmehr ein echtes Kleinod dar. Aus der Entstehungszeit der Kirche
sind zwei Altäre erhalten: Floriansaltar und Wolfgangsaltar. Im
Floriansaltar sind im Schrein der hl. Florian und die Nebenpatrone Anna
und Wolfgang dargestellt, auf den Altarflügeln die Florianslegende und
auf der Rückseite das Jüngste Gericht. Am Wolfgangsaltar sind im Schrein
Wolfgang und Christophorus, auf den Flügeln Oswald und Achatius
dargestellt. Der Wolfgangsaltar kehrte nach 140 Jahren Abwesenheit und
einer Reise um die Welt mit Stationen in Amerika, Belgien und Freising
1994, zum 500 jährigen Jubiläum, wieder in seine Kirche zurück. Die
Deckengemälde zeigen ebenfalls die Florianslegende und Florian als
Fürbitter bei Feuersnot.
Die Brunnenkapelle (siehe
Brunnenkapelle St.Florian) besteht aus einem achteckigen
Zentralbau mit schindelgedecktem Zeltdach, Zwiebelkuppel und Laterne aus
dem Jahr 1659. Das Altarbild zeigt die Bibelstelle Joh. 5, 1- 9, Jesus
heilt einen Lahmen am Teich Bethesda.
St. Florian ist geöffnet, zu Gebet und Besichtigung, in den Sommermonaten
Mai bis September, jeweils Sonntags von 14.00 — 17.00 Uhr. Führungen:
Auf Anfrage bei Hildegard Osterhammer, Tel. 08052/2452 |

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Wallfahrtskirche
St.Salvator
Eine weitere herausragende Sehenswürdigkeit ist die
Wallfahrtkirche St. Salvator, deren Gründung ins ausgehende 12. Jhd. fällt. Die Wallfahrt
zu "Unserem lieben Herrn ober Prien" erreichte im 17. Jhd. ihren Höhepunkt,
als alljährlich 18 Pfarreien und Kreuztrachten hierher kamen. Der Innenraum erhielt seine
endgültige barocke Form 1765. Das Gotteshaus beherrscht der prunkvolle, in Gold und
Schwarz gehaltene Hochaltar. |

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Pfarrkirche
St.Nikolaus Rimsting
Die Entstehung von St. Nikolaus dürfte auf das 12. Jahrhundert
zurückgehen. Durch den Neubau des Langhauses 1937 lässt sieh das Alter der Kirche nicht
mehr erkennen. Chor und Turm sind im Kern noch spätgotisch. Das Patronzinium des heiligen
Nikolaus stellt Verbindungen zu Frauenchiemsee her. Der wahre Schatz der Kirche sind heute
seine drei Altäre und die Kanzel, alles feierliches Schwarz und Gold. Besonders
interessant ist der Hochaltar und die Kanzel, die früher in der Domstiftskirche auf
Herrenchiemsee standen. |

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Pfarrkirche Heiligblut
Die Pfarrkirche Heiligblut ist ein Bau aus den Jahren 1935/36.
Zum Bau verwendete man viel einheimisches Baumaterial, so auch das warme Lärchenholz für
Decke und Einrichtung. Im Chor befindet sich eine monumentale Kreuzigungsgruppe, an den
Wänden Malereien von Werner Schön, der lange Zeit in Marquartstein lebte. |

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| Pfarrkirche Kössen
Die Pfarrkirche zum Hl. Petrus und Paulus ist ein stolzes Baudenkmal des Ortes
und zugleich einer der wichtigsten Sakralbauten des Tiroler Unterlandes. Nachdem das
damals schmale, gotische Gotteshaus den Ansprüchen der Bevölkerung nicht mehr entsprach,
entschloss man sich zu einem Neubau die Kirche zeigt sich heute im barocken Stil
und wurde 1195 erneut renoviert. Besonders beachtenswert sind die 14 Stationsbilder von
Simon Benedikt Faistenberger (Öl auf Kupfer). |

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| Pfarrkirche Mariä
Himmelfahrt"
In Grassau, 1150 als romanische Kirche erbaut, im 15.
Jahrhundert spätgotisch umgebaut und im 17. Jahrhundert barockisiert. |

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| Pfarrkirche
Maria Himmelfahrt in Törwang
Der Außenbau zeigt deutlich den Unterschied zwischen dem gotischen
Chor mit dem Turm an der Nordseite und dem Neubau von 1923. Beim Eintritt
öffnet sich uns ein heller, lichtdurchfluteter Raum. An den Chor von etwa
1500 mit Stichkappengewölbe - der Turm ist älter, daher der Knick in der
Nordmauer - war das alte Langhaus unsymetrisch angeschlossen. Deckengemälde:
Thema des großen Gemäldes im Langhaus ist die Maria Trost- und Armenseelenbruderschaft.
Maria und das Jesuskind im Strahlenkranz überreichen Gürtel, Symbol der
Bereitschaft für den Herrn, an die Heiligen Monika, Augustinus und
Nikolaus von Tolentin zur Weitergabe an die Gläubigen. An der Spitze
einer Prozession von Samerbergern der Pfarrer Josef Dürnegger mit dem
Kirchenplan und der Kaplan Josef Birnkammer. Daneben Ortsansicht von Törwang.
Der Hochaltar ist ein frühbarocker Säulenaufbau mit schlanken,
weinrankenumwundenen Säulen, seitlichen Rollbaldachinen und offen
gebildetem Auszug mit Knorpelvoluten. Der Sebastiansaltar rechterseits ist
ein schönes Beispiel für ein ganz aus einer Idee gestaltetes Kunstwerk.
Das Thema, Leiden und Nöte der Menschen.
In der Kapelle bei Obereck, erbaut vor 1774, Madonna
gemalt von Georg Lagler und hl. Vierzehn Nothelfer aus einem gotischen
Altar in Grainbach. |


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Pfarrkirche St.Andreas
Erbaut um 1500 im romanisch-gotischen Stil. Besonders sehenswert ein Fresko aus
dieser Zeit mit großem kunsthistorischen Wert. Das große Gemälde zeigt als Hauptmotiv
den Tod der von Engeln und Heiligen umgebenen Mutter Gottes und im oberen Teil die
Aufnahme Mariens in den Himmel. Nachzulesen: Die Kirche St. Andreas in Egerndach von
Heimatpfleger Franz Gaukler. |

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| Pfarrkirche St.
Ägidius"
Die Pfarrkirche ist ein eindrucksvoller neuromanischer
Bau aus dem Jahre 1863. Der älteste Teil der Kirche ist der Turmunterbau
aus dem Jahre 1513. Bemerkenswert, an die große Vergangenheit des
Eisenhüttenwerkes "Maxhütte" erinnernd, sind die gußeisernen
Grabplatten aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts an der südlichen
Friedhofsmauer, die gußeiserne Kriegergedächtnistafel (1921) sowie das
gußeiserne Friedhofskruzifix (1865). |

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Sankt
Ägidius in Grainbach
Die Kirche liegt außerhalb des Dorfes auf einem
vorgeschobenen Moränenhügel. Sie vermittelt in besonders einprägsamer
Weise das Bild einer spätmittelalterlichen Kirche des Inngebietes. Schon
von außen kann man erkennen, dass die romanischen und gotischen Fenster
barockisiert wurden. Über dem spätgotischen Portal unter der Vorlaube
sehen wir eine Darstellung des Schweißtuches der Veronika und darunter im
Kreis ein Kreuz, beide um 1470. Überraschend die Mauerstärke von 1,6 m,
obwohl das romanische Langhaus von etwa 1270 eine Flachdecke auswies. Die
gotischen Stichkappengewölbe wurden bei Neubau von Turm und Presbyterium
um 1470/80 eingezogen
Die Kirche wurde 1926 von Sebastian Hausinger in Rokokomanier ausgemalt.
Deckengemälde: Im Presbyterium der Hl.Nikolaus als Retter in Seenot, im
Langhaus der hl. Einsiedler Ägidius mit Hirschkuh, die von Jägern
verfolgt wird.
An der Südmauer Cruzifixus von 1650 . Der Kreuzweg stammt aus dem 18.
Jahrhundert, 1857 übermalt. Einige Gedenktafeln für Opfer der
Napoleonischen Kriege, des Wasserwerks und des Fuhrwerks. Vigili Lindner
starb 1814 in einem "wierzhaus" und wurde in Stadtamthof/Regensburg
beerdigt.
Am Gasthaus neben der Kirche, ehemals Mesnerhaus und Eigentum der Kirche,
Madonna aus dem Jahr 1781. In der Kapelle am Weg nach Törwang wurden
schlecht erhaltene Gemälde freigelegt. Rechts das jüngste Gericht, links
die sieben Zufluchten, die damals viel verehrt wurden, vorne St. Michael
als Seelenwäger und der hl. Abt Ägidius. Am Gewölbe die vier
Evangelisten. Erbauen hat sie 1758 Wolfgang Wimber Hax und seine drei
"Brueder" Michael, Johann und Christof. |

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Pfarrkirche St.Georg
in Ruhpolding. Mit dem Bau dieser Kirche
auf dem Hügel wurde 1738 begonnen, aber erst 1754 konnte sie durch den Bischof Franz
Truchsess vom Chiemsee eingeweiht werden. Hofbaumeister Gunetzrhainer hat die Außenfassade
einfach gehalten. Jedoch wird jeder berührt sein, von der Harmonie, welche das Gotteshaus
in seinem Inneren ausstrahlt, von der monumentalen Kraft des Hochaltars und den
plastisch-schönen, geschnitzten Heiligenfiguren. Die Krone der goldschimmernden
Rokokoausstattung von St. Georg stellt auf der linken Seite die Kanzel dar, die im
bayerischen Land ihresgleichen sucht. Das Goldgehäuse des rechten Seitenaltars birgt die
künstlerisch wertvollste Skulptur, die romanische Madonna aus dem 12. Jahrhundert.
Meister und Herkunft des Bildnisses sind nicht bekannt.
Gottesdienste: Samstag 19 Uhr, Sonntag 8.30 Uhr und 10 Uhr |

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Pfarrkirche St.Michael
Im Ortszentrum von Inzell. Nach einem Brand im Jahr 1724 wurde an der Stelle der
mittelalterlichen Michaelskirche eine weiträumige Barockkirche aufgebaut. Der Baumeister
ist archivarisch nicht überliefert. Bauform und Raumgestaltung werden dem Salzburger
Hofmaurermeister Tobias Kendler zugeordnet, die Stuckarbeiten Joh. M. Vierthaler aus dem
Innviertel. Trotz des reichen Barockschmuckes überrascht das Innere der Kirche durch
seine Klarheit und Einfachheit. Der hochaufragende Hauptaltar trägt das kraftvolle Bild
des Kirchenpatrons St. Michael. Das schönste Schmuckstück aus dem Rokoko ist der um 1730
geschaffene Gnadenstuhl", der im Chorgewölbe hängt. Der Friedhof besitzt
sehenswerte Grabsteine aus dem 16. und 17. Jahrhundert. |

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Pfarrkirche St.Martin
In Unterwössen, barocker Altarraum mit moderner Erweiterung
des Kirchenschiffes (1961-63) nach Süden. Sehenswertes Deckengemälde von Ignatz Baldauf
(1781). |

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| Pfarrkirche St.
Maximilian"
Unsere Pfarrkirche St. Maximilian, in den vergangenen Jahren
gründlich renoviert, stammt mit Turm und Altarraum noch aus der gotischen Zeit (1430).
1834 durch Brand zerstört, wurde das Hauptschiff im neuromanischen Baustiel wieder
aufgebaut. Die prunkvolle Ausmalung besorgte der Traunsteiner Maler Max Fürst (1876). |

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St.Nikolaus im Oberland
In ländlicher Idylle beim Einsiedlhof gelegen, ist dieses
älteste Kirchlein von Inzell in 45 Minuten Fußweg zu erreichen. Das Langhaus stammt im
Kern noch aus der Zeit um 1200. Der spätgotische Chor gehört in die zweite Hälfte des
15.Jahrhunderts. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert und 1866/67 in gotischen
Formen erneuert. Beachtenswert sind die St. Nikolausfigur und die drei Reliefhalbfiguren
Christus zwischen Maria und Josef um 1500 sowie die beiden Figuren St. Stephanus und St.
Laurentius aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. Die bedeutendste Darstellung ist
der Lebensbaum" über dem Aufgang vom Chorraum und dürfte aus der Zeit um
1350/1400 stammen. Das Glasgemälde wird der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts
zugerechnet und stammt aus dem Salzburgischen. Die Schnitzereien des Gnadenstuhls von
Georg Hinterseer aus Ruhpolding und die Flügelgemälde von Georg Gschwendner aus
Karlstein bei Bad Reichenhall, stammen aus den Jahren nach 1940. |

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Pfarrkirche
Kirche St.Peter und Paul auf dem Westerbuchberg
Ein romanisches Bauwerk aus dem Mittelalter um
1200. Die Kirche wurde nach 1410 gotisch umgebaut (Gewölbe) und erhielt
um 1426 einen dreiseitigen Chor, sowie 1524 ein südliches Seitenschiff
und eine Sakristei. Zwischen 1410 und 1425 entstanden die ersten Fresken,
die 1958/59 und 1978 freigelegt Die ältesten Fresken an der Südwand
des Langhauses sind um 1410 geschaffen worden und zeigen Anbetung der
Heiligen Drei Könige (mit Maria und einem sehr jugendlichen
Jesuskind) und Muster mit Sternen und Rosetten (Fensterlaibungen).
Eine interessante Darstellung ist auch die vom Jüngsten Gericht (1580) -
im Himmel sind Christus und die Apostel; in der Hölle Teufeln und Drachen
zu sehen. An der Chornordwand ist ebenfalls eine Darstellung der Heiligen
Drei Könige, die um 1580 entstanden ist, zu sehen. Die wahrscheinlich
interessanteste Wandmalerei ist der gemalte Nothelferaltar an der
Stirnwand des Seitenschiffes. Der Altar mit den 14 Nothelfern (Flügelaltar
mit Sprengwerk) wurde um 1425/30 geschaffen - die Darstellung der
Nothelfern ist in 8 Feldern zu sehen (je zwei Nothelfer befinden sich
miteinander im Gespräch), neben der Muttergottes und dem heiligen Jakobus
ist auch der Stifter zu sehen (vergl. Exkurs: Stichwort). Es gilt unter
Kunsthistorikern als Seltenheit, dass in der Gotik ein Fresko als
Altarbild dient. Es wird vermutet, dass der Gemeinde das Geld nach dem
Anbau des Seitenschiffes ausgegangen war und sie sich nur einen gemalten
Altar leisten konnte. Im Dachgeschoss des Langhauses befinden sich weitere
drei - leider nicht zugängliche - Fresken aus der Zeit um 1410 mit der
Darstellung der Anna Selbtritt (Südwestseite), des heiligen
Christopherus (Nordwestseite) mit einem Baumstamm und von zwei Engeln
umgeben. Von der Darstellung des heiligen Christopherus sieht man im
Langhaus (Nordseite) noch den unteren Teil. Auf dem Dachboden ist neben
den Fresken auch ein 1902 entdecktes SATOR - Viereck zu sehen, dass
vermutlich aus der Gotik stammt (vergl. Exkurs: Das Thema). |

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Schnappenkirche
Bei Marquartstein in 1100 Meter Meereshöhe auf dem
Schnappenberg gelegen. Wahrzeichen und Zierde des
Achentals und des Chiemgaus. Erbaut 1637, dem hl. Wolfgang geweiht. Besonders sehenswert
das Altarbild von Caspar Amort (1644). Nachzulesen: Die Schnappenkirche, aus der Chronik
von Heimatpfleger Franz Gaukler. Beide Büchlein sind im Verkehrsbüro Staudach
erhältlich. |

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Schloßkapelle
zur Hlst. Dreifaltigkeit
Eine Tafel neben dem Eingang erinnert an den Bau der Kapelle und ihre
Einweihung im Jahr 1645. Die Kapelle war ursprüngIich ganz einfach und
mit einem gemalten Holzaltar ausgestattet, erst 1682 bekam sie eine
Einrichtung im Stil des italienischen Barock. 1738 hielt unter Max IV. von
Preysing das Rokoko seinen Einzug, um 1908 wieder in den ursprünglichen
Barockstil zurückversetzt zu werden. Die üppige Stukkatur stammt von
Francesco Brenno, einem Veroneser Stukkateur und wurde1680 angebracht. Er
besteht vor allem aus Blumen und Girlanden, besonders schön zu sehen an
der Nordwand: zwei lebensgroße Engel halten die Wappenkartuschen des
Erbauerehepaares PreysingTörring.
Sämtliche Wand- und Deckengemälde stammen von den Priener Malern
Josef Eder und Jakob Carnutsch. Das Hauptgemälde an der Decke zeigt die
Krönung Mariens durch die Hlst. Dreifaltigkeit, darunter in den Wolken verschiedene
Heilige. Im Achskreuz ist ein Marienzyklus angebracht, in den Gewölben
sind die vier Evangelisten mit ihren Symbolen in weiten romantischen
Landschaften dargestellt und an der Altarwand und den beiden Längswänden
die 14 Hl. Nothelfer.
Der barocke Hauptaltar aus italienischem Marmor stammt aus dem 17. Jh.
und kommt aus einer Kirche in Verona; er wurde 1905 von Freiherrn v.
Cramer-Klett erworben. Das Altarblatt zeigt die Hlst. Dreifaltigkeit in
Glorie (Himmlischer Gnadenstuhl) und ist eine Kopie nach einem Bild des
Florentiner Malers Francesco Granacci (um 1500). Auf der Mensa steht eine
prachtvolle Altargarnitur: sechs große Silberleuchter, vier silberne
Rokoko-Maikrüge (Altarvasen) mit gleichfalls silbergetriebenen
Maibüschen, alles aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Die Seitenaltäre: Auf der Evangelistenseite ein
Maximiliansaltar, als Gegenstück auf der Epistelseite ein Marienaltar.
Die Altarblätter malte Johann Babtist Zimmermann im Jahre 1739, die
reiche Stuckumrahmung ist aus seiner Werkstatt.
Zu beiden Seiten des Hauptaltars stehen zwei
überlebensgroße barocke Schnitzfiguren: links der hl. Antonius von Padua
und rechts Joseph mit dem Jesuskind. Die heutige weiße Fassung sowie die
Marmorverkleidung an den Wänden stammt aus dem Jahre 1908.
An der Ostwand der Kapelle ein Marmordenkmal für Theodor
Freiherr von Kramer-Klett (gest.1938), dargestellt auf dem Totenbett in
der Ordenstracht eines päpstlichen Kammerherrn. Die
Kapelle gehört noch der Familie Kramer-Klett und kann nur im Rahmen einer
Führung besichtigt werden. |


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Servatius
Kirchlein
Das ganz besondere Erlebnis des Achentales ist ein Besuch auf dem
Streichen. Eigentlich ist der Streichen eine ruhige Almweide mit einem Bergbauernhof. Doch
da steht auf dem grünen Höhenrücken auch ein altersgraues Kirchlein, einem der drei
Eisheiligen, dem heiligen Servatius, geweiht. Das Innere ist wie ein Fest: Fresken wie in
Südtiroler Burgen; doch sind es Fresken, in denen man heilige Geschichten lesen kann wie
in einem Buch. |

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Sankt
Bartholomäus in Roßholzen
Das Äußere der spätgotischen Kirche leidet unter dem
zu flachen Dach, das nach einem Sturm 1878 aufgesetzt wurde. Der Turmfirst
steht rechtwinklig zum Kirchendach, bei den anderen Filialkirchen parallel.
Das Innere überrascht durch die zahlreichen Bildwerke von der gotischen
Ausstattung, die reiche Stuckierung von ca. 1755 ausgeführt durch Andreas
Vordermayr. Diese zeigt gegenüber Steinkirchen eine deutliche
Weiterentwicklung zum Rokoko.
Der Hochaltar, ein Viersäulenaufbau, aus den Jahren 1776/79 enthält Teile
des Vorgängers von 1725. Er wurde vermutlich von Rosenheimer Meistern
geschaffen. Oben im Auszug eine schöne Dreifaltigkeitsgruppe von 1776/79.
Das bedeutendste am Altar sind die Figuren aus dem spätgotischen Altar von
etwa 1510. Der hl. Bartholomäus auf einem Scherenstuhl sitzend. Die beiden
Seitenaltäre von etwa 1725 sind Doppelsäulenaufbauten mit je zwei glatten
und zwei blattumrankten, gewundenen Säulen.
Über dem Südeingang Gemälde Gott Vater, Oberbild des Altares von 1725. An
der Nordwand Kreuzigungsgruppe, 19. Jahrh. Auf dem Schalldeckel der Kanzel
spätgotisches Relief, makabre Darstellung des hl. Bartholomäus mit eigener
Haut über dem Arm. Drei Votivtafeln und neun Gedenktafeln für die Opfer
der Napoleonischen Kriege, des Wasser- und des Fuhrwerks. |

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Sankt
Peter in Steinkirchen
Wegen ihrer Lage auf aussichtsreichem Höhenzug in 800 m
wurde die Kirche als die schönst gelegene des Landkreises bezeichnet. Das
Äußere mit dem steilen Dach ist eine typische Landkirche dieser Gegend s.
Grainbach. Der Sattelturm an der fensterlosen Nordseite wie bei den anderen
Filialkirchen. Auch im Innern zeigt sich ein ansprechender gotischer Raum
mit Stuckkappengewölben, im Jahre 1750 mit einer schlichten Barrockisierung
dem Zeitgeschmack angepasst.
Die Einrichtung:
Der Hochaltar, ein stattlicher Zweisäulenaufbau, wurde 1671/72 von einem
Rosenheimer Meister geschaffen. Das Hauptbild stellt die Schlüsselübergabe
an Petrus dar, die "Kirche" als Kuppelgebäude im Hintergrund, das
Oberbild Gott Vater. Hervorzuheben sind die Figuren von Blasius Maß,
Bildhauer in Rosenheim: Zwei Giebelengel, der hl. Stephanus mit den Steinen
und der Erzengel Michael als Seelenwächter. "Der schwungvoll ausladend
bewegte Michael ist das künstlerisch bedeutsamste Werk dieses Meisters aus
seiner "bewegten" Stielphase um 1670/75. Die beiden Seitenaltäre
sind einfache Zweisäulenaufbauten mit Gemälden von Georg Lagler, links Hl.
Familie, rechts Maria mit Jesuskind und den Hl. Georg und Barbara.
Der barocke Kreuzweg wurde 1950 vom Speicher geholt. Im Presbyterium in
Nischen der Wiesheiland und der hl. Sebastian, an der Südwand eine
Gedenktafel für Josef Spöck.
"Eine ganz besondere Perle des Landes" ist die von Pfarrer Dürnegger
auf eine Dachboden entdeckte ergreifende Halbfigur des Schmerzensmannes von
etwa 1475. Die durchbohrte rechte Hand liegt unter der Seitenwunde, die
erhobene linke zeigt die Nagelwunde. |

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Pfarrkirche
Sankt Peter und Paul im Thale
Sie darf sich rühmen, neben Mariä Himmelfahrt von Tacherting, die älteste Dorfkirche
im Chiemgau zu sein. Die Erlstätter Kirche stammt aus der Zeit um 1480, als sie schon
über einen längeren Zeitraum Kooperatur von Haslach war. Der Bau trägt typische
Merkmale der spätgotischen Blüte der Kirchenneubauten im Chiemgau. Das schönste Werk im
Kircheninnern ist eine strenge, ernste Halbfigur Christi aus der Zeit um 1300. Die
Heiligen Rundrum sind gute Barockarbeiten. Dominierend sind Petrus und Rupert im
Hochaltar. Auch der Schächerstein hat sich als interessante und bemerkenswerte
spätmittelalterliche Arbeit erwiesen. Das Kirchenäußere wurde im Lauf des Bestehens
mehrmals verändert. |

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Stiftskirche
von Baumburg
Trostberger Rokoko schmückt seit 1757 die ehemalige Stiftskirche von
Baumburg. Vor dem Kloster lag hier oben über dem Zusammenfluss von Alz und Traun der
Stammsitz der Chiemgaugrafen. Die Pfarrkirche vermittelt den Kunstsinn der Barockäbte,
heute ist sie ein Mittelpunkt des "Musiksommers zwischen Inn und Salzach". Die
Deckengemälde schufen die Brüder Felix Anton und Christoph Thomas Scheffler. |

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Wallfahrtskirche
Kirchwald
In der Wallfahrtskirche der Einsiedelei von Kirchwald bei Nußdorf kann
man auf Votivbildern manch wunderbare Errettung aus Schiffsnot anschauen. Sie entstand
1644. |

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Wallfahrtskirche
Maria Eck
Die Wallfahrtskirche Maria Eck in Eisenärzt wird auch "Balkon des
Chiemgaus" genannt, denn von hier bietet sich eine wunderbare Aussicht auf Landschaft
und Berge. |

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